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Umfrage: Wie lassen sich Lebensräume besser erhalten und die Tiere besser schützen?
Nationalpark mit Touristen
Game Reserve mit Jagdgästen
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von nettwork gestartet
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Nun, dieses Thema wird hier sehr vorsichtig angegangen. Liegt wohl an den heißen Diskussionen in anderen Bereichen dieses Forums.
Macht aber gar nichts.

Auch ich bin der Meinung, dass man nicht einfach ein paar Tiere zum Wohle aller opfern kann. Manchmal scheint das nur der einfachste Weg zu sein!
Vielleicht gelingt es uns eines Tages eine, für beide Seiten akzeptable, Lösung zu finden.

cu
/nettwork


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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03.03.2002, 20:56
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cheetah
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: die sonnenüberfluteten Savannen der freien, wilden Welt

Beiträge: 303
cheetah ist offline
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Ich möchte diesbezüglich auf ein ähnliches Thema im Forum 'gepardenland.de' - Pro und Contra Tourismus hinweisen.

Da wurde dieses Thema schon mal angeschnitten...


__________________
... und cheetah tanzt durch die hohen, saftigen Gräser der Savanne und entschwindet im goldenen Licht der aufgehenden Sonne.

03.03.2002, 00:07
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cheetah
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: die sonnenüberfluteten Savannen der freien, wilden Welt

Beiträge: 303
cheetah ist offline
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Jagdfarmen? Nein danke!

Mein Gedanke ist leider noch nicht ganz fertig, aber mich treibt wieder Wut zu einer vielleicht unmöglichen Aussage. Aber wer sich das Recht nimmt andere zu töten, kann nicht mit meiner Zustimmung rechnen. Und bei Tieren schon gar nicht. Denn das was auf Game farms betrieben wird, hat nichts mit Tierschutz zu tun, sondern dient lediglich einigen Hochgestellten dazu, um ihren perfersen Hobbies nachzugehen und mit einen ermordeten (meist mit Weitschußgewehren oder wie die Dinger heißen mit Laserzieleinrichtung) Leoparden ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Die Tiere selbst haben davon gar nichts. Viele Jäger behaupten ja, "das Tier habe die Ehre nach seinem Tod als Ausstellungsstück unsterblich weiterzuleben. Für jeden sichtbar". Hä? Bitte nochmal. Ja Ihr habt richtig gelesen. Mit solch irrwitzigen Argumenten kommen die Jäger daher, um ihr Waidwerk zu rechtfertigen.

Moment grad... *cheetah verzieht sich um die Ecke und muß sich mal kräftig übergeben*

Ein Nationalpark mit Touristen ist dann wohl die bessere Alternative, obwohl eben auch nicht perfekt. Allerdings, und das wurde schon von einigen Naturforschern beobachtet, haben sich die Tiere mit den neuen Gegebenheiten 'angefreundet' und nutzen diese teilweise sogar für ihre Jagd aus. Das ist die gute Seite, die schlechte Seite ist die: Löwen haben zum Beispiel gelernt, daß dort, wo viele Blechkisten sind auch Geparden verweilen. Schlecht, ganz schlecht, denn Löwen können Geparden auf den Tod nicht austehen.
So hat der Nationalpark Vor- und Nachteile. Er ist aber (für mich) ohne Zweifel die bessere Alternative.

Denn was soll erreicht werden? Daß die Tiere eine Chance haben zu überleben, oder? Und wie erreichen wir das? Indem wir sie abschießen, jaaa! Klaro. Für einige wenige scheint das ja logisch zu sein, für mich nicht. Die Tiere sind ohne den Menschen ziemlich gut ausgekommen. Und so sollte es auch weiterhin sein - homo sapiens sollte sich so wenig wie möglich in die Tierwelt einmischen. Dann geht auch nichts kaputt.

Es kann sein, daß der ein oder andere Gedanke nicht ganz zu Ende gedacht ist... aber deswegen nich gleich haun. Ihr könnt ihn ja mit zu Ende denken.


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... und cheetah tanzt durch die hohen, saftigen Gräser der Savanne und entschwindet im goldenen Licht der aufgehenden Sonne.

Dieser Beitrag wurde von cheetah am 01.03.2002, 19:11 Uhr editiert.

01.03.2002, 19:08
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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Serengeti, hinten links

Beiträge: 518
Kidogo Gepard ist offline
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*streckt genüsslich immerwieder seine krallen ein und aus, während er sich über die pfötchen schleckt. schaut maunzend in die runde und fragt sich, woher ihr in den letzten tagen doch diese vielzahl an diskrepanten themen nehmt*

heirauf werde ich später in angemessener weise eingehen. vielmehr will ich meine 2 min dafür verwenden, mich hier öffentlich bei shirkhan (und wer auch immer sich betroffen fühlte) zu entschuldigen, denn es war nicht meine absicht, leute hier zu derart übertriebener vorsicht zu mahnen... manches meiner statements sind zugegeben hart ausgefallen. nun lasst euch bitte daran nicht stören und versteht sie als denkanstösse... bitte.

27.02.2002, 14:57
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Hallo nettwork!

Bei diesem Thema weis ich nicht so recht was ich davon halten soll, aber ich möchte auch nicht vorpreschen um dann wieder Zoff herauf zu beschwören.

Populationen wie der Gepard sind zur Zeit stark unter Druck. Lieber sollten die Touristen, wenn es den sein muß, etwas stören, als sie zu töten. Jeder tote Gepard oder Löwe oder jedes tote Nashorn kann nicht mehr zur Arterhaltung beitragen. Ein Störung bei der Jagd ist auch schlecht, aber doch nicht so dramatisch, daß man die Tiere statt beobachten gleich schlachten muß.

Ich weis ja nicht so recht! Warten wir mal auf mehr Meinungen, dann wird das Bild bestimmt auch klarer!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

27.02.2002, 14:19
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Hi!

Komme gerade von meiner Tansania Exkursion zurück und bin dabei auf interessante Dinge gestoßen:

Pro Jahr trampeln 200.000 Menschen durch die Serengeti und belästigen Löwen, Geparden, usw. Ihr Jagderfolg wird dadurch angeblich stark geschmälert, da die Tiere ja von zahlreichen Jeeps flankiert werden und die Beute die Beziehung schnell herstellt.

Es gibt Stimmen (und dazu eine Diss), dass die Game Reservs (Jagdgebiete) den Nationalparks vorzuziehen sind. Dort wird für die Jagdgäste wesentlich weniger Infrastruktur benötigt und auch ihre Zahl ist beschränkt. 1 Abschuss bringt viel mehr Geld, als 100 Touristen, die zusätzlich mehr Abfälle zurücklassen.
Auch wenn man die Probleme bedenkt, die eine Jagd auf die Alterstruktur einer Population mit sich bringt, so scheint es durchaus eine alternative zum Safari-Vergnügen zu sein.

Was meint ihr dazu???

/nettwork


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Unmöglich ist eine Meinung
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27.02.2002, 11:33
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