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Panther
Pantherkönig




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft: Camargue/France
Camargue (F)
Beiträge: 734
Panther ist offline
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in unseren regionen es hat zu vil wasser - gerade eben waren wider ueberschwemmungen auch in unser land hier, gar nicht so weit von mir weg, die rhône kam sehr hoch, glueklich bin ich, dass in der camargue alles gut abging - und dort in diesem gebiet es gibt vil zu wenig. mensch und tier muss leiden und findet kaum mehr ausweg. dort wie hier. hier die tiere gehen auch unter in den fluten. an sie denken nicht so vile menschen,an all die kleinen tiere, die leiden, ausser die menschen, die verloren haben ihre tiere, aber auch dann es heisst, ein gluek es wurde kein menschenleben gefordert. ich das find auch, bitte nicht falsch verstehen, aber ich muss auch denken an die tiere. und dort alles geht zu grunde, weil wasser fehlt.

wenn ich erlebe all das es tut mir weh und ich werde traurig, besonders weil ich selbst nichts kann tun dagegen. ich kann auch verstehen die bauern, die um ihr ueberleben in wahr sinn des wortes kaempfen. und die tiger? ....


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

21.11.2002, 07:36
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Kampf ums Wasser der TigerAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Verzweifelter Kampf um Wasser in Indien

Bauern treiben ihre Viehherden ins Tigerreservat - Selbstmorde nehmen zu

Neu-Delhi - Während ein Teil Indiens in diesem Sommer in den Fluten zu ertrinken drohte, leiden andere Landstriche unter einer der schlimmsten Dürren seit Menschengedenken. Verzweifelte Menschen greifen zu drastischen Maßnahmen.

Wer nach Indien kommt, um Tiger in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, der ist für gewöhnlich im Nationalpark von Ranthambore im Bundesstaat Rajasthan gut aufgehoben. Doch zur Zeit ist in diesem Tigerreservat die Chance wesentlich größer, einer Kuh zu begegnen als einem Tiger, obwohl die Bauern aus der Umgebung des Parks ihr Vieh normalerweise vom Reservat fern halten. Nicht nur weil es verboten ist, dort die Kühe weiden zu lassen, sondern weil sie auch fürchten, die Tiger könnten ihre Kühe reißen.

Doch dies sind keine gewöhnlichen Zeiten: Bereits zum fünften Mal blieb im Wüstenstaat Rajasthan der Monsunregen so gut wie aus. Wasser ist zur Mangelware geworden, die Weiden sind verdorrt oder längst abgegrast. Um ihren Tieren und sich selber das Überleben zu retten, sind die Bauern gezwungen, ihre Viehherden illegal in den geschützten Park zu treiben, wo es noch Gras gibt. "Die Dürre ist so schlimm. Wir haben kein Futter mehr für unsere Kühe. Wenn wir nicht in den Park gehen, werden unsere Tiere verhungern. Und was wird dann aus uns?"

Bereits vor einem Monat waren die Bauern in den Park eingebrochen. Wildhüter und Polizisten versuchten, die Eindringlinge zurückzutreiben. Es kam zu Handgemengen zwischen den Bauern und den Sicherheitskräften. 30 Menschen wurden verletzt, 20 festgenommen. Jetzt sind die verzweifelten Bauern mit ihren Tieren zurück. "Und diesmal", so sagen sie, "lassen wir uns nicht mehr vertreiben".

Andere Bauern haben in ihrer Not zu einem Mittel gegriffen, das ihnen kurzfristig zwar das nackte Überleben sicherte, langfristig aber ständige Armut bringt. Sie verkauften ihre Kühe. Und das bedeutet künftig: keine Milch, kein Joghurt und kein Fett mehr. Auch der Kuhmist fehlt, den die Inderinnen zu Fladen formen, trocknen lassen und dann als Brennstoff verwenden. Und wenn man die letzte Kuh verkauft, fehlt im nächsten Jahr das Tier, das den Pflug ziehen kann. Der Kreislauf von Saat und Ernte wird dann endgültig zerstört.

Immer wieder berichten die indischen Medien von Selbstmorden unter der bäuerlichen Bevölkerung. Selbstmord als letzter Akt eines anderen teuflischen Kreislaufes: Die Ernte blieb aus, die Bauern nehmen - zum Teil zu Wucherzinsen - Kredite auf. Und bevor sie sich von den Kredithaien gewaltsam von ihrem Land vertreiben lassen, das schon ihre Väter und Vorväter bearbeitet haben, bringen sie sich lieber um.

Der ausbleibende Monsun führte auch im Süden zu Wasserknappheit und zu politischen Spannungen zwischen den beiden Bundesstaaten Karnataka und Tamil Nadu. Eigentlich sollte Karnataka nach einem Gerichtsbeschluss das Wasser des Kabini-Flusses mit dem angrenzenden Tamil Nadu teilen. Doch der Kabini führt so wenig Wasser, dass er die Reservoirs nicht ausreichend zu speisen vermag. Aus Protest sprangen drei Bauern aus Karnataka direkt unterhalb der Staumauer ins Wasser. Zwei von ihnen konnten gerettet werden, ein Dritter ertrank. Die Regierung von Karnataka schloss daraufhin die Schleusen wieder.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

20.11.2002, 12:34
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