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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Hi BlackPanther,
Zitat:
Original von BlackPanther
was ich blöd finde...
das die tiere ausgesetzt werden...
die mögen zwar im gehege "frei " gelebt haben...
aber in einem gehege gibts keine autos odeer andere gefährliche dinge...
naja..

Was nun besser für die Tiere ist, läßt sich doch ganz einfach dadurch beantworten, daß du in dich selbst hineinschaust und dir folgende Frage stellst und ehrlich beantwortest:
Möchtest du lieber in einem Gefängnis, isoliert von der Außenwelt leben, wo du von allen möglichen Gefahren der Außenwelt leben kannst und dir täglich dein Essen gereicht wird, oder lebst du lieber in Freiheit, wo du dir dein Leben selbst gestalten kannst und vielleicht, wenn du dich zu dumm anstellst, unter die Räder kommen kannst? Wie willst du lieber leben?


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


19.12.2002, 16:10
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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was ich blöd finde...
das die tiere ausgesetzt werden...
die mögen zwar im gehege "frei " gelebt haben...
aber in einem gehege gibts keine autos odeer andere gefährliche dinge...
naja..
diese studie ist dennoch wichtig...
schließlich könnte man das auf andere ähnliche tierarten übertragen...

das mit dem char hängt aber auch davon ab wo er lebt, und wie er lebt...
ich denke tiere die einen sicheren platz haben überleben eher wie tiere im schlechten platz (zb autos)
dann bringt das kecke auch nicht den schnelleren tod...

neugier kann aber auch tödlich sein...
das nutzten ja auch viele jäger bei der jagd auf rotfüchse aus oder auf wiesel, hermelin und co.


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

19.12.2002, 14:28
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
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Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Diese Erkenntnis für Auswilderungsprojekte ist sicher wichtig.

Natürlich verbraucht der aktivere Artgenosse mehr Energie und setzt sich unkalkulierbaren Risiken aus. In der strengen Energiebilanz der Tiere kann schon eine Entscheidung wichtig für das Überleben sein.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

26.11.2002, 11:24
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Panther
Pantherkönig




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft: Camargue/France
Camargue (F)
Beiträge: 734
Panther ist offline
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das ist eine sehr interessante studie, ich find. schuechternheit einmal nicht als nachteil, sondern sogar besser fuer das ueberleben. ich nicht haette das gedacht. ich haette eher gedacht, die andere seite, die keckeren haben mehr chancen. ich finde, das muss selbstverstaendlich beachtet werden bei auswilderungen zukuenftig ....

das kann bestimmt helfen etwas beim richtig machen dieser dinge.


__________________
Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

26.11.2002, 09:05
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
  Schüchterne FüchseAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Wird ein in Gefangenschaft großgezogenes Tier freigesetzt, hängt sein Überleben entscheidend von seiner Persönlichkeit ab. Britische Biologen haben herausgefunden, dass schüchterne Füchse in der Wildnis deutlich besser überleben als kecke Artgenossen.

Samantha Bremner und ihre Kollegen von der Queen's University of Belfast untersuchten Swiftfüchse (Vulpes velox). Die kleine, orangefarbene Fuchsart war in den nordamerikanischen Prärien einstmals weit verbreitet. Mit der Umwandlung der Great Plains in eine Agrarlandschaft verloren die Tiere jedoch ihren Lebensraum. "Zudem wurden sehr viele Swiftfüchse durch Fallen und Gifte getötet, mit denen die Farmer in den 30er-Jahren gegen Wölfe und Kojoten vorgingen", erläutert Bremner.

Die Forscher führten Verhaltenstests an Swiftfüchsen durch, die in Gefangenschaft aufgezogen worden waren und nun in die Wildnis entlassen werden sollten. Dazu konfrontierten sie die Tiere beispielsweise mit einem Strandball oder mit einem Sack voller knisterndem Papier. Einige Füchse näherten sich den merkwürdigen Objekten nur sehr vorsichtig, andere gingen die Gegenstände dagegen relativ unbekümmert an.

Mit Hilfe von Peilsendern verfolgten Bremner und ihre Kollegen dann den Werdegang der Tiere in ihrer neuen Umwelt. "Wir fanden einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Keckheit der Tiere und ihrem Überleben", berichtet die Biologin auf dem Winterkongress der British Ecological Society an der University of Warwick. Ein Drittel der mit einem Peilsender ausgestatteten Füchse starb binnen der ersten sechs Monate nach dem Aussetzen, "und dies waren die besonders unbekümmerten Tiere."

"Dieser Befunde könnten sich darauf auswirken, nach welchen Kriterien wir zukünftig die für eine Freisetzung geeigneten Tiere auswählen" so die Biologin. Bislang erfolgt die Auswahl vor allem aufgrund der genetischen Ausstattung der Tiere und danach, wie gut sie bei einem speziellen "Überlebenstraining" abgeschnitten haben. Ebenso wichtig ist aber auch die Persönlichkeit der Tiere, glaubt die Biologin.


Quelle: jkm-media


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

22.11.2002, 17:16
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