Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » Tierschutz und Umweltschutz » Umweltschutz » Illegale Hölzer für Essstäbchen » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag [  «    1  2  ]
Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

der mensch ist arm...
ich weiss echt nicht wie man den menschen beschreiben soll...

profit ist das wichtigste...
es gibt nix anderes in seiner birne ausser geld...

kann man den essstäbchen nicht aus plastik macehn???
oder aus wat anderem???
nein...
es ist doch viel verdienender echtes holz zu holen..


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

20.12.2002, 19:24
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Black Panthera senden Schicke Black Panthera eine ICQ-Nachricht  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Illegale Hölzer für EssstäbchenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Illegale Hölzer für Essstäbchen
Russisch-japanischer Holzhandel geht auf Kosten von Tigern und Leoparden

Schätzungsweise die Hälfte des aus dem Russischen Fernen Osten nach Japan exportierten Holzes wird einer neuen WWF-Studie zufolge illegal geschlagen. Die Holzfäller schlagen tiefe Schneisen in die Fichten- und Kiefernwälder und in die artenreichen Mischwälder im Süden der Region und damit auch in den Lebensraum von zwei der weltweit am stärksten bedrohten Großkatzen: Hier streifen die letzten 450 Sibirischen Tiger durch die Wälder, und auch der Amur-Leopard, von dem in freier Wildbahn nur noch 40 Tiere leben, ist hier zuhause.

Der WWF schätzt, dass bereits etwa 35 Prozent der Primärwälder ihre wertvollen ökologischen Eigenschaften verloren haben. Durch die Übernutzung hochwertiger Hölzer wandeln sich immer größere Flächen der ursprünglichen Wälder in nutzlose Forste um, die wesentlich weniger Arten einen Lebensraum bieten und die wirtschaftlich kaum noch nutzbar sind. Damit in Japan Billigprodukte wie Essstäbchen oder Streichhölzer ohne Rücksicht auf ökologische und soziale Mindest-Standards hergestellt werden können, wird das Revier der russischen Tiger und Leoparden immer mehr zerstückelt, kritisiert Michael Evers, Forstreferent des WWF, die Ausmaße des illegalen Holzhandels. Auf Kosten der letzten hier lebenden Raubkatzen stünden in der russischen Forstwirtschaft Abholzungen ohne offizielle Genehmigung, Bestechungen, Dokumentenfälschungen und das Fällen eigentlich geschützter Bäume und Waldflächen auf der Tagesordnung. Außerdem würden große Mengen des geschlagenen Holzes einfach im Wald zurückgelassen, da die Transportkosten meist höher sind als der Marktpreis. Die Holzfäller nehmen nur die hochwertigen Filetstücke der geschlagenen Bäume mit, erklärt Evers die gängige Praxis.

Um Einschlag und Handel von illegalem Holz in Russland zu bekämpfen, finanziert der WWF mobile Anti-Wilderer-Brigaden. So konnten in den letzten vier Jahren bei Inspektionen vor Ort und bei Überprüfungen von Holz-Transporten 10.000 Kubikmeter illegales Holz sichergestellt werden. Nach Ansicht der Umweltschützer müssen auch die Regierungen Russlands und Japans dazu beitragen, den illegalen Holzeinschlag einzudämmen. Wichtig sei ein Handelsabkommen, das garantiere, dass Japan ausschließlich russisches Holz aus legalen und nachhaltigen Quellen bezieht. Darüber hinaus müssten die Zollkontrollen verstärkt und jene Holz verarbeitenden Betriebe gefördert werden, die sich selbst zur Beschaffung von Holz aus nachhaltigen und legalen Quellen verpflichten.

Japan ist nach China der zweitgrößte Importeur von russischem Holz. Der Wert des gesamten von Russland importierten Holzes beträgt jährlich etwa 700 Millionen US-Dollar.
Quelle: World Wide Fund For Nature


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

20.12.2002, 18:08
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
[  «    1  2  ]   « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14740.07
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.