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Animaus
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Die Naturschutzorganisation EURONATUR unterstützt Projekte zur Rückkehr und zum Schutz der Luchse. Das ist keine leichte Aufgabe, denn viele Menschen haben Vorurteile: Landwirte befürchten, dass Luchse ihre Schafherden anfallen. Viele Jäger sind überzeugt, dass Luchse zu viele ihrer Rehe reißen würden. Die Naturschützer meinen: Grundlose Panik! Denn Luchse sind Einzelgänger und brauchen viel Platz: mindestens100 Quadratkilometer pro Luchs! Es kann also nie eine Überzahl an Luchsen geben. Das will auch EURONATUR beweisen. Die Stiftung fördert unter anderem die Monitor-Überwachung: Den Luchsen wird ein Halsband mit einem Sender umgelegt. Per Antenne werden alle Signale verfolgt. So können die Forscher immer genau kontrolieren, wo sich die Luchse gerade aufhalten oder wie weit sie im Monat wandern. Je mehr die Forscher wissen, desto besser können sie unbegründete Ängste der Menschen entkräften. Zweibeiner haben ohnehin kaum etwas von den scheuen Raubkatzen zu befürchten: Luchse gehen allem, was nach Mensch riech, nach Möglichkeit aus dem Weg.
Wer hat Angst vor dem Luchs? Und wer möchte, dass die Raubkatzen überleben? Umfragen haben inzwischen ergeben, dass die Menschen zu einem friedlichen Miteinander mit den Luchsen bereit sind. Eine gute Nachricht!!!
Quelle: Treff (Zeitschrift)
Von: Ilka Sokolowski


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Jamie, ich werde dich nie vergessen!
Du hast mein Leben geprägt.
Ich hab dich lieb.

25.12.2002, 16:38
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Panther
Pantherkönig




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die geschichte ueber die luchse ist sehr interessant animaus. ich danke dir und freue mich schon auf die fortsetzung. auch wenn die geschichte von tito selber ist eine traurige, ich hoffe auch, dass diese tiere wider werden finden akzeptanz, denn in mein augen es sind ganz besondere ... ehm und auf keine fall gefaehrlich fuer irgend welche spaziergaenger oder wanderer.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

24.12.2002, 10:21
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Animaus
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Er kommt bis auf wenige Meter an den Hasen heran. Und dann sprintet Tito los! Mit zwei mächtigen Sätzen ist er bei der Beute. Ein gezielter Biss – und der Hase ist erlegt. Für heute ist seine Mahlzeit gesichert!
Danach hält Tito ein Verdauungsschläfchen. Ob er wohl von seiner Familie träumt? Er und seine beiden Geschwister haben sich erst vor kurzem von der Mutter getrennt. Jetzt müssen sie sich allein durchs Leben schlagen.
In den nächsten Monaten wird Tito immer geschickter im Aufspüren und Jagen von Beute. Auf immer weiteren Streifzügen vergrößert er sein Revier, während sein Halsbandesender unermüdlich Signale an die Forscher funkt. Auf diese Weise wissen sie genau, wo sich Tito aufhält und was für Beute er reißt.
Unter den Bergbauern macht sich ärger breit: Mehrmals werden ihr Schafherden in der Nacht von einem Raubtier angegriffen. Hat Tito die Schafe gerissen? Oder ein anderer Luchs? Schafbesitzer und Jäger fordern Titos Abschuss! Doch dazu kommt es nicht. Tito findet auf andere Weise den Tot: Er wird von einem Auto überfahren, als er eine Alpenstraße überqueren will. Das war im Jahr 2000. Tito wird zu einer traurigen Berühmtheit. Dennoch gibt es Hoffnung! Die Luchse kehren zurück. Nicht nur in die Alpen, auch im Harz gibt es erfolgreiche Versuche, sie wieder anzusiedeln.
Vortsetzung morgen!


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Jamie, ich werde dich nie vergessen!
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23.12.2002, 23:57
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Animaus
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Schwarze Pinselohren lauschen, eine feine Nase wittert in die Schneeluft. War da etwas Verdächtiges? Nein, zum Glück – es ist alles in Ordnung! Weit und breit ist kein Mensch unterwegs. Dieser Winterwald in Greyerland in der französischen Schweiz ist die Heimat der letzten Luchse in Europa. Hier lebt auch Tito. Tito ist in einer Felsenhöhle zur Welt gekommen. Er ist knapp ein Jahr alt und hat schon seine erste Begegnung mit Menschen hinter sich: Ein Team von Naturschützern hat ihn gefangen und ihm einen Halsbandsender angelegt. Durch diesen Sender wird Tito per Monitor überwacht: Die Forscher wollen immer wissen, was er gerade macht.
Auf leisen Pfoten schleicht Tito durch den tief verschneiten Wald. An einem Baumstumpf verspritzt er ein Paar tropfen Urin. Damit markiert er sein Revier. Dann hält er inne.
Der Fichtenwald lichtet sich und öffnet sich zu einer Bergwiese. Da hockt ein vorwitziger Hase! Tito pirscht sich an. Geduckt schleicht er vorwärts, die leisen Pfoten machen kein Geräusch. Der Hase bemerkt nichts. Tito ist hungrig. Ein Luchs braucht ein bis zwei Kilo Fleisch am Tag, und er frisst nur was er selbst erlegt hat. Aas verschmäht er. Tito benötigt dringend einen Jagderfolg!
Vortsetzung folgt morgen!!!


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Jamie, ich werde dich nie vergessen!
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22.12.2002, 22:17
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