Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » Zirkus » Zirkustiere in Worms endlich gerettet » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag
Spiritus, der Panther
Träumer




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft:
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 892
Spiritus, der Panther ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Was die Experten als geeignet empfinden, ist wohl eine interessante Frage. Aber es kann eigentlich nur besser sein...

S, d P


__________________
In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

26.12.2002, 22:26
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Spiritus, der Panther senden  
Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 310
Simba ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Simba gestartet
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Neues von den beschlagnahmten Ligern. Kennt jemand den Privat-Zoo in Grömitz ?

Bevor ein Liger verreist, muss einiges bedacht werden

Großkatzen Bahir und Kirba finden neues Heim in Grömitz

Gessertshausen (oh).

Der deutsche Biathlon-Trainer sollte sich den Namen Dr. Christine Lendl merken. Ruhige Hand, Nerven wie Drahtseile: Fünf Schuss, fünf Treffer im stehenden Anschlag - eine starke Schießleistung. Auch wenn die Tierärztin am Mittwochabend in Gessertshausen keine schwarzen Scheiben ins Visier nahm, sondern imposante Wildkatzen.

Christine Lendl nutzte ein Pusterohr, um die beiden Liger - Kreuzungen zwischen Löwe und Tiger - für den Transport an die Ostsee in den Grömitzer Privatzoo „Arche Noah“ fertig zu machen. Äußerlich völlig ruhig, gab Lendl aber zu, schon einen ordentlichen „Adrenalinstoß verspürt“ zu haben. „Schließlich ist die Narkose immer ein Moment, der ein gewisses Risiko für die Gesundheit der Tiere mit sich bringt.“

Mitte November kamen Kirba und Bahir in recht trostlosem Zustand in die Tierärztliche Praxis Gessertshausen. Sie waren zuvor unter katastrophalen Umständen auf einem Privatgelände bei Worms untergebracht. Die gewaltigen Raubkatzen, das Männchen Bahir wiegt weit über 300 Kilogramm, mussten nicht nur aufgepäppelt, sondern auch an den schadhaften Zähnen operiert werden. Weibchen Kebir musste zudem einen Eingriff an ihrer vereiterten Gebärmutter über sich ergehen lassen.

Entsetzen über Injektionspfeile

Christine Lendl und Praxis-Chef Dr. Robert Fritz hatten sich schon an die exotischen Patienten gewöhnt. Insbesondere Bahir und Lendl kamen sehr gut miteinander aus. Umso größer war Bahirs entsetzen, als seine „Lieblingsschwester“ ihn mit drei Injektionspfeilen traktierte. Die Geschosse trafen haargenau in die muskelbepackten Schultern der Tiere. Mit Hilfe von Druckluft gelangt das Betäubungsmittel in das Fleisch und entfaltet schnell seine Wirkung. Nach anfänglichem Gebrüll wurde der samtfellige Koloss schnell schläfrig. Rund 15 Minuten warteten die Ärzte, um sicher zu stellen, dass Bahir und Kebir nicht in der Lage sein würden, ihre Kräfte gegen Mitarbeiter der Praxis einzusetzen.

In die Kisten geschleppt

Das Pärchen wurde dann unter größter Kraftanstrengung auf einer Trageplane in die vom Frankfurter Zoo bereit gestellten Transportkisten geschleppt. Dann wurde das Gegenmittel injiziert, um die Aufwachphase der Liger zu beschleunigen. Die Reisebehälter wurden für die zwölf- bis 14-stündige Fahrt an die Ostsee sorgsam verrammelt und verriegelt. Christine Lendl ließ es sich nicht nehmen, ihre Schützlinge in den Norden zu begleiten. „Ich habe schon ein Interesse daran zu sehen, wie die Liger untergebracht werden.“ Das Gehege wurde jedoch, wie die Tierärztin erfahren hat, von Experten begutachtet und als geeignet beurteilt. Dankbar zeigte sie sich angesichts der Großzügigkeit der MAN-Niederlassung München, die einen Lastwagen für die Tour kostenlos beisteuerten.

Grömitz dürfte sich nun als „Liger-Hochburg“ etablieren, denn im dortigen Privatzoo leben bereits zwei Weibchen dieser künstlich erzeugten Gattung. Lendl hofft nur, dass sich die Raubkatzen gut vertragen.


Quelle: Augsburger-Allgemeine.de

26.12.2002, 18:38
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Simba senden Schicke Simba eine ICQ-Nachricht MSN Passport: schneeleopard21@hotmail.com  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
WichtigAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Das wichtigste ist, daß es den Tieren gut geht. Es ist völlig egal, nur menschlich Boniertheit, wer den Tieren geholfen hat. Streiterein, wer den nun was genau gemacht hat, machen wollte oder wie auch immer sind völlig unwichtig und nur Profilierung. Ehre demjenigen der Hilft, aber die Pauken und Trompeten sollten nur zu selbtherrlich sein - gesunde Publicity ist alle mal besser als so ein Kult.

Bei allen Tieren bei denen es möglich ist, sollte man eine Freilassung in die Natur erreichen. Zu sehr an dem Menschen gewöhnte oder alte Tiere sollten so gut es geht untergebracht werden bei Tierheimen oder auch Menschen, die ihnen die Liebe geben können die sie brauchen. Ich bin froh das ihr Martyrium auf diesem "Parkplatz" beendet wurde .


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.11.2002, 17:16
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 310
Simba ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Simba gestartet
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Is zwar schon fast ne Woche her, aber im Sinne der Vollständigkeit noch dieser Artikel:

Reist die Affentruppe nach Afrika?
Beschlagnahmte Tiere stehen zunächst im Tierheim/Hilfe von Tiergarten

Vom 15.11.2002

Von unserem
Redaktionsmitglied

Susanne Müller

Kaum hat die Nuss geknackt in den Händen von Roger Beckers, kommt Leben in die Affenbande. Acht Pavian-Herren und fünf weibliche Tiere spurten in den Freilauf, die Finger strecken sich durchs Gitter, jeder bekommt eine.

Seit Montag vergangener Woche hat das Tierheim exotischen Zuwachs bekommen, vor dem Eingang zum Areal im Wäldchen haben nach ihrer Beschlagnahme 13 Affen eine neue Heimat gefunden. Die Tiere gehören zu der Menagerie, die von ihrem Besitzer nahezu ein Jahr in engen Zirkuswagen in der Güterhallenstraße eingepfercht worden war. Schwäne, Emus, Hirsche, Präriehunde und Ziegen sind an ihren endgültigen Plätzen, der Mandrill, die Liger und die Affen noch in Zwischenstationen untergebracht – letztere vor dem Tierheim.

„Ich bin froh, dass die Tiere endlich aus nicht artgerechter Unterbringung genommen wurden“, erklärte die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Silvia Bertz. Das Tierheim erhält bei der Versorgung der Exoten Unterstützung durch Mitarbeiter des Tiergartens, von hier kommen Futter und Einstreu. Noch ist es recht mild und deshalb die Haltung im ungeheizten Wagen und Freilauf noch problemlos möglich. „Ich hoffe jedoch, dass bald ein Aufenthaltsort gefunden wird, wo die Tiere endgültig bleiben können“, so Bertz.

Timo Heiny, Sprecher des Vereins „Internationaler Schutz für bedrohte Arten“, prüfe derzeit Möglichkeiten der Unterbringung für die Affen, erklärte Umweltamtsleiter Wolfgang Herrmann. Er recherchiere in Afrika bei einer Auswilderungsstation, sollte dies klappen, wolle der Verein „animal public“ die Kosten tragen. Der Mandrill, der derzeit noch in einer Tierklinik aufgepäppelt wird, wird in eine Station kommen, wo er mit Artgenossen zusammenleben kann. Die Liger sind krank: Sie haben ausgeschlagene, entzündete Zähne, beim Weibchen wurde außerdem eine Vereiterung der Gebärmutter festgestellt. Nach Genesung kommen die Raubkatzen in einen Zoo.

Die Stadt muss nun für Unterbringung und Versorgung der beschlagnahmten Tiere aufkommen. Derzeit werde versucht, per Spenden zusätzliches Geld für die Tiere zu erhalten, so Herrmann.

Tiere des gleichen Besitzers, die nicht beschlagnahmt wurden, stehen weiter in Leiselheim bei Privatleuten – in einem nicht festen Stallzelt, aber nun auf umzäunten Gelände.

Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt...ikel_id=1019035

21.11.2002, 16:35
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Simba senden Schicke Simba eine ICQ-Nachricht MSN Passport: schneeleopard21@hotmail.com  
Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 310
Simba ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Simba gestartet
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zirkustiere gerettet

Nachdem sie über ein halbes Jahr unter erbärmlichen Umständen auf einem alten Industriegelände eingepfercht waren, gelange es nun den Tierschutzorganisationen animal public und I.S.A., zahlreiche Zirkustiere zu befreien. Mit einer groß angelegten Polizeiaktion wurden die Tiere aus den alten LKWs geholt, in denen sie ihr Dasein fristen mussten. Nach tagelanger Organisationsarbeit war es den Tierschützern gelungen für die Liger, Paviane, einen Mandrill, Emus, Hirsche, Stachelschweine und Präriehunde neue Plätze zu finden.

Mehr Informationen unter:

http://www.animal-public.de/Home/News/Liger_und_Mandrill_gerettet/liger_und_mandrill_gerettet.html

animal public e.V.
Postfach 110 121
40501 Düsseldorf
fon 0211- 569 497 30
fax 0211- 569 497 32
email info@animal-public.de
internet www.animal-public.de




Dieser Beitrag wurde von Simba am 07.11.2002, 16:05 Uhr editiert.

07.11.2002, 16:00
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Simba senden Schicke Simba eine ICQ-Nachricht MSN Passport: schneeleopard21@hotmail.com  
Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Königsfelsen

Beiträge: 772
Nala ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

*meuwww* Hach, da freut man sich doch mal wieder aus ganzem Herzen... bleibt zu Hoffen, dass der Exhalter nicht so bald erfährt wo die Tierchen jetzt sind, er scheint ja momentan zu allem fähig.... und der Zirkus Fliegenpilz... er gastiert demnächst in Trier, da wird die Lioness mal schnuppern gehen... Bericht folgt .


__________________
...wonder where the lions are....

06.11.2002, 13:05
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Nala senden Homepage von Nala AIM Screenname: Weiss gar nicht was das ist... YIM Screenname: ...kann man das essen? MSN Passport: Schwimmt das vielleicht?  
Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 310
Simba ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Simba gestartet
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Jetzt müssen nur noch die Känguruhs ausfindig gemacht werden. Es ist aber in jedem Fall ein toller Erfolg für den Tierschutz. Gratulation auch von dieser Stelle an die beteiligten Vereine, die wieder mal hervorragende Arbeit im Sinne der Tiere geleistet haben.

Leider könnte der Mann recht behalten, wenn er androht sich neue Tiere zu kaufen. Er hatte ja diese Tiere aus dem ehemaligen Tierpark des Zirkus Fliegenpilz erhalten und es wird für ihn nicht allzuschwer sein, durch seine Kontakte an neue Tiere heranzukommen, womit das ganze Dilemma wieder seinen Lauf von vorne nehmen würde. Aber ok, wollen wir nun nicht gleich zu schwarz malen. Freuen wir uns erstmal darüber , dass diese Tiere nun in guten Händen sind.

05.11.2002, 19:31
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Simba senden Schicke Simba eine ICQ-Nachricht MSN Passport: schneeleopard21@hotmail.com  
Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
Herkunft:
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 310
Simba ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Simba gestartet
  Zirkustiere in Worms endlich gerettetAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Lange Leidenszeit hat ein Ende
Güterhallenstraße: Tiere werden abtransportiert/Einsatz über Stunden

Der Medienrummel war groß, mit dem Kameraauge und auf Stenoblöcken wurde festgehalten, was geschah mit den Tieren – hier ein betäubter Hirsch vor dem Abtransport – in der Güterhallenstraße.


Gestern 16 Uhr: Die letzten Tiere, die beiden Liger, verlassen das Gelände in der Güterhallenstraße, wo sie nahezu zwölf Monate vegetieren mussten in engen Zirkuswagen. Das Aufatmen ist spürbar, bei Vertretern von Stadt, Veterinärbehörde, Polizei und Feuerwehr, nach der gelungenen Aktion, bei Tierschützern fließen nach langem Kampf für die Freiheit der Zirkustiere einige Freudentränen.
Von unserem

Redaktionsmitglied

Susanne Müller

Die Tiere – Hirsche, Ziegen, Schwäne, Emus, Stachelschweine, Präriehunde, Paviane, ein Mandrill und zwei Liger – waren am Wochenende beschlagnahmt worden, nachdem ihr Halter Auflagen nicht erfüllt hatte und Fristen verstreichen ließ. Gestern nun wurden die Vierbeiner und Vögel abgeholt und in Auffangstationen und Zoos gebracht, mit Wagen und in Transportboxen, die Vertreter der Vereine „animal public“ und „Internationaler Schutz für bedrohte Arten (I.S.A.)“ gemeinsam mit dem Umweltamt der Stadt organisiert oder bereitgestellt hatten – nachdem Nachbarn und Tierschützer vor Ort, allen voran die Vorsitzende des Vereins „Menschen helfen Tieren“, Waltraud Phul, über Monate das Leid der Tiere zum Thema gemacht hatten. Die Feuerwehr war mit sieben Mann im Einsatz, mit schwerem Gerät rangierte sie auf dem Gelände und fuhr die Liger nach Bayern.

Der Halter zeigte sich bis zum Schluss uneinsichtig, drohte Mitarbeitern der Stadt mit Übergriffen und sagte, vor den leeren Wagen in der Güterhallenstraße: „Ich kauf mir neue“. Zuvor war es ihm nicht gelungen, den Abtransport der geschundenen Mitgeschöpfe zu verhindern. Er hatte alle Tiere in einen Wagen verladen, ihn abgeschlossen und dann behauptet, er finde den Schlüssel nicht – dies hinderte die Akteure der „anderen Seite“ nicht. Sie holten die Tiere unter Polizeischutz aus den Behältnissen – um 16 Uhr war die Aktion, die um sieben Uhr begonnen hatte, beendet, und die Liger schließlich als letzte unterwegs in ein neues Leben.

„Das wird auf jeden Fall ein besseres sein“, erklärte Timo Heiny vom Verein „I.S.A.“ Denn nicht nur der Wildtierexperte, auch die Veterinäre der Kreisverwaltung Alzey-Worms zeigten sich entsetzt über den Zustand einiger der Exoten. Beide Liger wiesen erhebliche Schäden an den Zähnen auf, der abgemagerte Kater konnte kaum noch fressen. Der einzeln gehaltene Mandrill hatte ein entzündetes Auge, Vereiterungen am Kiefer, massiven Ungezieferbefall und konnte kaum noch sitzen – auf Füßen mit rohem Fleisch und Verletzungen. Auch die Paviane waren schlecht versorgt, Bissverletzungen und ein gebrochener Arm wurden diagnostiziert.

Die Kleintiere wurden in separaten Wagen weggebracht, zwei Ziegen blieben in Worms, sie leben jetzt bei Carry Lerch auf „High Chaparall“. Die Betäubung der Großtiere für den Transport nahm eine Tierärztin mit Blasrohren vor, die auf Primaten spezialisiert ist.

Umweltamtsleiter Wolfgang Herrmann übergab dem Halter die Sicherungsbestätigungen, der drohte an, gerichtlich gegen das Geschehene vorgehen zu wollen. „Die Anordnung ist rechtskräftig“, gab sich Herrmann gelassen, schon jetzt überstiegen Transport- und Haltungskosten den Wert der Tiere. Unklar ist, was mit den Tieren geschieht, die noch in Leiselheim stehen. Sie wurden nicht beschlagnahmt, ihr Halter kündigte aber an, sie noch diese Woche wegholen zu wollen. Nicht mehr auffindbar waren gestern in der Güterhallenstraße mehrere Kängurus, die trotz Beschlagnahme verschwunden waren. Rechtliche Schritte würden geprüft, so Herrmann und: „Wir werden weiter das Nötige tun.“

Copyright : Wormser Zeitung

05.11.2002, 14:47
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Simba senden Schicke Simba eine ICQ-Nachricht MSN Passport: schneeleopard21@hotmail.com  
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14755.07
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.