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CleanerWolf
Wolf




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Hier die neuesten Infos aus Banff:
Zitat:
Hope und Nanuk geht es den Umständen entsprechend gut. Hope hat eine
interessante neue Strategie entwickelt: Sie folgt den Spuren eines Pumas
und lebt von dessen Kills. Vorsichtig und diskret läuft sie dem Puma
hinterher und frisst tagsüber von den Kadavern, die der (nachtaktive)
Berglöwe hinterlassen hat. Außerdem hat sie begonnen, auch tagsüber zu
jagen. Alleine kann sie keine Hirsche sondern nur die kleineren Rehe
jagen. Wenn diese tagsüber schlafen, überrascht Hope sie und tötet sie. So
hat sie innerhalb von 6 Wochen bereits 3 Rehe getötet. Nanuk ist noch bei
ihr und hat eine sehr enge Bindung an seine Mutter.

Im nächsten Wolf Magazin 1/2003 berichtet Günther Bloch ausführlich über
die ganze Geschichte des Bow Valley Rudels und den Kampf ums Überleben von
Hope und Nanuk.

Patenschaftsinformationen: http://www.wolfmagazin.de/Protest/protest.html


CANIS hat nun eine spezielle Seite ins Netz gestellt, auf der alle Informationen zum Thema : Patenschaft der Bow Valley-Wölfe zu finden sind.
http://www.canis.info/projekte/patenschaften.htm


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 28.01.2003, 00:22 Uhr editiert.

27.01.2003, 14:15
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CleanerWolf
Wolf




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CANIS hat ein Interview mit Günther Bloch zur Situation in Banff geführt und dieses veröffentlicht:
http://www.canis.info/interviews/blochbowvalley.htm

Dort stehen auch nochmals die wichtigsten Adressen für Protestbriefe.
Ausserdem ist es jetzt möglich, "Hope" und "Nanuk" zu adoptieren, was ich auch tun werde.


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Dr. Erich Klinghammer

22.01.2003, 12:40
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PetraB.
Alpha-Wolf




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TV-Tipp:

Samstag, 25.01. - 18:30 - Geheimnisvolle Welt - Ein Platz für Wölfe (3sat)

Zitat:
Der Wolf, einst das am weitesten verbreitete Landsäugetier, wurde zunehmend vom Menschen zurückgedrängt. Jetzt kann man sein Geheul nur noch in der entlegensten Wildnis hören.

Im kanadischen ''Banff Nationalpark'' leitet der Wildbiologe Paul Pacquet seit zehn Jahren das größte Forschungsvorhaben über Wölfe in Nordamerika. In den 50er Jahren wurden die Wölfe aus diesem Park beseitigt, erst in den 80er Jahren begann ihre Wiederkehr. Paul Paquet war dabei.



__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

20.01.2003, 13:04
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CleanerWolf
Wolf




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So, habe gerade von Elli Radinger eine Mail mit aktuellen Infos aus Banff bekommen:
Zitat:
Um noch einmal auf Kanada zurückzukommen, so möchte ich nur kurz erwähnen,
dass ich einige sehr böse Mails aus Kanada erhalten habe.Es kamen Mails
mit dem „f“-Wort und weiteren hier nicht abdruckbaren Beleidigungen, bis
hin zu dem „freundlichen“ Hinweis, von Kanada fern zu bleiben. Wir
Deutschen seien die letze Nation, die über unnötiges Töten reden könne
„Schau in deinen eigenen Hinterhof, Adolf!“
Ein anderes Ehepaar drohte mit einem Touristenboykott von Deutschland
ihrerseits, und ein Jäger schrieb, er könne gerne auf deutsche Touristen
verzichten, die einen Wolf noch nicht einmal erkennen würden, wenn er sie
in den Hintern beißt... usw. usw.
Diese Reaktionen sind natürlich in der Minderheit; sie zeigen vor allem,
dass unsere Protestaktion wirkt und das ist wunderbar. Also weiter so!!!!

Ach ja, noch etwas. Aus juristischen Gründen muss ich Sie darauf
hinweisen, dass es natürlich illegal ist, Zimmer in Hotels zu reservieren,
mit Absicht der Schädigung des Hotels oder ohne die Absicht, die
Reservierung auch in Anspruch zu nehmen. Als ich erzählte, dass ich von
meiner geplanten Reservierung in Banff und meiner Anmeldung für den
Wolfskongress im Herbst 2003 wegen der Tötung von Wölfen an den
Parkgrenzen Abstand genommen habe, war dies selbstverständlich nicht als
Anstiftung zu einer Straftat zu sehen, sondern lediglich die Darstellung
meiner persönlichen Meinung. Es scheint, als ob meine Mails an Sie
ausspioiert und leider von gewissen Kreisen falsch verstanden worden
sind.....

***************************************

Nachstehende Mail von Günther und Karin Bloch zur Information. Die
Protestadressen werde ich nach meiner Rückkehr auf der Website
aktualisieren.

Rundbrief an alle Wolfsfreunde,

um zu vermeiden, extra Mails an jeden Einzelnen zu senden, nachfolgend die
konzentrierten Addressen, an die alle Protestschreiben gesandt werden
sollten, um einen großen Effekt zu erzielen. Bitte keine Briefe etc. an
die kanadische Botschaft in Deutschland schicken, das bringt (wenn
überhaupt weitergereicht) nur eine riesige Zeitverzögerung. Nachdem wir
ein langes Gespräch mit dem Park hatten, steht fest, dass es hinsichtlich
des "Wolfsmanagements" (also Schaffung einer Pufferzone um Parks, um das
Killen von Wölfen zu verhindern bzw. zumindest massiv einzuschränken) um
politische Mehrheiten geht, die es zu erreichen gilt. Banff Nationalpark
braucht Druck, um Verhandlungen mit den Umweltministern von B.C. und
Alberta aufzunehmen (bisher nichts Konkretes passiert), und der Premier
von Alberta braucht Druck, um Verhandlungen mit B.C. aufzunehmen.
Parkoffizielle meinen, dass letztlich Ralph Klein etwas unternehmen muss.
Fest steht, dass die Lobby der Tourismusindustrie erheblich größer ist,
als die der Fallensteller. Deshalb konzentrieren wir unsere Bemühungen.
Die Parkway-Schließungs-Debatte ist wieder ernsthaft in der Diskussion (da
haben wir etwas erreicht!), die Touristenindustrie-Vertreter schlagen
Alarm (da haben wir etwas erreicht), den Wölfen vorort geht es ??, weil
sie immer noch verschwunden sind, wir kein Signal von Hope im Bowtal
bekommen und wir nicht wissen, wo sie (bzw. Nanuk) sind. Zumindest läuft
Nanuk nicht alleine umher wie vorher, sondern scheint!? mit Hope in
Seitentälern zu sein. Mehr wissen wir leider derzeit nicht. Die schlechte
Situation für Hope und Nanuk hat sich also bisher nicht verbessert, und
man versucht hier auf Zeit zu spielen. Wir organisieren hier regionale
Proteste und halten am 29. Januar einen Vortrag vor mehreren hundert
Menschen (inkl. Medienpräsenz). Druck kommt nun hoffentlich bald auch von
der hiesigen Bevölkerung! Der alleine ist aber zu wenig. Macht also bitte
weiter mit euren Aktionen und sendet alles an (beide Addr.):

The Hon. Ralph Klein
Premier of Alberta
Room, 307 Legislature Building
10.800 - 97 th Avenue
Edmonton, AB
T5K 2 B 7
Canada
Fax: 780-427-1349
Mail: Premier@gov.ab.ca

Sheila Copps
Environment Minister
Parks Canada
25 Eddy Street
Gatineau, Quebec
K1A OMS
Canada
information@pc.gc.ca

Hat jemand Kontakte knüpfen können zu PETA in Hamburg, einer sehr großen
(international arbeitenden) Anti-Fell- Organisation? Bitte tretet mit uns
in Kontakt, wenn noch irgendwelche Fragen offen sind
(canids@expertcanmore.net). Da wir noch zwei Monate hier in Kanada sind,
könnt ihr Bilder über Achim Füger bekommen. Tel. 09177-90672 oder mail:
info@dogschool.de

Danke an Alle, ihr seit einfach super und sehr loyal zu uns. Wir wissen
das selbstverständlich sehr zu schätzen.

Fazit:
Nicht schlappmachen, sondern weiterprotestieren, damit endlich politische Weichen in die richtige Richtung gestellt werden !


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Dr. Erich Klinghammer

18.01.2003, 16:50
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CleanerWolf
Wolf




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Shir Kan, Ich werde aus deinem Beitrag nicht so ganz schlau. Erst sagst Du, daß Du nix mehr tun kannst und dann, daß wir nur eine Chance haben, wenn wir genug Wirbel machen.
Für Jäger, Trapper, Pelzhändler und ähnlichen Abschaum empfehle ich übrigens die CleanerWolf-Variante des Russischen Roulette mit 5 gefüllten Kammern und nur einer Leeren


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Dr. Erich Klinghammer

13.01.2003, 17:37
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
Daumen hoch!!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Mehr als alles gute zu hoffen und die Daumen zu drücken kann ich nicht mehr. Diese Gesellschaft hat uns als Götzenbilder Macht, Kraft, Eitelkeit, Gier und das Image gebracht. Und dafür nahm es uns viele kostbare Tierarten und trieb viele an der Rand der Vernichtung.

Diese neue Zeit hat uns aber auch ein mächtiges Mittel gegen diese Mörder gegen, das Image. Wenn wir genug Wirbel machen, dann haben wir eine Chance. Wenn die "Öffentlichkeit" zusieht, dann trauen sich die Schergen des Bösen nicht ihr Werk zu tun, denn wie würde sonst ihr Image nachher aussehen. Manchen ist das wichtiger als iher Leben, fast wichtiger.

Einem jeden von ihnen würde eine Partie russisch Roulette gut tun. Ein Colt, sechs Schuss, mit einer Kugel geladen. Da wir keine "Unmenschen" sind, macht er nur Klick, nicht Booooooooooooooomm. Aber einen Satz frische Unterhosen wäre wieder mehr verkauft.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

12.01.2003, 23:54
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Guts
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@panther: ich seh es numal so, klar gitb es auch menschen, die sich mühe geben, in "einklang" mit der natur zu leben, aber die meiten interresierts n scheißdreck.....
der mensch tut numal, was er für richtig hält, und alles hat irgendwelche unschönen nebenwirkungen......
und die meisten leute die ich kenn sind arschlöcher, vielleicht kenn ich auch nur die falschen leute.....keine ahnung.......
auf jeden fall hab ich ne ganz andere lebenseinstellung wie du (is mir so aufgefallen), meine is im gegenteil zu deiner irgendwie lebensfeindlich.......(jetz auf menschen bezogen)
ich hoff immer noch, dass ich da irgendwann was dran ändert, aber ich glaub dazu muss ich mir erst n neues lebensumfeld schaffen, oder so.........^^°
okay, das hat nix mehr mitm thema zu tun....*rumspam*...........^^°


__________________
Morgen oder im nächsten Leben

12.01.2003, 20:49
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CleanerWolf
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So, hier die aktuellen News zur Lage in Banff von Günther Bloch:
Zitat:
Liebe Wolfsfreunde!

Wir wollten Ihnen nachstehende Nachricht von Günther und Karin Bloch nicht
vorenthalten:

****************************

Guten Morgen an alle, die uns hier in Banff unterstützen!
Wir wollen Euch erst einmal uptodate über die Wolfslage informieren, da
nun einige Mails von kanadischen Trappern kommen, die jede Menge
Falschinformationen enthalten. Lasst Euch davon nicht irritieren und
versucht bitte, auch Infos an andere Länder wie Östereich, Schweiz etc. zu
senden, damit nicht nur das "böse" Deutschland "Schuld" hat

Im Banff Nationalpark leben derzeit ca. 35-40 Wölfe in maximal 7
Wolfsfamilien (nicht mehr!), die fast alle auch aus dem Park in
Randgebiete laufen und sowohl in B.C. als auch Alberta ohne Limit
erschossen, in Fallen oder Schlingen umgebracht werden können. In manchen
Gebieten gibt es zwar jahreszeitliche Beschränkungen für das Töten von
Wölfen, das ist aber eher unwesentlich. Seit Jahren ist dieser Umstand
bekannt, nichts ist passiert und nun wandern selbst die Bowtal-Wölfe in
Gebiete außerhalb der Parkgrenzen, weil sie hier ständig durch Autoverkehr
gestört werden und die Beutetierpopulationen (neben der Kojotenpopulation,
Bärenpopulation, Pumapopulation und Luchspopulation) rückläufig ist. Es
gibt im Vergleich zu den letzten zehn Jahren weniger Elche, Hirsche,
Dickhornschafe und nur die Rehpopulation scheint etwas höher zu sein als
früher.

Die letzten Mohikaner der ehemaligen Wolfsfamilie des Bowtals, Hope und
Nanuk sind derzeit zusammen, sehen beide den Umständen entsprechend
relativ gut aus. Sie sind jetzt in einem Seitental verschwunden, und wir
hoffen, dass es Hope gelingt, Rehe zu erbeuten. Ein fremder Rüde ist
derzeit weit und breit nicht in Sicht. Auch die Fairholme Wolfsfamilie hat
sich seit einigen Wochen aus dem Bowtal verabschiedet und derzeit findet
man noch nicht einmal Spuren von ihnen.

Neueste Info: Nisha ist wieder aufgetaucht, allerdings ca. 10 km westlich
der ehemaligen Territoriumsgrenze. Sie hat keinen Kontakt zu Hope und
Nanuk, ist allerdings derzeit wohlauf. Da die Paarungszeit beginnt sind
biologisch gesehen Nisha und Hope eher Reproduktionskonkurrentinnen.
Deshalb erwarten wir realistisch betrachtet auch keine Rückkehr von Nisha.
Wir verfolgen ihr weiteres Schicksal mit großem Interesse. Wann immer eine
Info über Nisha reinkommt, hängen wir uns selbstverständlich sofort dran.
Hoffen wir, dass es bald wieder Neuigkeiten von ihr gibt, abgeschrieben
haben wir sie nämlich noch lange nicht. Da sich Nisha schon
außergewöhnlich früh (im Alter von 9 Monaten haben wir sie schon
selbständig Schneeschuhhasen jagen sehen) zu einer exzellenten
Überlebenskünstlerin entwickelt hatte, ist sie sicherlich in der Lage, zu
überleben oder einen Rüden zu treffen, mit dem sie sich dann verppaaren
könnte.

Generell gibt es in Kanada kein "endangered species act", also keine (wie
in USA und auch Deutschland) generell geschützte Tierart. In
Nationalparks sind alle Tierarten geschützt, hier darf nicht geschossen
und es dürfen auch keine Fallen aufgestellt werden. Wir bitten das ggf. in
Euren Rundbriefen zu ändern, falls dort (leider zum Teil) falsche Infos
drinstehen. Es ist wichtig, dass alle Infos so präzise wie möglich
dargestellt werden, da es sonst kontraproduktiv wäre.
Es gibt natürlich noch Wölfe (s.o.) in Banff, allerdings eben wenige. Im
Vergleich zur Bestandszahl vor zehn Jahren ist die Wolfspopulation in
Banff klar rückläufig. Da Trapper, die an den Nationalparkgrenzen tätig
sind, keine (!) Infos weiterleiten müssen, werden sehr wahrscheinlich noch
mehr Wölfe umgebracht als wir tatsächlich wissen. Wissen tun wir, dass in
den letzten Jahren mehrere Dutzend Wölfe an den Nationalparkgrenzen von
Banff und Kootenay getötet wurden, sei es dass sie gemeldet wurden, man
Radiohalsbänder gefunden hat oder zufällig Infos die Runde machten.

Man versucht nun, Deutschland als wildleeres Land darzustellen, wo es
keine Tiere mehr gibt. Dieses Argument ist schlichtweg falsch, deshalb
einige konkrete Infos: Im Gegensatz zu Kanada sind Kahlschläge im Wald
verboten, die Anpflanzung von Monokulturen ebenso (Tannenbaumschonungen
ausgenommen). Mischwald dominiert immer mehr, und Zersiedelung ist im
Rahmen der Flurbereinigung geändert worden. Also ein großer Fortschritt.
Was die Tierwelt angeht, haben wir in Deutschland einige hunderttausend
(!) Rehe (insgesamt drei verschiedene Arten), einige Tausend Hirsche,
weiterhin Wildschafe (Mufflon), Gemsen, große Stückzahlen Wildschweine.
Wir haben Luchse (geschützt), Wölfe (geschützt), Wildkatzen (Status ?),
Otter (geschützt), allein in Brandenburg ca.1000 Bieber, darüberhinaus
Bisamratten, Marder, Füchse, Waschbären, Marderhunde etc. Keiner kann also
behaupten (und wir möchten Euch diese Argumente an die Hand geben), dass
Deutschland nur aus Industrie besteht und keine Tiere dort leben. Dies ist
blanker Unsinn. Sicherlich ist bei uns einiges im Argen, aber zwischen
"Schwarz und Weiß" gibt es doch so einige "Zwischentöne".

Nochmals zurück nach Kanada: Die Tradition, Tiere in Fallen und Schlingen
umzubringen, mag man als Argument bringen, ist jedoch nicht akzeptabel,
weil (inkl. Indiander oder Natives) keiner hungern muss, ergo zum
Überleben keiner gezwungen ist zu "trappen". Traditionen sind schwer zu
ändern, das wissen wir vom Stierkampf in Spanien bis hin zum Vogelmord im
südlichen Europa. Aber, so what? Soll es deshalb unkommentiert hingenommen
werden? Wir meinen Nein. Es geht also um Geld. Leider hat die
Fellindustrie wieder an Boden gewonnen (Felle sind sogar deutlich teurer
geworden), Angebot und Nachfrage haben sich leider wieder negativ für
dieTierwelt entwickelt und daher wird natürlich mehr Anreiz geschaffen,
Fallen aufzustellen.
Die Tourismusindustrie hat allerdings eine weit größere Lobby. Deshalb
lasst euch nicht ins "Bockshorn jagen", wenn damit gedroht wird auch
Deutschland zu boykottieren. Das steht in keinem Verhältnis: Jährlich
fliegen Millionen Mitteleuropäer nach Kanada, aber nur sehr wenige
Menschen kommen von Kanada nach Deutschland.

Fazit: Keine Panik! Der Protest zeigt schon erste Wirkungen. Der
Touristenboykott steht seit gestern im "Calgary Herold", einer großen
Zeitung. Andere werden folgen, zumal wir in einer Woche vor mehreren
hundert Menschen in Calgary sprechen werden. Auch der Park hat reagiert,
und wir haben einen Termin für Montag oder Dienstag nächster Woche, wo es
um "unsere" Themen geht.

Danke an alle, die uns unterstützten. Ihr habt schon etwas errreicht.
Bitte lasst aber nicht locker, bitte ändert ggf. Eure Websites etc. falls
Falschinfos dort drinstehen, und bitte versucht auch, Kontakte zum Ausland
zu knüpfen.

Wir fühlen uns sehr gerührt, dass uns so viele Menschen unterstützen und
wir wissen nicht, wie wir es Euch je zurückzahlen können. Eine Idee von
uns ist, nach unserer Rückkehr nach Deutschland im April einige Vorträge
zu geben (kostenlos!). Seit langer Zeit sind wir einmal wieder stolz aus
Deutschland zu kommen, das wollten wir Euch wissen lassen. Storms, Yukons
und Kalis Tod waren offensichtlich nicht umsonst, auch wenn wir noch eine
"größere Wegstrecke" vor uns haben. Nochmals Danke und macht bitte, bitte
weiter so.

Mit freundlichen und tief bewegten Grüßen an alle (sollten wir jemanden
vergessen haben zu mailen bitten wir tausendmal um Vergebung!) Bitte
verbreitet diese mail, danke.

Günther und Karin Bloch

***********************************

Und schließlich nochmal in diesem Zusammenhang eine Mail von Monika
Happich, deren Sohn sie gebeten hatte, Mails wegen der Wölfe in Kanada zu
verschicken. Dabei ist ihr aufgefallen, dass unter unseren vorformulierten
Mails keine von/für Kinder waren. Frau Happich hat daher einen
Protestbrief von/für Kinder entworfen, den ich nach meiner Rückkehr aus
Yellowstone ins Netz stellen werde. Bis dahin erhalten Sie hier diesen
Musterbrief, den Sie gerne verwenden können. Ich finde es eine wunderbare
Idee, dass auch Kinder (oder Eltern für Ihre Kinder) schreiben!


Dear Mr. Fisher!

My son Robin( 12 years) asked me to write this mail to you. I will try to
tell you why my son is so sad these days.
He loves animals and especially wolves. Every day he surfs the internet to
learn more
about them. Some days ago he came to me crying and told me that wolves
were being killed in Canada! I couldn‘t believe t, but he showed me the
website wehre I could read the story about Storm and Yukon.
Robin asked me why adult humans are acting like this and if you don´t have
kids in Canada.
He told me that kids need wild animals to learn, and that in the future
kids will no longer know wild animals anymore if we as adulta don’t stop
the killing immediately!
I had to agree with my son, because there was a yesterday, there is a
today and there will be a tomorrow. And the kids of tomorrow have the same
rights to see wild animals as the kids of yesterday!
So my son Robin is telling you:
PLEASE save the wild animals and the wolves for our KIDS in future!
Please help them to stay alive, so our kids from the present can be proud
of us adults.

Yours sincerely

Monika Happich with son Robin

Hope und Nanuk sind noch am Leben und die Proteste scheinen für einigen Wirbel zu sorgen.
Insgesamt recht positive Neuigkeiten, aber noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen.
Ich werde auf jeden Fall weiter nerven.


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Dr. Erich Klinghammer

12.01.2003, 19:49
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CleanerWolf
Wolf




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Ja, bei solchen Geschichten bekomme ich auch immer einen ungeheuren Hass, aber Panther hat Recht, man muss differenzieren können.

Panther, ich möchte Dir an dieser Stelle mal sagen, daß ich Dich sehr sympathisch finde. Alles was Du bisher in diesem Forum gesagt hast, zeigt, daß Du eine gute Lebenseinstellung hast

Danke an Alle, die sich bisher am Protest beteiligt haben.

Doch nun zu den Neuigkeiten:
Wie von Elli Radinger empfohlen habe ich die von ihr genannten Hotels angemailt, zum Teil mit recht interressanten Resultaten.

Diesen Text habe ich an die Hotels verschickt:
Zitat:

Dear Madam or Sir!

Intentionally, I planned to spend my vacation at the Banff national park, using your hotel as a residence, because I wanted to enjoy nature and wildlife.
But a few days ago, I got the info about wolves being killed in a very cruel way, right behind the border of the national park. Furthermore, I found out, that Alberta plans to increase wolf hunting activities, although wolves are an endangered species!
This is a pity, because therefore I am not longer interested in visiting Banff.
I will not spend my money to a country that gives wolf hunters 100$ for every dead wolf. No thanx.
I would appreciate it alot, if you could inform me as soon as the wolf hunting activities have been stopped.


Hier die Antwort des "Fairmont Banff Springs" Hotels von Laura Skirrow:
Zitat:

Can you please forward to me the source of your information so we can look into this? We have not heard of any activities of this nature and are curious as to where this information is coming from.


Aha, da zeigt jemand Interresse.
Hier meine Antwort:
Zitat:

Dear Laura Skirrow,

Thank you for the quick reply and for being interested in what I told you.
I got the information from Elli Radinger, editor in chief of the german "Wolfmagazin" -> www.wolfmagazin.de
The info about the killing of wolves can be found here -> http://www.wolfmagazin.de/Protest/protest.html
Mrs. Radinger got the information from Guenther Bloch, who is a wildlife watcher and visits Banff national park very often. A few weeks ago, he published a book about the Bow Valley wolf pack. The killing of two male wolves from the Bow Valley Pack some days ago will almost for sure lead to the vanishing of the whole pack, as the remaining members won’t be able to care for themselves. Many other wolves in Banff have been killed by trains and cars. This means that there now are no more wolves in Banff. Therefore, Banff lost its attraction for all people who like to watch wolves.


Daraufhin bekam ich diese Antwort:
Zitat:

Thank you for your information. The Royal Service office sponsors a wolf named Hope in the pack and to find out the alpha male has been killed is very sad news. Again, thank you for letting us know.

Regards,
Laura


Ausserdem bekam ich, ebenfalls von diesem Hotel, aber von einer anderen Person (Shonna) diese Mail:
Zitat:

Dear bobo@hirnriss.in-berlin.de,

Your friend bshres@fairmont.com thought you might be interested in this canada.com story:

"Traps reduce pack to 2 wolves"

http://www.canada.com/search/story.aspx?id...8d-7b273c8c085e

Thank you again for brining our attention to this matter - our office sponsers the wolf named Hope and we are sadden to hear that her pack has been wiped out, but remain hopeful that she will join up with another male. As the trappings actually happened in British Columbia, we are limited to what can do as Albertan's to affect another province's policies.

Kind regards

Shonna


Hier haben wir also Verbündete, auch wenn sie angeben, nichts unternehmen zu können.




Hier die Antwort der "Rundlestone Lodge":
Zitat:

Good Day Sir:

Of course this is always a very emotional issue, but I am sure if the wolf population is being reduced, it would be to keep the wolves in harmony with other members of the environment- human and otherwise- in balance.

Governments at all levels are very conscious of wildlife, and we have some of the strictest laws in the world. Don't base your decisions on what you read- come and see for yourself. It is some of the most beautiful country in the world.


Also das übliche Jägergelaber, wahrscheinlich ist der Typ selber einer.

Hier meine Antwort darauf:
Zitat:

Hello,

If you read this article ->
http://www.canada.com/search/story.aspx?id...8d-7b273c8c085e
you will notice, that the wolves in Banff may be EXTINCTED in the near
future. This means, that there is NO BALANCE and NO HARMONY.
Furthermore, using snares is a very cruel way to kill an animal, those
killing tools should be forbidden in every "civilised" country. The presence
of wolves is a sign for a healthy eco system. Your eco system seems not be
healthy anymore, independent from the beauty of your nature.


2 Hotels haben also bis jetzt geantwortet, wobei eines davon direktes Interresse am Überleben der Wölfin Hope hat.

Ausserdem wissen wir dank dieses Artikels
http://www.canada.com/search/story.aspx?id...8d-7b273c8c085e
daß die Wölfe in British Columbia und nicht in Alberta getötet wurden, die Proteste sollten sich also vor allem an die Provinzregierung in BC richten, wobei ich allerdings noch keine konkreten Adressen rausgefunden habe.
2 Sätze aus dem Artikel stossen mir allerdings sehr sauer auf:
Zitat:
"The trapper has been very co-operative with us," Syme said. "He is a legitimate trapper with a legitimate business. . . . This is obviously an unfortunate incident."

Soso, ein unglücklicher Zwischenfall, klar, wer kann denn schon ahnen, daß Nationalparkwölfe in die Fallen geraten, wenn man diese direkt an der Grenze zum Park aufstellt.

Zitat:
"She said her group does not oppose trapping if it's done responsibly."

Und, wurde sie in diesem Fall verantwortungsbewusst durchgeführt? Wohl kaum. Denn wer mit Fallen jagt, handelt grundsätzlich verantwortungslos. Unglaublich, wie hier eine grausame Jagdmethode verharmlost wird!

Auf der Website http://www.graywolf.ca/ gibt es ein paar Infos zu den Bow Valley Wölfen, inklusive Hope und wie man Wölfe sponsort. Erstaunlicherweise aber kein Wort zum Tod von Storm und Yukon.


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Dr. Erich Klinghammer

09.01.2003, 23:31
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Panther
Pantherkönig




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft: Camargue/France
Camargue (F)
Beiträge: 734
Panther ist offline
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non non non
traurig und wuetend sein auf die, die so denken und handeln ist eines, aber alle werfen in gleiche topf ist ein unding.

Zitat:
an den sachen sieht man mal wieda wie widerlich der mensch doch ist


der mensch? jeder und jede? ihr da auch, die ihr schimpft ueber menschen? non. es gibt wertvolle menschen und es gibt solche, die sind fehlgeleitet und solche, die haben nur hass in sich und solche, die nicht mehr sehen die sterne am himmel. es gibt solche, die sich nur noch widmen dem boesen, ob gegen mensch und tier. und es gibt solche, die versuchen, in orndung zu leben, zu helfen, mensch und tier.

der mensch .... das es gibt nicht! es gibt unzaehlig vile individeum. und jeder ist anders. versteht ihr?

ich bin auch empoert ueber schandtaten, aber so pauschal urteile ich werd nie in leben akzeptieren. und ich leb nicht in rosa wolkchen verpakt. oh non. bitte, artami und guts, ich kann verstehen eure wut, aber lasst euch nicht hinreissen dazu. das ist schade. ihr seid bestimmt nicht so. denkt doch nach hm?


__________________
Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

09.01.2003, 22:24
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