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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Tiger » Tiger auf Bühne Nationaltheater während Mozartoper » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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CleanerWolf
Wolf




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Das mit der Kuh ist ebenfalls diskussionswürdig, aber nicht so schlimm wie der Fall mit dem Tiger. Die Kuh spielt ja immerhin mit, während der Tiger zur Bühnendeko degradiert wird.

Diese Mail habe ich gerade geschrieben:
Zitat:
Hallo Frau Karr,

Wie ich erfahren habe, wird in Ihrer Opernaufführung "La clemenza di Tito" ein Tiger in einem Käfig sozusagen als lebende Bühnendekoration missbraucht. Bitte denken Sie (und vor allem der Regisseur) einmal darüber nach, was es für ein wildes Tier bedeutet, stundenlang Lärm (selbst Mozart dürfte in Tigerohren nichts anderes sein) und grellem Scheinwerferlicht ausgesetzt zu sein. Und alles nur, um etwas Exotisches auf der Bühne zu haben. Eine künstlerische Rechfertigung gibt es aus meiner Sicht für diese Art von Tierquälerei nicht. Ich schlage als Alternative eine Videoprojektion oder Ähnliches vor, das würde die Qualität der Aufführung nicht mindern und der Tiger wird es Ihnen danken. Glauben Sie mir.


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

17.01.2003, 16:14
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Candy
Terrier




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Jetzt spielt in Hannover eine Kuh bei der Mozart-Oper "Die Gärtnerin aus Liebe" mit!
Ich fasse es nicht, was die alles "Kunst" nennen!

Zitat:
Kein Lampenfieber: Kuh spielt bei Mozart-Oper mit
Hannover (dpa) - Schauspielerin «Donate» passt kaum in einen Aufzug - sie wiegt mehr als 600 Kilo und gibt Milch. Die Holsteiner-Kuh wird in der Mozart-Oper «Die Gärtnerin aus Liebe» an der Staatsoper Hannover vom 25. Januar an auf der Bühne stehen und dort gemolken. Auch wenn Tierschützern Bedenken kommen könnten, Kuh-Betreuer Christian Sürie ist sich nach zahlreichen Proben im Opernhaus sicher: «Der Kuh macht es Spaß.»

Selbst in den Lift, der sie zur Bühne bringt, steige «Donate» ohne großen Missmut. Die Partnerin der Milchkuh, Opernsängerin Melanie Walz, hat für ihre Vorbereitungen auf die Rolle auch mehrere Abstecher in den Rinderstall gemacht. «Donate» ist im Lehr- und Forschungsgut Ruthe bei Sarstedt zu Hause, das wissenschaftliche Forschungen betreibt. «Ich habe viel mit «Donate» gesprochen, damit sie Zutrauen fasst», sagt die Sängerin, die auch an der Deutschen Oper Berlin engagiert ist und in Basel schon mit einer Kuh auf der Bühne stand.

Dort hatte Walz das Melken ganz ohne Technik gelernt. Auch in Hannover schnallt sie sich einen Melkschemel um und legt in den zwölf Opern-Vorstellungen Hand ans Euter. «Und beim Melken kommt auch immer was raus», erzählt sie. Walz spielt in der Mozart-Oper eine Gräfin mit Liebeskummer, die auf dem Land Zuflucht sucht und als Stallmagd arbeitet. Die Kuh steht dabei auf Stroh, daneben nobles Mobiliar. Ihr Auftritt dauert rund eine Viertelstunde - mit auf der Bühne ist immer auch ein Betreuer, der «Donate» an einem Seil festhält.

Doch die Oper hat bei allem Rummel um die Kuh auch ein wenig Angst vor möglichen Protesten, wie die Sprecherin des Hauses durchblicken lässt. Eine Demonstration von Tierschützern könnte das Opernhaus nach mehreren tausend Abo-Kündigungen derzeit gar nicht gut gebrauchen. «Donate» bekomme doch viel mehr Zuwendung als jede andere Kuh, meint Opernsängerin Walz. «Ich bin selbst Tierschützerin und esse kein Fleisch.»

Der laute Operngesang scheint die Milchkuh, die als äußerst braves und lernfähiges Tier gerühmt wird, bei den Proben jedenfalls kaum aus der Ruhe zu bringen. Während des Melkens laufe auch im Kuhstall immer das Radio, erzählt der Leiter des Lehr- und Forschungsgutes Ruthe, Christian Sürie. «Nur den Beifall müssen wir noch üben, damit sie nicht erschreckt.»


http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=2467321



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17.01.2003, 13:54
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CleanerWolf
Wolf




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ShirKan, schleich dich doch mal während der Vorstellung auf die Bühne und öffne den Käfig, hrrhrr (Achtung Scherz!)

Ich werde nachher auch noch ne Mail schreiben, bin gestern leider nicht mehr dazu gekommen.


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Dr. Erich Klinghammer

17.01.2003, 12:58
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Sesshoumaru
sama




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Hier ist die Mail die ich eben geschrieben habe:
Zitat:
Guten Tag Frau Karr

Ich muss aufs schärfste protestieren, daß ein Tiger dazu mißbraucht werden soll um eine Mozartoper zu "verschönern". Mozart selbst würde sich im Grab umdrehen würde er diese Machenschaften sehen können. Die Rede ist von der Aufführung der Oper "La clemenza di Tito".

Es ist nicht hinzunehmen, daß ein lebendes atmendes Wesen für soetwas mißbraucht wird. Keinesfalls ist dies im Sinne des Tierschutzes, und wird von mir daher aufs schärfste verurteilt. Anfügen möchte ich auch, daß ich alles in meiner Macht stehende tun werde, um dies zu verhindern. Heute zählen keine Worte, sondern Taten und genau dies denken sie auch in diesem Augenblick. Aber wozu habe ich eine Rechtschutzversicherung?? Wohl zum Klagen, oder????

Shir Khan, the tiger
GVT


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

17.01.2003, 12:36
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Candy
Terrier




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From: Tierinfo
To: Ina.Karr@mannheim.de
Sent: Tuesday, December 10, 2002 8:47 PM
Subject: Tiger in der Oper "La clemenza di Tito"


Guten Tag!

Wir haben erfahren, daß während der gesamten Aufführung der Mozartoper, "La clemenza di Tito", ein Tiger hinter der Bühne in einem zugigen Käfig - ohne Rückzugsmöglichkeit - gestanden hat, und im letzten Akt mindestens 40 Minuten lang auf der Bühne im Käfig nahe des Chors hin und her geschoben wurde.
Wir sind entsetzt und empört über diese Tatsache und fordern Sie auf, diese tierquälerische Maßnahme sofort zu unterbinden!
Ein Tiger gehört nicht in einen Käfig, sondern in die freie Natur, wo er beheimatet ist. Und schon gar nicht in ein Theater, wo er Abend für Abend permanent durch Lärm und Scheinwerferlicht traktiert, sich verängstigt und nervös verhaltensgestört, nicht oder kaum bewegen kann, ohne die Möglichkeit zu haben sich artgemäß zurückzuziehen.
Dies hat nichts mit "Kunst" zu tun, womit Sie sich höchst wahrscheinlich rechtfertigen werden. Auch entbehrt diese Quälerei jeglicher Grundlage, die ein "vernünftiger" Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes legalisieren würde.
Wir sehen hierin einen groben Verstoß gegen die artgerechte Tierhaltung sowie gegen § 17 TSchG.
Wir fordern Sie daher auf uns unverzüglich die Namen der hierfür Verantwortlichen - des Tierhalters, Theaterdirektors und des Veterinärarztes - zu nennen, damit wir bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstatten und die entsprechenden Ermittlungen einleiten sowie eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen können.

Im Sinne und für die Rechte der Tiere!

Gerd und Trudi Straeten
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE


Die erforderlichen Angaben haben wir von Frau Karr bisher noch nicht erhalten!


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17.01.2003, 03:17
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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:
Original von Shir Khan
Vielleicht wird es wirklich Zeit nicht passiv darüber zu reden, sondern diesen Irren mal aktiv die Oper zu versalzen.

Richtig erkannt. Wer nichts sagt, kann auch nicht gehört werden.
Wie war doch gleich die Email-Adresse? Ah hier...
Ina.Karr@mannheim.de


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Dr. Erich Klinghammer

16.01.2003, 23:07
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Sesshoumaru
sama




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Ich mag klassische Musik eigentlich ganz gern, und ich denke, daß es weder in Mozarts noch in unserem Sinne ist, wenn heute Tiger leiden, nur damit für den Snob Nummer 4 in Reihne 2 der "Gnuss" der Opfer verbessert wird. Es entzieht sich mir sowieso, warum ein Tiger auf der Bühne sein muß, wenn man eine Oper hört!!!

Verabscheuungswürdig. Da kann dieser Farell Vorsitzender von sonstwas sein, für mich ist und bleibt er ein verantwortungsloser Schmock. Mir fehlen da einfach nur die Worte. Vielleicht wird es wirklich Zeit nicht passiv darüber zu reden, sondern diesen Irren mal aktiv die Oper zu versalzen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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16.01.2003, 18:39
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CleanerWolf
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  Tiger auf Bühne Nationaltheater während MozartoperAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Habe ich gerade von Tierinfo zugeschickt bekommen.
Könnte mir denken, daß der eine oder andere Tigerfreund auch die eine oder andere Mail verschicken möchte.
Zitat:
Tiger auf Bühne Nationaltheater während Mozartoper

From: "Karr, Ina 42"
To: "'sonja.scheda@t-online.de'"
Subject: WG: Mozartoper "La clemenza di Tito"

Sehr geehrte Frau Scheda,

in der Neuinszenierung von W. A. Mozarts La clemenza di Tito ist für die
Zeit von ca. 20 Minuten ein Tiger auf der Bühne des Opernhauses. Sein
Halter, der Tierlehrer Dieter Farell, reist für die Vorstellung mit dem
Tiger an und betreut ihn während seines Mannheimer Aufenthaltes. Der
bengalische goldene Tiger Assam ist in Florida geboren, seit sechs Jahren im
Besitz der Familie Farell und mit seiner Tigerdame "Ketty" und den anderen
zehn Tigern Farells in einem Raubtiergehege untergebracht.
Dieter Farell, der seit 50 Jahren mit Raubtieren arbeitet, ist zweiter
Vorsitzender im Verband der Tierlehrer. Im Mai 2003 wird er einen Tigerpark
in Dassow, in der Nähe von Lübeck, eröffnen. In einem großen Freigehege von
ca. drei Hektar mit Raubtierhaus werden die Tiger der Familie Farell dann
ihren neuen Lebensraum erhalten.

Während seines Aufenthalts hat der Tiger seinen eigenen großen
Transportkäfig, der entsprechende temperiert werden kann und in dem er vor
und nach der Vorstellung nicht gestört wird. Darüber hinaus war ein
Amtsveterinär bereits vor Ort.
Während der Vorstellung befindet sich der Tiger in einem großen Käfig, vor
dem zwei Sänger ein Duett singen.

Es geht in Matthias Schönfeldts Neuinszenierung von Mozarts letzter Opera
seria La clemenza di Tito nicht darum, ein Raubtier zur Schau zu stellen,
sondern der Tiger ist Teil des künstlerischen Konzepts:
"Ein Raubtier steht für die archaische und undomestizierte Natur.
Über diese Natur hat sich in Jahrhunderten eine dünne Kulturschicht
gelagert. Diese Decke ist jedoch nie so stabil, dass sie jeder Maskerade
standzuhalten vermag.
Die Gesellschaft um den Kaiser Tito herum ist auf Maskenhaftigkeit,
Rollenspiel, Schein und Betrug gegründet. Es regiert der Verdacht. Die
raubtierhafte Seite des Menschen erscheint in gleichsam geschminktem
Gewande. Das unmittelbare Bild des wilden Tigers drückt wie in einem
Brennspiegel das wahre Wesen dieser Gesellschaft aus.
Darüber hinaus stand ein Raubtier, insbesondere natürlich der Löwe als König
der Tiere, immer zugleich auch für absolutistische Macht. Er ist sowohl ein
Symbol als auch - wenn er wirklich fleischlich auftritt - eine
lebensgefährliche Bedrohung."

Mit freundlichen Grüßen

Nationaltheater Mannheim
Ina Karr
Operndramaturgie und PR Oper
Mozartstr. 9
68161 Mannheim
T.: 0621/1680-386, F.: 0621/1680-356

++++++++++++
From: Ines Odaischi
To: Ina.Karr@mannheim.de
Cc: Trudi MfT Pulheim ; Helmut Rentsch ; Rolf Borkenhagen
Sent: Wednesday, January 15, 2003 6:14 PM
Subject: Tiger auf Bühne Nationaltheater während Mozartoper


Sehr verehrte Frau Karr,
mit Interesse habe ich Ihre künstlerische Erklärung der schlichten Tierquälerei, die 14täglich noch bis Ende Juli im Nationaltheater Mannheim abläuft, gelesen.
Das entweder verängstigt im Käfig hin- und herlaufende oder apathisch im Käfig liegende Tier (Gewöhnung; die Ohren dürften inzwischen auch geschädigt sein), soll also das Raubtierhafte im Menschen darstellen.
Nun, Sie haben einen bengalischen goldenen Tiger auf der Bühne, der genau wie der Mensch Raubtierhaftes in sich hat. Mensch wie Tiger sind allerdings weit mehr als das Raubtierhafte in der jeweiligen Art.
Natürlich arbeitet die Kunst mit Symbolik, aber ich frage mich wirklich, warum Ihr Bühnenbildner, der zweifellos auch einen künstlerischen Beruf ausübt, sich nicht dagegen verwahrt hat, diese Tierquälerei statt der angestrebten Symbolik auf die Bühne zu bringen.
Wenn Sie schon das Raubtierhafte darstellen wollen, dann aber bitte mit wechselnden Bildern (oder von mir aus auch einem stehenden Bild):
a) aus der Tierwelt: angreifender Tiger oder auch Panther oder ein anderer Beutegreifer
b) angreifende Menschen (Kosovo und andere Kriegsschauplätze hätten Ihnen hierfür genügend Material geboten)
Diese Bilder evtl. im Wechsel und entsprechend ausgeleuchtet, könnten tatsächlich das Raubtierhafte im Menschen gut verdeutlichen.
Das verängstigte oder apathische Tier im Käfig wohl kaum.
Sie meinen, der Amtsveterinär hätte es erlaubt? Wie wäre es, wenn Sie selbst ein wenig nachdenken würden!
Ich hoffe, MfT Pulheim hat inzwischen von Ihnen die erforderlichen Angaben. Ihr künstlerisches Umgehen mit dem wehrlosen Tier im Käfig ist gewiß anzeigenreif. Im übrigen, sollte Ihnen entgangen sein, daß der Tierschutz inzwischen im GG verankert ist?
Für eine Stellungnahme wäre ich Ihnen sehr verbunden.
Mit freundlichen Grüßen
Ines Odaischi
Färbergase 13
68526 Ladenburg
Tel/Fax 06203 17209


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Dr. Erich Klinghammer

16.01.2003, 12:43
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