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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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also solange der mensch da nicht mit der hand gepfuscht hat...
so kann das eigentlich relativ irrelevant sein...

denn hier hat sich die natur selbst geholfen...
zwar gibts jetzt mehr skunks...
aber wenn es bald weniger füchse gibt...
so werden die adler entweder wieder auswandern...
oder auf skunks oder anderes übergehe...
und die füchse werden wieder steigen...


so hält sich die natur doch im lot...
und solange der mensch nicht einmischt...
so ist es rien biologisch...

zwar schon merkwürdig das steinadler füchse schlagen...
aber wenn die nahrung knapp ist so ändern viele fresser ihr nahrungsangebot...


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

18.01.2003, 01:04
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Sesshoumaru
sama




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  Ferkel machen Jäger zu GejagtenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Verwilderte Schweine haben das Ökosystem auf kalifornischen Inseln durcheinander gebracht, berichten amerikanische und französische Ökologen. Die bislang unbehelligt lebenden Füchse werden nun Beute von Steinadlern, was wiederum Stinktieren zugute kommt.

Die Forscher um Gary Roemer von der University of California, Los Angeles, untersuchten Füchse und Stinktiere auf der kalifornischen Kanalinsel Santa Cruz. Von 1993 bis 1999 bestimmten sie regelmäßig die Zahl der Tiere. Zudem ermittelten sie, welche Nahrung die Füchse und Skunks sowie die seit kurzem auf den Inseln ansässigen Steinadler fraßen.

Wie die Wissenschaftler in einem Artikel in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" schreiben, waren die Füchse zunächst die dominierende Art. Da sie ähnliche Nahrungsansprüche wie die Stinktiere haben, hielten sie deren Zahl gering. Plötzlich sank die Zahl der Füchse jedoch rapide, während die Stinktiere eine regelrechte Blüte erlebten. Ähnliches wurde auf den anderen Kanalinseln beobachtet.

Hauptverdächtige waren die Steinadler, die die Inseln erst Mitte der erst 90er-Jahre für sich entdeckt hatten. Roemer und seine Kollegen fanden, dass die Adler zwar einige Skunks fraßen, jedoch bevorzugt Füchse rissen. Dadurch schafften sie den Stinktieren lästige Konkurrenz vom Hals.

Unklar war jedoch, warum die Steinadler plötzlich ein Auskommen auf den Inseln fanden. Die Spur führte schließlich zu verwilderten Hausschweinen. Ihre Ferkel dienen den Adlern ebenfalls als Beute und ermöglichten erst die Ansiedlung der Greifvögel. Da die Schweine äußerst fruchtbar sind, können sie die Verluste durch die Adler leicht verkraften. Auch für die nachtaktiven Stinktiere stellen die am Tage jagenden Vögel nur eine mäßige Bedrohung dar. Ganz anders dagegen die ebenfalls tagaktiven Füchse: Durch die von den Schweinen angelockten Steinadler werden sie in ihrer Existenz bedroht.

"Die Befunde zeigen, dass die Einführung einer neuen Beute-Art eine vollständige Umstrukturierung des Nahrungsnetzes auf der Insel bewirkt hat - inklusive der Beinahe-Ausrottung eines einheimischen Räubers", schreiben die Forscher. Ihrer Ansicht nach könnte es sich bei dieser Scheinkonkurrenz "um einen Mechanismus handeln, dessen Anteil am weltweiten Rückgang der Artenvielfalt unterschätzt wird."

Quelle: jkm-media


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

22.11.2002, 17:18
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