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Amadeuss
Tiger




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Amadeuss ist offline
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Es wird ja auch nicht ausgewildert, um dann anschliessend auf die Jagd zu gehen.

Das Auswildern geschieht ja, umd den Bestand wieder zu erhöhen.
Aber leider kann man den Wilderern dort nur bedingt Herr werden.
Wenn ein Wilderer,ein Händler erwischt werden, werden leider Hunderte nicht erwischt.
Man tut dort was man kann.
Wenigstens gibt man dort nicht so schnell auf.

Noch gilt der Bestand an Bengal-Tigern als gesichert.
Fragt sich nur....wie lange?


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Schöner, grazieler, majestätischer, kraftvoller, schlauer, ausdauernder und mutiger als es der Mensch je sein könnte...Panthera tigris...der Tiger!!!!!
Gott muss einen grossartigen Tag gehabt haben als er dieses Geschöpf zum Leben erweckte.....

23.02.2003, 17:18
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Winfried
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Aber das macht dann doch keinen Sinn wenn die auswildern und jagen. Es ist natürlich lobenswert aber ob es das bringt.


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Schneeleopard

23.02.2003, 16:25
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Amadeuss
Tiger




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Eben
EIN kleines Wolfsrudel NUR.
Man hat angenommen,dass es in Polen mehr Rudel in Grenznähe gibt als tatsächlich da sind.
Um die Wölfe längerfristig hier bei uns heimisch zu machen, denke ich, muss mehr Nachschub kommen.
Wenn wieder mal ein Tier geschossen wird,wie es ja passiert ist, dann seh ich da....leider...schwarz

Zu den Tigern:
Laut meiner Kenntnis werden in Indien auch Jung-Tiger ausgewildert. Das ist auch Inhalt des Projektes dort.
Hört sich ja eigentlich ganz gut an.
Die Tiere kommen aus Tierparks und Zoos.
Aber Projekt hin..und Projekt her....auch in Indien werden nach wie vor auch Tiger gejagt.
Ein kleiner Bruchteil von illegalen Funden lässt das wahre Ausmass der Bedrohung nur erahnen.
Und das bedeutet, wie wir alle wissen, leider nichts gutes.
Nun ja, wir werden sehen was die Zukunft für unsere Lieblinge noch so bringt.


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22.02.2003, 17:44
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Winfried
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Die Reportage hab ich auch gesehen. Aber warum ist das Aussichtslos? Ein kleines Wolfsrudel ist doch schon wieder da. Mit den Tigern iost das doch anders. Oder gibt es ein Projekt das Tiger wieder ausgewildert werden?


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Schneeleopard

22.02.2003, 17:08
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Amadeuss
Tiger




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Gestern sah ich, im WDR Fernsehen, einen Bericht darüber, dass es nach langer Zeit wieder Wölfe in Deutschland gibt. Es ging darin auch um den Schutz der Tiere und über die enge Zusammenarbeit der Deutschen und Polen.
Zu allererst war ich sehr erfreut, aber zum Ende des Beitrags musste ich feststellen, dass die Situation der Wölfe eigentlich ähnlich der des Tigers ist.
Nämlich aussichtslos

Ob es sich um Tiger, Wolf oder andere bedrohte Tierarten handelt, überall beschäftigen sich Menschen mit der Erhaltung und dem Schutz dieser Tiere. Und es wird nicht nur viel Zeit oder Geld, sondern auch sehr viel Herz investiert. Das finde ich ja schonmal grosse klasse.

Aber ich befürchte, wo auch immer die Krisenherde sind, egal welche Projekte sich darum kümmern, auf Dauer wird es immer ein Kampf sein, den man nicht gewinnen kann.
Ob nun das Tiger-Projekt in Sibirien oder das, von Shir Khan erwähnte, Projekt in den Sudarbans, für mich siehts so aus.....man macht einen Schritt vorwärts um dann wieder 3 Schritte rückwärts gedrückt zu werden.
In Indien schauts auf dem ersten Blick ja gar nicht so übel aus, aber der Schein trügt.
Auch dort herrscht viel Habgier und es mag sein dass nicht mehr so viele Raubkatzen durch die Maharadschas getötet werden wie zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
Aber trotzdem, auch dort hat das sinnlose Töten nie aufgehört!!!

Ich hoffe nur, dass es weiterhin soviele Menschen gibt die sich um unsere Lieblinge kümmern.
Menschen die niemals aufgeben...so wie der Tiger.

Amadeuss


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21.02.2003, 15:31
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Sesshoumaru
sama




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Bangladesch und Indien wollen Sunderban-Mangroven gemeinsam schützen

Die Sunderbans an der Bucht von Bengalen sind der größte Mangrovenwald der Welt. Dieses einzigartige Biotop wollen Bangladesch und Indien nun mithilfe der Vereinten Nationen gemeinsam schützen.

Von Ahmed Fazl, dpa

Dhaka (dpa) - Wenn die Sonne scheint und das Meer ruhig ist, fährt Robi Das mit seinem kleinen Boot zum Fischen in das Labyrinth aus Wasserarmen. Die Sunderbans («der schöne Wald») an der Bucht von Bengalen sind ein einzigartiges Biotop, der größte Mangrovenwald der Welt, durchzogen von einem Gemisch aus Salz- und Süßwasser.

Aber die Sunderbans sind bedroht. Robi Das (35) und andere Männer aus seinem Dorf Chandpei klagen, dass die Menge der Fische von Jahr zu Jahr kleiner wird. Umweltschützer warnen, dass Holzfäller, die die heimischen Sunderi-Bäume stehlen, und Wilderer dem Waldgebiet schweren Schaden zufügen.

Nun wollen die Vereinten Nationen helfen. Das Entwicklungsprogramm UNDP ist bereit, bei der Finanzierung eines Projekts zum Schutz der Sunderbans einzuspringen - wenn Indien und Bangladesch gemeinsam eine Strategie entwickeln.

Als die Briten Indien 1947 teilten, zerschnitten sie auch Bengalen. Der Westen der Region kam als Bundesstaat zu Indien, der Osten zu Pakistan. Der pakistanische Teil machte sich 1971 als Bangladesch unabhängig.

Etwa 60 Prozent der Sunderbans gehören heute zu Bangladesch, 40 Prozent zu Indien. Die Grenze dazwischen begünstigt Holzfäller und Wilderer, die auf der einen Seite stehlen und sich auf die andere Seite zurückziehen können.

«Eine effektive Methode, Wilderer von beiden Seiten zu bekämpfen, wäre ein einheitliches Management», sagt der indische Umweltschützer A. K. Raha. Sein Kollege aus Bangladesch sieht noch andere Felder der Zusammenarbeit - eine Zählung der Tiere, des seltenen bengalischen Tigers zum Beispiel.

Die Tiger sind berüchtigt, weil sie immer wieder Menschen in ihren Booten überfallen, Fischer und Honigsammler. Bedroht sind die Tiger durch Wilderer, weil Pulver aus Tigerknochen in Ostasien als angebliches Potenzmittel teuer verkauft wird.

Aber nicht nur Tiere und Pflanzen der Sunderbans sind in Gefahr, sondern auch die 30.000 Menschen, die in und von den Wäldern leben. Das Volk der Bawalis lebt in winzigen Lehm- und Strohhütten und nutzt die Vielzahl von essbaren Blättern, Gräsern, Samen, Fischen und Honig.

«Aber die übermäßige Ausbeutung der Sunderbans, sowohl die legale wie die illegale, haben die zerbrechliche Ökologie ruiniert», meint der Umweltexperte Ali Reza Khan von der Universität Dhaka.

Das Schutzprogramm Indiens, Bangladeschs und der Vereinten Nationen soll jedoch nicht gegen die Sunderban-Bewohner durchgesetzt werden. Experten streben Projekte an, die den Bawalis alternative Methoden für ihren Lebensunterhalt eröffnen, Landwirtschaft mit Bewässerung durch gespeicherten Regen zum Beispiel.

«Ziel sollte es sein, ein Gleichgewicht zwischen dem Schutz des Naturerbes und dem Lebensunterhalt der Menschen am Rand der Sunderbans zu finden», fordert Shahjahan Siraj, der Umweltminister von Bangladesch.


Quelle: Vistaverde.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

01.02.2003, 00:33
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