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Tai
Liebwolf




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Tai ist offline
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Zitat:
Original von PetraB.
Aber wir wissen ja leider, dass kein Zoo mal eben so geschlossen werden kann, es sei denn, man würde die dort gehaltenen Tiere töten. Oder gibt es etwa adäquate Möglichkeiten, den kompletten Tierbestand eines Zoos unterzubringen?


Ist es denn unmöglich Zootiere auszuwildern, weil sie schon so lange im Zoo waren und sich daran gewöhnt haben und in der Wildnis nicht mehr zu recht kommen würden?


__________________
"versprich mir etwas tai, wenn ich aus irgend ein
grund es nicht schaffe und verschwind von erdboden eines tages, egal wann, nicht traurig sein darueber ja?"

In Gedenken an Panther, am 13.02.03 | † am 22.02.03

Dieser Beitrag wurde von Tai am 16.11.2002, 15:46 Uhr editiert.

16.11.2002, 15:45
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Über die ''Kuscheltier-Verklärtheit'' brauchen doch gerade wir beide nicht zu diskutieren, Simba ... und auch nicht darüber, welche Art von ''Beschäftigungstherapie'' sich als sinnvoll und qualfrei für Tiere in Gefangenschaft gestaltet.

Zoos schliessen ... was für ein wunderbarer Traum. Aber wir wissen ja leider, dass kein Zoo mal eben so geschlossen werden kann, es sei denn, man würde die dort gehaltenen Tiere töten. Oder gibt es etwa adäquate Möglichkeiten, den kompletten Tierbestand eines Zoos unterzubringen?

Wir ziehen am selben Strang Simba, aber ich finde es einfach nur fragwürdig, diesen Zeitungsartikel so derartig verreissen zu wollen. Fakt ist doch, dass dem Löwen nichts geschehen ist, der Mann seinen Leichtsinn fast tödlich zu spüren bekommen und die Presse keine ''Killer-Story'' aus dem Vorfall gemacht hat.

Darüber hinaus spricht es in keinster Weise für eine Zirkus-Mentalität, wenn der Mann erklärt, es sei nicht die Schuld der (Wild)Tiere, sondern die des Menschen, denn (Wild)Tiere gehören nicht in Käfige, sondern in die Wildnis, wo jedoch ihre Lebensräume Schritt für Schritt vom Menschen zerstört wird.

Das ist natürlich auch ein perfekter Rechtfertigungsgrund für die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft, das weiss ich selbst, aber eine Zirkus-Menatlität kann ich dennoch beim ''besten'' Willen hinter diesen Worten nicht erkennen.


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... and yesss ... my rage ...
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16.11.2002, 12:27
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Simba
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Ich wollte auch nie zum Ausdruck bringen, dass der Löwe gequält wurde. Es ging mir darum, dass der Mann diesen Vorfall heraufbeschwören hatte, indem er eine gewisse Distanz zum Löwen nicht gewahrt bzw. respektiert hat. Das Tier hat im Zoo sowieso schon nur einen beschränkten Lebensraum für sich. Was hat ein Mensch dann da drin für Fotozwecke zu suchen ??? Zoos, die in ihrer Ausrichtung immer mehr Zirkus-Elemente einfliessen lassen, gehen garantiert den falschen Weg und könnten guten Gewissens geschlossen werden. Da der Mann früher Bären für den Zirkus dressiert hat, hat er es damals schon nicht geschafft, einem Tier Achtung und Respekt entgegen zu bringen. Natürlich gibt es keinen direkten bzw. offensichtlichen Zusammenhang zwischen dem Vorfall im Löwenkäfig und der Dressur von den Bären, aber vielleicht können wir uns ja darauf einigen, dass er so eine Attacke zumindest provoziert hat ("mit dem Feuer spielen").

Was die Pflegerin im Zoo Schönbrunn angeht, so möchte ich anmerken, dass sie nicht freiwillig mit den Jaguaren zusammengetroffen ist. Sie ging von einem leeren Gehege aus, um dort irgendwelche Arbeiten durchzuführen. Unglücklicherweise war ein die Tiere von ihr trennender Schieber nicht geschlossen oder so ähnlich, so daß die Tiere sie atatckieren konnten. Die Tatsache, dass ein Pfleger seine Tiere aufopfernd und mit Liebe pflegt, steht nicht im Gegensatz dazu, dass es nach wie vor Wildtiere sind und keine Schmusetiere. Petra, du sagst selber, es war ihre Unachtsamkeit, die sie sterben liess. Im Gegensatz dazu, ist der Mann aus dem US-Zoo aber absolut freiwillig zu dem Löwen in den Käfig gestiegen um sich mit dem Tier ablichten zu lassen. Er hat es also geradzu auf den direkten Kontakt mit der Großkatze angelegt, was bei der Tierpflegerin in Schönbrunn eben nicht der Fall war.

Wie hier bekannt sein dürfte, bin ich nicht grundsätzlich Contra-Zoo. Und ich befürworte absolut eine gewisse Beschäftigung für Zootiere. Aber ich verurteile entschieden , dass Elefanten im Zoo harten Zirkus-Drill wie Kopfstand, Einbeinstand, Hinterbeinstand etc. über sich ergehen lassen müssen. Das ist eine Show für Tierqualvoyeure und hat mit vernünftiger Beschäftigungstherapie nichts mehr zu tun

15.11.2002, 14:24
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Es war ja offensichtlich so, dass der Mann darum gebeten wurde, zu Fotozwecken in das Löwengehege zu gehen.

Vielleicht erhoffte er sich eine gute Publicity für den Zoo => mehr Besucher => mehr Geld => grössere Gehege => bessere Lebensbedingungen für die Tiere ... ... tja, ebenfalls ALLES Spekulation ... aber SO könnte es auch gewesen sein, oder???

Was nun die Reaktion des Löwen angeht, so halte ich sie für ein völlig ''normales'' Territorialverhalten ... das hat meines Erachtens nicht das Geringste damit zu tun, ob und inwieweit der Mann diesem oder anderen Tieren vorher etwas zuleide getan hat ...

Ich erinnere in dem Zusammenhang an den tragischen Vorfall im Zoo Schönbrunn. Eine Tierpflegerin, die nachweislich aufopfernd und mit Liebe ihren Beruf ausübte, wurde von drei Jaguaren getötet. Es war ihre Unachtsamkeit, die sie sterben liess und nicht die ''Rache der gequälten Kreatur'' ...

Obwohl ich grundsätzlich absolut ''Contra-Zoo'' eingestellt bin, sehe ich dennoch eine gewisse Notwendigkeit der ''Beschäftigungstherapie'' für Zootiere ... die es ja leider nun mal gibt und die es wohl leider leider immer geben wird ... besonders für derartig intelligente Tiere wie Elefanten, Delphine, Wale und Primaten, weil ich denke, sie leiden in besonderem Maße unter der Tristesse der Zoo-Alltags.

Vor diesem Hintergrund kann ich nichts Verwerfliches darin sehen, wenn z.B. mit Elefanten einige kleine ''Kunststücke'' eingeübt werden ... ich habe nicht den Eindruck, dass ein Elefant, der sich beispielsweise einen Wasserschlauch schnappt und sich selber duscht dadurch irgendeiner Qual unterzogen wird, oder aber zu dieser Handlung mit grausamer Gewalt geprügelt wurde.

Einen Vergleich mit Zirkusdressuren halte ich hier für reichlich überzogen.

Die Schlagworte Behavioural und Environmental Enrichment, wozu ich auch das Einüben kleiner ''Kunststücke'' zähle, bezeichnen Wege der Tierhaltung (auch oder besonders in Zoos), die ich, im Sinne der Tiere eigentlich nur befürworten kann.


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15.11.2002, 13:12
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Wenn man die Aussagen diesen "Dompteuer" rein Objektiv betrachtet, dann hebt sich seine Meinung schon sehr stark vom Rest der Garde ab. Also seine Einstellung, wenn sie ehrlich ist, halte ich für Prinzipiell richtig, auch wenn er es zu sehr Schwarz-Weiß darstellt.

Natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, daß es schon ein sehr niederer Beweggrund war in den Käfig zu gehen nur wegen einem Bild und dann noch so tollpatschig zu sein zu stolpern.

Immer wieder bin ich hin und her gerissen bei solchen Vorfällen. Ob man sagen kann, daß Raubtiere wie der Löwe egal was sie durchlebt haben so reagieren, oder ob es eine Verteidigungsreaktion für das bißchen ist, was der Mensch so einem Tier als Raum läst. Die Entscheidung hier ist keine Objektive, da dies nicht möglich ist, sondern ehr eine Glaubensfarge an die Einstellung zu anderen Lebewesen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.11.2002, 01:05
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Simba
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Aber das er sich für Foto-Zwecke in den Käfig begeben hat, um sich mit dem Löwen ablichten zu lassen, das ist eine Schausteller-Mentalität die einem modernen Zoo meiner Meinung nach nichts zu suchen hat. Ebenso will ich in einem Zoo keine Elefantendressur wie im Zirkus sehen. Auch das ist noch in vielen Zoos Alltag (in Basel zum Beispiel).

Wenn ich wirklich eine gute Freundschaft mit meinen Tieren lebe, wie der Zoo-Direktor es für sich hervorgehoben hat, dann gerate ich auch nicht in lebensbedrohliche Situationen mit ihnen. Vielleicht sollte man auch einfach mal ein Wildtier als solches betrachten und respektieren.

13.11.2002, 23:51
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Spiritus, der Panther
Träumer




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Spiritus, der Panther ist offline
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Er sagte aber auch, das Tiere eigentlich in die freie Wildbahn gehören, und nicht in Käfige. Ich finde, der Typ hebt sich ganz schön von anderen Domteuren ab.
Dennoch würde es mich nicht wundern, wenn der Löwe aus unerklärlichen Gründen plötzlich verschwinden würde... der Mensch ist halt Rachsüchtig, aber vielleicht bin ich auch einfach zu misstrauisch?

Spiritus, auf der ewigen Suche...


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

13.11.2002, 22:57
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Simba
Routinier




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Nun, ich finde es lobenswert, dass er den Löwen nicht als Killerbestie hinstellt, aber das sollte selbstverständlich sein.

Nicht nachvollziehen kann ich aber, wie der Mann für Fotozwecke in den Käfig steigt. Das ist absolut unsinnig und Zirkusmentalität und hat so einen Vorfall heraufbeschworen.

Natürlich ist es reine Interpretationssache wie man die Aussage "Spiel mit dem Feuer" auffasst aber Bären leiden grundsätzlich im Zirkus und die Verwendung in der Manege ist niemals im Sinne dieser Tiere. Wer Wildtiere für den Zirkus dressiert und sie in der Manege vorführen will muss ihren Willen brechen und da dieser Mann offenbar seine Selbstdarstellung auch im Zoo nicht ablegen konnte hat er sich nun die Finger verbrannt. Ich denke schon, dass man für Unrecht, das man in seinem Leben begangen hat, irgendwann bestraft wird.

13.11.2002, 13:07
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Nein Simba,

ich finde nicht, dass der Mann sich widerspricht oder gar arrogant wirkt. Er sagt, er habe 50 Jahre lang mit dem ''Feuer gespielt'' ... und damit bringt er in meinen Augen zum Ausdruck, dass er eben weiss, dass auch bei einem noch so guten Verhältnis ein Wildtier (Raubtier) immer ein Wildtier (Raubtier) bleibt und dass ein Mensch sich im Umgang mit diesen Tieren halt immer in Lebensgefahr begibt.

Dass dieser Mann früher Tiere misshandelt und/oder Attacken provoziert hat, ist reine Spekulation und den Vorfall im Löwengehege als eventuelle Quittung dafür anzusehen, also nein Simba ... sorry ...

Ich werte diesen Artikel als durchaus positiv im Sinne des Löwen, denn er wird zu keinem Zeitpunkt als ''Killer-Bestie'' dargestellt, der Mann gibt sich selbst die Schuld für den Vorfall, dem Löwen wird nicht nach dem Leben getrachtet ... Simba, muss ich Deine Äusserungen verstehen?


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13.11.2002, 12:41
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Simba
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Bereits vor einem Monat, am 17.10. , wäre ein Zoo-Besitzer in den USA fast von einem Löwen getötet worden. Der ehemalige Zirkus-Dompteur, hat für Foto-Zwecke das Löwengehege betreten und ist gestolpert. Daraufhin wurde er von dem Tiere attackiert und schwer verletzt. Der Löwe hat ihn zu seinem Futterplatz gezogen, ein Loch in den Bauch gerissen und sein rechtes Auge herausgerissen. Der Mann hat 80% seiner Sehfähigkeit verloren.
Weiter hat das Tier sämtliche Sehnen im Nacken abgetrennt und dem Mann die Haut bis zum Knochen zerfetzt. Dann hat der Löwe offenbar von dem Mann abgelassen und der konnte raus aus dem Käfig. Nach mehreren Operationen hat er überlebt und ist jetzt wieder rausgekommen und hat zu dem Vorfall Stellung genommen. Er sagt, dass dem Löwen nichts vorzuwerfen ist, sondern das es die Schuld der Menschen ist, dass Tiere wie der Löwe in Käfigen leben müssen, wo sie doch in die freie Wildbahn gehören, welche aber Schritt für Schritt vernichtet wird. Der Mann fügt an, das die Tiere ausser im Zoo nirgends mehr sonst zu leben hätten.
Dann erzählt er noch, dass er früher bereits Bären für einen europäischen Zirkus trainiert hat. Er behauptet eine sehr gute Beziehung zu seinen Tieren zu haben, aber wenn man 50 Jahre lang mit Feuer spielen würde, täte man Gefahr laufen sich irgendwann die Finger zu verbrennen.

Man glaubt es ja kaum. Was hat der Typ wegen einem lächerlichen Foto im Löwengehege zu suchen, er kann froh sein, das der Löwe ihn nicht töten wollte. Aber das is eben Zirkus-Mentalität pur. Die letzte Aussage ist richtig arrogant und widersprüchlich zugleich. Einerseits soll er sich so gut mit seinen Tieren verstehen, auf der anderen scheint er in seinem Leben schon oft so eine Attacke provoziert zu haben. Da er früher Bären dressiert hat und wenn man bedenkt wie Bären-Dressuren ablaufen kann man sich das gut vorstellen.. Eventuell ist dieser Vorfall eine späte Rechnung für seine Zirkus-Vergangenheit.

Zookeeper not angry at lion that attacked him

The Associated Press


A zookeeper who entered the cage of a 500-pound African lion for a photo says he expected to die when the big cat viciously dragged him to the spot where it eats its meals.

"I can't believe I survived," George Koll said of the attack by the lion Samson on Oct. 17 at Koll's 77 Zoological Park. "When he threw me in the corner and started chewing on me, I just knew it was my last day."

Koll, 61, signed himself out of Gulf Coast Medical Center in Panama City last week, against his doctors' wishes, because he no longer had insurance.

Samson mauled Koll after a visiting photographer asked him to go into the cage for a picture.

The lion ripped a hole in his throat, Koll said, pulled his right eye out of its socket, severed tendons in his neck and chest, tore his skin and bit down to the bone.

Just as suddenly, Samson released Koll, who came to and managed to get out of the cage on his own.

At the hospital, Koll nearly died.

"We lost my heartbeat three times," he said. "You lay there and have no more feeling. You can't move."

After undergoing surgery, Koll was listed in critical condition for 11 days. He said he has lost 80 percent of his eyesight and needs an operation to restore his vision.

Still, Koll said, he does not blame the lion.

Having spent 50 years working with lions, tigers, bears and elephants, Koll finds people the most dangerous of creatures.

"It's not the animals' fault. It's our fault," said Koll, who has pictures and bones of wild felines decorating his home in Lynn Haven. "They don't belong in cages. They belong in the wilderness, but we destroy their habitat step by step by step.

"Animals get endangered," he said, "and have nowhere else to live."

Koll said he has trained large animals since he was 12, when he started training bears while touring Europe with a circus.

"I have a very good relationship with our animals," he said. "But if you play with fire for 50 years, you're going to get burned."

Southport is eight miles north of Panama City.

© Sarasota Herald-Tribune. All rights reserved

13.11.2002, 00:57
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