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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Ich bedaure die Freigabe für die 3 Länder außerordentlich. Dazu muss man aber auch sagen, dass es sich um Elfenbein handelt, dass in Staatsbesitz ist und für weitere Conservation-Projekte verwendet werden soll.

Die Idee dahinter war, das Elfenbein von Problemtieren "crop raiding elephants", die geschossen werden müssen, zu verkaufen, um die Ranger finanzieren zu können. Dabei behaupten die Länder sie könnten die Elefanten nachhaltig managen!

Ich glaube aber, dass alle Befürchtungen im Bezug auf Wilderei berechtigt sind. Wahrscheinlich wird der Handel wieder aufflammen und noch mehr Elefanten werden getötet.
Dazu wird die soziale Ungerechtigkeit schweren Schaden anrichten. Wenn Südafrika, Botswana und Namibia die satten Gewinne einstreifen, dann werden die anderen Länder erst sehen, was sie ökonomisch versäumt haben. Wir reden da ja von Millionen Dollar, die für afrikanische Länder oft überlebensnotwendig sind. Das dürfte auch mit ein Grund für diese Entscheidung sein.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

Dieser Beitrag wurde von nettwork am 14.11.2002, 08:42 Uhr editiert.

14.11.2002, 08:41
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muzie_
Tiger-Cat




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Dunkeldeutschland !

Beiträge: 51
muzie_ ist offline
  Gut erkannt Shiri !!!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Dem habe ich fast nichts mehr hinzuzufügen !!! ;-))

Merke eines :

Es ist immer die Korruption und die Profitgier ... Einzelner , die so viel Schaden anrichtet !!!

Geld ist dem Menschen wichtiger , als seine Erde , die ihn trägt !!!

Umdenken tut weh .. und kostet Kraft und Überwindung !

Aber lieber sehe ich hin ... als mich mitschuldig zu machen !

Liebe Grüße ;-)

muzie_Ines


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Ich bin , ich weis nicht wer , ich komme , ich weis nicht woher , ich gehe , ich weis nicht wohin , mich wundert , dass ich so fröhlich bin !

14.11.2002, 01:39
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
SchweinereiAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Langsam aber sicher kann ich die Welt nicht mehr verstehen. In dem Gro der Länder Afrikas werden immer wieder Projekte zum Schutz der Elefanten gestartet. Man möche Schutzgebiete optimieren und immer wieder trifft man auf das gewaltige Engagement einzelner Leute.

Und nun hat man beschlossen diese Bemühungen mit Füßen zu treten. Zumal ich es noch so verstanden habe, als das die EU das hätte verhindern können, hätte sie dagegen gestimmt und sich nicht enthalten. Wieso nur frage ich mich! Ist das wieder so eine Geschichtskiste??? Europa hatte Afrika so lange unterdrückt und nun müssen wir sie alles machen lassen was sie wollen, auch ins Unglück rennen???

Verstehe das wer will??? Wenn sich die Interessen nach solchen "Produkten" wie Elfenbein immer wieder druchsetzen, wie soll man dann Exempel statuieren?? Wie soll man dem Leopardenfellfetischisten erklären, das sein elfenbeinfetisch Freund das bekommt was er will und er nicht??? Dieses "Urteil" ist ein Grundsatzurteil in einer völlig falsche Richtung.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.11.2002, 00:26
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muzie_
Tiger-Cat




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Dunkeldeutschland !

Beiträge: 51
muzie_ ist offline
  Es ist ein Hohn !!!!!!!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ja ... es liest sich , wie ein Hohn !!!!

Vielen Dank Herr Trittin .. für ihr tolles Statement !!!!!

Manno , iss mir schlecht !!!!

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Nr. 275/02
Berlin, 13. November 2002

Trittin bedauert Handelsfreigabe für Elfenbein
Entscheidung verfrüht - Anreiz für Wilderei und Schmuggel

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat die absehbare Lockerung des strikten Handelsverbotes für Elfenbein auf der internationalen Artenschutzkonferenz in Santiago de Chile bedauert. "Die Freigabe des Handels mit Rohelfenbein ist aus deutscher Sicht verfrüht. Es ist zu befürchten, dass hierdurch erneut ein Anreiz für illegalen Handel und Wilderei gesetzt wird", sagte der Bundesumweltminister.

Der sogenannte wissenschaftliche Ausschuss der Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen hatte gestern beschlossen, den Staaten Botsuana, Namibia und Südafrika erneut die Möglichkeit zu eröffnen, ab Mai 2004 einen Einmalverkauf von insgesamt 60 Tonnen Rohelfenbein vorzunehmen. Die Kriterien für die Freigabe wurden allerdings erheblich verschärft. Eine Voraussetzung für die Freigabe ist etwa, dass die Überwachungssysteme für Wilderei und Schmuggel von Elfenbein (MIKE und ETIS) bis zu diesem Zeitpunkt belastbare Aussagen zu den Auswirkungen des geplanten Einmalverkaufs von Rohelfenbein ermöglichen und dass der ständige Ausschuss des Washingtoner Artenschutzübereinkommens dem Transfer zustimmt.

Erste Erfahrungen mit einem derartigen Einmalverkauf liegen bereits vor und lassen nichts Gutes ahnen: Seit dem ersten Einmalverkauf von Rohelfenbein aus Botsuana, Namibia und Simbabwe nach Japan aufgrund von Beschlüssen aus dem Jahr 1997 ist ein Anstieg der Wilderei zu verzeichnen. Darüber hinaus sind die Überwachungssysteme MIKE und ETIS, in denen Wilderei- und Schmuggelzahlen erfasst und ausgewertet werden, noch nicht in allen Elefantenstaaten arbeitsfähig und konnten daher bislang nicht widerlegen, dass die Zunahme der Wilderei auf den 1997 genehmigten Transfer zurückzuführen ist.

Deutschland hatte in den Verhandlungen vergeblich versucht, aus Gründen eines vorsorgenden Artenschutzes die Entscheidung zu verhindern, fand aber bereits in der Europäischen Union nicht die notwendige Unterstützung. Die EU, die in Santiago geschlossen abstimmen muss, hatte sich gestern in den entscheidenden Abstimmungen der Stimme enthalten und damit die Freigabe des Elfenbeins erst ermöglicht.

- Ende des Statements -

Und hier der unglaubliche Link :

http://www.bmu.de/fset800.php

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Enttäuschte Grüße

muzie_Ines


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13.11.2002, 23:09
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Candy
Terrier




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Beiträge: 252
Candy ist offline
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ECOTERRA Intl., deren Mitglieder massgeblich an den Beschlusssfassungen
zum völligen Handelsverbot für Elfenbein in den Jahren 1987 und 1989 beteiligt
waren, warnte bereits in den Jahren 1994 bis 2002 wiederholt vor den
pertinenten Aufweichungsbestrebungen zu diesen Bestimmungen und vor
einer Wiederaufnahme des Elfenbeinhandels.

So auch in der folgenden ECOTERRA Pressemeldung vom 12. Juli 2000:

Die Regierung von Zimbabwe in illegalem Handel verwickelt:
Waffen aus China mit acht Tonnen Elfenbein bezahlt

© ECOTERRA Intl. http://www.ecoterra.de

Harare - 12. Juli 2000 / Präsident Robert Mugabe wird beschuldigt, illegal mehr als acht Tonnen Elfenbein im Wert von einer Millionen US Dollar an China verkauft zu haben. In einem Elfenbein-für-Waffen-Geschäft soll Mugabe mehrere tausend Kalashnikov Sturmgewehre (AK-47) erhalten haben.

Laut Sunday Times lieferte China die Kalashnikov Waffen schon im Mai und zur gleichen Zeit wurde das Elfenbein per Luftweg von Zimbabwe via Lybien nach China überführt. Dies geschah nur einige Tage nachdem die internationale Gemeinschaft den Antrag Zimbabwes auf Verkauf von Elfenbein abgewiesen hatte und die am Washiungtoner Artenschutz beteeiligten Regierungen in Nairobi deutlich und legal verpflichtend für alle Mitglieder erklärt hatten, dass der Verkauf von Elfenbein weltweit zu unterbinden sei. Zimbabwe gehört zu den Unterzeichnern dieser Konvention.

Pro Wildlife, eine in Deutschland ansässige Organisation, gab bekannt, dass Interpol und CITES Nachforschungen betreiben würden.

Die letzte Konferenz von CITES (Convention on International Trade in Wild Species / Washingtoner Artenschutzabkommen) fand im April dieses Jahres in Nairobi statt. Auf dieser Konferenz, auf der klar und deutlich gegen den weltweiten Verkauf von Elfenbein gestimmt wurde, hatte Zimbabwe um die Genehmigung zum Verkauf von 10 Tonnen Elfenbein nachgesucht, was aber von den entscheidenden Regierungen von über 140 Ländern abgewiesen worden war.

Während der Konferenz wurde die Erklärung der Delegation aus Zimbabwe, gemäß der es in Zimbabwe keine illegalen Elefantentötungen geben und die Elefantenpopulation sich vergrößern würde, von den anwesenden Delegationen und Experten widerlegt.

Inzwischen räumt Zimbabwe ein, dass im Zimbabwe Valley die illegale Tötung des Wildtierbestands und besonders der Elefanten im Grenzgebiet Zimbabwe enorm gestiegen ist.
"Eine große Anzahl von Elefanten, die vollkommen verwirrt sind, flieht aus dieser Zone nach Zambia, um der Schlachterei zu entgehen", berichtet Daniela Freyer von Pro Wildlife. Im letzten Jahr wurden bereits mehr als 1.300 Kadaver ermordeter Elefanten gezählt.

Kenia sprach sich im April für den verstärkten Schutz des Afrikanischen Elefanten aus, wurde jedoch von der handelsorientierten CITES dazu gedrängt, den Antrag zurückzunehmen, welcher den Afrikanischen Elefanten unter absoluten Schutz gestellte hätte. Während der Konferenz in Nairobi beteuerten die Repräsentanten von Zimbabwe wiederholt gegenüber den anderen afrikanischen Delegationen, die ein erneutes Ausbreiten des Elefantenmordens fürchteten, dass Zimbabwe sich an die Abkommen halten würde, wenn nur der Antrag auf Vollschutz der Elefanten zurückgenommen würde.

Die Regierung von Zimbabwe scheint in großer Misere: Der Chef der National Park Authority wurde gefeuert, nachdem ein umfangreicher Betrug ans Tageslicht kam. Das Verteidigungsministerium von Zimbabwe wird beschuldigt, geschützte Wildtierarten im Militärflugzeugen zu schmuggeln und ein Militärflugzeug aus Angola war es auch, mit dem die Stoßzähne als illegale Fracht über 8100 kg von Zimbabwe nach China transportiert wurden.

Die Militärwaffen, die im Tausch gegen das Elfenbein geliefert wurden, so Sunday Times, gingen hauptsächlich an die Hilfstruppen von Robert Mugabe. Diese bewaffneten Gruppen bestehen - obwohl offiziell unter dem Namen "Kriegsveteranen" geführt - weitgehend aus arbeitslosen Jugendlichen und anderen obdachlosen jungen Leuten, die auf Mugabes Befehl hin vor und nach den letzten Wahlen viele Farmen der weissen Bevölkerung besetzt hielten.

Der erneute Elfenbeinschmuggel in diesem Ausmaß macht deutlich, dass jeglicher Elfenbeinhandel das Ende des Afrikanischen Elefanten bedeutet. "Kontrollierbarer oder kontrollierter Elfenbeinhandel ist illusorisch!", betonen Experten der meisten afrikanischen Länder immer wieder.

Viele afrikanische Wildtierexperten sehen die Versuche von CITES, Handelsmechanismen und - überwachungen gegen illegalen Elefantenmord zu entwickeln und zu erproben als Beschäftigungsmaßnahme für Übersee-Berater und Vertuschung einer fehlgeschlagenen Politik für den Schutz der Wildregionen und ihrer Wildtiere.

"Die westlichen Regierungen müssen endlich die Heuchelei stoppen, mit der immer und immer wieder nur Diskussionen und Forschungsarbeit für Schutzmaßnahmen und Strategien auf Konferenzen finanziert werden, die niemandem nützen. Die ortsansässige mittellose Bevölkerung wird zur Beute von internationalen Waffen-, Diamanten-, Elfenbein-, und Drogenkartellen, wenn sie am Ende so verarmt ist, dass sie ihren eigenen Stolz verliert, den Stolz, mit der Natur in Einklang zu leben", sagte der Repräsentant von ECOTERRA Tuiya Cheruiyot in Nairobi. Die reichen Nationen einschließlich China sollen vor ihrer eigenen Haustür kehren und weiteren kriminellen Handel verhindern, gegen den verhungernde Menschen sich kaum wehren können wenn es die einzige Überlebensmöglichkeit in einer korrupten Welt ist.

ECOTERRA International ruft zu einer vereinten Notstands-Konferenz aller Parteien der Biodiverstäts-, Wüstenbekämpfungs- und Artenschutz-Konventionen auf, um notwendige finanzielle Ressourcen für die "PEOPLES IN WILDLANDS", also die ursprünglich lebenden Bewohner der Wildregionen, welche die wahren Hüter des Naturerbes der Welt sind, bereitzustellen.

(Übersetzung aus dem englischen ECOTERRA-Originaltext von Susanne Varwig)


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13.11.2002, 20:57
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Simba
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Drei afrikanische Staaten erhalten vorläufiges Ja für Elfenbeinhandel

Santiago (AP) Südafrika, Botsuana und Namibia dürfen wieder begrenzt mit Elfenbein handeln. Die UN-Konvention zum internationalen Handel mit gefährdeten Tierarten (CITES) stimmte bei ihrer Konferenz in Santiago den Anträgen der drei afrikanischen Länder zu, einmalig insgesamt gut 60 Tonnen Elfenbein verkaufen zu dürfen. Tierschützer äusserten sich am Mittwoch entsetzt über die Entscheidung, die mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit zu Stande kam. Sie muss allerdings noch am Freitag im CITES-Plenum bestätigt werden.

Botsuana und Namibia hatten ursprünglich eine Erlaubnis zum jährlichen Verkauf einer bestimmten Elfenbeinmenge gefordert. Nach Gegenvorschlägen aus den USA akzeptierten sie dann aber die Genehmigung für einen einmaligen Verkauf. Der Handel mit Elfenbein war 1989 nach einem Rückgang der Elefantenpopulation in weiten Teilen Afrikas international verboten worden.

Auch Simbabwe und Sambia hatten Anträge gestellt, wieder eine begrenzte Menge Elfenbein verkaufen zu dürfen. Sie machten ebenfalls geltend, dass sich die Elefantenpopulation mittlerweile so sehr erholt habe, dass sie eingeschränkt werden müsse. Diese Anträge wurden jedoch mit der Begründung zurückgewiesen, die Regierungen Simbabwes und Sambias hätten noch nicht bewiesen, dass sie die Elefantenherden in ihren Ländern angemessen überwachen und schützen könnten.

Eritrea, wo nur wenige Elefanten überlebt haben, nannte die Entscheidung vom Dienstag zugunsten des Handels eine gefährliche Botschaft. «Wir haben das Signal ausgesendet, dass der afrikanische Elefant nicht mehr so sicher ist wie noch gestern», kritisierte Delegationsleiter Hagos Yohannes. Kenia, ein vehementer Befürworter des Handelsverbots, warnte davor, dass eine neue Welle von Wilderei viele afrikanische Staaten überfordern könnte.

Omar Bashir von der Umweltorganisation Kenya Wildlife Service erklärte: «Das ist ein äussert trauriger Tag - nicht nur für Kenia, sondern für alle afrikanischen Länder mit Elefanten.» In dem Moment, in dem Vorschriften gelockert würden, würden auch Wilderer ihre Chance sehen, mit Elfenbein wieder Geld machen zu können. Sie hätten in Erwartung einer Aufhebung des totalen Handelsverbots in diesem Jahr allein in Kenia bereits 80 Elefanten getötet - 23 mehr als im gesamten Vorjahr, fügte Bashir hinzu. Dieser Trend drohe sich nun weiter zu verstärken.

Ähnlich äusserte sich auch der Internationale Tierschutz-Fonds (IFWA): «Dies Ergebnis ist das Todesurteil für Tausende von Elefanten in Afrika und Asien.» Die Organisation wies darauf hin, dass unmittelbar nach der Abstimmung im südafrikanischen Krüger-Nationalpark acht Elefanten gewildert worden seien. Die Umweltgruppe Pro Wildlife kritisierte die Europäische Union: Sie hätte mit ihren 15 Stimmen die Freigabe des Elfenbeinhandels verhindern können, habe sich stattdessen jedoch enthalten.

Erst wenn der letzte Elefant getötet ist, werden sie vielleicht merken was sie angerichtet haben ...

13.11.2002, 19:37
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