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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:
+++Pressemeldung von Günther und Karin Bloch: Informationen aus erster
Hand für unsere Wolfspaten.+++

In den letzten Wochen war die von uns seit 12 Jahren intensiv beobachtete
Bowtal-Wolfsfamilie Gegenstand diverser Berichterstattungen, die entweder
auf purer Spekulation beruhten oder schlichtweg falsch waren. Auslöser
dieser Spekulationen war insbesondere Carolyn Callaghan vom Central
Rockies Wolf Projekt, die schon in der Vergangenheit den Eindruck
vermittelte, als ob ihre Organisation irgendetwas mit den
Verhaltensbeobachtungen an der Bowtal- Wolfsfamilie zu tun hätte. Dies ist
jedoch nicht der Fall. Alle Verhaltensbeobachtungen wurden ausnahmslos von
uns durchgeführt. Wir möchten deshalb alle unsere Wolfspaten bitten, nur
die von uns publizierten Informationen über diese Wölfe wirklich ernst zu
nehmen. Wie von uns gewohnt, kann auch der nachfolgend veröffentlichte
Informationsgehalt selbstverständlich wieder mittels Video-Filmmaterial
untermauert werden.
Alle anderen in Umlauf gebrachten Informationen, von wem auch immer, sind
nichts anderes als barer Unsinn.

WAS WIR WISSEN:
Die Wölfin "Hope" hat das Bowtal seit Frühherbst diesen Jahres verlassen.
Da sie mit einem Radiohalsband ausgestattet ist, konnten von ihr Signal im
Columbiatal/B.C. empfangen werden. Hope war also ca. 150 km vom Bowtal
entfernt und ist seither nicht mehr in den Banff National Park, bzw. in
das Bowtal zurückgekehrt. Ob sie in nächster Zeit, besonders aber zur
Paarungszeit im Februar 2004 in das heimische Revier zurückkehren wird,
bleibt spekulativ. Wir werden darüber berichten.

Ihr Sohn "Nanuk" wurde nicht wie veröffentlicht auf der Autobahn östlich
von Canmore von einem Auto überfahren und getötet, sondern erfreut sich
bester Gesundheit. Er war auch nie östlich von Canmore, denn dieses Gebiet
liegt in der völlig entgegengesetzter Richtung zu seinem Revier. Im Bowtal
hat Nanuk aber offensichtlich einen anderen Wolf getroffen (wir vermuten
eine Wölfin), denn wir haben die beiden Wölfe innerhalb der letzten 7 Tage
viermal kurz im Bowtal beobachten können! Von einem toten Nanuk kann also
gottlob keine Rede sein. Alle unsere Beobachtungen konnten leider nur aus
der Distanz durchgeführt werden, jedoch konnten wir Nanuk EINDEUTIG
identifizieren. Bei dem "zweiten Wolf" handelte es sich um einen
braun-grauen schlanken Wolf. Da im gesamten Bowtal derzeit kein einziger
besenderter Wolf (mit Radiohalsband) existiert, ist es natürlich sehr
schwierig direkte Verhaltensbeobachtungen durchzuführen. Laut Spurensuche
müssen sich im Bowtal derzeit mindestens noch ein weiterer Wolf,
vielleicht sogar noch zwei andere Wölfe aufhalten. Nanuks Pfotenabdrücke
sind für uns stets relativ einfach zu identifizieren, da er seinen linken
Hinterlauf (wie auch in der Vergangenheit) leicht nachschleift. Die
Pfotenabdrücke der anderen Wölfe sind alle kleiner. Anhand von Spuren und
einer Rabenansammlung können wir bestätigen, dass sich die Wölfe bis
gestern (16.12.2003) an einem Hirschkadaver aufhielten. Heute Morgen
(17.12.2003) haben wir Nanuk erneut beobachten können. Er war wieder
unterwegs mit einem anderen Wolf/Wölfin, den/die wir leider wieder nicht
identifizieren konnten.

Nun zum Spekulativen:
Wer sind die anderen zwei oder drei Wölfe im Bowtal? Hier gibt es zwei
Möglichkeiten: Entweder handelt es sich um "Nisha", die eventuell mit
einem (oder zwei) neuen Wölfen ins Bowtal zurückgekehrt ist
-oder-
es handelt sich um mehrere ehemalige Mitglieder der
Fairholme-Wolfsfamilie, die sich schon seit geraumer Zeit in mehrere
Gruppen aufgesplittert hatte. Keine der besenderten Wölfe der
Fairholme-Wolfsfamilie hält sich derzeit im Banff National Park auf. Die
Nahrungsgrundlage ist für alle Wölfe aufgrund von fragwürdigem Management
und dem Einfluss von Massentourismus weiterhin miserabel.

Sobald wir die oben erwähnten Wölfe identifizieren können, werden wir
unsere Wolfspaten natürlich informieren. Da sich einige Leser darüber
mokierten, die ganze Aufregung "um einen schwarzen Wolf" (nur weil er
einen Namen hat) wäre völlig überzogen und unwichtig, sei hier von unserer
Seite klargestellt:
Wer kein Interesse an den Bowtal- Wölfen hat kann ja auf das Lesen unsere
Informationen verzichten. Es gibt sehr viele Menschen, die sich für das
Schicksal dieser Wölfe interessieren. In erster Linie natürlich unsere
Wolfspaten und Leser unseres Buches "Timberwolf Yukon & Co". Deshalb
ignorieren wir diese unqualifizierte Anmerkungen von Leuten (die weder die
verhaltensökologischen Umstände dieses Lebensraumes kennen, geschweige
denn unsere individuellen Verhaltensbeschreibungen auch nur ansatzweise
einordnen können). Wir lassen uns von niemand den Mund verbieten.

Wir bedanken uns bei all unseren Wolfspaten für deren Unterstützung und
Zuspruch, den wir in den letzten Wochen erhalten haben. Wir werden
selbstverständlich weiterhin über das Schicksal jedes einzelnen
Wolfsindividuums berichten.

Mit freundliche Grüssen

Günther und Karin Bloch

Ok, Nanuk ist also noch am Leben, dennoch ist es traurig, dass wieder einmal ein Wolf auf der Autobahn sterben musste. Und warum sind Hope und Nanuk nicht mehr zusammen?


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

19.12.2003, 12:09
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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:
Liebe Wolfsfreunde!

Gerade erreicht mich die Nachricht, dass ein Wolf im Banff-Nationalpark
getötet worden ist. Nach dem Zeitschriftenbericht wurde Donnerstag Nacht
ein schwarzer Wolf etwa 15 km östlich von Canmore auf dem Highway 1A
überfahren. Dabei handelt es sich vermutlich um den letzen Rüden der
Bow-Valley-Gruppe (also um Nanuk), so dass nur noch die Mutter (Hope)
übrig wäre. Der Autofahrer hatte sofort die Polizei informiert, die
wiederum einen Beamten des Alberta Fish and Wildlife zur Untersuchung des
Wolfes anforderte. Der Beamte fand das Tier gegen 8.00 Uhr morgens. Sein
Körper war noch warm.
Dies ist der dritte tote Wolf im Bow Valley in den letzten beiden Monaten.
Anfang Oktober wurden zwei Wölfe des Fairholme-Rudels in der Nähe von
Canmore getötet, und im November erschoss ein Jäger im Columbia Valley,
südlich von Golden, B.C., ein zwei Jahre altes Weibchen vom selben Rudel.
Es wird lt. Zeitungsbericht geschätzt, dass das Fairholme-Rudel, das einst
17 Wölfe hatte, nun nur noch 4 Mitglieder hat.
Wenn die Zeitungsberichte zutreffen, besteht die Bow-Valley-Gruppe jetzt
nur noch aus einer Wölfin.
Immer wieder versuchen die Tierschützer eine Geschwindigkeitsreduzierung
auf dem Highway zu erreichen, bisher leider vergeblich - wie man sieht mit
katastrophalen Folgen.

Lesen Sie die komplette Information in Englisch hier:
http://www.y2y.net/newsarchives/120503.htm oder hier:
http://www.canada.com/search/story.aspx?id...82-9cb10b06f788

Q: Redaktion@wolfmagazin.de , 06.12.03

Ein Jahr nach dem Tod von Storm und Yukon nun also auch Nanuk...
Ich hatte für Hope und Nanuk eine Patenschaft übernommen, habe in den letzten Monaten ca. 200 Protestpostkarten ausgefüllt an Günther Bloch zurückgeschickt, habe selbst Protestmails und Briefe geschrieben... habe alles in meiner Macht stehende getan, um genau das zu verhindern, was jetzt passiert ist.
Ich glaube, es ist nicht schwer zu erraten, wie ich mich jetzt fühle.
Was muss noch passieren, damit die Nationalparkverwaltung endlich handelt? Wenn es so weitergeht wie bisher, werden die Wölfe in Banff in naher Zukunft aussterben.

Update:
Zitat:
Liebe Wolfsfreunde!

Ich habe endlich Günther Bloch für eine Stellungnahme erreicht, die
wenigstens ein klein wenig hoffen lässt. Bloch, der 11 Jahre lang im Bow
Valley die Wölfe beobachtet hat und wie seine Westentasche kennt, ist der
Auffassung, dass die Aussagen der Leute vom Central Rocky Mountain Wolf
Projekt, es handele sich vermutlich bei dem getöteten Wolf um Nanuk,
äußerst spekulativ sind.
Niemand vom “Central Rockies Wolf Project”, die im Zeitschriftenartikel
eine Stellungnahme abgaben, kennt die Wölfe im Banff NP so gut wie die
Blochs. Vom bloßen Augenschein hätte also niemand vom CRWP feststellen
können, um welchen Wolf es sich handelte. Nanuk hatte außerdem kein
Radiohalsband, sodass er nicht genau identifiziert werden konnte. Bis
jetzt ist alles, was man weiß, dass ein schwarzer Wolf überfahren wurde.
Das tote Tier wurde zur DNA-Untersuchung in ein Labor geschickt. Mit den
Ergebnissen kann erst in einigen Wochen gerechnet werden. Bis dahin müssen
wir uns also mit einer Antwort gedulden. Uns bleibt wenigstens noch die
Hoffnung, dass es sich bei dem getöteten Wolf doch nicht um Nanuk handelt.
Günther Bloch ist der Auffssung, dass es sehr ungwöhnlich ist, dass Nanuk
so weit östlich gewandert ist. Dieses Gebiet liegt außerhalb von seinem
Territorium. Es könnte sich bei dem totenTier also auch durchaus um einen
anderen, eingewanderten Wolf handeln.
Auf der anderen Seite ist Nanuks Mutter, Hope, schon im Spätherbst weit
aus dem Park weggewandert. Sie befindet sich nun 300 km von ihrem
Territorium entfernt im Columbia Valley. Dort ist sie äußert gefährdet,
denn vor kurzem wurde genau in diesem Gebiet ein Wolf erschossen. Die
Wölfe sind dort nicht geschützt.
Auch die Angaben in Zeitungsartikel über das Fairholme-Rudel sind lt.
Günther Bloch nicht korrekt. Im Winter 2001/2002 bestand das Rudel aus 12
Wölfen. Niemand weiß genau, wie viele Wölfe jetzt im Rudel sind
ebensowenig wie bekannt ist, ob sie sich ebenfalls im Columbia Valley
aufhalten.

Weitere Informationen folgen, sobald wir genau wissen, um welches Tier es
sich bei dem getöteten Wolf handelt.

Wieder hoffende Grüße

Elli Radinger

**************************
E. H. Radinger
Chefredaktion Wolf Magazin
mailto:redaktion@wolfmagazin.de
http://www.wolfmagazin.de


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Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 08.12.2003, 16:29 Uhr editiert.

08.12.2003, 12:24
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So ist es, Marina.
Wer nichts sagt, kann auch nicht gehört werden


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15.03.2003, 18:22
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Marina
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Marina ist offline
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Werde ich sehr gerne machen. Geh gleich an die Arbeit und los mit den Protesten.

Ich finde, solche Aktionen müssen unbedingt unterstützt werden und jeder und jede, die da noch nicht mitgemacht hat, wird nun dazu von mir aufgefordert, das noch nachzuholen. Denn je mehr da helfen, desto eindrücklicher die Stimme. Oder?

Dieser Beitrag wurde von Marina am 15.03.2003, 10:40 Uhr editiert.

15.03.2003, 10:39
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Günther Bloch hat auf den Serienbrief der Nationalparkverwaltung ein Antwortscheiben verfasst.
Jeder, der diesen Serienbrief erhalten hat, sollte Folgendes tun:
Auf dieser Seite bis "Antwortbrief" (in roter Schrift) runterscrollen und den Text an die darüber angebene Adresse schicken.

Danke.


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Dr. Erich Klinghammer

14.03.2003, 15:21
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Hab noch ne Antwort bekommen. Sieht so aus, als hätten wir hier noch ne weitere Protestadresse:
Zitat:
Dear Mr. B.:

On behalf of the Honourable Sheila Copps, Minister of Canadian
Heritage, thank you for your correspondence regarding the protection of
wildlife near
Banff National Park.

Although Parks Canada is within the portfolio of the Minister of
Canadian Heritage, it is a legislated separate service agency that is
responsible for the management and preservation of Canada's national parks,
national historic sites and national marine conservation areas. Since the
matter to which you refer falls under the direct responsibility of the
Agency, Mr. Alan Latourelle, Chief Executive Officer of Parks Canada, has
been made aware of your correspondence. Should you wish to write to him
directly in the future, his address is:

25 Eddy Street
Hull, Quebec
K1A 0M5

Facsimile: (819) 994-1261
Electronic mail: ceoparkscanada@pc.gc.ca.

I trust that this information is useful. Please accept our best
wishes.
Yours sincerely,

Amar Randhawa
Special Assistant


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Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 27.02.2003, 21:53 Uhr editiert.

27.02.2003, 21:52
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Sesshoumaru
sama




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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Ich hatte auch mal ne Email geschrieben, sogar zwei weil ich dachte mein Mailaccount geht nicht. Aber bisher haben sie mit nicht geschrieben, weder auf Deutsch noch auf Englisch. Aber vielleicht kommt da ja noch was, habe auch ein paar Tage später als Du geschrieben nehme ich an.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.02.2003, 23:27
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
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Diesen Brief habe ich gerade von Parks Canada bekommen:
Zitat:
Banff National Park of Canada
Box 900
Banff, AB
T1L 1K2
Tel: (403) 762-1510
Fax: (403) 762-1583

February 21, 2003


Vielen Dank für Ihr Schreiben, in dem Sie Ihre Sorge um das Wohlergehen der
Wildtiere im kanadischen Banff-Nationalpark zum Ausdruck bringen. Wir
teilen Ihre Besorgnis hinsichtlich der Wolfsbestände, denn eines der
langfristigen Ziele des Parks ist die Erhaltung lebensfähiger Populationen
von Wölfen und anderen Wildtierarten. In diesem Zusammenhang möchten wir
Ihnen einige Informationen zu den Zwischenfällen übermitteln, bei denen
Tiere in Fallen gefangen wurden, und zu den Schritten, die die Verwaltung
der kanadischen Nationalparks [Parks Canada] sowie eine Reihe beteiligter
Institutionen unternommen haben, um die langfristige Überlebensfähigkeit
der Wolfspopulationen in den kanadischen Gebirgsparks sicherzustellen.

Die in den kanadischen Nationalparks lebenden Wildtiere genießen mit den
umfassendsten Schutz im gesamtkanadischen und weltweiten Vergleich. Auch
wenn der kürzlich verzeichnete Populationsrückgang Anlass zu Besorgnis
gibt, so handelt es sich bei den in den Gebirgsnationalparks lebenden
Wolfspopulationen nach wie vor um vitale Bestände.

Eine der Hauptgefahrenquellen für Wildtiere, wie z.B. Wölfe, stellen
gebietsüberschreitende Migrationen dar. Forschungen haben ergeben, dass Wö
lfe zwischen 1000 und 3000 km2 große Territorien durchstreifen können.
Aufgrund derart ausgedehnter Heimatreviere verlassen die meisten Wolfsrudel
bei ihren Wanderungen die Nationalparks. Zwar ist das Jagen und
Fallenstellen in den kanadischen Gebirgsparks untersagt, dieses Verbot gilt
jedoch nicht für außerhalb von Nationalparks gelegene Gebiete in den
Provinzen British Columbia und Alberta. So wurden z.B. im vergangenen
Dezember zwei Wölfe aus dem (hauptsächlich im Banff-Nationalpark lebenden)
Bow Valley-Rudel sowie ein Wolf aus dem Kootenay-Rudel (das überwiegend im
Kootenay-Nationalpark lebt) legal in sieben Kilometer Entfernung von dem in
British Columbia gelegenen Kootenay-Nationalpark gefangen. Die Verwaltung
der kanadischen Nationalparks arbeitet zurzeit mit den beiden Provinzen an
einer Regelung gebietsüberschreitender Angelegenheiten.

Die Verwaltung der kanadischen Nationalparks und ihre Partner arbeiten auf
eine Verminderung der Sterblichkeit der in den Gebirgsnationalparks
lebenden Wildtiere und Auswirkungen für bestimmte Tierarten, wie z.B. Wö
lfe, hin. Zu den unternommenen Anstrengungen zählen u.a. verschiedene
Lehrprogramme, um das Wohlergehen der Wildtiere in das Bewusstsein der Ö
ffentlichkeit zu rücken, eine Verminderung der Mortalität entlang der durch
den Banff-Nationalpark führenden Trans Canada Highway durch die Errichtung
von Zäunen sowie den Bau von Über- bzw. Unterführungen, die Schaffung von
Wildkorridoren mittels verschiedener Maßnahmen, wie z.B. der Absperrung von
Gebieten, Zugangsbeschränkungen sowie der Entfernung von Einrichtungen und
die Veranlassung saisonaler Absperrungen von Gebieten und Straßen zu
kritischen Jahreszeiten. Weitere Beispiele sind die Zusammenarbeit mit
Firmengruppen, wie z.B. der Eisenbahngesellschaft CP Rail und der British
Columbia Insurance Corporation für die Entwicklung neuer Methoden zur
Vermeidung tödlicher Unfälle auf Straßen und Bahnlinien und die Kooperation
mit den Verwaltungen umliegender Gebiete, um außerhalb des Nationalparks
gelegene Wildtierkorridore, wie z.B. den Three Sisters Corridor in Canmore,
Alberta, zu schützen. Außerdem erwähnt sei der im Rahmen des G8-Programms
zum Erhalten des Naturgutes erfolgte Bau neuer Wildtierüberführungen in der
Nähe des Banff-Nationalparks, die Zusammenarbeit mit den Regierungen der
umliegenden Provinzen bei Angelegenheiten auf Landschaftsebene sowie die Tä
tigung bedeutender Investitionen im Bereich der Wildtierforschung.

Parks Canada hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Banff, der Ortschaft Lake
Louise und der Fremdenverkehrsindustrie mit Erfolg eine Strategie für einen
umweltschonenden Tourismus eingeführt. Diese Strategie zielt darauf ab,
Unternehmen zu verstärkter Umweltfreundlichkeit zu bewegen,
Tourismusprodukte und -angebote so zu gestalten, dass Ursprünglichkeit und
Schutz des Natur- und Kulturgutes der kanadischen Rocky Mountains gewä
hrleistet sind, und das Personal durch eine entsprechende Schulung in die
Lage zu versetzen, den Besuchern besser den Wert der kanadischen
Nationalparks als Stätten des Weltkultur- und -naturerbes zu vermitteln.
Die Fremdenverkehrsindustrie unterstützt den Schutz aller in Banff und
anderen Nationalparks beheimateten Wildtiere und weiß, wie wichtig es ist,
das über die Grenzen des Parks reichende größere Ökosystem unter
Zusammenarbeit und Einbeziehung aller beteiligten Parteien zu verwalten.

Ökosysteme sind komplexe Gefüge, die eine ganzheitliche Verwaltung
erfordern. Trotz der erwähnten bedauerlichen Zwischenfälle sollte nicht
vergessen werden, dass wir bereits zahlreiche Schritte zum Schutz der
Wildtiere und Ökosysteme in den kanadischen Nationalparks unternommen haben
und auch in Zukunft weiterhin mit den Verwaltungen der umliegenden Gebiete
zusammenarbeiten werden, um die langfristige Erhaltung dieser Ökosysteme zu
gewährleisten. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und hoffen, dass Sie sich
auch in Zukunft weiter für die kanadischen Wildtiere und Nationalparks
einsetzen werden.


Mit freundlichen Grüßen

Bill Fisher Michel Boivin
Leiter der Leiter der
Verwaltungseinheit Banff Verwaltungseinheit Lake
Louise/Kootenay/Yoho

Nunja, wenn man dem Brief glauben darf, scheint guter Wille vorhanden zu sein, aber wann erfolgen die nötigen politischen Konsequenzen?


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Dr. Erich Klinghammer

21.02.2003, 21:42
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Hier die neuesten Infos von Günther Bloch - insgesamt recht positiv:
http://www.canis.info/projekte/howl_bloch.htm


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Dr. Erich Klinghammer

10.02.2003, 23:54
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Ich habe nun ein "Wolfsmord-in-Kanada"-Infoblatt erstellt, Bilder eingebaut und es ins Netz gestellt:
http://www.cleanerwolf.de/html/wolfsmord_kanada.html
Ist zwar kein Meisterwerk der Layoutkunst, aber es erfüllt (hoffentlich) seinen Zweck.
Die Seite lässt sich direkt ausdrucken, allerdings muss dabei Kopf- und Fusszeile abgeschaltet und ein bischen mit den Randeinstellungen rumgespielt werden, damit alles schön zentriert und nicht abgeschnitten gedruckt wird.


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29.01.2003, 23:53
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