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Panther
Pantherkönig




Dabei seit: Juni 2002
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Camargue (F)
Beiträge: 734
Panther ist offline
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oft ich hab auch schon bemerkt, dass kleine gruppen sind vertrauenswuerdiger. oder dass grosse organisationen haben eine aufgeblasene administration und darin geht verloren vil kraft und oft auch ganze menge idealismus, der war anfang noch vorhanden. und schon es geht dann nicht mehr um die sache, fuer die anfangs wird gekaempft, sondern wie ueberall um macht und machterhaltung und all das ... vergessen dann wird das eigentlich ziel.

kleine gruppen muessen mehr kaempfen und suchen und sich orientieren und nach ideen forschen und sind dadurch noch beweglicher. aber auch hier ich moechte das nicht sagen generell bitte.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

14.01.2003, 08:09
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Sesshoumaru
sama




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Nun beim WWF weis ich auch nicht so recht, da soll und wird ja viel Schindluder getrieben. Wenn man den Tigern in der Freiheit helfen will, dann ist es meinsts besser sich lokal mit Organisationen zu beschäftigen. Das ist aber nicht immer ganz einfach.

Aber bisher habe ich zumindest vom "Save The Tiger Fund" keine negativen Nachrichten. Ich weis aber auch nicht genau wer dahinter steht, also erst mal kundig machen.

Wenn ich jemanden unterstützt, dann kümmer ich mich etweder um die Tiger hier bei uns, oder dann versuche ich mich über den Indian Wildlife Ring schlau zu machen. Aber immer an kleinere Gruppen, und fast nie mit größen Organisationen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

12.01.2003, 19:31
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otisbrianjimi...
Foren As




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Beiträge: 80
otisbrianjimi... ist offline
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hallo,
kennt jemand hier eine seriöse organisation für
"tigerschutz" ?
würde sehr gerne helfen (finanziell), diese herrlichen
geschöpfe vor der totalen ausrottung zu bewahren.

otis...

ps: nicht wwf, denen trau ich soviel wie unserer regierung


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in memory of JAMIE
................................
seit ich die menschen kenne, liebe ich die tiere

Dieser Beitrag wurde von otisbrianjimi... am 12.01.2003, 18:03 Uhr editiert.

12.01.2003, 17:35
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Artami
Junglöwin




Dabei seit: Dezember 2002
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da stimm ich ich dir voll und ganz zu, Panther!

wer war des denn, der die Camargue erhalten hat??

lg artami


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Wenn alle Tiere, die umsonst gelitten haben, im gleichen Moment schreien würden, würde eine unglaubliche Katastrophe die Welt verwüsten, und die wenigen überlebenden Menschen würden taub und im Wahnsinn umherirren.
OSCAR GRAZIOLI

10.01.2003, 16:09
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Panther
Pantherkönig




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Herkunft: Camargue/France
Camargue (F)
Beiträge: 734
Panther ist offline
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shir khan, das ist ein sehr aufschlussreicher und pakender bericht ueber ein thema, das zu denken gibt. wenn auf diese weise geschriben wird, genau das kann doch bewegen hier und dort etwas. non, leider nicht diejenige, die wollen ausbeuten land und leute und tiere, die nicht, aber andere, die von vilen dingen auf welt noch nicht wissen. niemand kann wissen alles, weil welt ist so gross und es gibt so vile dinge, die geschehen. dieser artikel koennte doch auch wider einigen mehr augen oeffnen. und wer weiss, villeicht eines tages, wenn noch nicht ist zu spaet, es sind solche, die wirklich macht haben zu bewirken etwas? ich weiss, dass die chance klein ist.

ausgewogenheit in der natur ist wichtig und hier in diese artikel wird alles berueksichtigt, das ganze zusammenspilen der natur, mitsamt den menschen. es haengt doch einfach alles zusammen. und das kommt zum ausdruk. ein guter und informativer artikel, den du hast da gefunden.

dank eines einzigen mannes, der hat bewegt alles in seine zeit in seine umgebung, gibt es heute noch das von der camargue, das jeder kann sehen. es gibt sie noch. dank eines einzigen mannes, der das land hat geliebt. wenn der richtige ist angesprochen, der vil kraft und ausdauer hat, auch dieser kann, auch in scheinbar hoffnungslosen faellen bewirken etwas.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

10.01.2003, 07:31
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Sesshoumaru
sama




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Beiträge: 2462
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Selbst minus 50 Grad Celsius gedeihen in Russland die borealen Nadelwälder. Trotz der extremen Bedingungen kommen hier unzählige Pilz-, Farn, Flechten- und Moosarten vor. Selbst große Säugetiere finden in den ausgedehnten Wäldern ausreichend Nahrung. Am südöstlichen Rand der Taiga ist der Sibirische Tiger zu Hause, die größte noch existierende Tigerart. Die Abholzung der Urwälder bedrohen ihn vom Aussterben.

Zähe Geschöpfe verlieren gegen den Menschen
Naturvölker verlieren gegen die Zivilisation
Sibirien verliert sein kostbarstes Gut
Der Sibirische Tiger

Ursprünglich streifte der majestätische Sibirische Tiger durch riesige Gebiete Asiens. Heute lebt er nur noch in einem kleinen Urwaldgebiet nördlich von Wladiwostock entlang des Japanischen Meeres. In den Zoos der Welt gibt es mittlerweile doppelt so viel Tiere wie in freier Wildbahn, wo nur noch 400 von ihnen anzutreffen sind.

Holzeinschlag und andere Aktivitäten wie Bergbau sind die größte Bedrohung der borealen Urwälder Russlands und der in ihnen lebenden Tiere und Pflanzen. Einige multinationale Konzerne haben langfristige Einschlagsrechte ausgehandelt: Auf ihrer Abholzliste stehen die letzten Urwälder Russlands.

Von der Republik Sacha, dem ehemaligen Jakutien, im Nordosten Sibiriens bis zu den Niederungen der Flüsse Amur und Ussuri an der chinesischen Grenze erstrecken sich die Urwälder im asiatischen Teil Russlands. Über mehr als 8.000 Kilometer vom nördlichen zum südlichen Teil des Gebiets wechselt die Landschaft von spärlich mit verkrüppelten Weiden und Birken bewachsener Tundra bis zu reichen Nadel- und Laubwäldern in der südlichen Region um Wladiwostok.

Zähe Geschöpfe verlieren gegen den Menschen
Im Norden hält das Dorf Oimjakon den Kälterekord mit minus 71 Grad Celsius, weiter südlich steigen die Temperaturen im Sommer regelmäßig auf über 30 Grad Celsius im Schatten. Schroffe Berge und fruchtbares Flachland, morastige Sümpfe und regenarme Savannen: Die Anforderungen an in Sibirien beheimatete Pflanzen und Tiere sind vielfältig.

Dies führte zur Entwicklung eines artenreichen Lebensgeflechts mit so eindrucksvollen Vertretern wie dem bis zu 300 Kilogramm schweren Sibirischen Tiger und dem bis 400 Kilogramm schweren Moschusochsen. Beide Tiere sind deutlich größer und schwerer als ihre Verwandten in wärmeren Klimazonen, was ihnen hilft, in strengen Wintern die Auskühlung des Körpers so gering wie möglich zu halten. Auch der weiße Schneekranich brütet im nordöstlichen Sibirien. Zwei weitere seltene Tiere spielen eine wichtige Rolle im spirituellen Leben der Ureinwohner dieser Gegend, der Schneeleopard und der Kragenbär

Nur noch etwa 3.000 Tiere machen sich alljährlich auf die Reise von Jakutien zu den Überwinterungsgebieten im Iran, Afghanistan, Südzentral-China und Nordindien. Der Verlust von geeigneten Feuchtgebieten bedroht die Tiere am stärksten, da Brutpaare mit einem Abstand von über einem Kilometer zwischen den Nestern viel Platz benötigen.

Naturvölker verlieren gegen die Zivilisation
Bis zur Erschließung Sibiriens für die russische Öl- und Holzindustrie lebten die indigenen kleinen Völker des hohen Nordens und fernen Osten Russlands - so der offizielle Ausdruck für die häufig weniger als 2.000 Menschen umfassenden Ethnien - von Fischerei, Jagd und Rentierzucht, jenseits der Dauerfrostgrenze im Süden auch von der Landwirtschaft.

Nur knapp eine Million dieser Ureinwohner überlebten die zaristische Eroberung und nachfolgende Russifizierung, inzwischen ist ihre Anzahl auf etwa 200.000 gesunken. Heute sind Völker wie die Ewenken, Jukagiren, Ewenen, Jakuten und Nanai mitsamt ihrer Kultur durch die ungeheure Naturzerstörung akut gefährdet.

Ihr noch teilweise überliefertes Weltbild des schamanischen Animismus gründet auf einer ausgeprägten Balance in der Natur. Nicht zuletzt durch dieses Weltverständnis stehen sie der Enteignung und Zerstörung ihrer angestammten Heimat fassungslos gegenüber.

Sibirien verliert sein kostbarstes Gut
Noch heute wecken die Bodenschätze und Hölzer des östlichen Sibiriens Begehrlichkeiten in aller Welt. Die marode russische Wirtschaft auf der anderen Seite ist auf Devisen dringend angewiesen und betreibt dort einen Ausverkauf unbeschreiblichen Ausmaßes.

Viele Gebiete Ost-Sibiriens sind bereits abgeholzt, und in den letzten Jahren haben sich mehrere multinationale Holzkonzerne langfristige Abholzungsrechte gesichert. So wird der malayische Konzern Rimbunan Hijau den wachsenden chinesischen, japanischen und südkoreanischen Markt für die nächsten 50 Jahre mit sibirischem Holz aus zwei Gebieten im äußersten Südosten Sibiriens an der Küste zum japanischen Meer beliefern.

Zusätzlicher illegaler Einschlag und die Nachfrage von China und Japan nach besonders seltenen Baumarten sind die größte Gefahr für Russlands südsibirische Schneewälder. Gleichzeitig steigt die Nachfrage im eigenen Land, so dass die sibirischen Schatzkammern bald endgültig geplündert sein könnten.

Der Sibirische Tiger
Gegen Gewehre und die Zerstörung ihres Lebensraumes sind die Tiger Sibiriens, von denen bereits heute mehr in Zoos als in freier Wildbahn leben, nicht gefeit. Und die letzten frei lebenden Exemplare sind auf ein kleines Gebiet nahe der russisch-chinesischen Grenze am Fluss Amur zurückgedrängt worden. Vor allem der Glaube an die sensationelle Wirkung von medizinischen Tigerpräparaten hat dazu geführt, dass Wilderer den Großkatzen nachstellen - bei einem Erlös von etwa 20.000 Dollar pro Tier ist der Anreiz sehr groß.

Drei der ursprünglich acht Tigerarten sind bereits ausgerottet, von den sibirischen Tigern oder Amurtigern leben noch ungefähr 400 Exemplare. Wenn diese Tiere überleben sollen, müssen die Urwälder in ihrem Verbreitungsgebiet zu betreuten Schutzgebieten erklärt werden, anstatt sie durch die Erschließung von Holzkonzernen noch weiter für die Ausbeutung zu öffnen.

Von den Geistern der Tiger erlernten die Schamanen der Nomadenvölker Sibiriens den Umgang mit Willen, Energie und Kraft im Angesicht des Feindes. Noch in den Revolutionskriegen setzten die Armeen sogenannte "Tigermenschen" als Wachposten ein, denen die schamanistische Fähigkeit zugesprochen wurde, während des Schlafes die Augen dem Unendlichen zu öffnen.


Quelle: Greenpeace.org


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

09.01.2003, 23:46
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