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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
Herkunft:
Camargue (F)
Beiträge: 814
Marina ist offline
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Eine Frage, ist es denjenigen, die sich für Chinas Politik in Sachen Menschen-Eindämmung stark machen, bewusst, was das im Einzelnen bedeuten kann? Ich weiss es von einer Freundin, die China bereist hat. So einfach und sauber ist auch diese Sache nicht, wie sie gerne dargestellt wird. Es stecken sehr viel Scheusslichkeiten in dieser Geschichte.

Es muss eine Lösung gefunden werden, die für Tiger und Mensch annehmbar ist, anders geht es nicht. Viele Dinge, die wir hier so sagen, sind recht fragwürdig, wenn in die Tiefe gedacht wird und der Faden weitergesponnen wird.

07.03.2003, 17:50
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
Bayern (DE)
Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
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Wo ist es denn ethisch und moralisch problematisch, die Menschen einzudämmen? Man muß doch nur die Gesetze zur Geburtenkontrolle wie in China schreiben und schon wird sich dieses Problem in den nächsten Jahrzehnten (ja, es wird wohl leider so lange dauern) wie von selbst lösen.

Zu den "armen" Menschen nochmal, die ihr Dorf verlassen müssen um dem Tiger Platz zu machen: Die Menschen haben ja wohl eindeutig angefangen, sich auszubreiten, nicht die Tiger. Auch wenn die nun schon Generationen dort leben, Tatsache ist nunmal: Eine Generation muß halt jetzt für den Fehler der ersten Generation in den sauren Apfel beißen, so ist das nunmal. Wir müssen damit anfangen! besser spät als nie, denn der Tiger braucht den Platz zum Überleben!


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

07.03.2003, 17:21
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Shilok
Tigerin




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft: Amur- und Ussurigebiet
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 311
Shilok ist offline
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Natürlich sind nicht alle Menschen, die ihr Dorf für die Tiger verlassen müssen die armen Menschen, die brav gelebt haben und auch den Tiger friedlich haben leben lassen ... das ist schon klar, aber es gibt bestimmt auch solche, die vielleicht sogar seit Generationen ein bestimmtes Dorf besiedelt haben und nun auf einmal wegen dem Tiger "verscheucht" werden ... genauso, wie der Tiger auch von den Menschen aus seinen ursprünglichen Gebieten nicht nur verscheucht, sondern auch ausgerottet wurde .

Mit dem Problem, dass die menschliche Bevölkerung eingedämmt werden muss, da sie immer mehr zunimmt, sprichst du ein ganz heißes Eisen an, denn wer hat das Recht, es einem Menschen zu verbieten, Kinder in die Welt zu setzten ... O.K. die Chinesen haben schon so weit ich weiß eine gesetzlich geregelte Geburtenkontrolle ... aber ich finde dies dennoch ethisch und moralisch problematisch, auch wenn es ganz eindeutig sinnvoll für die Tiere, die Umwelt und letztendlich auch ganz sicher sinnvoll für die Menschen wäre ...


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"A-o-ung"

06.03.2003, 21:58
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Lucky Lion
Löwe




Dabei seit: Februar 2003
Herkunft: Okavango Delta
Bayern (DE)
Beiträge: 736
Lucky Lion ist offline
  Des Menschen schuldAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die Geschichte von Shilok, bei der die "armen" Leute ihr schönes Dorf verlassen müssen um für den Tiger Platz zu machen ist, so finde ich, in einem falschen Licht beschrieben.

Wer war es denn, der sich in dem Gebiet der Tiger breit gemacht hat? Wer hat ganze Landstriche kahlgeschlagen für seine Weiden? Und wer hat den Tiger mittlerweile so eingeengt, dass dieser nun zuwenig Platz zum Leben hat?

Ganz genau: Der ach so kluge Mensch war es. Und genau dieser Mensch beschwert sich nun, dass der "böse" Tiger ihn angreift?

Ich finde, die Lösung der meisten Probleme der Tiere durch den Menschen liegt in der Eindämmung oder sogar Zurückbildung der Menschenbevölkerung (die übrigens immer noch mit unglaublicher Geschwindigkeit voranschreitet).


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

04.03.2003, 00:03
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
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Die Redewendung "den Bock zum Gärtner" machen ist vielleicht nicht ganz das, was ich meinte. Bei den Außmaßen und auch sonstigen Bodenschätzung und Reichtümers Russlands will ich nicht akzeptieren, daß es dann nötig sein soll die Natur rücksichtslos auszubeuten.

Es geht hier nicht darum, daß ein Tiger ermordet wird aus den niedrigsten Beweggründen die man sich vorstellen kann (was schlimm genug ist), es geht schlichtweg um die Ausrottung einer ganzen Gattung. Leider ist es eine menschliche Eigenart erst dann sein pfuschen in den Ökosystemen zu erkennen, wenn es zu spät ist, und dann wird noch mehr gepfuscht um es wieder zu "bereinigen". Der Tiger ist kein Schädling, als was ihn Mao hinstellen lies, um Tausende töten zu lassen.

Das man nun Wilderer bezahlt um die Tiger zu schützen ist ja prinzipiell nicht falsch, nur muß man aussuchen welche Wilderer mein nimmt. Wie bei den Alkoholigern ist es eben nicht schlau jedem nach einem Entzug wieder ein Glas Schnapps in die Hand zu geben, den bestimmte Persönlichkeiten werden einfach rückfällig.

Auf dieser Ebene kann ich auch nicht nachvollziehen warum der Mensch die Tiere verdrängt und des dann so hinstellt als wäre er das arme Opfer bei den Konflikten. Hunderte von Tierarten weichen vor dem Menschen zurück, und der Tiger ist eine von denen, der eben nicht weicht, sondern bleibt, was ihm leider oft zum Verhängnis wird. Der Tiger ist eben der Alpha-Jäger an den Orten wo er lebt. Er kennt keinen natürlichen Feind und weicht eben deswegen nicht zurück, er kennt einfach keinen "besseren" Jäger, und die Mensch ohne seine kleinen Spielzeuge ist es nicht wert neben dem Tiger genannt zu werden.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

30.11.2002, 01:39
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Alex
Tiger




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland/Hamburg
Hamburg (DE)
Beiträge: 259
Alex ist offline
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Es ist doch auch egal ob die ehemaligen Wilderer es für den Profit oder wegen der liebe machen es wäre sicher noch besser wenn sie auch noch liebe zu den Tieren entwickeln würden wichtig ist aber doch in erster Linie das diese nicht mehr wildern oder?


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Alex

Dieser Beitrag wurde von Alex am 28.11.2002, 18:30 Uhr editiert.

28.11.2002, 18:25
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Du hast schon recht BigCat, einige nützen ihren job bestimmt um Jagd auf Tiger zu machen, ich glaube aber, dass das die wenigsten sind.
Zitat:
die entscheidung den tieren helfen zu wollen ist keine frage des anstandes, sondern eine des herzens. nur wer tiere liebt wird auch sein möglichstes tun, um ihnen zu helfen.
Auch hier gebe ich dir recht, das sehe ich genauso, aber ich habe noch etwas hinzu zu fügen: nur wer die Tiere kennt, kann sie auch lieben und wer ein Tier nur so gut kennt, wie es zur Jagd erforderlich ist, der kennt es nicht gut genug. Also haben Belehrungen vielleicht doch einen Sinn. Das selbe gilt für die Wildhüter: erst wenn sie die Tiger besser kennen lernen, können sie sie lieben.


__________________
Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

27.11.2002, 20:40
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BigCat
Tiger




Dabei seit: August 2002
Herkunft: Dschungel
Brandenburg (DE)
Beiträge: 439
BigCat ist offline
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ob sich mensch wirklcih ändern können?

sicher ist es gut, wenn die wilderer es einsehen, das es falsch war, was sie getan haben.
aber ich kann mir auch denken und ich bin davon überzeugt, das soviele wie die seiten von böse auf gut wechseln, auch von gut auf böse wechseln.
das wird es immer geben. es ist ein ewiges katz und maus spiel.

und die belehrung der leute ... hat es denn überhaupt schon mal gebracht? nicht viel. die entscheidung den tieren helfen zu wollen ist keine frage des anstandes, sondern eine des herzens. nur wer tiere liebt wird auch sein möglichstes tun, um ihnen zu helfen.

und wenn es leicht verdientes geld ist tier zu "schlachten2 dann ist das lukratives geschäft und er wird damit weitermachen. die tiere sind diesen leute egal, nur der profit ist das einzige was zählt.


__________________
ich habe nie ein totes tier gesehen, das selbstmitleid empfand.
ein vogel der erfroren ist, wird tot von seinem ast fallen, ohne vorher selbstmitleid empfunden zu haben.

Dieser Beitrag wurde von BigCat am 27.11.2002, 20:04 Uhr editiert.

27.11.2002, 20:03
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Alex
Tiger




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland/Hamburg
Hamburg (DE)
Beiträge: 259
Alex ist offline
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Ich stimme Tirica da zu man sollte ihnen wirklich ein Chance geben vieleicht ändern sie sich ja...


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Alex

27.11.2002, 19:03
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Also ich finde die Idee, ehemalige Wilderer als Ranger einzusetzen eigentlich nicht so schlecht. Sie erhalten dann regelmäßig wenigstens wenigstens ein kleines Gehalt und sind nicht darauf angewiesen, sich selbst zu versorgen. Da ist die Versuchung, zu wildern nicht mehr ganz so groß. Die Wilderer haben vorallem den Vorteil, dass sie das Gelände von früheren Streifzügen her bestens kennen und mit eigener Erfahrung gegen die Wilderer vorgehen können, Ein Nachteil wäre allerdings dass sie sich von ehemaligen "Berufskollegen" bestechen lassen könnten.
Ich finde, einen Versuch ist es wert, man muss sie halt genau kontrollieren bis man sicher ist, dass durch sie kein neuer Schaden entsteht.
tirica


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Gandalf/ J.R.R. Tolkien

27.11.2002, 17:16
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