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Fruchtesser
(Gast)




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Zitat:
Original von Steelwolf
Nun ja, ob der kleine Friedrich auch wirklich weiß, was er da tut...?
Leben heißt nun einmal, anderes Leben vernichten. Auch ein Vegetarier tut das, denn auch ein Blumenkohl lebt.
Gibt es nicht eine sehr radikale Gruppe, die sich ausschließlich von "toten" Pflanzen ernährt, also von Nüssen, die von alleine vom Baum gefallen sind, von Obst, was von alleine vom Baum gefallen ist usw.? Ich glaube, die nennen sich "Fructarier", kann das sein?

Ich finde, man kann auch alles übertreiben.
Abgesehen davon hat mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung überhaupt keine Wahl, ob sie sich vegetarisch ernährt oder nicht. Da ist das Huhn nun einmal ein wertvoller Proteinlieferant und wenn einmal ein großes Tier getötet wird - ob erjagt oder geschlachtet sei jetzt mal dahingestellt - bedeutet das für die Menschen nichts anderes als die Möglichkeit, für die nächsten Tage oder Wochen etwas zu essen zu haben. Insofern ist es gar nicht wegzudenken, daß der Mensch Tiere zum Verzehr tötet. Und vegetarisch zu leben ist schlicht und einfach ein Luxus, den man sich an den meisten Orten der Welt nicht leisten kann.

Ich bin der Meinung - wie andere hier auch - es kommt auf die Art und Weise an, wie wir die Tiere behandeln, die uns letztlich als Nahrung dienen. Und dieses "wie" läßt sich mittlerweile beeinflussen. Ich muß nicht jeden abend mein Putenschnitzel auf dem Teller haben, und ich kann mein Grillfleisch auch beim Bauern kaufen, wo ich es "im Rohzustand" über Monate hinweg auf der Weide habe stehen sehen.

Und der Mensch ist kein Vegetarier! Wer das allen Ernstes behauptet, hat nicht nur in Bio gepennt!!

11.10.2005, 15:09
 
CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Ich hatte den Text mit dem "Vegi-Genie" hier mal in die Diskussion geworfen um die von einigen Leuten als Fakt hingestellte Aussage zu attackieren, daß sämtliche zu dem Thema durchgeführten Studien zu dem Ergebnis kommen, daß fleischliche Ernährung für eine normale geistige Entwicklung von Kindern unverzichtbar sei. Welche Studien nun mehr der Wahrheit entsprechen, können wir selbst schlecht beurteilen, da von uns offenbar Niemand vom Kleinkindalter an Vegi war, bzw. seine Kinder vegetarisch großgezogen hat.


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

15.05.2003, 20:31
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Jetzt möchte ich mich hier auch mal zu Wort melden.
Das Beispiel mit diesem hochbegabten amerikanischen Jungen hatte für diese Diskussion keine Relevanz, sie hatte keine Bedeutung, denn sie hatte keine wissenschaftliche Aussagekraft.

Faktum des Berichts ist: Ein Vegetarier (oder Veganer?) ist ungewöhnlich intelligent. Was sagt uns das über die Qualität der Ernährung zur Intelligenz- und Charakterbildung? Gar nichts! Denn der Grad an Intelligenz wird von verantwortlichen Genen bestimmt. Das ist jedoch noch nicht alles. Je nachdem wie das Gehirn durch äußerliche Reize stimuliert wird prägt sich dann der Phänotyp aus. Das hat aber rein gar nichts mit der Ernährung des Baby's zu tun.
Jetzt frage ich mich also, welche Intention du mit dem Posten dieses Artikels verfolgt haben könntest, CleanerWolf. Was für eine Aussage steckt dahinter?
Wenn du damit sagen wolltest, "Vegetarier/Veganer müssen nicht dumm sein.", dann gebe ich dir vollkommen recht.

Zu den diskriminierenden Äußerungen anderer Member den Nicht-Veganern/Vetariern hier in diesem Thread gegenüber werde ich nicht Stellung nehmen, da sie schlicht weg an der Realität vorbeigehen und einer weiteren Diskussion entbehren.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


15.05.2003, 19:30
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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Shir Khan, die Sache mit dem hochbegabten Vegetarier ist doch kein "Negativbeispiel". Dieses Beispiel zeigt aber, daß es zu deinen "Fakten" eben auch Gegenbeispiele gibt, ob es Dir nun passt oder nicht. Wenn Du diese dann als "Theorie" abtust, machst du es Dir etwas zu einfach.


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Dr. Erich Klinghammer

15.05.2003, 16:12
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Auf Veranlagungen von anderen Menschen oder Tieren aus eigener Sicht heraus Mutmaßungen anzustellen und diese dann noch publiqué zu machen ist ein gewagtes Spiel. Soll ich es mal probieren????

Ich glaube nicht das sich viele die Mühe gemacht haben mein vorhergehendes Post zu lesen. Wieso? Anstatt etwas auf die kritischeren Töne einzugehen hat man gleich ein Negativbeispiel bester Güte nachgeschoben und sich darüber "unterhalten".

Damit meine ich nicht die Flash Animation, sondern die Aussage das vegeralische Kost "intelligenter" macht, also andere Nahrung. Abgesehen davon das niemand "Intelligenz" sauber definieren kann, ist das wieder ein typischer Allgemeinplatz und nicht jede These eines amerikanischen Forschers ist automatisch mit Veröffentlichung in biblischen Ausmaßen spruchreif. Wenn einem die Aussagen allerdings in den Kram passen, dann kann man Theorie schon mal leicht mit Faktum verwechseln - anwesende explizit eingeschlossen.

Als kleine, sarkastische, Anmerkung möchte ich sagen, daß in den USA die Wahl zum Präsidenten noch wie etwas mit Begabung zu tun hatte. Das letzte mal als ein guter begabter Mensch Präsident der USA wurde, endete dies mit dem, dessen 40sten Gedenktag die Amerikaner am 22.November.2003 begehen.

Thema Schlachthof:
Der eine oder andere weis, daß ich gerne mal einen Happen bei einer großen amerikanischen Fast-Food-Kette zu mir nehme. Wer nun an Burger King denkt, der kennt diesen Tiger nicht . Ich weis nicht woher das Fleisch kommt, wie das Tier getötet wurde und nicht mal wo. Würde es zum artgerechten Halten von Menschen gehören sie ihre Beute in einem Supermarkt in Folie abgepackt machen zu lassen? In einer Stadt grenzt es an eine Unmöglichkeit zu prüfen woher etwas kommt, mann kann nur dem Etikett vertrauen. Auf dem "Land" habe ich auch den Metzger meines Vertrauens, wo ich weis das alles OK ist. Woher ich das weis? Woher weis ich wer meine Vater ist? -> Weil Mammi mir es gesagt hat. Niemand steht neben dem Metzger, wenn er seine Arbeit macht. Es soll mit also keiner damit kommen und sagen ich weis woher mein Fleisch kommt und wie es verarbeitet wurde. Auch hier ist es nur Vertrauen in die Aussagen des Metzgers. Der Unterschied ist nur, daß ich wenigstens die Aussicht auf eine Möglichkeit es zu überprüfen habe. Das Problem mit diesen Schlachthöfen ist ein moralisches und kein biologisches. Ich kann in diesem Punkt Petra voll zustimmen. Das unwürdige Leben ist es, was nicht tollerierbar ist. Ob es soetwas wie einen "würdigen" Tod oder sterben mit Würde gibt, überlasse ich an dieser Stelle den Philosophen.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

15.05.2003, 15:36
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Dass es für Dich als 11-jährige ein absolut traumatisches Erlebnis war, einer Schlachtung beizuwohnen, kann ich sehr gut verstehen, erst recht, wenn das Tier tatsächlich geschächtet (betäubungslos geschlachtet) wurde (was ich aufs äusserste verachte, verabscheue und niemals gutheissen kann).

Es gibt mehr als einen Beruf, bei dem sich der Eine oder Andere kaum vorstellen kann, dass ihn jemand freiwillig ausübt, der bei einem persönlich Ekel und Ablehnung hervorruft.

Ein ganz individuelles Empfinden, aber dennoch nicht allgemeingültig anzuwenden. Ich beispielsweise finde allein den Gedanken, Schwerstpflegebedürftigen den Sabber wegzuwischen oder sie von Kot und Urin zu säubern, mehr als ekelig und abstossend. Ebenso schliesse ich für mich aus, an Blut und Tod und Gewalt jemals aktiv beteiligt sein zu können. Sei es nun beruflich oder privat, Mensch oder Tier.

Ja, die Beschäftigten auf einem Schlachthof mögen verrohte Menschen sein, die sich einen Dreck um die Empfindungen der Tiere kümmern, die nicht das Rind, sondern zwei künftige Vorder- und Hinterviertel vor sich sehen ... aber kranke perverse Mörder sind sie deshalb noch lange nicht ... ... ...

Abschliessend möchte ich noch anmerken, dass Extremismus, egal mit welcher Ausrichtung, noch nie gesiegt hat. Und er wird auch in Zunkunft die Welt nicht verändern.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

15.05.2003, 13:01
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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Guten Morgen zusammen,

also mit dem “grossen Aufschrei” nach meinem Beitrag hab ich natuerlich gerechnet. Dennoch wollte ich den nicht so verstanden wissen dass ich alle die Fleisch essen anprangere – nichts liegt mir ferner.

Was ich in Frage stelle (und ich wiederhole es gerne, auch wenn ich dafuer noch so viel Haue bekomme) ist warum Menschen Schlaechter (okay, da muss man wohl unterscheiden zwischen einem Metzger der Fleisch verarbeitet und einem der schlachtet) werden.

Sicher verrohen viele Menschen im Laufe ihrer Karriere und das ist auch wichtig. Wenn aber jemand im Alter von 16 oder 17 Jahren seinen Lehrberuf waehlt dann kann man nicht erwarten dass er schon verroht ist. Man waehlt seinem Beruf nach seinen Interessen, vielleicht nach den Einkommensmoeglichkeiten oder gar den Wuenschen der Eltern.

Warum sollte also ein unbedarfter 17jaehriger oder ein noch nicht abgestumpfter 25jaehriger Umschueler sich dazu entscheiden fortan 8 Stunden am Tag Tiere umzubringen und in deren Blut zu waten?

Wenn ein Hobbyangler einen Fisch ausnimmt oder ein Bauer mal einen Hasen, das ist was anderes. Das macht man ab und zu. Aber wer moechte das denn jeden Tag machen? Wer wuerde von allen verfuegbaren Lehrberufen den des Schlaechters ergreifen?

Sorry – wer da den Finger hebt und “ich” ruft, den stelle ich wirklich in Frage.

Ich war einmal in einem Schlachthof. Mein Vater war Landwirt und nachdem er einen Bandscheibenvorfall erlitt musste er alles Vieh verkaufen weil er nicht mehr melken konnte. Ich war etwa 11, also in einem Alter wo man eben mit dem Papa mitfaehrt wenn man gefragt wird. Ich habe gesehen auf welche Weise in einem kleinen Dorfschlachthof (wo nicht Akkord gearbeitet wird) den Kuehen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird und deren Eingeweide in einem riesigen Container in der Sonne herum faulen. Wer freiwillig und staendig in diesem Umfeld arbeitet der ist fuer mich seeehr sehr fragwuerdig…

TamedTigress

15.05.2003, 10:47
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Marina
Pantherkönigin




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Nun, eines weiss ich mit Bestimmtheit. Wenn Petra sagt, sie war da, dann war sie es. Und mir scheint auch, dass ihre Sicht der Dinge in diesem Fall meiner entspricht. Denn auch ich bin noch nicht ganz vegetarisch und liebe die Tiere doch. Und es ist eine Tatsache, dass Schnitzel echt nicht irgendwo auf einem Baum wachsen.

Doch eines ist sicher. Ich achte sehr darauf, woher mein Fleisch stammt. Ich achte sehr darauf, dass dem Tier, dasss dem Wesen die nötige Achtung entgegengebracht wird, dass es nicht unnötig leidet, dass es ein gutes Leben hat, solange es leben kann. Ich achte darauf, soweit mir das möglich ist und finde es wichtig, genau das zu tun. So kann ich es auch verantworten, ab und zu Fleisch zu essen. Andernfalls wäre es mir nicht möglich.

Es ist auch immer fatal, anderen Menschen irgendwelche Beweggründe unterzujubeln, die dann am Ende nicht da sind. Es ist fatal, Menschen unrecht zu tun, so wie es fatal ist, das den Tieren zu tun. Tiere jagen, fressen Fleisch. Menschen versorgen sich ebenfalls damit.

Die Schlachthöfe sind zum Teil etwas sehr Schreckliches ja und da muss noch viel geschehen, damit dem Lebewesen nicht zu viel Leid zugefügt wird. Die Transporte sind zum Teil erschreckend. Auch hier muss noch allerhand Arbeit geschehen. Vieles könnte anständiger gelöst werden.

15.05.2003, 10:12
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Ob DU oder sonstwer mir glaubt, PL ... das ist mir sowas von egal. Ich schreibe, was ICH gesehen habe, nicht was DEIN Link mir sagt!

Hättest Du meinen Text KOMPLETT gelesen, statt ihn nur KOMPLETT zu kopieren, wäre Dir das Eine oder Andere vielleicht nicht entgangen.

Wer aber nicht lesen will, weil das Geschriebene so gar nicht in die eigene Wahrheit passt, wer sich mit anderen Meinungen gar nicht auseinander setzen will, weil er/sie meint, die einzige Wahrheit zu kennen, tja der handelt vielleicht so wie Du PL, ich weiss es nicht.

Jedenfalls ist dies hier ein Diskussionsforum und keine Propaganda- oder Diskriminierungsplattform.

Es geht mir nicht darum, die Zustände auf den Schlachthöfen schönzureden. Das sind sie nicht! Dort ist Angst, Blut, Tod ... ja und auch Gefühllosigkeit und Rohheit bis hin zur Gewalt.

Aber unter den Menschen, die dort ihren Job verrichten, finden sich ganz sicher nicht mehr potentielle Gewalt- und/oder Sexualverbrecher, als in jeder anderen Bevölkerungsschicht auch.


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Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 15.05.2003, 09:06 Uhr editiert.

15.05.2003, 08:17
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PL
Kleinkatze




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Zitat:
Original von PetraB.
Nun ...

sind auch Pathologen verkappte Gewaltverbrecher, oder Leichenbestatter vielleicht nekrophil veranlagt???

Ein Metzger ist jemand der Fleisch verarbeitet und beispielsweise auch Wurst herstellt. Metzger ist ein anerkannter Lehrberuf, bei dem heutzutage das praktische Schlachten gar nicht mehr auf dem Lehrplan steht.

Die ''perversen Killer'' sind die sogenannten ''Kopfschlächter'' auf den Schlachthöfen ... nun TamedTigress ich war auf dem Schlachthof und habe mir die ''Massaker'' mit eigenen Augen angesehen ... es gab keinen einzigen dieser ''Killer'', dem ich auch nur annähernd sexuelle Lust ansehen konnte, ebensowenig schienen diese ''Perversen'' irgendwelche Gewaltphantasien dort auszuleben ...
Warst Du wirklich auf einem Schlachthof? Kann ich nicht glauben. Das hier ist die Realität

http://www.pusseliese.de/leben.htm


Diese Männer verrichteten die ihnen zugeteilten Aufgaben im Akkord ... so, wie Fliessbandarbeiter in einer Fabrik ... keine Zeit sich am Blut der Tiere zu berauschen oder in sadistischer Lust wieder und wieder das Messer in die Körper der Tiere zu rammen ... nein ... Männer mit ernsten Mienen, die ihren ''Job'' machten.

Ausser Frage steht, dass ein Mensch, der einen solchen Beruf ausübt über kurz oder lang verroht, denn andernfalls würde ihn sein Beruf seelisch zugrunde richten. Ein ganz natürlicher Selbstschutzmechanismus des Menschen, wie er übrigens auch im Alten- und Krankenpflegebereich zu finden ist.

Ausser Frage steht auch, dass die Tiere grosse Angst haben, und dass nicht gerade zimperlich mit sich sträubenden Tieren umgegangen wird.

Ich muss gestehen, dass die Zustände auf deutschen Schlachthöfen alles andere als beruhigend für mein nicht-vegetarisches Gewissen sind.

Wenn ich jedoch Jagdszenen beispielsweise Löwen => Gnu sehe, dann muss ich feststellen, dass auch das Gnu grosse Angst hat, bis zur totalen Erschöpfung um sein Leben rennt, und es, wenn es dann zu Fall gebracht wurde, langsam erstickt während die Löwen sich bereits über sein Hinterteil hermachen.

Böööse Miezekatzen??? Sicher nicht!!! Böööse fleischfressende Menschen??? NEIN!!!

Was ich anprangere, sind die Haltungsbedingungen, die Transporte und der allgemeine Umgang mit den sogenannten ''Nutztieren'' bis zu ihrem Tod. Nach meiner Meinung hat jedoch niemand das Recht, Nicht-Vegetarier/Veganer zu verurteilen, zu diskriminieren oder zu verunglimpfen.

Die Natur hat sich für den Menschen nicht die Rolle eines Herbivoren ausgedacht ... und so sind Nicht-Vegetarier/Veganer auch nicht ''unnormal'' ... ebensowenig, wie Metzger oder ''Kopfschlächter'' geistig kranke Sadisten sind.



Und ... ebenso, wie nur ein Mensch ein Mörder sein kann, kann auch nur ein Mensch ermordet werden. Die Strafgesetzbücher sehen Tiere nun mal weder als Mörder noch als Mordopfer vor ...

Wäre es denn andernfalls nicht auch Mord, wenn Löwen Geparden rein prophylaktisch, um eine eventuelle zukünftige Futterkonkurrenz auszuschliessen, töten??? Oder wenn der neue Pascha alle Jungtiere des Rudels tötet, damit die Löwinnen so schnell wie möglich wieder rollig werden, und er seine Gene weitergeben kann???

15.05.2003, 07:19
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