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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Zitat:
Essen kluge Menschen vegetarisch
oder
macht vegetarisches Essen klug?

LARRY O'DELL , Ostsee-Zeitung, Wochenendausgabe, 3./ 4. Mai 2003:

Hochschulabschluss mit 13 Jahren
Wunderkind Gregory Smith aus Virginia will Präsident der Vereinigten Staaten werden

Seine ersten Mathematikaufgaben löste er mit 14 Monaten. Im Alter von zwei Jahren entschied sich Gregory Robert Smith für ein Leben als Vegetarier. Im Kindergarten erklärte er seinen Kumpels die Photosynthese, und mit neun Jahren machte er den Schulabschluss. Gregory, das Wunderkind aus Richmond im US-Staat Virginia, gründete eine internationale Jugendorganisation und wurde zwei Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Nun - im Alter von 13 Jahren - macht er den Hochschulabschluss.
Seinen Bachelor in Mathematik bekommt Gregory Ende Mai am privaten Methodistencollege Randolph-Macon 24 Kilometer nördlich von Richmond. Kein Grund für eine Verschnaufpause, denkt sich der ehrgeizige Junge: Neben Promotionen in Mathematik, Raumfahrttechnik, Politikwissenschaft und Biomedizin und dem Engagement für die Rechte von Kindern verfolgt er mehrere Karrieren. Ganz oben auf seiner Liste ist das Amt des US-Präsidenten. „Das würde mir die Möglichkeit geben, so vielen Menschen zu helfen“, sagt Gregory.
Seit seinem ersten Tag am College, im September 1999, sei er 33 Zentimeter gewachsen, jetzt ist der Blondschopf schon 1,70 Meter groß. Seine geistige Entwicklung sei freilich schwieriger zu bestimmen, meint Gregorys Mentor, der Psychologieprofessor Michael Wessells. Schon bei seinem Collegeeintritt sei er seinen viel älteren Kommilitonen intellektuell weit voraus gewesen. Aber dem fröhlichen Jungen hätte es an Lebenserfahrung und kulturellem Verständnis gefehlt. Gregory habe eine grenzenlose Neugier, aber auch ein enormes Gespür für die Bedeutung von Frieden und sozialer Gerechtigkeit.
Gregorys Mutter Janet Smith glaubt nicht, dass ihr strebsamer Sohn wegen seines Genies keine wirkliche Kindheit hatte. Er habe immer auch Kurse gewählt, die ihn glücklich gemacht hätten. Dazu gehörten für ihn nun einmal „fortgeschrittenes Lernen“ ebenso wie Sportstunden mit Gleichaltrigen. „Ich fühle mich so, als hätte ich eine normale Kindheit gehabt“, sagt Gregory selbst.
Einen gehörigen Teil seiner Energie steckte er in die von ihm gegründete Organisation Internationaler Jugendanwälte,die sich für Menschenrechte und Gewaltlosigkeit einsetzt. In Kenia besuchte er Friedensverhandlungen verfeindeter Stämme und in den Slums von Sao Paulo drogensüchtige Kinder.
Wie frustrierend der Kampf für Menschenrechte sein kann, musste Gregory auch schon erfahren. Beim ersten Kindergipfel der Vereinten Nationen in New York wurde ein Dokument verabschiedet, dass niemanden zufrieden stellen konnte. „Ich habe direkt miterlebt, wie Länder, die mit den Angelegenheiten nichts zu tun haben wollen, eine Einigung schlicht sabotierten“, berichtet er.


Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass vegetarisch ernährte Kinder einen höheren Intelligenzquotienten haben:
Dwyer, J.T., Miller, L.G., Arduino, N.L., Andrew, E.M., Dietz, W.H., Reed, J.C., Reed, H.B.C. (1980). Mental age and IQ of predominantly vegetarian children. J. Am. Diet. Assn. 76:142-147.
Herens, M.C., Dagnelie, P.C., Kleber, R.J., Mol, M.C.J., van Staveren, W.A. (1992). Nutrition and mental development of 4-5-year-old children on macrobiotic diets. J. Hum. Nutr. Diet. 5:1-9.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

09.05.2003, 23:14
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Phantom
Panthera lupus




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so, möchte eigentlich abschließend auch nochmal ganz kurz was dazu sagen.

ich hatte einige Vegetarier im Freundeskreis & mit denen hab ich mich immer prima verstanden. es gab nie Probleme deswegen zwischen uns. (ok, hab öfters mal nen paar Sprüche gemacht, aber nur aus Spaß. ich würd nie nen Vegetarier ernsthaft zum Fleischverzehr überreden/zwingen wollen) ich wollte wie gesagt damals sogar selber Vegetarier werden. (ich liebe vegetarisches Essen) habs mal nen Monat geschafft, ganz ohne Fleisch. jetzt darf/ kann ichs ja leider aus gesundheitl. Gründen nicht mehr. ich versuch aber dennoch, zumindest nicht allzu viel Fleisch zu essen, & wie gesagt meist vom Schlachter, der sein Fleisch halt von Tieren aus der Umgebung bekommt.
ach menno, alles mist, ich find vegetarisch echt besser. schade das ichs nich kann...


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

09.05.2003, 16:19
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Erst mal sollten die wissenschaftlichen Fakten auf den Tisch. Diese Fakten bedrüfen nicht der Zustimmung oder Ablehnung durch einzelne von uns, es sind eben Fakten die unabhängig und wissenschaftlich ermittelt wurden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gerade für Säuglinge und Kinder keine vegetarische Ernähung. Wähend des Aufbaus des Körpers sind die Bedürfnisse an verschiedensten Proteinen so starken Schwankungen unterzogen, daß diese nicht ausreichend durch rein pflanzliche Nahrung kompensiert werden können - FAKT.

Ein ausgewachsener Mensch kann ohne den Konsum von Fleisch längere Zeit gesund leben, dies wurde durch mehrere Studien nachgewiesen. Es existieren noch nicht viele Langzeitstudien, aber alle bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, daß diese Lebenweise zu einer Verminderung der Lebenserwartung führt, da die Stoffwechselschwankung bei ältern Menschen wieder problematischer zu werden scheinen. Auch die Ernährung mit zuviel Fleisch führt zu ähnlichen Ergebnissen. Vegane Ernährung ist für Kinder strikt abzulehnen und manche Gerichte haben deswegen schon Eltern ihre Kinder entzogen. Selbt als Erwachsener ist die Art der Ernährung nicht ohne künstliche Präparate aufrechtzuerhalten (für längere Zeit). Und wie diese Kunststoffe zustande kommen sollte lieber niemand wissen - FAKT.

Man kann also sehr schön erkennen, daß eine vegetarische Ernährung als Erwachsener, wenn man etwas penibler auf seinen Stoffwechsel achtet, durchaus praktikabel ist. Das ist anzuerkennen. Ich möchte aber klar herausstelle das weder jemand der sich Vegan, Vegetarisch oder Carnivor ernährt etwas "besseres" ist als einer der anderen. Eine noch falschere und noch subjetivere Aussage als diese kann man fast nicht mehr finden.

Was immer einen persönlich bewogen hat diese Entscheidung zu treffen, wie immer diese aussehen mag, gibt niemandem das Recht seine Entscheidung nach aussen zu Markte zu tragen. Es ist eine Sache das ich einem anderen sage warum ich es so mache, aber ganz andere zu versuchen andere die eigene Wahl aufzuoptruieren. In der Politik würde man sowas als schwerwiegenden Verstoß gegen die Verfassung werten, wenn man mit unlauteren Mittel versucht Meinungen zu manipulieren. Beleidigungen, Darstellung andere als Verbrecher obwohl kein Verbrechen vorliegt und Verbreitung von Unwahrheit (egal aus welchem Grund) sind unlauter.

Es wurde bereits angesprochen, aber ich muss es nocheinmal aufgreifen. Das erste was man in einem Rethorikseminar (ich hatte die Ehre) lernt ist einen einzelnen Menschen oder auch eine Gruppe niemals aus der Menge herauszustellen, etwa durch nennen beim Namen oder deuten per Hand. Diejenigen bauen unterbewusst sofort eine Vertreidigungshaltung auf. Ich kann nicht erwarten mit jemandem objektiv zu diskutieren, wenn er sich als angegriffen oder zu unrecht beschuldigt fühlt (Gefühle sind nunmal subjektiv). Eine soziologische Unmöglichkeit. Wenn man also eine ethnische Gruppe direkt nennt und mit Begriffen asoziiert die gesellschaftlich negativ gewertet werden, dann ist man selbt Schuld, wenn vielleicht gutes und richtiges Gedankengut im Guilli versickert. In dem Fall spielt es auch keine Rolle wie sehr man sich engagiert oder noch so sehr perfekte Argumente hat - hält man sich nicht an die Normen des gesellschaftlichen Umgangs so wird man nichts erreichen.

Es gibt nur drei Möglichkeiten wie man einmal festgefahrene Fronten bewegen kann. Sich sofort auf die Ebene der Sachlage zurück zu ziehen, weg von der meschlichen Ebene. Zweitens die Untermauerung mit wirklich eindeutigen klaren wissenschaftlichen Fakten (selbst dann hat man einen schweren Stand) oder das Mittel zu dem viele Kleingeister greifen, wenn anderes nicht zu wirken scheint: massive Einschüchterung, vielleicht sogar gewaltbereitschaft. Und machen wir uns nichts vor - der Mensch ist nur ein Tier, wenn er sich nicht verstanden fühlt dann kann er zur Attacke übergehen. Gedanklich ausgemalte Szenarien mit Androhung des totes des Gegenübers noch zusätzlich verstärkt durch ein Quäntchen Unwahrheit sind nicht nur infam, sondern schon kriminell.

Beschuldigen also die Vegetarier die Fleischesser Mörder zu sein, dann stellen diese eben Verteidigungsargumente in den Raum. Welche wiederrum die Gegenseite veranlassen noch drastischer zu werden. Ein "circulus vitiosus" ist im Gang. Es gibt für alles Gegenargumente. Probieren wir es doch mal aus.

Zitat:
von PL:
Was mir fehlt sind die Zusatzstoffe aus dem Fleisch, Beruhigungsmittel, Antibiotika usw.

Ich kann darauf antworten wieso ich mit vegetarisch Ernähren soll, damit ich noch mehr Pestizide und Pfanzenschutzmittel in mich hinein stopfe???

Da haben wir es! Gegen beide Haltungen ist nichts zu sagen. Dann kommt der Einwand das man ja auf biologischen Anbau achte. Der andere sagt, daß er auch darauf achtet und nur Bio-Fleisch isst. Und dann kommen die Totschlag-Argumenten mit der Aussage das es sowas wie biologisch gesundes Bio-Fleisch und ungespritze Pflanzen nicht gäbe. Hat uns das in der Sache irgendwie weiter gebracht? Nein - wir haben uns nur das gesagt was wir selbt hören wollten, indem wir andere Aussagen aufgrund der eigenen Meinung nicht für aussagekräftig gehalten haben.

Und jetzt nochmal zur Wortwahl. Wörter können tötlicher sein als jedes Gewähr oder jedes Schwert. Wer sich hier vergreift ist verloren. Vielleicht war es nur Unachtsamkeit oder die Verkennung einer Situation. Gerne erwische ich mich dabei, daß ich einen bestimmen Begriff verwende und dann vorgehalten bekomme wie sehr er als doppeldeutig und als Beleidigung verstanden werden kann - und dies zurecht. Es ist dann sehr einfach sich auf die Definition im Duden zu berufen, aber man verkennt das Sprache nichts totes aus einem Buch, sondern etwas lebendiges ist.

Der Begriff "Leiche" wird umschrieben als totes Tier oder toter Mensch. Nüchtern betrachtet kann mal also nicht sagen, daß es falsch ist jemanden der Fleisch ist als "Leichenesser" zu bezeichenen. Nur hängen an dem Begriff "Leiche" auch sozio-gesellschatfliche Definitionen. Der Begriff ist stark mit negativen Emotionen behaftet. Im Duden stehen nirgenswo diese soziologisch verknüpften Emotionen beschrieben. Und das Argument "was da nicht steht, das gibt es auch nicht" ist mehr als infantil, es ist weltfremd und zeugt von wenig realen Wahrnehmungen seiner Umwelt. Leiche ist ein negativer Begriff, er ist mit der Urangst vor dem Tod verknüft. Wie viele andere Tiere auch trauert der Mensch um seine Toten. Aus diesem Grund ist es die gesellschaftliche Auffasung, die von mir mitverfochten wird, das die Verwendung dieses Begriffes im Zusammenhang mit Meinungsstellungskriegen bei der Ernährung mehr als deplaziert ist. Ich sprach oben auch von "Esser" und nicht von "Fresser" da ebenfalls negativs damit verbunden wird. Das Gegenüber meint vielleicht nichts böses und will sich nur ausdrücken, vermittelt aber durch die Wortwahl negative Emotionen. Auf diese Weise greift man Menschen auf einem Niveau an, auf dem sie schlecht gegenargumentieren können. Und dies führt unweigerlich zu einer Verteidigungshaltung.

Was ich eben geschrieben habe ist eine nüchterne und wertungsfrei Analyse des Umgangs zwischen Vetegarieren und Fleischessern. Ich könnte so vermessen sein und aussagen, daß das nicht anerkennen dieser Aussagen wieder einmal zeigt wie stur und uneinsichtig der Andere ist. Aber dann hätte ich nichts von all dem selbst verstanden, was ich eben noch so ernst ausgeführt habe.

Niemand muss sich für seine gewählten Entscheidungen rechtfertigen, solang keine moralischen und rechtlichen Regeln verletzt werden. Es ist eindeutig das beide Pateien in diesem Fall versuchen ihre Position "krampfhaft" abzusichern. Der eine mit dem Argument das der andere seiner Gesundheit schadet, der andere eben aus Sicht seiner Moral. Beides ist nur Konsequenz eines sozial rücksichtslosen Umgangs und merke auf, es dreht sich jetzt nicht um Tolleranz. Diese ist ein Kapitel für sich und abhängig in wie Weit ich anderes Verhalten tolleriere trotz eigener anderer Vorstellungen. Es handelt sich bei Tolleranz um passives Instrument, das allzuleicht als Anlass für aktive Maßnahmen herangezogen wird.

Da ich langsam genug gesagt habe, möchte ich hiermit auch abschließen. Eines möchte ich aber noch anmerken und zwar rein privat. Ein Tier stirbt nur für einen konkreten Menschen, wenn dieser es aktiv in Auftrag gibt. Ansonsten sterben Tiere in der Ernähungswirtschaft für das Konsumverhalten der Gesellschaft. Die Aussage "für mich muss kein Tier sterben" ist somit unschlüssig in sich. Jedoch muss man um das Konsumverhalten zu beeinflussen getroffene Entscheidung auch leben. Aus dieser Sichtweise ist die gesellschaftliche Aussage dahinter "esst kein/weniger Fleisch dann werden dafür weniger Tiere sterben" völlig gerechtfertigt, die vereinfachte Form von zu Beginn nur eine gesellschaftliche Metapher um dem Kern der Aussage zu transportieren. Jedoch sollte man immer wenn man solche Sprachmittel anwendet bedenken, daß man wie oben beschrieben, mit dem lodernten Feuer einer kulturellen Mißinterpretation spielt. Was bei dieser Aussage jedoch durchaus in angemessenem Rahmen geschieht.

PS: vergebt mir die Schreibfehler - ich weis - ich schau noch mal drüber, bin aber gerade erst einmal Wort-leer-gesaugt!!!


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

09.05.2003, 10:29
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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tirica: selbst in einer nicht-vegetarierfamilie kann man auf fleisch verzichten...

ich muss auch in einer solchen familie leben...
udn dennoch verziechte ich größtenteils darauf fleisch zu essen...
kommt halt nur drauf an was für fleisch...
jedem seine vorlieben...

aber nachdem ich so gewisse filme gesehen hab...
da hab ich meinen konsum weit zurückgeschränkt...
hab nur noch das fleisch verzehrt...
wo ich einfach nicht drauf verzichten will...
weils einfach nur lekka ist...

man muss nur wollen...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

08.05.2003, 19:36
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Tirica
Ozelopardin




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Tirica ist offline
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Nachdem Shilok schon erkannt hat, um welchen Film es sich handelt, möchte ich aber doch noch einmal fragen, ob jemand eine Antwort auf meine erste Frage hat. Also, habt ihr davon schon gehört?
Und da sage ich auch gleich noch was zum Thema Vegetarier. Das habe ich ja noch nicht. Also ich bewundere die Leute, die es schaffen, ganz ohne Fleisch zu leben. Ich selber esse Fleisch. Ich finde es natürlich für Menschen, Fleisch zu essen. Auf die Menge kommt es an.
Ich glaube, ich könnte meinen fleischverzehr ein bisschen Einschränken, aber ich lebe in einer Nicht-vegetarierfamilie und da ist das schwer.
Ich möchte mich aber noch mehr bemühen, darauf zu achten, wo das Fleisch her kommt.


__________________
Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

08.05.2003, 15:59
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Nun PL,

ich muss Dir Recht geben ... leider. Nicht-Vegetarier/Veganer werden aber, wiederum leider, nur allzugern von den Verfechtern dieser Lebensweise an den Pranger gestellt.

Insbesondere auf Tierboards oder dort, wo es um Tierschutz im Allgemeinen geht. Da wird versucht, so wie auch Veganer und Vegetarier sich nicht selten öffentlich mit Dreck bewerfen, die "Leichenfresser" zu verunglimpfen und ihre Motive, was den Tierschutz und ihre allgemeine Liebe zum Tier angeht zu verhöhnen und unwahr zu machen.

Wenn DAS irgendwann einmal aufhört, dann werden sicher auch die Nicht-Vegetarier/Veganer aufhören, sich in eine nicht nachvollziehbare Verteidigungsposition gedrängt zu fühlen und dann wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht mehr die von Dir bemängelten "Rechtfertigungen" geben.

Thealon und Du, sofern Ihr Eure Aussagen wirklich ernst meint, seid eindeutig Ausnahmen, was die Toleranz gegenüber "Leichenfressern" angeht.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

08.05.2003, 08:40
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PL
Kleinkatze




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Hamburg (DE)
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PL ist offline
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Es amüsiert mich immer wieder, wie krampfhaft hier versucht wird, den Fleischkonsum zu rechtfertigen.
Nocheinmal:
Mir, als Vegetarier fehlt nichts.
Ich bin kerngesund, esse alles, außer Tiere, brauche weder Vitaminpillen noch Zusatzstoffe und es bleibt wirklich eine ganze Menge, was man essen kann.
Immer wieder höre ich; es geht doch nicht ohne, Dir fehlt da etwas, ich brauche nun mal Fleisch.
Meine Güte; eßt doch Fleisch, niemand wird deswegen böse sein oder den anderen verurteilen.
Mich nerven nur dieses fadenscheinigen Behauptungen.
Wenn Vegetarieren etwas fehlen würde,
wenn Vegetarier sich einseitig ernähren,
wenn Vegetarier ohne Fleisch krank werden,
dann muß ich wohl ein Wunder der Natur sein.
Wie kann ein Mensch ohne Fleischkonsum nur so gesund sein? das gibt es doch garnicht. Dem fehlt bestimmt was.
Stimmt:
Was mir fehlt sind die Zusatzstoffe aus dem Fleisch,
Beruhigungsmittel, Antibiotika usw.
kopfschüttel

08.05.2003, 08:20
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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TamedTigress ist offline
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Hallo alle - ich schon wieder! Wo es doch so ein interessanter Thread ist...

Bezueglich der Vollwertigkeit der Nahrung kann ich mich den meisten hier anschliessen - es ist sehr schwierig sich fleischlos oder gar ganz ohne Tierprodukte zu ernaehren und dabei noch alle Naehrstoffe ohne Zusatzpraeparate zu bekommen. Da muss man sich schon sehr gut auskennen wenn man ein vollwertig ernaehrter Veganer sein moechte. Nicht nur Protein sondern auch bestimmte Vitamine sind einfach in den meisten Pflanzen und Koerner nicht genuegend vorhanden als dass man den Bedarf dadurch decken koennte.

Es gibt zwar heutzutage fuer viele Dinge Ersatzprodukte wie vegetarischen Kaese z. B. aber wenn ich mir da die Zutatenliste anguck kann einem auch der Appetit vergehen... Ich denke mal da ist "the real thing" sicher viel gesuender als die ganze Chemie die in sowas drin steckt...

Uebrigens - Ich wuerde um Gottes Willen nicht mit dem Finger auf einen Fleischesser zeigen aber manchmal denke ich doch, es waere schon ein grosser Unterschied wenn man drauf achtet woher das Fleisch kommt. Frisches Fleisch vom Metzger z. B. anstatt die guenstigere Massenware aus bestimmten Biligsupermaerkten. Vielelicht lohnt es sich darueber nachzudenken warum diese Qualitaet von Fleisch so billig ist - da ist sicher eine ganze Menge drin die man nicht unbedingt mit essen moechte? Plus die Herkunft, die Transportzeiten udn vor allem die Art wie die Tiere geschlachtet wurden waere da fuer mich sehr fraglich. Wenn man *diese* Hersteller boykottiert, da ist den Tieren auch viel geholfen, dafuer muss man ja nicht ganz aufs Fleisch verzichten.

TamedTigress

07.05.2003, 21:59
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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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Also ich habe mich bisher zurückgehalten, doch ich will jetzt auch einfach mal meine Meinung hier kundtun: Ich würde sagen, es ist ein schmaler grat zwischen Fleischessern und Vegetariern/ Veganern. Einerseits beinhaltet eine gesunde und ausgewogene Ernährung nun mal Fleisch. Meines Wissens ist Fleisch notwendig, doch eins ist wichtig: Wenn etwas zu einseitig oder gar übertrieben wird, dann ist es ungesund! Zuviel oder gar NUR obst und so Zeug ist eben genauso ungesund wie zuviel oder gar NUR Fleisch. Fazit: Ich esse Fleisch, versuche jedoch so wenig wie möglich davon zu essen! Und: Die Nachfrage kontrolliert den Markt! Wenn wir also alle etwas mit dem Fleischkonsum aufpassen und nicht dort eine Schnitzelsemmel und hier ein halbes hähnchen (oft nur als snack oder imbiss ohne genuss) sondern etwas anderes essen, dann wird es ein problem weniger geben auf dieser Welt....


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

07.05.2003, 20:30
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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
  Die Mischung macht´sAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zum Thema gesunder Ernährung kann ich nur noch folgendes hinzufügen:
Die Mischung macht´s. Das klingt jetzt vielleicht etwas nach Werbung für neuen Strom, hat aber tatsächlich Sinn und Zweck.

Insgesamt sollte man sich vielseitig ernähren, das ist hinlänglich bekannt. Als Vegetarier ist man auf eine vielseitige Ernährung nicht nur angewiesen, es bleibt einfach nicht viel übrig. Allerdings braucht man für die Vielseitigkeit etwas Spielraum, und ich denke nicht, dass Veganer diesen haben. Bei allen guten Absichten, ich glaube nicht, das eine vegane Lebensart für mich in Frage käme. Ich wäre dann wohl von Vitamintabletten und Ähnlichem geradezu abhängig, und ob das so viel besser ist...

Wenn man Fleisch ohne Maß isst, ist die Lebenserwartung geringer. Das sage ich jetzt einfach mal so. Der Fairness zuliebe muss ich dann aber auch sagen, das Fleisch in Maßen gesund ist. Es ist eigentlich wie beim Alkohol; ab und zu ist er gesünder als völlige Enthaltsamkeit. Ohne Maß ist er weniger gesund (und hat ein paar nette Nebeneffekte, )

Wie gesagt, ich akzeptiere es, wenn andere Fleisch essen, so wie sie hoffentlich meine Essgewohnheiten respektieren. Ich toleriere ja sogar Raucher. (es fühle sich bitte niemand angegriffen )
Also kann man mit ein wenig Toleranz eine wesentlich nettere Atmosphäre schaffen, ohne gleich im falle des Vegetariers als Inquisitor, oder im falle des Fleischessers als Mörder und Tierhasser tituliert zu werden.
Und da ich mich oder andere von nun an nur noch wiederholen könnte, belasse ich es dabei.

Thealon


__________________
Grüße an die Zukunft.

07.05.2003, 15:52
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Thealon senden Schicke Thealon eine ICQ-Nachricht AIM Screenname: Gab´s noch nie. YIM Screenname: Ob´s das jemals geben wird... MSN Passport: Auch hier echt haarig.  
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