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Panther
Pantherkönig




Dabei seit: Juni 2002
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Camargue (F)
Beiträge: 734
Panther ist offline
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wie persoenlich all dies ist geschildert, wie bildreich. ich kann es sehen vor mir und es tut mir gut in herz, auch wenn diese baeren sind in zoo. sie werden irgendwie geliebt. das ist zu spueren und freut mich sehr, denn so sie es haben doch recht gut, auch wenn ist nicht die wilde umgebung, die gut waere fuer sie. wenn tiere aber koennen spueren liebe und wenn die leute sich bemuehen, sie richtig zu halten in so eine zoo, dann es ist gut ich finde. dieser bericht gefaellt mir.

es gibt nun einmal zoos und ich sagte ja schon andere ort. fuer manche leute es ist doch gut. so sie koennen aufbauen eine beziehung zu tiere, die sie sonst nicht erleben. und heute doch in allgemeinen wird besser geachtet auf wol der tiere in diesen einrichtungen.


__________________
Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

28.12.2002, 13:21
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Simba
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Simba ist offline
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  Karlsruher EisbärenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Der Karlsruher Zoo hat eine der besten Eisbärenanlagen in Europa . Hier ein lesenswerter Artikel über die Eisbären meines Heimat-Zoos:

Im eisigen Pool balgen sich die Rabauken im weißen Pelz

Eine junge Gruppe von Eisbären hat sich nach dem traurigen Tod ihrer Vorgänger gut im Karlsruher Zoo eingelebt

Sie stammen aus der Arktis, jagen Robben und sind ansonsten grimmige Einzelgänger. Im Karlsruher Zoo aber haben sich die Eisbären Nika, Kap, Vitus und Katrien im wahrsten Sinne des Wortes zusammengerauft. Bei Minustemperaturen drehen sie erst richtig auf.

Von Susanne Veil

Heute gibt es Gans. Der unvorsichtige Vogel hatte sich im großen neuen Freigehege im Karlsruher Zoo ausgerechnet in Sichtweite von Nika niedergelassen. Beim Hochfliegen auf den eisglatten Steinplatten ausgerutscht, das war"s. Ätsch! Das tote Geflügel im Maul, wendet sich die zweijährige Bärin triumphierend ihren gleichaltrigen Spielkameraden Vitus und Kap zu. Auf sie mit Gebrüll, scheinen sich die zwei Männchen zuzuraunen und - pflatsch - hat sich der plumpe Vitus ins Becken geworfen und schwimmt prustend zu Nikas "Eisscholle" hin. Kap galoppiert von der anderen Seite beängstigend schnell herbei, zack, hat er dem viel kleineren Weibchen die Beute abgejagt. Doch nicht für lange . . .

"Die Nika lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen", stellt Gisela von Hegel zufrieden fest. Die Zoodirektorin ist froh, dass sich die neue Bärentruppe in Karlsruhe eingelebt hat und so gut miteinander auskommt. Wo ist die Katrien? Die 32-jährige Bärendame aus Rotterdam hat sich eine tiefe Wunde am Bein zugezogen und muss heute in ihrem Käfig bleiben. Mittlerweile hat Nika ihre Trophäe vor den anderen in einem Traktorreifen versteckt . . .

Es haben sich Zuschauer eingefunden, die das ausgelassene, wenn auch ziemlich ruppige Raufen der Riesenteddys ("Ich zerre dich am Ohr, und du beißt mich in den Hals") gut gelaunt kommentieren. Vom Beckenrand springen, den anderen untertauchen, wild mit Wasser spritzen: bei Minustemperaturen geht es hier zu wie bei Halbstarken im sommerlichen Freibad. Die Eisbären sind nicht umsonst die Lieblinge der Karlsruher Zoobesucher.

Deshalb war es ein schwarzer Tag für die ganze Stadt, als im April 2000 gemeldet wurde: Yukon (10) und seine drei Weibchen Silke (35), Nadine (35) und Efgenia (9) kommen von ihrem Gastaufenthalt in Nürnberg nie mehr zurück. Hierher waren sie umquartiert worden, während in Karlsruhe das Gehege vergrößert wurde. Die vier Eisbären mussten erschossen werden, nachdem sie - in wilder Panik - durch den Tiergarten gestreunt waren. Ein Verrückter hatte die gefährlichen Tiere aus ihrem Gehege gelassen. Betäubungspfeile halfen nicht, sie waren am dicken Pelz abgeprallt.

"Ach, es war so eine liebe Gruppe und so verspielt", sagt von Hegel auch heute noch traurig. Trotz ihres teilweise hohen Alters waren die vier sehr fortpflanzungsfreudig und haben viele andere Zoos mit Nachwuchs versorgt. Das erhofft man sich nun auch von Vitus und Nika. Die hat im Übrigen gerade das Nachsehen, während Vitus ein armseliges Federbündel mit seinen haarigen Tatzen über die Platten schubst. Wenn die Stiefgeschwister, die alle aus verschiedenen Zuchten stammen, mit etwa drei Jahren geschlechtsreif werden, heißt es Abschied nehmen für Kap. Denn zwei erwachsene Männchen vertragen sich nicht.

"Vielleicht wird er dann ja kräftiger und selbstbewusster, wenn er seine eigenen Frauen hat", sagt Tierpfleger Karlheinz Löffler. Er bereitet sich jetzt auf die mittägliche Fütterung vor. Es gibt dicke Stücke schieres Rinder- und Pferdefett, ein bisschen durchsetzt mit rotem Fleisch. Draußen in freier Wildbahn stehen die Bären oft stundenlang unbeweglich an Eislöchern und warten, bis eine Robbe zum Luftholen auftaucht. Die Fettbrocken schleudert Löffler von einem künstlichen Felsen hinunter ins Gehege zu seinen Schützlingen.

Doch was ist hier los? Kap kommt nicht. Selbstvergessen spielt er in einem abgelegenen Becken mit einem Gänseflügel. "Kap, Kaaaap, komm jetzt! Löffler eilt zu dem Bären. "Kap, es gibt für dich keine Ausnahme! Komm fressen, mein Mimöschen!" Karlheinz Löffler kennt die Charaktere seiner Schützlinge ganz genau: Vitus ist ein großer kräftiger Tollpatsch mit gesundem Appetit. Auf Zuruf macht er Männchen und schnappt nach dem Speck. Die klein gewachsene Nika ist frech, hartnäckig und furchtlos. Und Kap? Na ja, der sei eher der melancholische Typ. Der Bär hat sich mittlerweile doch herbeibequemt. Elegant wie eine Katze springt er ins Wasser und fischt sein Mittagessen heraus.

"Katrien isst ja auch sehr gerne Salat", sagt Löffler und gibt einen weiteren unerwarteten Einblick in die Speisekarte seiner Bären. Literweise Fischöl schlürfen sie zum Abendessen, und als Leckerbissen gibt es ab und zu einen Pferdemagen oder ein ganzes Kaninchen. "Das verputzen sie dann mit Fell und allem", erzählt Löffler.

"Jeder Bär ist eine Persönlichkeit, und ich liebe sie alle", sagt er und wirkt ziemlich glücklich. Wenn die vier haarigen Teenager dann zum Schlafen in ihre Käfige gesperrt werden, krault sie ihr Pfleger auch am Fell. Ganz vorsichtig und sehr wachsam versteht sich. "Nika ließ sich am Anfang gar nicht gerne anfassen", erinnert sich Löffler. Vitus wiederum habe auch schnell wieder genug vom Streicheln. Kap aber - und blitzt da vielleicht doch eine ganz kleine Vorliebe für das Mimöschen durch? -, der Eisbär Kap sei einfach ein ganz ein Verschmuster.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

26.12.2002, 18:31
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