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Umfrage: der dritte Golfkrieg?
man kann ihn noch abwenden
beschlossende Sache
es ist noch alles offen
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Nala
Löwin




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Nala ist offline
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Nun denn...
Offensichtlich ist, dass wohl all jenen, die dem naiven Glauben aufgesessen sind, den USA ginge es im Irak um die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen, täglich aufs neue die Argumente aus der Hand geschlagen werden.
Was immer auch Saddam tut oder lässt, es interessiert die Washington nicht.
Das wiederum erscheint mir mittlerweile auch durchaus logisch. Denn es geht eben nicht um die Beseitigung einer Gefahr, die von Saddam ausgeht, es geht um die Beseitigung des Diktators und seine Ersetzung durch eine Regierung, die den USA und ihren Interessen freundlich gesinnt ist. Ob das eine Diktatur ist oder eine Demokratie, ob sie Waffen hat oder nicht, ob es dem Volk im Irak besser geht oder nicht: das ist Gerogre herzlich egal. Siehe Afghanistan. Daraus einen moralischen Vorwurf zu machen , so wie es die Friedensbewegung tut, ist zwecklos. Weltmächte, zumal solche, die aufgrund ihrer Stärke keine Rücksicht mehr nehmen müssen, brauchen die Moral für die innenpolitische Rechtfertigung, aber nicht für ihre Geostrategie. Das zu erkennen, hat nichts mit Anti-Amerikanismus zu tun, sondern mit nüchterner Analyse. Letztere fällt aber mir selbst schwer. Dass man mit den Amerikanern in einer unverbindlichen Wertegemeinschaft für die gute Sache sei, gehört meiner Meinung nach zu den Lebenslügen der Bundesrepublik. Die Care-Packete, die Rosinenbomber, der Marshall-Plan: Sie dienten doch wolle alle nur der politisch gewollten Etablierung eines Bollwerks gegen die Sowjetunion. Zugunsten der deutschen Bevölkerung, von vielen Menschen in den USA mit Herzblut unterstützt – aber in der Konsequenz nichts anderes als die knallharte Wahrung ureigenster amerikanischer Interessen.
Das schmerzhafte Ende, das die naive Einschätzung der USA als vorbildlichen Samariter in diesen Tagen unwiderruflich nimmt, erklärt zwei völlig unterschiedliche Reaktionen.:
Die irrationale Wut bei vielen Friedens- Demos und den beinahe infantilen Trotz der CDU, die sich amerikanischer gibt als die Amerikaner selbst. Irgendwie aber führt beides nicht weiter. Weder Protestkundgebungen noch peinliche Solidargesten. Bewegung kann nur in die sache kommen, wenn es gelänge die USA politisch zu isolieren, so dass sie merken, dass ein Krieg für sie mehr Nachteile als Vorteile brächte... aber wie das gehen soll???????


__________________
...wonder where the lions are....

01.03.2003, 14:03
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Shirarch





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Shirarch ist offline
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Als erstes möchte ich einen interessanten Link anbringen. Denn nicht alles ist so wie es scheint.
Das-gibts-doch-nicht! ... lesen und nachdenken.

Ozelot hat hier eine sehr vernünftige Meinung geäußert. Denn bei all der Mobilmachung gegen die Kriegstreiberei Amerikas dürfen wir nicht vergessen, daß Saddam Hussein ein Diktator ist. Ein Mensch, der nur sich selbst und die Macht liebt und der sein Volk verraten würde für alles, was ihm Vorteile bringen würde. Ich kann mich noch gut an ein Foto erinnern, wo er an einem Staatsfeiertag mit seiner Flinte in Pose stand und in die Luft schoß. Ein tolles Bild für einen Politiker! Aber auch sehr aussagekräftig für den Charakter.

Saddam Hussein muß weg, im Interesse des Friedens im Nahen Osten. Er darf aber nicht ersetzt werden durch amerikansische Lakaien. Genauso weg muß z.B. aber auch Sharon - der Kriegstreiber im Israel. Denn auch er hat nichts anderes im Kopf, als eine Privatfehde gegen Arafat, die er auf dem Rücken seines Volkes austrägt.

Allerdings wird hier eben deutlich, daß mit zweierlei Maß gemessen wird. Und das die wahren Gründe für diesen drohenden Krieg im hellichten Dunkel liegen. Ich finde es sehr witzig, wie sprunghaft Bush seine Argumentation ändert, um in den verschiedensten Ländern Anhänger für seinen Krieg zu finden.

Ach übrigens: Ich habe endlich einen Bericht gefunden, der belegt, daß Amerika den Irak genauso unterstützt und aufgerüstet hat wie einst die Taliban - "die Geister die ich rief...." Nun sieh zu Amerika, wie du da wieder raus kommst. Hast mit deiner Außenpolitik in der Vergangenheit deine Zukunft zerstört!

Zitat:
Vom Hätschelkind zum Todfeind



In seiner langen Karriere als Staatspräsident und Diktator war Saddam Hussein niemals zimperlich. Die größten Grausamkeiten beging er jedoch ausgerechnet in den Jahren, als er ein enger Verbündeter der USA und des Westens war.

Bereits 1984 hatte die Reagan-Administration diplomatische Beziehungen zu Bagdad aufgenommen. Die ersten Kontakte mit dem starken Mann in Bagdad knüpfte laut "Newsweek" im Dezember 1983 ausgerechnet Donald Rumsfeld, der heutige US-Verteidigungsminister und lautester Befürworter eines Krieges.

Der Irak wurde von Washington zum Bollwerk gegen die islamische Revolution im Iran aufgebaut und ein Jahr später von der US-Terrorliste gestrichen. Die USA gaben dem Despoten, der seit 1980 gegen den Nachbarn Krieg führte, jede Unterstützung, um Khomeinis Gottesstaat zu schwächen.

Im März 1988 brachte die irakische Armee mit dem größten Giftgasangriff seit dem Ersten Weltkrieg 5000 rebellierende Kurden um. Als US-Berater von den mörderischen Gaseinsätzen erfuhren, hatten sie laut "New York Times" nichts dagegen, "weil sie dachten, der Irak kämpfe um sein Überleben".

US-Präsident George Bush senior unterzeichnete im Januar 1989 eine Direktive, in der er erstaunlicherweise feststellte: "Normale Beziehungen mit dem Irak dienen unseren langfristigen Interessen und tragen zur Stabilität in der Golfregion und in Nahost bei." In dieser Zeit lieferten neben deutschen auch amerikanische Firmen mit Zustimmung der US-Regierung Material zur Herstellung bakteriologischer und chemischer Waffen, wie der US-Senat später festhielt.

Daneben erlaubte Washington der irakischen Atomenergiebehörde über Jahre hinweg den Einkauf von Ausrüstung für die Waffenproduktion. Auf der offiziellen Liste der US-Behörden tauchen aus dieser Zeit über 700 Ausfuhrgenehmigungen für so genannte "Dual Use-Güter" auf, die sowohl zur zivilen Produktion, aber auch für die Herstellung von Massenvernichtungswaffen verwendet werden können.

Sicher ist: Ohne die Hilfe der USA und anderer Industrienationen hätte Saddam seine B- und C-Waffen-Programme niemals verwirklichen können.

25.01.2003
Newswelt.stimme.de

Dieser Beitrag wurde von Shirarch am 28.02.2003, 18:41 Uhr editiert.

28.02.2003, 18:31
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Marina
Pantherkönigin




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Marina ist offline
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Ich muss hierzu noch etwas sagen heute. NEIN mit Krieg ist nicht das geringste gelöst, gar nichts ist damit gewonnen und nichts ist damit abgewandt. Nein, nicht Saddam leidet, wenn es einen solchen gibt, es sind seine Landsleute und die leiden schon bis anhin genug. Es muss nicht mehr werden. Der letzte Golfkrieg war schon genug Elend für die Menschen und Tiere. Ihr Leben ist mit dem Diktator nicht schön, nein, aber es wird niemals besser werden mit Krieg.

Mit Träumen hat diese Ansicht nicht das geringste zu tun, sondern mit der reinen Realität. Um was es dabei geht, haben Shir Khan und Pattárchta sehr einleuchtend dargestellt.

Ein Krieg? Wisst Ihr wirklich was Krieg ist? Was das alles mit sich bringt für jeden einzelnen? Und sogar für die, die zuerst verblendet und idealistisch JA geschrieen haben? Wieviele kaputte Menschen bleiben zurück, kaputt in ihrer Seele? Wieviele Menschen sterben und wieviele Angehörige bleiben verloren und mit Schmerz im Herzen zurück? Zusätzlich zu allem wird die Landschaft zerstört und auf Jahre hin geschädigt, der Lebensraum für viele Tiere wird zunichte gemacht. Viele Tiere sterben ebenfalls in diesem Sinnlosen Gemetzel. Nach einer Studie muss mit mindestens 500'000 Toten gerechnet werden ... und wieviele der Tiere?

Und was wird erreicht? Nichts. Rein gar nichts von all dem idealistischen tollen Müll, der da verzapft wird und der nichts als eine Farce ist, nichts als eine Verschleierung der wahren Gründe dafür.

Kann wirklich jemand dafür sein?

Shir Khan und Pattárchta haben manches mit ihrem analytischen klaren Denken ins rechte Licht gerückt und dargestellt. Das sind Gründe genug gegen Krieg.

Alternativen geschehen bereits, sind in vollem Gange. Das ist in jedem Fall ein besserer Weg.

Dieser Beitrag wurde von Marina am 28.02.2003, 08:24 Uhr editiert.

28.02.2003, 08:22
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Zitat:
Wir haben denen nicht nur im 2WK den Arsch gerettet, sondern ihnen auch noch unser gutes Geld zum Wiederaufbau gegeben. Im Kalten Krieg haben diesen deutschen Würmer es und zu verdanken, daß sie immer beschützt waren.

Ja, so sehen die Amerikaner die geschichtlichen Ereignisse nach dem 2. Weltkrieg gerne. Aber leider entspricht das nicht ganz der Wahrheit. Richtig ist, daß sich die Amis dafür stark gemacht haben, dem deutschen Volk die Möglichkeit zu geben, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. wäre es nach den anderen aliierten Staaten gegangen, dann wäre aus Deutschland ein Agrarstaat geworden oder gar ganz von der Landkarte verschwunden. Nicht, daß die Amis diese Entscheidung aus Menschenfreundlichkeit getroffen hätten. Nein! Sie wußten, daß inmitten Europas wieder ein Unruheherd entstanden wäre, wie einst durch den Versailer Vertrag, der das deutsche Volk ausbluten ließ, zum Ruhrkampf führte und letztendlich das Fundament für den 2. Weltkrieg legte.

Das Wirtschaftswunder haben uns nicht die Amis finanziert und auch der Wohlstand stammte aus unserer eigenen Hände Arbeit. Fragt mal die Trümmerfrauen, wieviel Hilfe sie für den Wiederaufbau bekommen haben und wieviel Geld ihnen zur Verfügung stand.

Ach ja, was den Schutz vor dem Ostblockstaaten des Warschauer Packts angeht, so existierten Kriegsszenarien gegen den Ostblock. Dabei waren wir jedoch nicht in der Rolle des schützenswerten Aliierten, sondern dienten als Schutzpuffer gegen das Voranstürmen der roten Armee. Die vollkommene Vernichtung der BRD und im Falle eines Atomschlags ganz Westeuropas war fest eingeplant.. Nun, dazu sage ich, sehr effizienter Schutz.

Zu dem Thema Irakkrieg kann ich mich desweiteren nur Shir Khans ausführungen anschließen.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


28.02.2003, 01:12
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Sesshoumaru
sama




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Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
  löst Krieg Probleme? Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich hab zu dem Thema eigentlich schon genug gesagt, aber ich lass es mir nicht nehmen noch Kleinigkeiten anzumerken. Die gesamte Westen (die USA, Deutschland, Frankreich, usw...) haben in der Vergangenheit nicht gezögert aus Eigeninteresse die schlimmsten Terrorregime zu fördern. Die USA haben auch schon hier immer gemacht was sie wollten, wie sie es wollten und wann sie es wollten. Einer der grausamsten Diktatoren Afrikas, Joseph Désiré Mobutu, kam so 1965 an die Macht. Durch ein Komplott wurde der demokratisch gewälte Präsident Lumumba von Mobutu grausamst zu tode gefoltert. Hunderttausende und mehr Menschen fanden unter dem Mobutu-Regime den Tod. Ein ganzes Volk wurde 50 Jahre in der Entwicklung zurück geschleudert und das maßgeblich durch die USA.

Ich möchte auch nicht verschweigen welchen Grund dieses "Eingreifen" der USA hatte, welches Mobutu stützte, da die USA seine früheren Putschversuche als, Zitat "bemerkenswert", bezeichneten. Der Grund heist Katanga. Katanga ist eine Provinz im südlichen Zaire in dem das entscheidende Baumaterial für "Little Boy" gefunden wurde: Uran. "Little Boy" war die Atombombe, die Hiroshima zerstörte. Katanga war die US-amerikanische Hauptquelle für Uran im 2ten WK. Es soll mir also niemand in die Augen sehen und sagen, daß die USA demokratische Außenpolitik als primäres Ziel betreiben - weder damals noch heute.

Eigentlich muss man nur sehen was heute passiert. Für insgesamt 15 Mrd. Doller wurde die Unterstützung der Türkei bei einem Krieg gegen den Irak erkauft - nichts anderes ist das. Bezeichnend ist, daß diese Gelder erst am dem ersten Kriegstag fließen sollen. Was soll uns dieser Umstand wohl sagen??? Es war nicht nötig Staaten wie GB oder Spanien zu kaufen, den deren noch regierenden Präsidenten fahren schmierigsten Anbiederungskurs gegen 80% der Volksmeinung. Zu dem Thema höre ich neulich von einem offensichtlich hirmamputierten CDU'ler, daß man nicht immer das tun darf was das Volk will - da schlägst wohl 13. Aber Idioten gibt es eben überall. Zurück zu GB und Spanien. Sowohl Blair als auch Aznar sind im eigenen Land, zumindest Aznar, fast eine "Persona non grata". Ich denke nicht, daß diese beiden einer Wiederwahl erleben werden. Die Völker der Erde haben im Gegensatz zur Meinung unserer "Führer" heute eigenen Verstand und sind keiner Lämmer.

Es muß eindeutig klar gestellt werden, daß nicht Hussein über Krieg und Frieden entscheidet. Diese Mann sitzt im Weißen Haus. Ich habe in den voran gehenden Posts gelesen, daß nach alternativen zum Krieg gefragt wurde. Diese Frage ist jedoch überflüssig. Zur Zeit haben die Inspektoren 100% Zugang zu allen Orten im Irak, die Regierung kooperiert, Wissenschaftler können befragt werden und sogar Überwachungsflüge stehen auf dem Programm. Nennt mich Blind, aber ich kann gerade nicht erkennen, daß der Irak Probleme macht. Massenvernichtungswaffen sind nicht bewiesen, aber ich denke die USA werden schon wissen was sie Hussein für B- und C-Waffen verkauft haben. Hach - Ironie ist was feines. Hussein hat erst heute mehr Beweise vorgelegt B- und C-Waffen vernichtet zu haben und auch keine weiteren zu besitzen und auch kein A-Programm mehr zu haben. Eine Verbindung zwischen Bin Ladens Terrornetz und dem Irak ist mehr als umstritten. Ich weis eigentlich nicht genau wieso der Irak im Fokus ist, bedenke man doch mal die direkte Drohung mit Atomschlag gegen die USA von Nordkorea.

Das Argument "Blut gegen Öl" wird oftmals als Hauptgrund angeführt. Ich sehe hier nur einen Teil der Wahrheit. Es geht den USA um die Kontrolle der Ölfelder. Auf Dauer können die USA nicht wie gewollt einen US General als Statthalter des Iraks einsetzen. Das Volk des Iraks, die ganzen arabische Liga wird das nicht dulden. Es gibt schon heute offene Drohungen von OPEC-Ländern mit Ölboykott gegen westliche Staaten. Worum es den USA geht ist das errichten eines Protektorats. Nun werden sich viele Fragen was ich meine, und so möchte ich mit einem kleinen feinen Gedankenzug heute abschließen und zum Thema Protektorat nur folgendes sagen:

"Hey! Wieso sind diese Deutschen nicht 100% hinter uns? Wir haben denen nicht nur im 2WK den Arsch gerettet, sondern ihnen auch noch unser gutes Geld zum Wiederaufbau gegeben. Im Kalten Krieg haben diesen deutschen Würmer es uns zu verdanken, daß sie immer beschützt waren. Die Verbrauchen hemmungslos unseren Schutz. Und nun???? Nun fallen sie uns in den Rücken und haben die Dreistigkeit eine eigene Meinung zu haben. Schulden die uns nicht was???? Ölfelderbegünstigungen.... ääää äääää... ich meine Gevolkschaft - bedingungslos......."

PS: aktuelles Zitat von Colin Powell "Es ist völlig irrelevant ob Saddam Hussein die AlSamud2 Raketen abrüstet - der Irak ist eine Bedrohung für die USA" (hört hört: nicht für die Weltgemeinschaft - für die USA)!!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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28.02.2003, 00:41
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Steelwolf
Lykos




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Unter den gegebenen Voraussetzungen gibt es keine Lösung. Der Krieg, ob als Konflikt ohne letztliche Eskalation oder als direkte, totale militärische Konfrontation, ist, zumindest so, wie ich das ganze überblicken kann, nicht abzuwenden. Da müßte sich gewaltig etwas ändern, denn, wie Du schon schriebst, "[k]einer von beiden ist bereit[,] nachzugeben".
Wenn sich allerdings wirklich etwas an den Voraussetzungen ändert, dann gibt es doch noch Chancen, die man dann allerdings auch wahrnehmen muß.

27.02.2003, 16:04
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Amadeuss
Tiger




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Amadeuss ist offline
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Ich bin abolut nicht für den Krieg.
Allerdings ehrlich,und eine andere Lösung sehe ich zur Zeit leider nicht.
Welche Gründe auch immer auf beiden Seiten bestehen werden.Keiner von beiden ist bereit nachzugeben,somit sind BEIDE doch dafür,ist es nicht so?

Ich finde es ja ehrenwert sich so stark dafür einzusetzen dass es nicht kracht.

Wer jetzt so laut gegen sen Krieg redet,habt Ihr denn eine Lösung parat?Würd mich mal interessieren.


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Schöner, grazieler, majestätischer, kraftvoller, schlauer, ausdauernder und mutiger als es der Mensch je sein könnte...Panthera tigris...der Tiger!!!!!
Gott muss einen grossartigen Tag gehabt haben als er dieses Geschöpf zum Leben erweckte.....

27.02.2003, 15:19
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batonga
chatz




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Meiner Meinung nach will Bush diesen Krieg, damit er die Erdöllieferungen sichern kann.
Wenn er jetzt vom Krieg ablassen würde, Hussein würde sich kaum ändern. Er ist wirklich ein fürchterlicher Diktator, er qüalt seine Bürger.
Frankreich und Deutschland sind nicht pro-Hussein, sie sind nur gegen den Krieg, sie denken, dass sich der Konflikt auch anders gelöst werden könnte. Sie wissen, dass Hussein ein schlimmer Staatsführer ist, und ich bin sicher, sie mögen ihn genausowenig wie Bush, aber wahrscheinlich nicht aus demselben Grund.

Wenn Hussein den Krieg nicht wöllte, dann würde er z.B. die Resolution annehmen, damit er endlich in Ruhe gelassen wird.
Das Problem ist aber, dass es ihm völlig egal ist, wenn Amerika den Irak angreift. Nicht er würde daran leiden, sondern sein Volk.
Aber kümmert ihn sein Volk.
Und von diesem Schnell-Angriff, den Bush plant, muss er wahrscheinlich auch keine Angst haben...
Schon in den 90er Jahren dachte man, es würde ein Blitzkrieg werden, und Wirklichkeit wurde diese Annahme nicht...


Voilà


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Dort wo nur die Sonne scheint ist meistens Wüste.

27.02.2003, 15:06
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Steelwolf
Lykos




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Saddam Hussein hat zumindest mit Bin Laden nichts zu tun. Das sagte der allerdings schon selbst, wie man auf dem berüchtigten Tonband hören konnte, wo er sich dahingehend äußerte, daß die irakische Regierung aus Ungläubigen bestehe, was paradoxerweise ja gerade einen Zusammenhang bestätigen sollte.

Peinlich war's...

Der Punkt bei der ganzen Sache ist wirklich nicht der, daß Saddam Hussein jetzt der böse Mann schlechthin wäre. Es gibt eine ganze Menge Diktatoren, die ihre Tyrannei gnadenlos durchziehen, und auch eine ganze Menge anderer "Schurken" besitzen das Potential, Massenvernichtungswaffen herzustellen (wobei das im Fall Irak ja wirklich mal angezweifelt werden kann...). Bezüglich chemischer Waffen: Die kann ich mir auch in der Badewanne zurechtmixen, dafür braucht man keine großen Fabriken, wenn man es unauffällig machen will. Also ist es total sinnlos, auf der Schiene zu fahren, daß Saddam ja so dermaßen gefährlich wäre.
Er ist ein Schuft und hat gewaltig Dreck am Stecken, keine Frage, doch mit dieser Begründung müßten wir nicht nur ihm mit Krieg drohen.

Bush geht es doch wirklich nur darum, ihn wegzuschaffen, weil er ihm ein Dorn im Auge ist. Denn Saddam hat Öl. Bush bald nicht mehr so viel. Deshalb: Saddam ist der Teufel.

Ich persönlich habe viel mehr Angst vor Nordkorea, weil die nämlich ganz gewaltig spinnen, oder ganz einfach: vor Bush selbst. Der Mensch ist paranoid (zumidest verhält er sich so), rücksichtslos und machtbesessen, und seine Regierung besteht aus "Fleischerhunden" (siehe die ehrenwerte "Condy"). In letzter Konsequenz würden sie zwar nicht, so hoffe ich zumindest, mit Atomwaffen um sich schlagen, aber es reicht mir eigentlich schon zu wissen, daß sie genügend haben und sie eventuell gegen einzelne so vorgehen würden, von denen sie keinen atomaren Gegenschlag zu erwarten hätten. Denn dann sagen all diejenigen, die den Amis Weltherrschaftsallüren und Unterdrückung der Ärmeren vorwerfen zu Recht "Seht Ihr, wir haben's immer gesagt!" Und um sich davor zu schützen, will dann jeder Atomwaffen haben, weil das dann wohl das einzig wirksame Mittel ist, um die Amis ihrerseits von Atomschlägen abzuhalten.

Nää, nää, isch weeß et nit...

Doch entwaffnen lassen sollte sich Hussein trotzdem, denn gefährlich für die Region ist er allemal dann, wenn er Israel aufs Korn nimmt. Das hätte nämlich in der Tat den Effekt eines Brandsatzes im Heu. Doch wenn er klug ist, dann läßt er sich entwaffnen (obwohl: ist er denn klug??). Rücken die Amis nämlich ohne Krieg ab, dann hat er gewonnen und Bush sein Gesicht verloren. Das weiß aber leider auch Bush. Deswegen drängt er eben so auf den Krieg, denn bald kann er wohl selbst den Aufmarsch alleine nicht mehr bezahlen.

Noch was im Anhang zum Thema "Verbindung mit dem Terrornetzwerk".


Und noch ein Link. Is eigentlich viel zu realistisch, um lustig zu sein.
http://www.idleworm.com/nws/2002/11/iraq2.shtml

folgendes Bild wurde angehängt:

27.02.2003, 14:58
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Amadeuss
Tiger




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OK, man muss lernen damit zu leben,dass es ständig irgendwo auf der Welt eine kranke Seele gibt die den Weltfrieden in Unordnung bringt.
Natürlich kann man den Terrorismus nicht ausrotten.
Aber ihn ungehindert ausbreiten lassen?
Nicht bekannte Gefahren bekämpfen?

Muss es denn unbedingt einen Zusammenhang zwischen Hussein und BinLaden geben????
Reicht es nicht aus,dass der Irak eine eigenständige Bedrohung ist?
Was wäre passiert wenn die USA nicht dazwischen gegangen wäre als der Irak,Kuwait besetzt hatte?
Hätten die Alliierten, Hitler damals auch so ungehindert schalten und walten lassen sollen???
Alle die jetzt so vehemment gegen den Krieg prostestieren,gar Hussein vom Terrorismus freisprechen,was meint Ihr denn was passieren würde wenn sich die USA aus dem Konflikt zurückziehen und raushalten würden???

Ruhe im Nahen Osten????
Träumt weiter


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27.02.2003, 14:39
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