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Umfrage: der dritte Golfkrieg?
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es ist noch alles offen
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Marina
Pantherkönigin




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Frankreich fordert weiterhin Fortsetzung der Inspektionen in Irak

Die französische Position im Irak-Konflikt bleibt auch nach dem Auftritt von US-Aussenminister Colin Powell vor der UNO unverändert. Die Inspektoren sollten in Irak weiterarbeiten, sagte Premier Jean-Pierre Raffarin zu Beginn eines Besuches in Indien.

[sda] - Massenvernichtungswaffen könnten auch auf andere Weise als mit einem Krieg zerstört werden. Frankreich könnte als Vetomacht im Sicherheitsrat ein UNO-Mandat für eine Militärintervention in Irak blockieren.

US-Aussenminister Powell hatte Irak vor dem Sicherheitsrat schwere Verstösse gegen die UNO-Resolutionen vorgeworfen. Washington würden Aussagen von Augenzeugen vorliegen, die Beweise für die Existenz eines irakischen Biowaffenprogramms lieferten, sagte Powell in seiner Rede vor dem UNO-Sicherheitsrat.

Powell spielte Tonaufnahmen von abgehörten Gesprächen zwischen zwei irakischen Offizieren ab. Darauf soll zu hören sein, wie Gegenstände vor den UNO-Kontrolleuren versteckt worden sind. Powell zeigte auch Satellitenaufnahmen, Fotos und Zeichnungen, um die Anklage gegen Irak zu untermauern.

Powell führte weiter aus, Irak verfüge über 100 bis 500 Tonnen an chemischen Kampfstoffen. Irak entwickle auch Raketen mit 1200 Kilometer Reichweite. Zudem habe Bagdad in den frühen 90-er Jahren ein Nuklearprogramm verfolgt.

Der irakischen Regierung warf er zudem eine "unheilvolle Verbindung" zum Terrornetzwerk El Kaida vor. In Bagdad seien zwei Dutzend El-Kaida-Mitglieder stationiert. Irak wies die US-Vorwürfe zurück.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan sagte nach einem Gespräch mit den Aussenministern, ein Krieg gegen Irak sei weiterhin vermeidbar. Annan lobte aber die Rede Powells. Dieser habe die Gefahr, welche von Irak ausgehe, deutlich gemacht.

Derweil laufen die Kriegsvorbereitungen auf beiden Seiten auf Hochtouren: Die USA haben diese Woche weitere 17 000 Reservisten einberufen. Irak ist angeblich dabei, seine Ölfelder zu verminen. Dies meldete die oppositionelle Patriotische Union Kurdistans.

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Nur zwei Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sind bedingungslos für einen Krieg gegen Irak. 40 Prozent erachten einen US-Militärschlag "unter keinen Umständen" als legitim.

[sda] - So lauten die Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage, die im Auftrag der "Weltwoche" zwischen dem 15. und 27. Januar unter 1000 Schweizerinnen und Schweizern durchgeführt wurde.

55 Prozent befürworten demnach eine militärische Aktion nur dann, wenn ein UNO-Mandat vorliegt und dem Irak Verstösse gegen die Abrüstung nachgewiesen werden können. 3 Prozent haben keine Meinung.

57 Prozent der Befragten haben eher eine schlechte oder sehr schlechte Meinung von den USA beziehungsweise von den Amerikanern. Drei von vier Schweizern finden es schlecht, dass sich der amerikanische Lebensstil weltweit durchsetzt. 56 Prozent sind der Ansicht, es brauche als Gegengewicht zu den USA eine zweite Weltmacht.

70 Prozent der Befragten finden überdies, dass die amerikanische Regierung für die Anschläge vom 11. September 2001 selbst verantwortlich ist.

Dieser Beitrag wurde von Marina am 06.02.2003, 11:56 Uhr editiert.

06.02.2003, 08:54
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Sesshoumaru
sama




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schlagende Beweise Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Heute war es also soweit. Der Außenminister des USA, Colin Powell, hat heute die Beweise der US Regierung vorgelegt, von denen er selbst Stunden vorher als "nicht schlagende Beweise" sprach. Nach über 80 Minuten vor dem UN Sicherheitsrat beendet Powell seine Ausführungen die Multimedial unterstützt wurden. Er zeigte Satelitenbilder von angeblichen Laboren, Fabriken und auffälligen Orten, sowie abghörte Gespräche und Skizzen von angeblich vorhandenen Mobilen Biowaffenlaboren die nach Aussagen von Überläufern gezeichnet wurden. Bevor ich im einzelnen auf diese Beweise eingehe möchte ich gern noch eine kleine geschichtliche Rückblende zum zweiten Golfkrieg 1991 machen.

Rückblick 1991:
Einige Zeit war es her, daß Britanien einfach ein Stück des irakischen Staatsgebietes abtrennte und es Kuwait taufte. Nach nicht all zu langer Zeit extensiver Ölförderung erschöpften sich die Quellen dort und Kuwait begann mit Schiefbohrungen und förderte Öl das eigentlich unter dem Irak lag. Darauf hin überfiel Saddam Hussein Kuwait. Wie auch heute regte sich Widerstand gegen den Willen der USA den Irak anzugreifen. Man wollte es nicht mal gestatten das US Truppen in Ländern um den Irak herum stationiert werden (weil man die Amerikaner nicht mehr so schnell los werden würde). Ein bedeutendes Land in dieser Region, Syrien, sträubte sich besonders. Einige Monat vor dem Ausbruch des Krieges erreiche eine Militärdeligation Syrien, unter anderem auch General Colin Powell, und berichtete von massiven Truppenaufmärschen des Iraks an der Grenze zu Syrien und wie gefahrverheisend das wäre ohne US Truppen im Land. Reporter deckten einige Zeit nach dem Krieg auf, daß es diese irakischen Truppen niemals gab. Der eigentliche Anlass für den Angriff geht doch auf einen besondern Umstand zurück, der die Öffentlichkeit hinter Präsident Bush sen. brachte. Eine arme irakische einfache Frau berichtete vor dem US Menschenrechtsausschuss, daß irakische Militärs in ein Krankenhaus stürmten, alle Säuglinge aus ihren Brutkästen nahmen auf den Boden legten, und dort während sie die Brutkästen mitnahmem, erfrieren liessen. Dies schockte die Öffentlichkeit und die ganze Welt extrem. Monate nach dem Abschluss des Krieges kam zufällig an die Öffentlichkeit, daß diese arme irakische Frau in Wirklichkeit die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA war und auch diesen tragischen Zwischenfall mit den Säuglingen gab es nicht. Wer keine Beweise hat, der fälscht sich eben welche zurecht!!

Die einzelnen Beweise die vor gelegt wurden sich manchmal etwas abstrus. Beispielsweise wurden um ein Gebäude herum einige Wagen photographiert die bei chemischer Entseuchung benötigt werden, voraus gleich abgeleitet wurde das dort Waffen im großen Stil hergestellt werden. Eine ähnliche Posse gibt es nochmal. Eine Gebäude in dem Raketen hergestellt werden, die erlaubt sind (da nur 150km Reichweite), liegt neben einem um einiges größern Gebäude. Draus leiten die USA ab, daß in dem großen Gebäude auch große Raketen hergestellt werden, die dann sicherlich gegen die Resolutionen verstoßen.

Auch die Sagen umwobenen "mobilen Biolabore" wurden wieder einmal angeführt. Von Überläufern und anderen Personen wurden sie genau beschrieben. So wurden auch tolle Zeichnungen präsentiert. Die USA setzen voll auf Satelitenphotos und haben sich von klassischer Spionage mit eingeschleusten Agenten verabschiedet. Wenn einem nun ein LKW von oben gezeigt wird mit einer Skizze was darin sein könnte, dann ist es schon sehr dürftig. Dementsprechend war Powells Rede auch mit sehr vielen "kann", "vielleicht" und "möglich" gespickt. Diese mobilen Biolabore hat noch nie ein Inspekteur gesehen oder auch nur Spuren gefunden, es sind Phantome. Auch könnte man in solchen Laboren die immer von den USA und GB behaupteten Mengen von Tonnen nicht realisiert werden. Dort kann nur kilogrammweise produziert werden, also keine Massenvernichtungsmengen. Jedoch würde für einen Anschlag terroristischer Art diese Menge ausreichen. Somit reden die Politiker in den USA gerne die Verbindung mit Al'Kaida herbei. Der lachende Dritte ist zwar wirklich Ossama bin Laden, aber er freut sich über einen Freind weniger ohne den Irak. Der Irak hatte nicht mal das Taliban-Regim anerkannt, da Hussein wie bereits erwähnt den Fundamentalismus tiefst verabscheut.

Auch wurde unterstellt das der Irak sich hilfe in Afganisthan suchte um Dokumente zu fälschen. An dieser Stellen ist es besonders offensichtlich, denn der irakische Geheimdienst ist bei weitem zu mehr fähig als zu einfachen Fälschungen. Da könnten sich ehr die Afghanen eine Scheibe abschneiden. Und so geht es weiter. Es wurde im Mai 2002 ein Gelände aufgenommen, daß Anfang 2003 dann abgebaut und planiert worden war. Das wird als Hinweis für das alte Katz-und-Maus-Spiel mit den Inspektoren gesehen. Dies würde aber heissen die Inspekteure warnen den Irak vor bevor sie kommen, sonst wüsste der Irak ja nicht, wann er welche Fabrik mal eben ab- und wieder aufbauen muss. Und bei großen Fabriken ist das fast unmöglich.

Besonders gefallen hat mir aber folgendes. Im Irak wurden Aluminiumrohre gefunde, die mit höherer Präzision gefertig wurden als dies in den USA getan wird. Da ist natürlich klar, daß diese Rohre für die Fertigung von Raketen verwendet werden, die natürlich "höchstwahrscheinlich" gegen die Resolutionen verstoßen. Unter berücksichtigung der Vorgeschichte von 1991 bin ich mir aber sicher, daß kurz vor Kriegsbegin "erschlagende" Beweise auftauchen, die sich dann leider leider als gar nicht wahr herausstellen werden. Naja, das kann ja mal passieren....

Besonders bezeichnet finde ich das Kuwait den Norden des Staatsgebietes einen Tag nach dem nächsten Zwischenbericht von Blix und El'Baradei zum miliärischen Sperrgebiet ausgerufen hat. Jeder soll aber selbst entscheiden, was er von dieser Ratssitung hält. Eigentlich haben fast alle Staaten für eine Verlängerung der Inspektionen ausgeprochen. So ziemlich die einzigen die in diesen "Beweise" absolute Fakten sahen wahren, Überraschung, die USA und England. Der Spanier der ja so gerne die zweite Rechte Hand Bushs in Europa wäre, wahr natürlich auch total überzeugt. Gehört haben wir eigentlich nichts neues durch diese Beweise, also geht es seinen alten Gang. Die USA wollen eine friedliche Lösung, nachdem die den Irak angegriffen haben mit einer US-Militärregierung im Irak erreichen, um das Öl zu kontrollieren. Frankreich hält sich alle Türen offen, aber ist prinzipiell gegen einen Krieg, da sie sich bereits Rechte am Öl gesichert haben, die mit Saddams Abgang hinfällig wären. Deutschland macht sich wegen seiner Meinung unbeliebt und alle anderen, bis auf Syrien, verfallen in Klassendenken anbiederisch zu den USA oder gemäßigt für den Irak. Eine bestehende Resolution sieht vor den gesamten Nahen Osten von Bio-, Chemie- und Atomwaffen zu befreien. Bleibt zu hoffen das Israel nicht vergessen wird, aber das ist ja Tabu.

Taktisch gesehen hat der Irak nur zwei Chancen einem Krieg zu entgehen. Entweder vollständige Kooperation oder die Präsentation von Atombomben auf Trägerrakten die die USA erreichen können. Zum einen würden sie bei ersterem wirklich keinen Anlass für Krieg geben und beim zweiten würden sich die USA in die Hose machen und keinen Schritt ins Land setzen. Wer kämpft schon gern gegen einen Gegner der einem gefährlich werden könnte???


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

05.02.2003, 23:07
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Marina
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Das wirkt auf mich sehr bedrohlich alles. Aber am meisten denke ich einfach an die einzelnen Menschen, die da herumgeschoben werden wie Spielbälle oder Marionetten. Die, welche nur einfach ihr Leben leben möchten und vielleicht ein wenig Glück empfinden und sich nicht scheren um all diese Dinge. Es ist alles ein Irrsinn. und ich werde immer bedrückter bei den Gedanken.

Bis jetzt bleiben Frankreich und Deutschland standhaft und wollen nichts überstürzt haben. Werden sie es weiter können?

05.02.2003, 09:15
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Steelwolf
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Hab ich bei web.de gefunden. Ich dachte, ich spinne!



Zitat:
London behält sich Atomwaffeneinsatz vor

London/Damaskus (dpa) - Großbritannien schließt im Fall einer «extremen nationalen Selbstverteidigung» den Einsatz von Atomwaffen nicht aus. «Das ist und bleibt die Position der Regierung», sagte Verteidigungsminister Geoff Hoon am Sonntag im BBC-Fernsehen im Zusammenhang mit dem Irak-Konflikt. Hoon schränkte ein: «Es ist außerordentlich schwierig, sich die Situation einer extremen nationalen Selbstverteidigung vorzustellen. Aber wir müssen uns das Recht auf den Einsatz von Atomwaffen vorbehalten, weil sie sonst den Charakter der Abschreckung verlieren würden.»

Der Minister bestritt, dass es einen «festen Zeitplan» für den Beginn einer Militäraktion gibt. Britische Zeitungen hatten am Samstag berichtet, US-Präsident George W. Bush habe bei seinen Gesprächen mit dem britischen Premierminister Tony Blair am Freitag eine «Frist zwischen vier und sechs Wochen» für einen Angriff gesetzt.

Der syrische Staatschef Baschar el Assad empfing am Sonntag den griechischen Außenminister und amtierenden EU-Ratspräsidenten Giorgis Papandreou. Bei dem Treffen ging es um die Irak-Krise und bilaterale Fragen. Damaskus ist die erste Station einer Nahost-Reise Papandreous, die ihn außerdem nach Jordanien, Libanon und Ägypten führt.

Syrien und Griechenland sind gegen einen US-Militärschlag gegen den Irak. Am Freitag hatte der griechische Ministerpräsident Kostas Simitis die acht EU-Staaten kritisiert, die ohne Konsultation mit der EU-Ratspräsidentschaft ihre Solidarität mit den USA erklärt hatten. Derweil reiste der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, von Damaskus nach Beirut. Libanon, das derzeit den Liga- Vorsitz innehat, fordert für Mitte Februar eine Sondersitzung der arabischen Außenminister zur Diskussion der Irak-Krise.




© dpa - Meldung vom 02.02.2003 13:34 Uhr



Hier der Link:

http://portale.web.de/Schlagzeilen/Irak/?msg_id=2545259


Und ich dachte, nur die Amis wären bekloppt.

03.02.2003, 01:00
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Shilok
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Da sieht man mal wieder, wie sehr wir Europäer durch die Medien Amerika-geprägt werden, wenn dort wieder alle Sender über den Absturz der Raumfähre berichten und dieser heuchlerische Bush mit seiner ach so Anteil nehmenden Rede "pfui daibel" ... und wie sehr er es doch bedauert und den Angehörigen der Verunglückten sein Beileid ausdrückt … es ist eine Farce … gleichzeitig will er aber tausende andere Menschen und Tiere aus für mich unersichtlichen oder nicht nachzuvollziehenden Gründen in den Tod bringen … da fragt sich doch der normal denkende Mensch: „Warum drückt er bei den einen sein Beileid aus und bei den anderen duldet bzw. veranlasst er sogar, dass sie getötet werden?“ – ach ja, die einen sind ja keine Amerikaner bzw. haben kein Ansehen im Gegensatz zu NASA-Piloten. Dieser Sch***-Patriotismus der Amis.

Marina, du sprichst mir auch aus dem Herzen, dieselben Gedanken sind mir auch durch den Kopf gegangen.


__________________
"A-o-ung"

02.02.2003, 22:42
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Spiritus, der Panther
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Ja, es ist traurig, was da mit der Fähre passiert ist, aber kann mir mal jemand verraten, warum die auf allen Sendern Sondernachrichten bringen mussten, obwohl noch niemand was genaueres wusste?
Und was Bush angeht, den schalt ich weg, sobald ich seine Fresse sehe!
Marina, du sprichst mir aus der Seele!

S, d P


__________________
In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

02.02.2003, 20:31
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Marina
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Marina ist offline
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Gestern ist etwas Schlimmes geschehen, als die Raumfähre entzwei gebrochen ist. Mir tun die Menschen darin leid und auch ihre Angehörigen. Ich kann mir vorstellen, wie ihnen zumute ist. Aber ....

Da sprach also dieser Präsident von Amerika vor der Kamera und hat enorm tolle Worte gefunden und war soo sehr traurig und teilnehmend mit den Angehörigen. Aus seinem Mund kam es mir vor wie Heuchelei. Er hat sogar Gott in den Mund genommen und das ist eine Frechheit. Diese unglaublich grossen Worte sind mir vorgekommen wie ein Hohn und eine Ohrfeige.

Denn auf der anderen Seite will er massenweise Menschen in den Tod schicken und denkt dabei dann nicht an die Angehörigen derer oder an das Elend, das damit heraufbeschworen wird.

Ich will den Mann nicht mehr reden hören. Was er herauslässt ist die pure Heuchelei. Und Heuchelei ist mir von Herzen zuwider. Bitte Ihr Deutschen bleibt standhaft und haltet ihm entgegen. Und bitte, Ihr Franzosen, schwenkt nicht um. Wenigstens Ihr beiden Länder zeigt Courage und Standhaftigkeit gegenüber dem Irrsinn.

02.02.2003, 17:34
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otisbrianjimi...
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stimmt, siegmar

den faktor china hab ich schlicht u. einfach vergessen .
und ich stimme dir zu, daß dieser schwerer wiegt als die vermutlliche a-bombe nordkoreas.

otis...


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in memory of JAMIE
................................
seit ich die menschen kenne, liebe ich die tiere

31.01.2003, 22:32
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Siegmar
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Um der Gute zu sein braucht man einen Bösen. Nur was macht man wenn sich das Böse nach 40 Jahren selbst auflöst. DieUSA ist das Gute und nur die USA. Daher muss man sich einen neuen Bösen gesucht, und das ich jetzt zur Zeit halt Sadam.
Da möchte doch nicht jemand ein freies Kurdistan, ob das den Nato Patner Türkei freut. Immerhin können sie jetzt durch leichten Druck der USA EU Mitglied werden, schöner Tauschhandel.

Otis: Ob Nordkorea Atomwaffen hat ist nicht bewiesen. Ich zweifel stark daran, aus einem einfachen Grund, dieses würde die Schutzmacht China nie zulassen. Nordkorea ist ein großer Waffenproduzent und China könnte nie überwachen an wenn einen Atombombe verkauft wird. China und nur China ist der Grund warum die USA kein Problem mit Nordkorea hat. Bush ist zwar besorgt und stellt Nordkorea als das Böse hin, aber er würde nie einen Krieg mit China um Nordkorea riskieren. Da gibt es nichts zu holen und China könnte einige Städte in den USA auslöschen, so einen H-Bombe hat ganz schön Kraft.

31.01.2003, 19:24
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Steelwolf
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Es gibt keinen einzigen vernünftigen (= vor dem Hintergerund der Vernunft gesehen) Grund dafür, Krieg zu führen.
Warum allerdings der Mensch immer wieder sich selbst zum ärgsten Feind wird, woraus sich Aggressionen bis hin zu Kriegen ergeben, ist rein anthropologisch erklärbar.
Es gäbe also einleuchtende Begründungen dafür, daß Kriege geführt werden.
Trotzdem sollte man es mittlerweile auch anders können und sogar müssen, da zunehmendes Vermeiden von Kriegen letztlich auch das eigene Überleben sichert (denn wenn alles zu Schund gebombt ist, dann kann hier nichts und niemand mehr leben).

Ob die Amerikaner im Recht sind?

Ersteinmal: Was Recht ist, ist nicht immer recht.
Somit ist es nicht recht, daß die Amerikaner Krieg führen wollen (der Gründe gibt es mehr als genug).
Doch ist es auch nicht mehr fraglich, ob es auch Recht ist; denn daß absolut keine Notwendigkeit besteht, diesen Krieg zu führen, ist doch wohl mehr als offensichtlich (wobei man hier überlegen müßte, inwiefern ein Krieg überhaupt noch notwendig sein kann). Die einzige Notwendigkeit, ihn zu führen, sehen die Amerikaner selbst (und ihre Verbündeten), doch stützen sie ihre Ansicht mit mehr als fragwürdigen Argumenten.

Daß das allerdings so wenige offen zugeben wollen... ich denke das ist das eigentliche Dilemma der ganzen Sache. Denn das zeigt, wie sehr die Menscheheit sich bereits in solcherlei Konflikte verstrickt hat und wie sehr sie ihr eigener Gefangener ist (Stichwort Atomwaffen: Wenn einer sie hat, dann muß sie ein anderer auch haben, dann haben andere sie auch bald und schon ist man mittendrin im "Schachspiel". Denn sie einzusetzen, wird niemand so schnell wagen.).


Edit:
Bzgl. der Notwendigkeit aus der Sicht der Amerikaner: In ihrer Denkweise existiert diese zwingend. Aber ich will sie mal ganz gewaltig anzweifeln.

Ich merke gerade, wie sehr sich die Menschheit ändern müßte, sollten solche Kriege verhindert werden...

Dieser Beitrag wurde von Steelwolf am 31.01.2003, 12:45 Uhr editiert.

31.01.2003, 12:41
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