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Umfrage: der dritte Golfkrieg?
man kann ihn noch abwenden
beschlossende Sache
es ist noch alles offen
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Nala
Löwin




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Vermeidbar oder nicht?
Diese Frage stellt sich mir nicht. Wenn man sich mal einige der Zeitungsberichte genauer zu Gemühte führt, dann entsteht schon der Eindruck, dass das sprichwörtliche Fell des Bären schon verteilt ist.
Irgendwie hat doch die ganze Planerei der USA für die Zeit nach Saddam etwas von „Zurück in die Zukunft“ Eine Schlüsselrolle spielt wohl die Besatzung von Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Zwar sind es noch Planspiele, aber deutlich wird das Hauptziel, nämlich einen territorial intakten und nicht durch Einmischung von Nachbarn gefährdeten Irak zu erhalten. Außerdem sind mittlerweile sämtliche Gedanken an ein unabhängiges Kurdistan vom Tisch denn die Regierung der USA ist fest entschlossen den Irak nicht auseinander brechen zu lassen.
So stellt sich denn die „Supermacht“ auf eine längere Besatzungszeit ein, lässt aber verlauten, dass diese möglichst kürzer als beispielsweise in Deutschland oder Japan ausfallen soll, die Rede ist von mind. 18 Monaten. Selbstverständlich abhängig davon, ob die Iraker die neuen Herren friedlich oder feindselig empfangen....
Die Bush Regierung will in Irak keinen „Ersatz Saddam“ wie damals in Japan General McArthur. (das soll doch wohl nicht das Eingeständnis eines Fehlers sein????) Sie will die Spitzen des Saddam-Regimes vor Gericht stellen und viele andere nach dem Vorbild der Entnazifizierung in Deutschland in vorbildliche Demokraten umwandeln.. ( Na dann mal viel Spaß Mr. Bush)
Die Idee sofort eine Übergangsregierung zu formen wurde verworfen, weil die irakische Exilopposition und ihr Ansehen in der Bevölkerung angeblich sehr skeptisch eingeschätzt werden. Naja irgendwie muss die USA ja ihre Ideen argumentativ unterstützen...

Was mich doch aber sehr wundert... wieso ist denn das derzeit so ausgeflippte Nordkorea augescheinlich so weit ab von Bushs Kriegsplanung? Immerhin ist es Teil der „Achse des Bösen“ und hat im Gegensatz zum Irak nachweislich nukleares Material.... Oder liegt es daran , dass Nordkorea den Amis ihre eigene Vorgehensweise nachahmt *ggg* Ich meine, wer drehte denn zuerst globalen Sicherheitsauflagen den rücken??? Amerika trat von folgen Waffenkontrollabkommen zurück bzw. äußerte Widerstand gegen deren Einführung :
Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen, vom Übereinkommen zu biologischen Waffen, vom Teststoppvertrag und vom Prozess des strategischen Waffenabbaus mit Russland. Wenn das mal nicht zur Nachahmung ermutigt hat... hmmmmm und was wird als nächstes Trittbrettfahrer anziehen??? Die US Politik der „Präventivschläge“???
Allerdings fragt man sich auch warum nun alles so sauer auf Nordkore ist .. ich mein es liegt schließlich kein Casus Belli vor, denn Staaten wie Indien, Pakistan und Israel die nachweislich als Atommächte gelten sind nie Mitglied im Atomwaffensperrvertrag (NTP) gewesen und außerdem wäre Nordkoreas Austritt mit einer Kündigungsfrist von 90 Tagen sogar zulässig. Guuuuuuuuuut die atomare macht von Indien und Pakistan ist natürlich gerade sehr nützlich im Hinblick auf den Anti Terror Kampf aber deswegen gleich loben und dulden... tztztz....

Hin oder her... da sieht man mal wieder ... „Wenn einer eine Grube gräbt fällt er selbst hinein“... bewahrheitet sich trauriger Weise immer wieder. Blöderweise nimmt der, der fällt noch einen ganzen Haufen voller nicht am graben der Grube Beteiligter mit hinein....




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14.01.2003, 09:43
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Steelwolf
Lykos




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Habe vor kurzem von nem Freund ne Mail gekriegt. Ist wohl bei Telepolis erschienen.
Sollte vielleicht unter den USA Thread, aber hat ja auch was mit dem Irak zu tun, ne?

Zitat:


Irgendwie nicht von dieser Welt

Florian Rötzer 21.11.2002

Nach einer internationalen Umfrage wissen junge Amerikaner weniger als
andere über die Welt - 87 Prozent können den Irak nicht auf einer
Weltkarte finden

Unter der Führung der Supermacht USA soll der auserkorene Bösewicht
Saddam Hussein, der zumindest - irgendwo - in seinem Land sitzt und
nicht wie sein Vorgänger Bin Ladin untergetaucht ist, von seinem Thron
gestoßen werden, weil er die nationale Sicherheit der USA bedroht und
Massenvernichtungswaffen an Terroristen weitergeben könnte. Doch wo nun
Saddam Husseins Reich mitsamt den anderen Staaten der Achse des Bösen
sich auf der Welt befindet, weiß die überwiegende Mehrheit im Bush-Land
nicht oder interessiert sich erst gar nicht dafür.

Man sollte denken, dass mit der dauerhaften Beschwörung der
Globalisierung die Menschen ihren Scheuklappenblick auf ihre lokale
Umgebung verlieren. Und auch wenn die Bindungen an die Nation und das
Desinteresse an der Welt zu groß sind, dann könnte man annehmen, dass
zumindest im Fall von Irak und Afghanistan, die permanent im
Medienblick standen und stehen, gewusst wird, wo auf der Welt sich
diese Länder befinden, zumal amerikanische Truppen sich noch in dem
einen befinden und um das andere Land herum aufmarschieren, gegen das
bereits der letzte größere Krieg geführt wurde.

Im Auftrag von National Geographic [1] hat RoperASW junge Menschen im
Alter von 18 bis 24 Jahren in den USA, aber auch in Kanada, Frankreich,
Deutschland, Italien, Mexiko, Schweden und Großbritannien befragt [2].
Am schlechtesten über die Welt orientiert sind nach der Umfrage die
Mexikaner. Sie konnten von 56 Fragen geografischen und aktuellen
Inhalts durchschnittlich nur 21 richtig beantworten. Die US-Amerikaner,
deren Regierung militärisch und geopolitisch global agieren, rangieren
mit 23 beantworteten Fragen allerdings nicht viel weiter vorne. Die
befragen Schweden befinden sich mit 40 richtigen Antworten an erster
Stelle, die Italiener und Deutsche - trotz PISA - mit 38 an zweiter
Stelle.

Erschrecken mag gleichwohl die Orientierungslosigkeit der jungen
Amerikaner, die irgendwie nicht von dieser Welt zu kommen scheinen. 13
Prozent von denjenigen, die, wie CNN süffisant anmerkt, im besten Alter
für den Kriegsdienst stehen, können auf einer Karte den Irak überhaupt
finden. Das heißt: 87 Prozent wissen nicht einmal, wo mit hoher
Wahrscheinlichkeit ihre Regierung und die von ihr geführten Soldaten in
den Krieg ziehen werden (bei den Befragten aus allen Ländern war
allerdings das Ergebnis mit 80 Prozent nicht viel niedriger). Für eine
Demokratie, bei der schließlich die Bürger die Regierung und deren
Politik wählen, ist das ein höchst ernüchterndes Ergebnis. Allerdings
spricht die meist sehr geringe Wahlbeteiligung auch nicht für ein
großes Interesse der Amerikaner an dem, was ihre Politiker machen, oder
zeugt von großer Frustration.

Auch bei anderen aktuellen Fragen sieht es schlecht aus. Zwar wissen 58
Prozent der befragten Amerikaner, dass die Taliban und al-Qaida in
Afghanistan waren, auf einer Weltkarte konnten aber auch nur 17 Prozent
das Land finden, in dem im Oktober des letzten Jahres der Krieg gegen
den Terror von der US-Regierung eröffnet wurde. Auch Saudi-Arabien ist
für 76 Prozent unauffindbar. Dafür wissen 34 Prozent, dass der
Schauplatz der letzten Survivor-Reality-TV-Serie im Südpazifik auf
einer der Marquesas-Inseln liegt (wo der Pazifik liegt, wussten
überdies 71 Prozent). Daran lässt sich ermessen, wohin die
Aufmerksamkeit wirklich gerichtet ist (oder sollten die Kriege
demnächst doch auch als Reality-TV-Show ablaufen?) Auf einer Weltkarte
konnten die Amerikaner von 16 Ländern durchschnittlich nur sieben
finden (Schweden 13 und Deutsche bzw. Italiener 12).

"Die Umfrage zeigt die geografische Ungebildetheit der USA. Die
Ergebnisse sind besonders erschreckend im Licht des 11. Septembers, der
Amerika traumatisiert und gezeigt hat, dass unser Schicksal mit dem
Rest der Welt verbunden ist.
Robert Pastor, Professor für Internationale Beziehungen an der American
University in Washington, D.C.

Auch über das eigene Land sind die meisten nicht wirklich orientiert.
Nur zwei Staaten - Kalifornien und Texas - konnten 90 Prozent der
jungen Amerikaner auf einer Karte finden, New York nur noch die Hälfte.
Und 11 Prozent waren gar nicht imstande, die Vereinigten Staaten auf
einer Weltkarte aufzuspüren. Doch mächtig fühlen sich die jungen
Amerikaner auf jeden Fall. Ein Drittel meint, dass die Zahl der
US-Bürger zwischen einer und zwei Milliarden liegt!

Wenn man kaum auf die Welt hinaus blickt, dann weiß man auch nicht
recht, wo in der Welt man sich befindet. Die Amerikaner, irgendwie
entwurzelte Weltbürger? Oder ist die Globalisierung für die Mehrheit
der Weltmacht noch gar nicht angekommen (weswegen dann
Erlösungsrhetorik, halbe Wahrheiten und manichäische Weltvorstellungen
willig aufgenommen werden)? Die Weltfremdheit oder mentale Abschottung
irritiert auch deswegen, weil die USA ja doch ein Einwandererland waren
und auch noch sind.

Vielleicht aber sind viele Amerikaner einfach auf andere Wirklichkeiten
ausgerichtet, die nicht von dieser Erde sind. Angeblich glauben 56
Prozent daran, dass UFOs real sind, und 48 Prozent sind der Meinung,
dass UFOs bereits in irgendeiner Form die Erde besucht haben. Auch wenn
die Grenzen gegen die menschlichen "Aliens" aus Angst vor Terroristen
mit allen Mitteln geschlossen werden, würden über die Hälfte der
Amerikaner gerne einmal extraterrestrischen Lebewesen begegnen.
Allerdings wäre das gar nicht so exotisch, denn für ein Drittel hat es
angeblich schon solche Begegnungen gegeben. Die Befragung [3] wurde
übrigens auch von RoperASW im August dieses Jahres durchgeführt.

Zur Weltläufigkeit tragen offenbar die Medien, gleich ob Fernsehen,
Zeitungen oder Internet, nicht bei. Wohl aber Fernreisen, die
vielleicht auch erst mental möglich werden, wenn man sich für andere
Länder und Kulturen zumindest ein wenig interessier. Immerhin sind in
den drei Ländern, die am besten abschnitten, 70 Prozent der jungen
Leute wenigstens einmal außer Landes gereist - und sprechen 90 Prozent
angeblich mehr als eine Sprache (was doch ein wenig übertrieben
erscheint). In Mexiko und den USA sind gerade einmal 20 Prozent aus dem
Land herausgekommen und spricht die überwältigende Mehrheit nur eine
Sprache.


Link: http://www.nationalgeographic.com/geosurvey/

07.01.2003, 22:00
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Shirarch





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Shirarch ist offline
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Ist es vermessen oder übertrieben in diesem Zusammenhang auf ca. 50 Jahre zurück zu verweisen und Parallelen zu ziehen, wenn nicht sogar eine Deckungsgleichheit herzustellen?

06.01.2003, 13:30
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Nala
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Ich habe gestern Abend die Doku "20 Minuten bis Bagdad" gesehen, sie handelde vom amerikanischen Flugzeugträger Abraham Lincoln.
Es ist einfach unglaublich mit welchen Ideologien die Besatzung vollgestopft ist.
Was Bush sagt ist die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit. ...Amerika muß gerächt werden....das Vaterland ist heilig, keine Kritik an der Politik der USA... etc.
Einigentat es leid, dass sie den letzten Golfkrieg nicht miterlebt haben, weil die Lincoln im Trockendeck gelegen hat und gewartet wurde, allgemein ist man überzeugt die "Schweine " fertigmachen zu können. Deutlich merkte man den Drill der Aus- und Fortbildung ... sie tun wirklich alles was man ihnen sagt, denken nur selbständig, wenn sie ihr Fachwissen nötig haben... aber die ganze geistige Grundeinstellung ist ihnen vorgegeben und wird bedingungslos geglaubt und verbreitet ... Auf diesem Schiff befinden sich 6000 Menschen und alle würden ohne nachzudenken töten.... das macht Angst... sehr viel Angst...


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06.01.2003, 10:51
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Shirarch





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Die USA bezeichnet sich gern als das Symbol für die Freiheit. Man feiert ja jedes Jahr den Independence Day. Allerdings scheint für die Amerikaner ein anderes "Unabhängig" zu gelten, als für den Rest der Welt. Denn ich kann jemanden auch die Freiheit rauben, ohne zu schlagen und zu versklaven.

Und wenn man mal betrachtet, auf welch Füßen diese Freiheit ruht, dann kann einem schlecht werden. Wieviel Kulturen wurden vernichtet und unterdrückt, bis Amerika in der heitigen Form bestand? Das ist das eine...

Das andere:

Wenn man mal in die junge Geschichte Amerikas zurück blickt, dann findet man immer wieder Wirtschaftsflauten, handfeste Skandale und Krisen, aber nie eine gewisse Konstanz in der Wirtschaft. Und immer wieder Kriege, Kriege, Kriege. Aber die immer auf fremden Boden, damit man ja nicht mit den negativen Folgen eines Krieges zu kämpfen hat, aber eben den Nutzen aus einem Krieg ziehen kann....

Für mich hat es den Anschein, daß Amerika einfach nicht in der Lage ist, seinen Wirtschaftsmotor am Laufen zu halten, ohne irgendwo einen Krieg führen zu müssen. Allein die Rüstungsindustrie scheint in Amerika ein verläßlicher Kurbel zu sein, der alles in Schwung hält oder bringt.

Der jetzige Irak-Krieg hat viele Gründe. Vielleicht ist Hussein wirklich das Subjekt, was es zu beseitigen gilt. Wahrscheinlicher scheint da schon der private Ansporn dem Vater gegenüber. Aber mir gibt eben auch wieder die Nachrichten zu denken, daß die Wirtschaft Amerikas lahmt. Es wird also wieder Zeit, etwas für den Aufschwung zu tun.

Ich weiß echt nicht mehr, ob Amerika wirklich das kleinere Übel ist. Das klingt sehr ketzerisch, mag sein. Ich habe eben in den letzten Jahren viel gehört, gesehn und nachgedacht. Es sind aber nur Gedanken. Und die sind dem Pardi sei Dank noch frei...

... mal sehn wie lange noch.

03.01.2003, 23:30
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Spiritus, der Panther
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Waren die USA nicht mal das Symbol für die Freiheit? Naja, das war sowieso von Anfang an humbug!
Das ganze Gerät außer Kontrolle. Ich mein, war Großbritannien nicht früher mal der Herrscher/Verwalter von Amerika. Im gegensatz zu heute, wo Uk alles tut was die USA sagen (shout the dog)
Und dann Bush noch ganz allein am Drücker, kann man da noch Hoffen?
Interessiert den eigentlich noch was anderes außer Macht und Geld? Menschenrechte sind dem doch egal, ganz zu schweigen von Tierrechten oder Naturschutz.

Der Vergleich war vielleicht wirklich nicht so schlecht. Aber man sieht ja, man darf nicht mals mehr seine Meinung äußern...

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

31.12.2002, 23:41
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Panther
Pantherkönig




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ja er will den krieg unbedingt haben, das ich seh auch und das mich macht verruekt auch neben andere dinge, die so geschehen und nehmen kein ende nicht. und das alles nur aus gruenden, die schreien regelrecht zu himmel, denn es sind keine, dafuer menschen sterben. dafuer es gibt eh keine grunde.

ich lach mich schraeg ueber die gruende die monsieur aus amerika imer wider gibt an und er wird finden, was er sucht. er wird die sache lassen von stapel, wird brennen lassen das land, die leute, wird brennen lassen neuen hass und wird bringen unheil und vil leid ueber jeden, der verlirt einen lieben in diesem mistkrieg. ich hasse das!!! und wie! ich hasse es, wenn es imer nur geht darum. ich kann es nicht mehr ertragen wie da rumgemacht wird und bloede argumentiert und alles nur wegen interessen von eine mensch und nciht zum wol der menschheit.

krieg kann nie sein zu wol von menschheit und ist imer aus minderwertig gruenden oder aus machtgelueste. und mich stresst, wie vile da wider werden gezogen hinein, die davon nix wollen wissen und nur wollen leben ihr leben in ruhe, die schon genug zu tun haben damit zu bewaeltigen ihre alltag. so eine merde!! echt! und imer diese angabe von scheingruenden. wann ist schon echt worden bekaempft terrorismus mit terrorismus, das daher kommt mit so eine gute maentelchen? nie!

ich habe ein freund, der damals in die letzte golf krig noch musste mitmachen, weil damals noch war militaer in unser land obligatorsich. er hat schaeden fuer leben bis heute. ich weiss das nun persoenlich, wie sowas sich kann auswirken auch auf ueberlebende.

war da nicht dieser komisch hekenschuetze in usa auch ein golf krieg veteran? einmal er soll toeten, dann es ist wider illegal? wie soll da einer denn noch kommen klar? wundert mich nicht, dass dieser und jener dann knallt durch dabei. so nun ich hab mich einmal ausgeleert hier ueber diese thema. wenn ich geworden bin zu heftig, dann pardon.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

31.12.2002, 14:58
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Cat
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meine sis hat sich seeeehr gefreut als herausgekommen ist, dass der irakkrieg an ihrem geburtstag anfangen wird.(IRONISCH!)

naja...der bush sen. war irgendwie klüger als der bush jr. .
der wollte net gleich jeden abschlachten - ganz im gegensatz zu bushi jr.

bushi denkt, das habe ich glaub ich schon mal im usa tread gesagt, dass er alle KANN und DARF. vielleicht sogar....dass er muss??? das glaube ich aber eher nicht.....er WILL ja das öl.

und zu dem "osama bin laden"-land : der name gefällt mir....aber ich bin froh, dass es so ein land net gibt!
und dass jetz noch mehr soldaten aus deutschland nach afganistan geflogen sind, regt mich auf. der sitzt doch in seinem verstek und lacht, wärend leute wegen ihm sterben.
dumm......

ich persöhnlich denke nicht, dass der bevorstehende krieg irgendwie zu verhindern ist. bushi zieht sein ding durch - egal, durch welchen preis

Dieser Beitrag wurde von Cat am 31.12.2002, 14:46 Uhr editiert.

31.12.2002, 14:45
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Sesshoumaru
sama




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Am Anfang möchte ich gleich noch auf die Diskussionen im USA-Thread hinweise, der die Grundlage für diesen Thread sein wird. Jedoch geht es hier um den neuen Krieg gegen den Irak, den dritten Krieg gegen den Irak.

Der erste Golfkrieg wurde zwischen Irak und Iran ausgefochten. Dieser Krieg wurde mit größten Teils mit den finanziellen Mitteln von Kuwait betrieben. Die Waffen wurden kulanter Weise von den USA an den Irak geliefert. In der damaligen Zeit sah die Bush (Sen.) Administration im Iran den Feind schlechthin. Und da die USA seit Vietnam nicht mehr selbt mit Bodentruppen agieren wollen (siehe Afganistan und Nord-Allianz), wird einfach ein Nachbarland hochgerüstet, was im Falle des Irans der Irak war. Der Amerikaner hat den Irak also erst aufgebaut, und das nicht nur mit konventionellen Waffen (wird gemunkelt). Woher wollen sie den heute so genau wissen was der Irak an "illegalen" Waffen besitzt??? Von der guten Geheimdienstarbeit, siehe WTC???? *paaaa* - die haben andere Informationen...

Der zweite Golfkrieg wurde dann aber um etwas anderes ausgetragen, um Öl. Zu dem Zeitpunkt war der Iran schon keine Gefahr mehr. Und was ist die oberste Regel bei Attentaten? => Töte die Attentäter! Und diese Philosophie führte dann zum Krieg der USA gegen Saddam Hussein. Vielzuoft verschweigt man, daß der Irak Kuwait nicht aus bloser Boshaftigkeit angegriffen hat. Unter Kuwait ging das Öl in den Nordfeldern zur Neige, deswegen bohrten die Kuwaities schräg. Sie förderten also Öl, das eigentlich unter dem Irak lag und liegt. Warum die USA nun so harsch reagierten ist denke ich aus den oberen Erkenntnissen ersichtlich. Die große Frage bleibt, warum Bush (Sen.) die Armee 90km vor Bagdad stoppe und nicht gleich Hussein erledigte. Nun, es gibt ganze Bücher zu diesem Thema, aber immer wieder wird es durch eine Aussage charakterisiert. Wieso weitere Kriegskosten auf sich nehmen, wenn das Öl bereits gesichert ist???? Und ich denke das liegt näher an der Wahrheit als viele gerne wahr haben möchten.

Und nun möchte Bush (jr.) gerne den "Fehler" seines Vaters ausbügeln. Aber sehen wir uns die desolate innenpolitische und wirtschaftliche Situation in den USA an. Wir alle kennen eine Ministerin die vor den Wahlen 2002 ihren Job verlohren hatte wegen eines dummes Vergleiches. Aber in der Aussage hatte sie doch nicht ganz unrecht. Das beste Mittel um von der Innenpolitik abzulenke ist ein Krieg. Nur gegen wen? Russland? - nein. China? - nein. Nordkorea? - vielleicht. Vietnam? - oh je. Irak??? - wunderbar...., den Ossama Bin Laden ist kein Land, dafür kann man die Bevölkerung auf Dauer nicht Warm halten. Afganistan ohne jeden Effekt im Bezug auf Bin Laden, daß wird niemanden bei der Stange halten. Man braucht ein Feindbild mit klarem Standort, nur so einen Feind kann man hochstilisieren.

Ich find es sehr bezeichnend. Der Irak macht alles was die UN-Resolution fordert, und dass muß Bush (jr.) förmlich in den Wahnsinn treiben. Dieser Irak liefert einfach keinen richtigen Grund für einen Krieg. Die Inspektuere finden nichts, das stört die USA aber nicht weiter - sie haben ja anderweitige Erkenntnisse *g*. Und wenn man etwas findet und sei es nur eine Patronenhülse, dann werden gleich alle Bündnis"partner" um Unterstützung für einen Militärschlag gebeten. Dieser Waffenbericht ist im Grunde eine Pharse der USA. Nur der Irak will wirklich keinen Grund liefern. Den Stimmen aus den USA zu folge würde ich raten mal die CDs, auf denen der Bericht auch extra erschienen ist, auf Kratzer zu untersuchen. Sind welche drauf lässt sich das bestimmt als Verstoß gegen die UN-Resolution auslegen.

Für mich steht es außer Frage, daß ein Angriff auf den Irak beschlossene Sache ist. Schon seit November ist es in meinen Augen nur noch geplänkel was die USA mit der UN machen. Bush hat sich vom Senat und vom Abgeordnetenhaus die Vollmacht für einen Krieg besorgt. Es wurde beschlossen, daß erst Angegriffen werden darf, wenn alle diplomatischen Mittel ausgeschöpf sind. Wann das der Fall ist entscheidet der Präsident. Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Soll man das in irgend einer Weise für voll nehmen?

Es geht auch im dritten Golfkrieg um Öl. Unter dem Irak liegen immerhin, glaube ich, 30% des Weltvorkommens an Öl. Und die Tatsache, daß nach einem Krieg eine Militärregierung unter Führung der USA etabliert werden soll und es keine freien Wahlen gibt, spricht Bände über die Ziele der USA. Erst zerstört man alles und dann baut man es wieder auf, und schanzt sich als ausgleich das billige Öl zu. Der Gipfel der Unverschämtheit war bisher eine Anfrage an das Bündnis (auch Deutschland), wieviel wir bereit wären für einen Geldpott zum Wiederaufbau des Iraks zu geben. Es bleibt also bei meiner bisherigen Erkenntnis. Es wird einen Krieg geben den Irak geben. Und nach neueren Erkenntnissen haben die USA bereits gegebüber Israel den 21.Februar.2003 als Beginn einer Irakoperation geäußert. Das waren Geheime Daten, und es ist anzunehmen das bereits ein paar Tage umgeplant wurde, aber auch ich bin der Meinung, daß es Ende Februar soweit sein wird.

Das neuste Säbelrasseln der USA gilt Nordkorea. Die USA versprachen Heizöllieferungen. Wegen einem Zwist wegen eines angeblichen Atomwaffenprogamms wurden die Lieferungen gestoppt. Dann hat Nordkorea wegen dem fehlenden Öl beschlossen wieder einen Atommeiler in betrieb zu nehmen, um die Energie auszugleichen. Aus diesem Grund wurde nun auch unverholen Nordkorea mit Krieg gedroht. Ich weis nicht was das alles noch werden wird, aber ich hoffe, daß alles nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird. Es scheint soweit zu sein, daß ein freies Land auf dieser Erde keinen Handeln treiben darf (nicht nur bei Waffen) ohne vorher das OK der USA eingeholt zu haben. Denke jeder selbst was er für eine Meinung hat.....


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

31.12.2002, 02:30
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