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Gold Dragon
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so endlich habe ich wieder was geschrieben. es gehört zu der geschichte dort unten. aber es ist keine weiterfürhung, sondern der anfang der geschichte. auch wenn in ihm nichts besonderes vorkommt, keine lehre und so, so gehört er doch zu meinem buch welches ich versuche stück für stück aus zu arbeiten.



Sanft, milde und belebend weht der Wind über das herrlich grüne Gras hinweg. Es scheint so als würde er mit jedem einzelnem Grashalm sein Spiel spielen, denn er dreht und wendet sie in jede ihm beliebige Richtung. Jener Wind umspielt auch ihre schöne funkelnde Schnauze. Er brachte ihr nicht nur eine schöne kleine Kühlung, sondern auch viele Botschaften die in ihm enthalten waren und auf seinem Weg bis zu ihr gesammelt und in sich aufgenommen hatte. All diese von ihm gebrachten Botschaften nimmt sie in sich auf und lässt sie auf sich einwirken, genau wie die schönen warmen Sonnenstrahlen, welche die Sonne zu ihr runterschickt. Sie kann einen Geruch aus dem Wind herausfiltern und ihm nachgehen, wenn sie wollte, aber dafür war sie momentan zu träge. Sie nimmt einfach alles durcheinander auf, den dumpfen Geruch des Bodens, die einzelnen würzigen Kräutergerüche, den angenehmen Geruch der süßlich riechenden Blumen. Jedoch riechen nicht alle Pflanzen so gut, es gibt auch andere die lau und fast ersticken sind. Sie kann sogar den älteren Geruch der Rinde von den alten Bäumen vernehmen, welche sehr weit weg stehen. Aber, weil ihre Nase am besten dafür geschaffen ist um Beute ausfindig zu machen, kommt ihr dieser Geruch am besten entgegen. Auch wenn ihre Augen blind und ihre Ohren vom Alter taub werden sollten, so würde sie trotzdem nicht verhungern. Denn sie weiß durch ihre empfindliche Nase sogar jetzt, dass eine Maus nicht fünf Meter entfernt von ihr nach Samen und Beeren sucht. Doch lässt sie sie in Frieden, denn sie ist noch satt und schläfrig von einer am frühen Morgen stattgefundenen, erfolgreichen Jagd.
So streckt sie ihren großen und edlen Körper auf einen noch größeren, flachen und warmen Stein unter einem weiten hellblauen Himmel aus, auf dem überall weiße Wolkenfetzen verteilt sind. Wo sie sich so von der Sonne wärmen lässt, gleitet sie langsam in einen wohligen Schlummer und fängt an von längst vergangener Zeit zu träumen.

18.05.2003, 20:17
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Marina
Pantherkönigin




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In einer Fabel stritten sich die Sonne und der Wind, wer von ihnen der Stärkere sei. Der Wind behauptete: "Ich bin es und kann es auch beweisen. Siehst du dort den Mann mit dem Mantel? Ich werde es zuerst schaffen, dass er den Mantel auszieht."

Während sich die Sonne versteckte, blies der Wind mit aller Kraft und zerrte an dem Mantel des Mannes. Doch je mehr der Sturm wütete, desto fester wickelte sich der Mann in seinen Mantel ein. Schliesslich gab der Wind auf, und die Sonne kam hinter den Wolken hervor.

Sie lächelte dem Mann freundlich zu und schickte ihre Strahlen zur Erde. Da dauerte es nicht lange, bis es dem Mann zu warm wurde und er seinen Mantel auszog. "Milde und Freundlichkeit sind stärker als Wut und Gewalt," sagte die Sonne und hatte damit gewonnen.


Wie oft versuchen wir, mit Druck etwas zu erreichen. Immer wieder erleben wir, wie in den Medien, der Geschäftswelt, unserem Berufsalltag oder auch bei der Erziehung von Kindern Stärke demonstriert wird. Doch aus Erfahrung wissen wir oder es zeigt sich immerhin, dass langfristig gesehen liebevolles und entgegenkommendes Verhalten die bessere Lösung ist.

Wie wäre es, wenn wir die "Sonne" sind, die ihre Umgebung mit Liebe, Freundlichkeit und Wärme erfüllt?

Dieser Beitrag wurde von Marina am 08.04.2003, 08:00 Uhr editiert.

08.04.2003, 08:00
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Gold Dragon
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freut mich panther, und freue dich noch mehr, denn dieser geschichtenteil dort unten von mir ist nämlich nur eine bis jetzt nur kleine kostbrobe meiner geschichte die ich in gedanken erst noch ausarbeiten muss bevor ich sie aufschreiben kann.
cat, ich finde du hast ein lob verdient, denn diese geschichte ist schön und trägt vieles zu diesem bis jetzt noch kleinem thread bei

ich werde euch zu meinem unteren ausschnitt nun die version schreiben die zuvor passierte...

Dieser Beitrag wurde von Gold Dragon am 21.01.2003, 21:29 Uhr editiert.

21.01.2003, 21:23
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Panther
Pantherkönig




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das ist wunderschoen. ihr wisst alle nicht, wie sehr ihr mir damit helft. ich finde diese gedanken in den beitraegen wirklich aufbauend und es ist gut, gibt es das auch noch.


__________________
Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

21.01.2003, 11:32
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Cat
Streunerin




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Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:
die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen und, so wie alle anderen Gefühle, auch die Liebe.
Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde.
Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel.
Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten.
Bevor die Insel sank, bat die Liebe um Hilfe:
Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei.
Sie fragte: "Reichtum, kannst du mich mitnehmen ?"
"Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich so viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für dich."
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam:
"Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen?"
"Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen..." antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen".
Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeiging:
"Traurigkeit, bitte, nimm mich mit",
"Oh Liebe" sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss".
Auch die Gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich sagte eine Stimme:
"Komm, Liebe, ich nehme dich mit"
Es war ein Alter, der sprach.
Die Liebe war so dankbar und glücklich, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen.
Als sie an Land kamen, ging der Alte fort.
Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen:
"Wissen, kannst du mir sagen, wer mir geholfen hat?"
"Es war die Zeit" antwortete das Wissen.
"Die Zeit?" fragte die Liebe, "warum hat die Zeit mir geholfen?"
Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist."





p.s.: spiritus: das ist echt schön

20.01.2003, 17:30
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Panther
Pantherkönig




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wie wunderschoen gold dragon, wie schoen ist diese geschichte, auch wenn sie zuweilen ist traurig. aber auch sonst ist leben ja nicht nur einfach lustig. ich danke dir fuer die stimmige geschichte mit dem drachen und dem panther.


__________________
Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

20.01.2003, 08:01
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Gold Dragon
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panther, schade das du nun meine umgeänderte version nicht mehr lesen kannst...... =(

Halb in der Höhle halb draußen auf dem Stein, kuschelten sie sich enger zusammen als ein kälterer Windstoß aufkam und mindestens einem von ihnen das Fell verwuschelte. Es waren Goldy und Eustachius die sich nun reckten, um die vom Schlaf noch steifen Glieder zu strecken.
„Goldy", sagte Eustachius mit tiefer freundlicher Stimme zu seiner über alles geliebten Freundin. "Ich gehe jagen, mein Bauch schnurrt mir schon seine heutigen Wünsche vor.“ „Geh, und sättige dich. Ich bleibe noch hier und werde meinen Körper aufwärmen lassen, damit ich mich richtig bewegen kann. Ich bin es eigentlich leid ein Wechselblut zu sein. Viel lieber wäre ich ein Warmblüter, so wie du Freund, dann könnte ich auch jagen, fliegen und mich richtig verteidigen wenn es mal kälter ist." ,entgegnete Goldy im sanften träumerischem ton, den sie oft zu benutzen pflegte.
„Ja Goldy, ich weiß...... ich weiß. Aber du musst nicht mindestens jeden dritten Tag etwas zu dir nehmen, so wie ich um dich auch bei Kälte warm zuhalten." ,erwiderte er wiederum darauf.
„Ja" ;sagte sie nur noch sanft und blickte daraufhin in die Ferne.
Nach diesem Wortwechsel machte sich Eustachius auf um einem altem oder krankem Tier das schon alles in seinem Leben gesagt und getan hatte zu helfen.
So machte er sich auf den weg um zu jagen. Er trabte gemächlich durch den Wald zum See hinunter um erst mal seinen dumpfen Geschmack im Maul wegzuspülen. Nachdem er seine Zunge befeuchtet hatte setzte er sich auf einen vom Moos bewachsenen umgefallenen Baum, der wie eine Brücke über einen kleinen, kreisförmigen Ausläufer des Sees lag. Seine scharfen Augen suchten das Ufer nach jeglicher Beute ab. Nicht mal drei Minuten später erspähte er eine Gruppe von Caribus. Er konnte sie schon deutlich mit allen Sinnen wahrnehmen. Er sah ein älteres Exemplar welches mit schleifenden Schritten den anderen folgte, und schön mühsamer atmete. Wahrscheinlich hatte er gerade gegen einen anderen Männlichen Rivalen gekämpft und gerade noch mal so gewonnen. Diesen setzte er sich als Ziel, er hatte schon alles in seinem Leben erreicht was es für ihn zu erreichen gab.
So machte sich Eustachius auf den Weg, schlich sich leise und langsam an, und schlug zu guter letzt zu. Doch so einfach wie es zum Anfang zu sein schien, war es nun doch nicht. Obwohl der alte geschwächt war, war er doch noch sehr wendig und flink. Trotzdem war diese Jagt noch einfach. Er sprang, riss ihn zu Boden und blickte ihm in die von Angst aufgerissenen erschreckten Augen. Doch biss er nicht zu, das wäre nicht fair gewesen. So stand er auf und machte dem alten platz. Dieser erhob sich mühsam, und fing an zu sprechen, mit einem ruhigem, tiefem und weise klingendem Ton: „Warum machst du das, Panther?
„Mir ist danach als wolltest du noch etwas sagen.“, brachte er leise hervor.
„Danke Panther, dass stimmt.“ „Nun denn, erzähl was dich bedrückt.“ „Nun, ich weiß ich bin alt und habe mein Leben in gelebt, mit guten und schlechten Zeiten. Aber dürfte ich noch einmal zum See hinunter und meine Heimat sehen. Hier wo ich geboren bin, aufgewachsen im Schutz einer gütigen Mutter und wo ich mein Rudel gründete und glücklich wurde.“, erzählte er mit verträumter Stimme. „Nun, wenn dies dein letzter Wunsch ist, so soll es denn nun geschehen.“
Nach diesen Worten gingen beide zum Seeufer hinab. Das alte Caribumännchen stellte sich mit seinen Vorderhufen ins Wasser und stieß einen dumpf klingenden langen laut aus. Es war ein Abschied, für die Welt in der es so lange gelebt hatte, und für all seine Freunde galt. Aber auch hieß es >>Seit nicht traurig wenn ich jetzt gehe, wir sehen uns doch wieder. Ich gehe nur auf die andere Seite der Lichtung<<. Er schaute noch einmal in die Morgensonne bevor er sich schließlich umdrehte und sich hinlegte.
Mit vollem Magen lief Eustachius zum See und setzte sich auf seinen Lieblingsplatzt, den umgefallenen Baum. Er starrte die nun schon höher gewanderte Sonne an und dachte an das Caribu. Ihm waren tränen in die Augen gekommen und er musste beim tödlichen Biss sein Gesicht abwenden, denn er konnte ihm nicht in die Augen schauen als er dies tat. Doch so war das Gestzt, man sollte keine letzten Wünsche von Sterbenden abschlagen, denn sonst war man ein geschändeter, ein Außenseiter. All das hatte alte Erinnerrungen wachgerufen, an sein früheres Leben, ohne Goldy, nur mit seiner Mutter


Als ich heute Morgen aufwachte und mich regte, war mir kalt, so wie jeden Morgen. Doch ich spürte ihn neben mir, ihn meinen freund und Helfer. Ich sah über das Tal hinweg, welches unter uns lag. Sein großer See sah aus wie der Mond, denn er wurde von der aufgehenden sonne schön beschienen. Ich spürte wie er erwachte und wandte mich ihm zu. Wir unterhielten uns kurz und er beschloss auf die Jagt zu gehen, weil er Hunger verspürte. Als er gegangen war legte mich weiter auf den Steibn hinaus um noch mehr Sonne abzubekommen, denn ich kam mir ziemlich steif und gelähmt wegen der Kälte vor. Die Kälte ist mein Problem, denn wenn es kalt um mich rum ist wird auch mein Körper kalt, denn ich kann keine eigene Wärme produzieren wie Warmblüter und muss mich deswegen immer aufwärmen. Obwohl diese Region zu kalt für mich ist lebe ich hier, wegen Eustachius, meinem Freund. Wir wollen aber bald weiterziehen, denn ich fühle mich hier immer unwohler. So lag ich dort noch längere Zeit in der Sonne, bis ich mich auf die Suche auf Eustachius machte um ihn zu begleiten.
Ich schreckte auf und war sofort auf den Beinen, was mir das vergnügen eines heftigen Schmerzes in der Wirbelsäule bereitete. Doch war mir das egal, ich breitete meine Flügel aus und flog so schnell wie noch nie zuvor, denn ich war mit Panik erfüllt...


„Was ist das? Ist dies ein Lebewesen, besudelt vom vielen Dreck... >keuch< bist du es Freundin? Goldy? Goldy!!! Bist du es!? Dies kann nicht sein, was ist passiert? Deine Augen schauen stumpf und glanzlos drein. Und deine einst goldenen Schuppen, ja sieh sie dir an, sie sind verdreckt, abgenutzt und kantig... was hast du gemacht!"

„Eustachius....!“ ,rief sie ungläubig aus, und schaute ihn eine zeitlang an bis sie auf seine Frage antwortete:
„Ich weiß, ich war auf der Suche, auf der Suche nach Zuflucht und Liebe. Doch sie holten mich ein, und ich fand nur Trostlosigkeit, Einsamkeit, und Angst, unbändige Angst"

„Aber wer Goldy, wer holte dich ein?"

„Na SIE, SIE holten mich ein! Diese großen mörderischen Schatten die alles haben wollen! Die es nicht abhaben können wenn sie etwas bei ihren Tätigkeiten stört! So rotten sie auch alles aus was ihnen vor die Nase kommt, und so jagten sie auch mich...
Aber, was machst du hier? Wie konntest du überleben? Warum bist du gesund und nicht so krank wie ich? Wurdest du nicht gejagt? Hattest du keine elend schreckliche Schmerzen von kleinen runden löchern in deinem Pelz? Und musstest du nicht mit Dingern kämpfen die dich festhielten, dich einwickelten und nicht loslassen wollten? Kämpftest du nicht auch mit stickiger Luft in der ein scharfer Geruch lag, der deiner empfindlichen Nase höllische Qualen bereitete und sie zu verätzen schien?“

„Von was redest du, Freundin? Welche >Dinger< hielten dich fest, was brannte dir kleine schmerzhafte Löcher ein?"

„Jagten sie dich nicht, diese Schatten? Die dir Dinger um den hals warfen um dich zu würgen, um dich zu töten? Atmetest du nicht diese dreckige Luft ein und schwammst verletzt durch Flüsse, ach was verseuchte Kanäle, in denen sich deine Wunden entzündeten?"

„Freundin, spreche nicht in Rätseln. Aber nein, Goldy, um deine Frage zu beantworten, dies tat ich nicht. Aber warum wurdest du überhaupt gejagt?"

„Ich erklärte es dir doch bereits, weil sie alles besitzen wollten, auch das was ihnen nicht zusteht... und....und weil ich die Liebe und die Freiheit suchte nach der mein Herz sich schon so lange sehnt..."

„.... Goldy, ich verstehe zwar nicht von was du da redest, aber es macht mir Angst, unheimliche Angst. Aber, wenn sie wiederkommen, wo können wir hin um vor ihnen zu fliehen, Freundin, wohin?"

„Nirgends. verstehst du, wir können nirgends hin!! Sie werden da sein und uns aufspüren,
denn das, ja denn das.......ist die Gierde nach Besitz und Habgut.“

Plötzlich wachte ich auf. Ein kalter Windhauch wehte über mich hinweg und ich sah dich neben mir. Deine ängstlichen Augen Eustachius, als du in die ferne schautest und nicht mitbekamst wie ich erwachte, weil du in die untergehende rote Sonne sahst, wie jeden schönen Abend, da sah ich mich darin geborgen und geliebt. So richtete ich mich auf und du schautest mich an. Ich wollte dir meinen Traum erzählen den ich im Fieber geträumt hatte, weil ich dich rettete aus dem kalten See in den du hineingefallen warst. Auch wenn du ein ein guter Schwimmer bist so warst du dort hliflos, denn du hattest kurz davor erst ein Mahl zu dir genommen und warst so weit in Gedanken versunken, wie in trance. Ich selbst kam nicht mehr hinaus als ich dich mit letzter kraft auf den Baum schleuderte.
Ich selbst wurde ans Ufer geschwemmt und war unterkühlt, du zogst mich raus, wärmtest mich, und ich bekam Fieber. Doch nun war mein Fieber vorüber und ich gesund. Ich erzählte dir meinen Traum nicht und legte mich mit der Erleichterung wieder hin das es diese Schatten nicht gab die einen quälen und töten wollen.


Als Eustachius sie sah war er erleichtert das sie nun wieder gesund zu sehen. Aber über eines war er nicht erleichtert, und zwar über ihren Traum, denn sie hatte im Schlaf geredet, und das wusste sie auch.


Du senktest deinen eleganten Körper mit dem schwarzen Fell zu boden und wolltest nicht darüber reden, genau wie ich.
Denn du kennst mich schon lange, Freund, Helfer und Geliebter...

So lagen nun Panther und Drache Seite an Seite friedlich dösend in der, nun blutroten Abendsonne.

Dieser Beitrag wurde von Gold Dragon am 18.05.2003, 20:22 Uhr editiert.

19.01.2003, 22:49
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