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Umfrage: Ist Knoblauch gesund für Hunde oder nicht?
Knoblauch ist gesund für Hunde
Knoblauch ist giftig für Hunde
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
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Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von CleanerWolf gestartet
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Danke für die Antworten, ich werde meinem Hund ab jetzt keinen Knoblauch mehr geben.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

15.01.2003, 23:46
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Ezri
Eroberer



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Zürich (CH)
Beiträge: 60
Ezri ist offline
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Ich denke, es hat auch immer was mit der Dosierung zu tun, wie so oft im Leben

15.01.2003, 19:05
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Knoblauch: tödliche Gefahr für Pferde und Hunde

Idaho/USA (aho) – Die amerikanische Tierärztin Karen Hayes, DVM, MS, warnt in der Septemberausgabe der Zeitschrift „Horse & Rider“ Pferdehalter davor ihren Tieren Knoblauch als gesundheitsförderliches Ergänzungsfuttermittel oder/und natürliches Insektenschutzmittel zu füttern. Knoblauchzehen enthalten, wie auch gewöhnliche Zwiebeln, den Wirkstoff N – Propyl – Disulfid, der rote Blutkörperchen zerstören kann. Folgen sind eine Anämie (Blutarmut), mangelhafte Ausdauer, Kraftlosigkeit und eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen. In einem Versuch verloren Pferde 60 % ihrer roten Blutkörperchen, nachdem man ihnen für etwa zwei Wochen Zwiebeln gefüttert hatte. Sie gerieten hierdurch in Lebensgefahr. Ähnliche Symptome sind auch von Hunden bekannt.

Quelle: AHO Aktuell – Informationen zur Tiergesundheit (26.10.2001)



Aberglaube, Fehlinfos, Missverständnisse

Aussage 1):
Das Füttern von Knoblauch und/oder Zwiebeln vertreibt Würmer und Flöhe

Richtigstellung:
Nein! Das Füttern von Knoblauch bzw. Zwiebeln führt zwar mit Sicherheit dazu, daß das Tier unangenehm aus dem Maul riecht und eher die Mitmenschen auf Distanz gehalten werden. Auf Flöhe oder Würmer üben weder der Knoblauch noch die Zwiebel irgendeine Wirkung aus. Das Füttern von Knoblauch und/oder Zwiebeln kann außerdem bei Hunden und Katzen toxisch (giftig) wirken. Bestimmte Inhaltsstoffe, die in üblichen Mengen für den Menschen nicht giftig sind (z.B. das N-Propyldisulfid), führen beim Hund und bei der Katze zu lebensbedrohlichen Blutbildveränderungen. In den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) führt N-Propyldisulfid aus Knoblauch und Zwiebel zur Bildung von sogenannten Heinz-Körpern, die zum Aufplatzen der Blutzellen führen. Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch oder Zwiebeln, aber auch bei einer regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebensbedrohlicher Anämie (Blutarmut). Viele Hunde (mitunter auch Katzen) mögen den Geschmack von Knoblauch und vor allem von Zwiebeln. Diese Tiere neigen dazu, zu viel davon aufzunehmen.

Tierärztlicher Rat:
Knoblauch und Zwiebeln gehören nicht auf den Speiseplan von Hund und Katze!

Quelle



Demgegenüber stehen zig Aussagen bezüglich der gesundheitsfördernden Wirkung von Knoblauch. Ich persönlich kenne einen Jack-Russel Terrier, der inzwischen 16 Jahre alt ist und immer Knoblauch bekommen hat. Meine Hunde bekommen es zwar nicht ... hm ... ich wäre jetzt aber auch unschlüssig, ob ich Knoblauch füttern soll oder nicht.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 15.01.2003, 11:12 Uhr editiert.

15.01.2003, 11:01
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Ich hab mal was im Netz geschnüffelt und 2 Links gefunden.
Zitat:
Knoblauch -
Symptome: bleiches Aussehen, Blutharnen, Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht. Giftige bis stark giftige Kulturpflanze. Knoblauch-Zwiebel ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und Pferde giftig.
von: Tierschutz.ch


Der Zeite Text ist schon etwas länger, aber ich denke, daß er viele Informationen enthält die vielleicht nützlich sein könnten. Ansonsten kann ich nur weiter suchen, daß ich nur wusste das Knoblauch nicht so gut für Katzen sein soll.

Zitat:
Füttern wir unsere Hunde krank
Posted on Freitag, 26.Juli. @ 14:55:58 MEST by Dela

Unter dieser Überschrift erschien im August 2000 (Ausgabe4/00) in der Vereinszeitschrift "Unser Bär, der Neufundländer" des DNK der nachfolgende Artikel "TIERFUTTERETIKETTEN - was sie uns sagen (und was nicht)" von Elina Sistonen-Schasche (Tierernährungswissentschaftlerin). Entnommen waren diese Ausführungen dem Buch "Leckeres für Katzenzungen" der o.a. Verfasserin.

Aufgrund dieses Berichtes erhielt ich eine Vielzahl von Anrufen der Leser des "UB". Etwa 2/3 aller Anrufer erzählten mir, dass ihre Hunde im Alter von 2-4 Jahren an Lymphdrüsenkrebs verstorben seien. Alle diese Hunde wurden nach Angaben der Anrufer mit Fertigfutter versorgt. Alles Zufall??? Verspricht uns doch die Futtermittelindustrie in Ihrer Werbung Gesundheit für die Hunde (und auch Katzen) bis ins Hohe Alter!

Bei Hunden, die an Bauchspeicheldrüsenproblemen litten oder Futtermittelallergien hatten, besserten sich diese Krankheiten nach der Umstellung auf unbelastetes Futter.

Übrigens ist das o.a. Buch "LECKERES FÜR KATZENZUNGEN" im Buchhandel "vergriffen. Das heißt im Klartext, diese Bücher wurden von einer deutschen Futtermittelfirma AUFGEKAUFT!!

Warum wohl, liebe Leser?

Um die Ausführungen von Elina Sistonen-Schasche in ihrem o.a. Buch zu untermauern, lesen Sie auch die Veröffentlichungen von

-Dr. med.vet. Larry Chaulk
-Dr.med.vet. Wendell O. Belfield u. a.

unter der Rubrik:" Führende Tierärzte entwickelten und empfehlen "INNOVA".

Falls Sie Ihren Hund mit Fertigfutter OHNE die in den nachstehenden Berichten erwähnten Antioxydantien ernähren möchten, nenne ich Ihnen mir bekannte Bezugsquellen.

Sie erreichen mich telefonisch täglich bis 22.00 Uhr unter 09852/61959

Hans Denecke, Feuchtwangen/MFR.
Tierfutteretiketten - Was sie uns sagen (und was nicht)

Wir alle wollen gesund leben; deshalb wählen wir unsere täglichen Produkte bewußt aus. Wir möchten wissen, was wir essen und woher unsere Nahrung stammt. Wir wissen auch, daß Werbung nur Werbung ist; sie bietet uns keine Fakten an. Und so glauben wir nicht alles, was uns die Hersteller unserer Nahrungsmittel erzählen.

Wenn wir aber das Futter für unsere Katzen und Hunde auswählen, greifen wir oft zu den Produkten, die wir aus der Werbung kennen. Wenn uns der Hersteller schöne Bilder von saftigem Fleisch und üppigen Getreidefeldern zeigen und gleichzeitig erklären, sein Futter sei genau DAS richtige für unser Tier, glauben wir ihm. Warum? Unter anderem auch deshalb, weil die Inhaltsangaben auf den Produkten oft schwierig zu lesen sind. Jedes Futter sieht auf den ersten Blick genau gleichwertig aus. Aber wirklich nur auf den ersten Blick! Denn bei den Tierfuttersorten sind die Qualitätsunterschiede viel gravierender als bei der menschlichen Nahrung.

Wir sollten die Nahrung für unsere Tiere genauso sorgfältig und gewissenhaft aussuchen wie für uns selbst. Diese Broschüre soll Ihnen behilflich sein, als kritischer Konsument unter vielen Sorten das wirklich beste Futter für Ihr Tier herauszufinden.


Die Zusammenstellung der Katzennahrung

Die Katze wird als "Fleischfresser" bezeichnet, was aber nicht ganz zutrifft: Beutefresser wäre ein besserer Begriff. Die natürliche Nahrung einer Katze besteht aus kleinen Säugetieren (hauptsächlich Nagern), zum Teil aus Vögeln und sogar Insekten. Mit den Beutetieren nimmt die Katze außer Fleisch auch Innereien, Knochen und somit Mineralien (Kalk und Phosphor) zu sich. Dazu kommen die aufgeschlossenen Kohlehydrate (der Mageninhalt der Beutetiere: Getreide und Pflanzenteile), Blut und damit Mineraliensalze, sowie Fasern in der Form von Fell oder Federn (sehr geringe Mengen). Ein gutes Katzenfutter sollte dieser Zusammensetzung der Beutetiere möglichst gut entsprechen.

Was bedeutet das in der Praxis?

Ein gutes Futter besteht aus:

- Fleisch (es muß Fleisch und nicht "Fleisch und Fleischnebenprodukte" sein,

die Art des Fleisches muß angegeben werden: Huhn (Dose) oder getrocknetes

Hühnerfleisch (Trockennahrung), Eiern und/oder Käse

- einem kleinen Teil von Innereien

- maximal 50% (besser 25 - 30%) aufgeschlossenem Vollkorngetreide und/oder Ge

müse (Kohlenhydrate und Fasern)

- einer langen Liste von Vitaminen und chelatierten Mineralien

- natürlichen Antioxidantien (diese verhindern, daß das Fett in der Trockennah-

rung ranzig wird) wie Vitamin E und C und/oder Kräuterölen

Das Futter sollte auf gar keinen Fall folgendes enthalten:

- minderwertige Eiweißquellen wie die "ominösen" Nebenprodukte, “pflanzliche

Eiweißextrakte” und z. B. Grieben (= Haut...)

- chemische Konservierungsstoffe oder chemische Antioxidantien (Ethoxyquin,

BHA, BHT, Propylgallate)

- Farbstoffe

- Zucker, Karamel

- leere Füllstoffe wie Erdnußhüllen (Zellulose), "Trockenschnitzel" (zeigt, daß

bei der Futterherstellung gespart wird: diese Produkte geben dem Tier das Ge

fühl der Sättigung ohne wirklich verwertbare Nahrung zu liefern. Dieses sind

auch minderwertige Formen der "Ballaststoffe", da sie im Gegensatz zu Voll

korngetreide oft Verdauungsprobleme verursachen)

Die wichtigsten Gründe für ernährungsbedingte Krankheiten unserer Haustiere sind Chemikalien und minderwertige Nebenprodukte in der Tiernahrung.

a) Chemikalien

Laut Dr. Alfred Plechner, einem Tierarzt und Wissenschaftler und Ernährungsspezialist, der sich auf Allergien und Hautkrankheiten von Hunden und Katzen spezialisiert hat, können die künstlichen Antioxidantien BHA (E320) und BHT (E321) Leberschäden, Mißbildungen von Föten, metabolischen Streß und auch Krebs verursachen.(1) Bei Labortieren wurden zusätzlich allergische Reaktionen und Gehirnschäden beobachtet.(2)

Das künstliche Antioxidant Ethoxyquin wiederum, hergestellt von der Fa. Monsanto in den USA (Hersteller verschiedener Chemikalien wie Agent Orange, von Pestiziden, des umstrittenen Süßstoffes Aspartam sowie genmanipulierter Sojabohnen), wurde ursprünglich entwickelt, um die Haltbarkeit von Gummi zu verbessern, und wird als Mittel benutzt, um die braunen Druckstellen an Äpfeln und Pfirsichen zu vermeiden. Die Giftigkeit des Stoffes Ethoxyquin wird als 3 auf einer Skala von 1 - 6 (Bewertung 6 ist extrem giftig) gestuft: verursacht sich langsam entwickelnde Depression, Schüttelkrämpfe, Koma und Tod; Hautirritationen und Leberschäden.(3) In Europa ist Ethoxyquin in der Menschennahrung nicht zugelassen, da es beim Inhalieren, beim Hautkontakt sowie beim Schlucken (!) toxisch (giftig) wirkt. (4) Für die Heimtiernahrung sind jedoch kleine Mengen erlaubt. Als fettlösliche Substanz sammelt sich Ethoxyquin (wie auch BHA/BHT) im Fettgewebe und Leber an.

Chemische Farbstoffe können Allergien verursachen. Farbstoff E127, z. B., verursacht nachweislich auch Schilddrüsenkrebs (5), wird jedoch z.B. in bestimmten Leckerlies für Katzenbabys (!) verwendet..

b) Nebenerzeugnisse

Tierfuttermittel werden nicht von den Lebensmittelgesetzen geregelt. Deshalb braucht der Hersteller keine genaue Auflistung der verwendeten Zutaten auf der Packung anzubringen. Laut Europäischen Futtermittelgesetzen dürfen z.B. Kadaver von Pelztieren, Hufe, Federn, Hörner sowie Wolle der Tiernahrung unter dem Begriff "Nebenerzeugnisse" beigemischt werden. Die in den minderwertigen Futtersorten befindlichen Schlachtabfälle beinhalten oft auch Drüsensekrete sowie Hormone (aus Fruchtblasen). (6) Auch Blut und Därme gehören zu den Nebenerzeugnissen.

Natürlich sind nicht alle "Nebenerzeugnisse" schlecht; dazu können auch Innereien gehören, die durchaus einen wertvollen Teil der Tiernahrung bilden. Es muß an dieser Stelle jedoch darauf hingewiesen werden, daß sich eine Firma, die qualitativ hochwertige Tiernahrung herstellt, nicht hinter einer unklaren Bezeichnung wie "tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse" zu verstecken braucht, sondern offen auflistet, um welche Bestandteile es sich genau handelt, wie z. B.: "Hühnerfleisch, Leber, Herz (oder Innereien), Mais usw." Suchen Sie deshalb nach dem Hinweis des Herstellers: "ohne Nebenerzeugnisse". Einige Hersteller erklären bei Nachfrage nach den verwendeten Nebenerzeugnissen: "Wir verwenden ausschließlich Herz, Leber und Nieren". Ist das wirklich so? Ein Blick auf das Etikett gibt oft Aufschluß. Ist z.B. Leber auch gelistet? Dann kann es kein Bestandteil der in diesem Produkt verwendeten Nebenerzeugnisse sein. Ein großer Hersteller sogenannter "Premiumnahrung" verwendet laut eigener Angabe z.B. (gereinigte...) Hühnerdärme und listet sie als Nebenerzeugnisse. Därme statt Fleisch als Proteinquelle...


Diese Informationen finden Sie auf der Verpackung

Die Hersteller müssen folgende Informationen auf den Dosen oder Trockenfuttersäcken deklarieren:

- die garantierte Analyse (wird in der Form von Prozenten angegeben)

- die Liste der Inhaltsstoffe (geordnet nach Gewicht)

1) Garantierte Analyse

In der garantierten Analyse werden die Minimumgehalte an Eiweiß (Protein) und Fett sowie die Maximumgehalte an Asche, Fasern und Wasser angegeben.

Eiweiß ist der wichtigste Inhaltsstoff für Katzen und Hunde. Gute Eiweißquellen, die der Körper verwerten kann, sind Hühner-, Rind-, Wild- und Lammfleisch, Eier und Hüttenkäse sowie Innereien wie Herz (wird oft richtigerweise zum Muskelfleisch gezählt) und Leber. Pflanzliche Proteine sind Weizen, Hafer, Mais und Soja.

Katzen sind Beutefresser. Dieses bedeutet, daß Eiweiß hauptsächlich tierischen Ursprungs sein sollte, da Pflanzenteile in den Beutetieren nur in geringen Mengen (nämlich im Magen) vorkommen.

Das Problem ist, daß die Hersteller von Katzenfutter die im Futter enthaltenen Eiweißmengen als Rohproteinmengen angeben. Rohprotein ist die Gesamtmenge an Eiweiß, sagt aber nichts darüber aus, wie wertvoll das enthaltene Eiweiß ist, also wieviel davon der Körper auch wirklich verwerten kann. Ein Beispiel: um dies zu demonstrieren gab ein Wissenschaftler 2 Dosen einem Labor zwecks Untersuchung - die eine hatte er kreiiert. Es stellte sich heraus, daß bei beiden die gelistete Rohproteinmenge 10%, Fettgehalt 6,5%, Fasern 2,4 und Feuchtigkeit 68% beträgt - typische Mengen für Naßfutter. Beide “Dosen” sehen also auf den ersten Blick gleich aus. Liest man jedoch die Liste der Inhaltsstoffe, stellt man folgendes fest: die erste Dose beinhaltet Rindfleisch, Leber, Herz, Eier, Hühnerfett und Sonnenblumenöl, Mais sowie Hafer... die andere beinhaltet 4 Paare alter Lederschuhe, ca. 4 Liter Motoröl, gemahlene Kohle sowie 30 Liter Wasser. Auch diese letzteren, sehr unappetitlichen Inhaltsstoffe entsprechen den angegebenen Analysemengen, wären jedoch nicht sehr nahrhaft für das Tier...

Auch in Federn (“hydrolized Protein”) ist sehr viel Eiweiß enthalten, der Körper des Tieres kann diese Sorte Eiweiß jedoch nicht verwerten.

Der Schlüssel zu gutem Futter ist somit die Verdaulichkeit. Die meisten Hersteller geben die Verdaulichkeitswerte nicht an. Als Verbraucher ist es jedoch relativ einfach herauszufinden, ob die Verdaulichkeit gut ist (d. h. ob das Tier Nahrung aus wertvollen oder "billigen" Zutaten erhält). Man sollte auf die Menge der Ausscheidungen achten. Sie sollte nicht mehr als ca. 25% der gefütterten Menge betragen. Je größer das Volumen an Ausscheidungen im Verhältnis zu gegessenen Menge Futter, desto minderwertiger das Futter. Ein guter Anhaltspunkt ist auch die Größe der vom Hersteller auf der Verpackung gelisteten Fütterungsempfehlung. Je größer die empfohlene Tagesration desto schlechter die Qualität des Futters.


2) Auflistung der Inhaltsstoffe

gibt Hinweise auch darauf, ob das Futter biologisch wertvoll ist. Die Bioverwertbarkeit (d. h. wie gut der Körper die Proteine (Eiweiße) verwerten kann) von z. B. Eiern ist optimale 100%, von getrocknetem Hühnerfleisch über 90%, von Rind 78%, von Weizen 60%, von Mais 54%. Weizen oder Mais alleine würden für Beutefresser keine ausgewogene Ernährung darstellen, aber in der Kombination mit einem oder (besser) zwei guten tierischen Eiweißlieferanten entsteht eine Nahrung von guter biologischer Verwertbarkeit.

Man sollte darauf achten, daß bei der Auflistung die Art des Fleisches angegeben wird: Rind, Huhn, Lamm... Wenn auf dem Etikett nur "Fleisch" steht, können im Futter gemischte Fleischsorten unklaren Ursprungs enthalten sein - oft viel Schwein, das keine wertvolle Nahrung für Tier oder Mensch darstellt. Der beliebte Sammelbegriff: “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse” ist eine Umschreibung für Schlachtabfälle! (9)


Die Auflistung der Inhaltsstoffe erfolgt nach dem Gewicht

Der erste auf dem Etikett angegebene Inhaltsstoff ist Rind. Ist Rind also der Hauptinhaltsstoff in diesem Futter?!? Nicht unbedingt. Lesen Sie die Auflistung bitte weiter: der zweite Inhaltsstoff ist Weizenmehl, danach kommt Weizenkeim, danach Fett und danach noch einmal Weizen (als Körner)... Die Futtermittelgesetze erlauben den Herstellern, daß verschiedene Formen eines und desselben Inhaltsstoffes getrennt aufgeführt werden dürfen. Weizen in verschiedenen Formen ist und bleibt jedoch Weizen. Zählt man diese verschiedenen Formen des Weizens zusammen, wiegen sie weitaus mehr als der angegebene Fleischanteil... Also, ist in diesem Fall der Hauptinhaltsstoff Getreide, obwohl Rind als erste Zutat aufgeführt wird!

Eine gute Mischung aus verschiedenen Eiweißquellen (vorwiegend aus tierischen Quellen) wäre z. B. Huhn, Pute, Lamm (Dose) bzw. getrocknetes Hähnchenfleisch, getrocknetes Putenfleisch, getrocknetes Lammfleisch (Trockenfutter) an erster Stelle aufgelistet, kombiniert mit Vollkornreis, Leber, Ei, (Käse) und Torula-Hefe (nutritional yeast) und ergänzt mit Hühnerfett und Sonnenblumenöl. Die gute Variation an hochwertigen Zutaten verschiedenen Ursprungs erhöht die biologische Verwertbarkeit des Futters.

Die geheimnisvolle Welt der Tiernahrungszutaten (7)

Tierische Zutaten:

Fleisch kann eine Mischung von verschiedenen Sorten sein, es sei denn die Quelle wird angegeben: "Rind", "Geflügel" etc. Es kann Muskelfleisch, Zunge, Herz oder Zwerchfell sein und Fett, Haut sowie Blutadern beinhalten - jedoch nur in den Mengen, die normalerweise in diesen Teilen des Fleisches vorkommen.

Fleischnebenerzeugnisse sind z. B. Gehirn, Lunge, Nieren, Blut, Knochen, Gewebe, Sehnen, Haut, Drüsen, Geschlechtsorgane, Mägen sowie Därme.

Geflügelnebenerzeugnisse sind z. B. Köpfe, Füsse, Eingeweide (Darm), Blut, und manchmal sogar Federn.

Fischmehl ist getrockneter, gemahlener Fisch; entweder als Ganzes oder nur Teile. Dabei wird meistens das wertvolle Öl entfernt.

Digest ist eine Flüssigkeit, die von tierischen Geweben mit Hilfe von chemischer oder enzymatischer Hydrolyse hergestellt wurde. Eine chemisch vorverdaute “Nahrung”.


Sonstige Zutaten:

Gemahlener Mais besteht aus ganzen Maiskolben. Es darf nicht mehr als 4% anderen Materials enthalten.

Maisgluten ist das Überbleibsel bei der Herstellung von Maissirup oder -stärke. Es ist die trockene, übrigbleibende Substanz, wenn Kleie, Keimlinge und Stärke entfernt worden sind, und es enthält Eiweiß sowie säuert den Urin an.

Brauner Reis ist unpolierter Reis; nur die oberste Hülle ist entfernt worden

Brewer's Rice ist das ausgelaugte Überbleibsel der Bier- und Schnapsherstellung.

Sojamehl ist ein Nebenprodukt der Sojabohnenölherstellung und hoch in Eiweiß. Die biologische Verwertbarkeit ist jedoch niedrig und manche Tiere können allergisch darauf reagieren (Durchfall, Blähungen, Hautjucken).

Cerealien sind das nicht mehr anders verwertbare Überbleibsel der Herstellung von Frühstücksmüslis.

Cellulose ist unverdaulicher Magenfüller ohne Nährwert - das Tier fühlt sich schnell satt, bekommt aber davon keine Nährstoffe. Selbst als Fasern fragwürdig: führt oft zu Verdauungsproblemen.Cellulose ist häufig eine andere Bezeichnung für Erdnußhülsen oder auch Stroh.

Edelhefe, Torulahefe ist eine nährstoffreiche Substanz, eine wertvolle Quelle der Vitamine der Gruppe B.

Getrocknete Algen oder Spirulina sind eine natürliche Quelle vieler Mineralien und lebenswichtiger Spurenelemente.


Konservierungsstoffe und Antioxidantien

Die "Guten" sind Vitamine E (tocopherole) und C (Ascorbinsäure) sowie Kräuterextrakte und -öle. (Vit. E reichert sich NICHT im Körper an sondern - anders als die anderen fettlöslichen Vitamine A und D - wird vom Körper nur eine kurze Zeit gespeichert und dann wieder ausgeschieden. Ein Zuviel an Vitamin C wird ebenso ausgeschieden)

Die "Bösen" sind BHA, BHT, Propylgallate sowie Ethoxyquin. Diese sind fettlösliche, in größeren Mengen gesundheitsschädliche Substanzen. Sie sammeln sich im Fettgewebe und Leber, mit dem Resultat, daß sie früher oder später Probleme verursachen (Allergien, Mißbildungen, Nerven- und Leberschäden und vermutlich Krebs; in Tierversuchen mit Mäusen und Ratten erwiesen sich diese Substanzen als krebserregend).

Was Konservierungsstoffe betrifft ist ein großes Problem, daß die europäische Gesetzgebung einen Unterschied zwischen Konservierungsstoffen und Antioxidantien (verhindern, daß das Fett ranzig wird) macht! Es gibt mehrere Tiernahrungssorten, die groß auf ihren Verpackungen schreiben: "ohne künstliche Konservierungsstoffe". Wenn man weiter liest, steht in irgendeiner Ecke klein geschrieben: "Antioxidant: EWG-Zusatzstoffe". Diese Hersteller nutzen dabei aus, daß Leute meist nicht wissen, was 1) ein Antioxidant ist und 2) EWG-Zusatzstoffe sind. Hinter diesen Begriffen verstecken sich meistens die "bösen" Stoffe BHA, BHT, Propylgallate und Ethoxyquin, die sowohl als künstliche Konservierungsstoffe als auch als künstliche Antioxidantien verwendet werden!! Sollte als Antioxidant tatsächlich Vitamin E verwendet werden, wird dieses idR ausgeschrieben, da es ja eine Werbung für den Hersteller ist. Also, aufpassen: wenn auf der Trockenfuttertüte "keine künstlichen Konservierungsstoffe" steht, bitte weiterlesen und herausfinden, was für ein Antioxidant benutzt wurde.


Unschädliche Zusatzstoffe (davon Mineralien, Vitamine lebenswichtig)(8):

Ascorbinsäure ist eine Form von Vitamin C
Biotin ist ein natürliches Vitamin der Gruppe B (auch als Vitamin H bekannt)
Calciumcarbonat ist eine natürliche Form von Calcium (Kalk)
Calcium pantothenat ist eine hochpotentierte, synthetische Form des Vitamin B5
Calciumoxid ist eine natürliche Form von Calcium (Kalk)
Calcium phosphat ist ein Calciumsalz, stammt aus Knochen
Chloride oder Chlorine ist ein lebenswichtiges Mineral
Cholin ist ein Vitamin der Gruppe B; kommt in Eiern, Leber und Soja vor
Cholin chlorid ist eine hochpotentierte synthetische Quelle von Cholin
Guar Gum ist ein Stabilisator pflanzlichen Ursprungs
Kobalt ist ein Spurenelement, ein lebenswichtiges Mineral
Kupfer ist ein Spurenelement, ein lebenswichtiges Mineral
Kupferkarbonat ist eine natürliche Form von Kupfer
Kupfer gluconat und sulfat sind synthetische Formen von Kupfer
Ferroussulfat ist eine hochpotentierte synthetische Form von Eisen
Folsäure ist ein wichtiger Vitamin B; kommt in Hefe und Leber vor
Inositol ist ein Vitamin der Gruppe B; in Lezithin vorhanden
Eisenoxid ist eine natürliche Quelle von Eisen
Magnesiumoxid ist eine natürliche Quelle von Magnesium
Mangan sulfat/oxid ist das Mineral Mangan
Menadion natrium bisulfit ist eine Quelle von Vitamin K
Niacin ist Vitamin B3
Pangamiesäure ist Vitamin B15
Pantotheniesäure ist Vitamin B5
Potassiumchlorid ist eine Quelle für Kalium
Potassiumcitrat ist eine natürliche Form von Kalium
Pyridoxin hydrochlorid ist eine synthetische Form von Vitamin B6
Riboflavin ist eine synthetische Form von Vitamin B2
Selen ist ein lebenswichtiger Mineral
Natriumchlorid ist Salz
Natriumselen ist eine synthetische Form des Minerals Selen
Taurin ist eine Aminosäure; lebenswichtig für Katzen
Methionin ist eine Aminosäure - säuert den Urin an
Tocopherol ist Vitamin E
Thiamin hydrochlorid und -mononitrat sind synthetische Formen von Vitamin B1
Zink carbonat ist eine Quelle für Zink
Zinkoxid ist eine natürliche Form von Zink
Zinksulfat ist eine synthetische Form von Zink


Schädlich dafür (neben den Konservierungsstoffen) sind:

Propylen glycol ist ein Konservierungsstoff und "Süßstoff". In Europa besser bekannt als Frostschutzmittel! Äußerst gesundheitsschädlich.

Zucker (Karamel) ist im Katzenfutter nicht nötig!! Er wird manchen Futtersorten zugefügt, um den Geschmack zu verbessern und die Konsistenz weicher (flüssiger) zu machen. Eine ständige Zuckerzufuhr kann - neben Karies - Probleme mit der Bauchspeicheldrüse sowie mit den Analdrüsen verursachen.

Was die Auflistungen auf den Verpackungen NICHT erzählen ist, daß viele Vitamine und Aminosäuren sowie Fette durch die Erhitzung entweder zerstört werden oder so geändert werden, daß der Körper sie nicht mehr verwerten kann. Vor allem Mangel an Vitamin B sowie essentiellen Fettsäuren wird oft bei Tieren festgestellt, die ausschließlich Fertignahrung zu sich nehmen. Ein guter Ölzusatz, reich an den wichtigen Fettsäuren (besteht meist aus Fisch- und Nachtkerzenöl) sowie ein gutes Multivitaminpräparat 2 - 3 Mal in der Woche sind eine wichtige und gesunde Bereicherung der Tiernahrung.


Das 4% Märchen

Man kann es auf beinahe jeder Supermarktdose lesen: "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Lamm mind. 4%)". Na prima, denkt man sich. Wenigstens 4% Lammfleisch, immerhin. Irrtum! Diese Inhaltsangabe besagt lediglich, daß von den 100% in der Dose 4% vom Lamm kommen. Da “Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse” die Umschreibung für Schlachtabfälle ist (9), können diese 4% Lammdärme, Lammhirn oder Lammgewebe sein. Über die übrigen 96% der Dose gibt es keinerlei Angaben. Die Dose kann also z.B. auch 96% Rinderschlachtmüll enthalten, aber dennoch "Lamm" heißen! Wer europäisches Rindfleisch vermeiden will, aus Angst vor BSE zum Beispiel, fährt also auch bei einer "Lammdose" nicht besser als bei einer "Rinddose". Einige Hersteller suggerieren, sie lieferten unseren Katzen Abwechslung, weil sie 20 verschiedene Geschmacksrichtungen anbieten. Doch vergessen Sie nicht: tatsächlich unterscheiden sich alle Dosen nur in der "geschmacksbestimmenden Komponente", die nur 4% des Doseninhaltes ausmacht. Kann die Katze diese 4% überhaupt herausschmecken? Dazu kommt noch, daß eine "Lammdose" mehr Fisch enthalten kann als eine "Lachsdose", eine "Rinddose" mehr Ente als eine "Entendose". Denn: in einer Lammdose können z.B. 4% Lamm und 96% Schwein sein. In ein "Rinddose" können 4% Rind und 96% Lamm sein. In einer "Entendose" 4% Ente und 96% Rind usw. Super für die Hersteller, denn man kann in eine Dose immer das hineinfüllen, was gerade am billigsten zu bekommen ist. Das führt auch dazu, daß eine "Huhndose" in einer Woche bei einer Katze gut ankommt, in der nächsten Woche aber überhaupt nicht. Vielleicht war in der ersten Woche 75% Huhn drin, in der zweiten 75% Rind...


Im Trockenfutter: Truthahn / Truthahnfleisch / Truthahnfleischmehl - alles das Selbe, oder?

Auf den ersten Blick könnte man das eigentlich vermuten. Doch die Unterschiede sind beträchtlich. Hier eine kurze Erklärung der Deklarationen auf Trockenfutterpackungen zusammen mit der Englischen Bezeichnung:

Truthahn ( = Turkey By-Products): Nebenerzeugnisse. Also Schlachtmüll. Im Deutschen kann aber Truthahn stehen, man muß nicht "Nebenerzeugnisse" schreiben!!! Wird noch getrocknet.

Truthahnfleisch ( = Turkey): Ist Fleisch (zum größten Teil), ABER gewogen als Frischfleisch VOR dem Trocknen: ein Trick! Über 70% des Fleisches ist Wasser und Fett. Wenn nun das Wasser entzogen wird und das Truthahnfleisch zu Truthahnfleischmehl verarbeitet wird, hat es nur noch 30% seines Gewichtes. So kann es vom 1. Platz der Inhaltsliste weit nach hinten in der Inhaltsliste abrutschen!!!

Getrocknetes Truthahnfleisch (Turkey Meal): Das Fleisch NACH dem Trocknen. Sinkt also in der Inhaltsangabe nicht nach unten, weil es SO verwendet wird, wie es ist!

Truthahnmehl (Turkey By-Product Meal): Getrocknete Nebenerzeugnisse. Kein Fleisch.


Quellennachweis:
1) 7) 8) Palinka, L.: The Consumer's Guide to Cat Food, 1996 NY
2) Stein, D.: Natural Healing for Dogs and Cats, 1993 Freedom CA
3) 4) Gosselin (Hrsg.): Clinical Toxicology of Commercial Products, 1984 Baltimore
5) Verbraucherzentrale Hamburg: Was bedeuten die E-Nummern
6) Numminen, M.: Mirjamin Kissanhoito-opas, 1996 Jyväskylä Finnland
9) Pet Euro Fachmagazin, Mai 1996


Urheberrechte für diese Broschüre: Elina Sistonen-Schasche, MA
CATS COUNTRY - ALBERT-ROSSHAUPTER-STR. 96
81369 MÜNCHEN
Tel.: 089-74372533 - Fax: 089-74372535
Email: info@cats-country.de
Internet: http://www.cats-country.de


Führende Tierärzte entwickelten und empfehlen INNOVA
Larry Chaulk,D.V.M

Vor drei Jahren bekam ich zum ersten Mal Kontakt mit NATURA PET PRODUCTS und deren Prinzipien. Es kamen zwei Herren in mein Büro und teilten mir mit, dass sie beabsichtigen das "gesündeste Hundefutter der Welt" herzustellen. In diesem Moment musste ich darüber lachen und fragt die Herren skeptisch, wie sie sich das denn so vorstellten. Sie erklärten mir, dass sie bereits mit einigen meiner Kollegen zusammengearbeitet haben, um die gesunde Rezeptur des Futters zusammenzustellen., und wollten, dass ich an der Entwicklung des Produktes mitarbeiten sollte. Da ich persönlich den Inhaber der Firma kannte und ihm vertraute, erklärte ich mich zur Zusammenarbeit bereit.

Während unserer anfänglichen Treffen erklärte ich, dass ich ein Anhänger der Philosophie "Frisch und Vollwertig" in der Hunde- und Katzenernährung bin. Ich erklärte, dass mit wenigen Ausnahmen, die meisten kommerziellen Futtersorten, schönverpacktes Gift enthalten, das über lange Sicht Gesundheitsprobleme bei unseren geliebten Tieren hervorruft. Ich diskutierte mit ihnen über die Wirkung hepatoxischer Konservierungsmittel die in der Tiernahrung eingesetzt werden, ebenso wie Organe die Gift enthalten - solche wie Leber und Eingeweide, die so freizügig in einigen kommerziellen Futtersorten verarbeitet werden.

Bei einem späteren Treffen diskutieren wir über profithungrige Tierfutterhersteller und ihren Hang, billige Getreideabfälle und Fleischnebenprodukte, welche Pestizide und/oder antibiotische Rückstände enthalten können, zu verarbeiten. Diese Rückstände sind gefährliche Substanzen, die im günstigsten Falle karzinomisch und/oder hepatoxisch sind. Firmen, die diese Inhaltsstoffe verwenden, haben von mir eine Dissertation über Futterallergien erhalten, und eine klare Beschreibung der Fälle, die ich in meiner Praxis erlebt habe. Wasseransammlungen im Körper, Blähungen, Hauterkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, sind ebenso wie Allergien Probleme, die im Zusammenhang mit minderwertigem, schlechtem kommerziellen Tierfutter stehen. Ich erinnerte diese Firmen daran, dass der Lastwagen der Abdeckereien wirklich alles aufliest.

Nachdem ich ihnen die "Wie man es nicht machen soll" Methode erklärt hatte, beschrieb ich die "Wie man es machen soll" Methode. Zu dieser Zeit dachte ich es gäbe eine Möglichkeit diese Firmen umzustimmen zu dem Gebrauch von frischen, für die menschliche Ernährung zugelassenen Inhaltsstoffen, bei der Herstellung ihrer Produkte.

Ich diskutierte die Vorteile bei der Verwendung von Inhaltsstoffen wie Hüttenkäse, Huhn, Truthahn, Makrelen (NATURA verwendet Heringe), Reis, Sonnenblumenöl, Kartoffeln und Knoblauch.. Sehen Sie, das ist Futter, das ich meinen Klienten für Ihren Hund oder Katze empfohlen habe. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich nicht ahnen, dass NATURA PET PRODUCTS diese von mir empfohlenen Inhaltsstoffe allesamt verwenden würden, um INNOVA, nach der Philosophie "Frisch und Vollwertig", zu entwickeln.

Mein nächster Punkt auf meiner Wunschliste waren Antioxydantien. Ich sprach bereits über Antioxydantien bevor das Thema "in" wurde. Insbesondere erklärte ich die Vorteile von Vitamin C und E hinsichtlich einer schwerwiegenden Arthritis, in der Neutralisierung von "Carciogenic Nitrosasmines", bei der Kontrolle von Bindegewebe, und zur Kontrolle von Knochenveränderungen bei großen Hunden. INNOVA ist das erste Futter, das mit therapeutischen Dosen von Vitamin C und E versehen ist.

Zum Schluss sprach ich noch über den Gebrauch von Probiotics (mikrobiologischer Schutz) bei Haustieren. Probiotics sind für Hunde und Katzen generell von großem Nutzen, sie sind aber besonders effektiv wenn die Tiere hohem Stress ausgesetzt werden. Ich erklärte, dass Stress, die notwendigen Darmbakterien reduziert und die "schlechten" die "guten" Darmbakterien überbieten. Häufige Stress Situationen sind Transport, Zwingeraufenthalte, Operationen und Krankheiten. Probiotics ersetzen die nötigen Organismen und stellen so die Balance wieder her. Auch in diesem Punkt wurde mein Rat angenommen. INNOVA enthält die vier wichtigsten Probiotics für Hunde und Katzen. Nun, nachdem INNOVA erhältlich ist, kann ich dieses Produkt empfehlen, neben einer kurzen Liste anderer Produkte. Ich bin glücklich, dass NATURA zu ihrem Wort gestanden haben und nicht irgendein anderes Futter entwickelt haben, von denen es in der Welt schon genug gibt.

Wendell O.Belfield D.V.M

Seit mehr als drei Jahrzehnten forsche ich nach den Gründen von Krankheiten bei Hunden und Katzen, die sich aus deren Lebensbedingungen ergeben. Die Krankheiten die ich mit diesen Lebensbedingungen in Zusammenhang bringe, sind Funktionsstörungen von Leber und Nieren, Allergien der Haut bei Hunden und Katzen, Asthma bei Katzen und Wucherungen (Tumore einschließlich Krebs). Hier sprechen wir von "Umweltbedingten Erkrankungen".

Die pathologische Bedeutung die diesen fremde Substanzen zuzumessen ist, ist vergleichbar mit giftigen Chemikalien, die eingeatmet werden; mit der Nahrung aufgenommen und über die Haut absorbiert werden. Diese Chemikalien werden von Enzymen zu einer neuen Molekularstruktur verändert, die als "Free Radicals", die freien Radikalen, bekannt sind. Ein "freies Radikal" ist ein Molekül, das ein extra nicht gepaartes Elektron trägt. Elektronen sind, wenn sie gepaart sind stabiler, ungepaarte Elektronen sind extrem unstabil und höchst reaktiv. Wenn sich "freie radikale" im Körper bilden und sich in die Zellen setzen , können 3 Dinge passieren:

Zellen sterben wenn die "freien Radikalen" in das Fettgewebe eindringen, da die Zellen das fett für deren Ernährung brauchen.
Allergien treten auf wenn die "freien Radikalen" die Zellmembran attackieren, und
Krebs kann sich entwickeln wenn die "freien Radikalen" den Zellkörper attackieren und sich in die geregelte Zellteilung einmischen.
Die körpereigene Abwehr gegen die "freien Radikalen" sind Antioxydantien. Einige Antioxydantien werden natürlich vom Körper erzeugt um die Oxydation, die durch "freie Radikale" erzeugt wird, zu bekämpfen; diese sind Glutaminwasserstoff, Catalase und Superoxyde Dismutase (SOD). Andere Antioxydantien, die dem Körper durch Nahrung zugeführt werden, sind die Vitamine A, C und E. Antioxydantien verhindern. dass sich "freie Radikale" mit Zellkomponenten verbinden und beschützen dadurch die Zellen vor der Zerstörung durch Oxydation.

Außerhalb des Körpers kann Oxydation auftreten und wird meistens in Futterpartikeln beobachtet. Die Oxydation von Fett zum Beispiel, verursacht das Zersetzen von Fleisch und erzeugt somit Ranzigkeit. Viele Tierfutterhersteller verwenden Chemikalien in ihrem Futter, um das Fett vor Oxydation oder Ranzig werden zu schützen. Die meist gebräuchlichen Chemikalien sind BHT (BUTYLATED HYDROXYTOLVENE) und BHA (BUTYLATED Hydroxyanisol). Tierversuche haben gezeigt, dass diese sich nachteilig auf Nieren, Leber, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten des Tieres auswirken und allergische Reaktionen auf dieser Chemikalien auftreten. Ethoxyquin ist eine andere chemische Substanz, die dazu eingesetzt wird, die Oxydation von Fett zu verhindern, und ist bekannt als Verursacher von Krebs.

Unsere Tiere vertrauen uns, den Besitzern, ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen an. Wir vertrauen auf das Futter und die Futterhersteller, um unseren Teil zu erfüllen. Unglücklicherweise verfügen unsere Tiere nicht über den Luxus der Menschen, sich ihre Nahrung selbst auswählen zu können, sie müssen fressen was wir ihnen vorsetzen. Die tägliche Aufnahme von giftigen Chemikalien verursacht umweltbedingte Krankheiten, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres beeinträchtigen.

Seit vielen Jahren behandle ich die Leidtragenden dieser giftigen Chemikalien, in der Hoffnung, dass der Tag kommt an dem die gefährlichen Stoffe von den Tierfutterherstellern gemieden werden. Dieser Tag war bis jetzt nicht gekommen. Als tierärztlicher Berater von NATURA PET PRODUCTS präsentiere ich den Offiziellen meine Vorstellung über den Gebrauch von natürlichen, nicht giftigen Chemikalien als Antioxydantien. Die aus der Nahrung stammenden Antioxydantien Vitamin A, C und E sind in beiden INNOVA Produkten, für Hund und Katze enthalten - nicht nur um Oxydation und Ranzigkeit zu verhindern, sondern auch um dem Tier Abwehrkräfte gegen andere "freie Radikale", die nicht aus der Nahrung kommen, zuzuführen.


Karl Waidhofer D.V.M
Marliss Waidhoffer D.V.M
INNOVA - die neue führende Hunde- und Katzennahrung ist da!!

Einige Vorteile von INNOVA:

Die meisten Inhaltsstoffe sind frisch, für eine optimale Gesundheit und ausgeglichene Ernährung
Die Inhaltsstoffe sind besonders ausgewählt (nichts was billig und leicht erhältlich ist)
...INNOVA'S Proteingehalt und Proteinquellen sind bestens verträglich in Bezug auf die Fleischbedürfnisse von Katzen (das Wichtigste bei einem Katzentrockenfutter)
INNOVA ist ganz klar der Marktführer, andere Firmen können höchstens versuchen zu folgen.

Wir empfehlen INNOVA allen unseren besorgten Tierbesitzern, die nur das Beste für ihr Tier wollen, im höchsten Maße
von:Nuke.neufi-stammtisch.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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15.01.2003, 01:20
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Knoblauch - gesund für Hunde?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die Züchterin, von der ich meinen Wuffel hab, hat mir empfohlen, hin und wieder Knoblauch ins Futter zu mischen, das sei gesund und helfe sogar gegen Flöhe.
Auch auf Husky Wildlife wird Knoblauch für Hunde empfohlen.
Doch im Gästebuch dieser Seite warnt jemand davor:
Zitat:
Guten Tag,

Knoblauch ist giftig für Hunde!!!!
Die Zwibel enthält Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen zerstören.

mfg

Manfred Stein

Ich bin jetzt etwas verunsichert. Bisher konnte ich bei meinem Hund keine negativen Nebenwirkungen feststellen. Habe jetzt aber erstmal aufgehört, ihm Knoblauch zu geben.

Was meint Ihr dazu?


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

15.01.2003, 00:51
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