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Tembo
Kleinkatze



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Tembo ist offline
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Ich möchte allen Tierfreunden/Elefantenfreunden die Dokumentation 2002 "Elefanten in Zoos und Safariparks Europa", herausgebracht vom Elefanten-Schutz Europa e.V. wärmstens empfehlen. Habe sie letzte Woche erhalten.Es gibt wohl kein umfangreicheres Nachschlagewerk zur Elefantenhaltung in europäischen Zoos. Außerdem ist darin eine sehr interessante Analyse zur Oxford-Studie enthalten.

Exemplare könnt ihr über die Internetseite des Vereins bestellen:

http://www.elefanten-schutz-europa.de/Dokumentation/Dokumentation_2002/dokumentation_2002.html

Es lohnt sich.

23.03.2004, 13:07
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Simba
Routinier




Dabei seit: März 2002
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  Oxford-Studie widerlegtAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die in vielen Medien verbreitete Studie der Universität Oxford über Elefantenhaltung im Zoo anfang Oktober 2002 überraschte die Öffentlichkeit. Sie sollte den Nachweis liefern, dass Elefanten in Zoologischen Gärten grundsätzlich unter schlimmsten Bedingungen leben und ein baldiges Ende ihrer Haltung die einzig vertretbare Lösung sei.Die Studie wurde von der Tierschutzorganisation RSPCA in Auftrag gegeben und war bewusst in einem negativen Tenor gehalten..
Allerdings haben sie wohl die Rechnung ohne den Elefanten-Schutz Europa gemacht. Der Verein, welcher sich seit Jahren mit großem Engagement für das Wohl der Grauen Riesen in Menschenobhut einsetzt, verfügt über die umfangreichste und aktuellste Datensammlung über Elefantenhaltung in europäischen Zoos. Einer ausführlichen Analyse des Vereins konnte die Glaubwürdigkeit der Studie nicht im Geringsten standhalten und so wurde sie als überholt,ungenau,falsch sowie verfälscht entlarvt.

Ein detailliertes Statement zur "Oxford-Studie" ist im neuen Elefanten-Magazin 3/2003 nachzulesen.

Unter folgendem Link kann man es bestellen:

http://www.elefanten-schutz-europa.de/Ma...en-magazin.html

18.05.2003, 11:08
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Simba
Routinier




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Beiträge: 310
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  Die Wahrheit sieht wohl anders ausAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zur Oxford-Studie: „Elefantenhaltung in europäischen Zoos”

Der Verein ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V. wird in Kooperation mit der European Elephant Group, die wohl weltweit über die umfangreichste Datensammlung für den Bereich Elefanten in Zoos und Circus verfügt, die gesamte „Oxford-Studie“ analysieren.

Das entsprechende Statement wird Anfang 2003 vorliegen, Erst dann kann nachgewiesen werden, ob und wie weit die „Auftragsstudie“ der Tierschutzorganisation RSPCA die Wahrheit dokumentiert bzw. dies in wesentlichen Punkten bewusst verfälscht.

Erhebliche Zweifel an der Fachkompetenz der „Oxford-Autoren“ sind jedoch bereits jetzt angebracht. Die Autoren beurteilen die Elefantenhaltung in den europäischen Zoos. Das betrifft nicht weniger als 104 Zoos (ohne Safariparks).

Gesehen haben die Autoren 3 Zoos in England:

London (Elefantenhaltung zwischenzeitlich aufgegeben),
Whipsnade (Außenzoo von London) und
Chester (Besuch vor der großflächigen Erweiterung der Elefantenanlagen).
Basis für die Beurteilung: nicht einmal 3 % aller europäischen Zoos!

Ein Vergleich sei erlaubt:
Wer kennt die verschiedenen Restaurants einer Stadt, wenn er einmal bei
McDonald´s einen „Big Mac“ gegessen hat?

ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V.
Für den Vorstand
A. Hauffellner J. Schilfarth

P.S.: Unsere Analyse der „Oxford-Studie“ wird sicher aufschlussreich. Eine Veröffentlichung unseres Statements in englischer und deutscher Sprache ist jedoch nur möglich, wenn wir für den Druck einen Sponsor finden. Umfang ca. 32 Seiten, Auflage 1.000 Exemplare.

Quelle: Elefanten-Schutz-Europa e.V.

Dieser Beitrag wurde von Simba am 03.11.2002, 15:41 Uhr editiert.

03.11.2002, 15:39
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Candy
Terrier




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Nordrhein-Westfalen (DE)
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Vernunftgrenze
Elefanten sollen Zoo-Attraktion bleiben

Von Ingolf Bossenz

Die gute Nachricht zuerst: Die drei Elefanten dürfen den Magdeburger Zoo
verlassen. Weil das Dickhäuterhaus zu eng ist und Sicherheitseinrichtungen
fehlen, sollen sie an einen Wildpark in Spanien oder Israel vermittelt
werden. Eine vernünftige Entscheidung. Doch wie alle Vernunft, hat auch
diese ihre Grenzen. Der Neubau der Anlage für rund acht Millionen Euro ist
bereits beschlossene Sache und soll in drei bis vier Jahren stehen. Dann
würden auch wieder Elefanten aufgenommen, verspricht Zoodirektor Michael
Schröpel.
Den Besuchern müssen schließlich »Attraktionen« geboten werden, damit sie die
Eintrittspreise berappen. Dass Elefanten zu den Wildtieren gehören, die
unter den Bedingungen der Gefangenschaft besonders leiden, ist da im
Interesse des »Unternehmens« Zoo nachrangig.
Zugleich wird mit dieser Entscheidung ein fataler Kreislauf in Gang gehalten.
Da Elefantengeburten in Gefangenschaft sehr selten sind, blühen die
Geschäfte der Fänger und Händler mit den der freien Wildbahn entrissenen
Tieren. Jüngster spektakulärer Fall war die umstrittene Einfuhr von vier
Jungelefanten aus Südafrika für die Zoos von Dresden und Erfurt.
Die Entscheidung, wenigstens die Zurschaustellung solcher Großtiere zu
beenden, wäre eine wirklich gute Nachricht.

(ND 23.10.02)

Neues Deutschland

animal public e.V.
Postfach 110 121
40501 Düsseldorf
fon 0211- 569 497 30
fax 0211- 569 497 32
email info@animal-public.de
internet www.animal-public.de


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26.10.2002, 17:00
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BigCat
Tiger




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Brandenburg (DE)
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streß? ... teils teils

ich würde eher darauf pledieren, daß den tiere langweilig ist und sie nicht wissen was sie tun sollen.


__________________
ich habe nie ein totes tier gesehen, das selbstmitleid empfand.
ein vogel der erfroren ist, wird tot von seinem ast fallen, ohne vorher selbstmitleid empfunden zu haben.

26.10.2002, 14:38
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Simba
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Simba ist offline
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Sorry aber hier werden unfaire Vergleiche von nicht bewiesenen einmaligen Maximalaltersangaben im Freiland mit Durchschnittswerten überholter Zooangaben(über die letzten 100 Jahre) verglichen.
Das die Studie von einer Tierschutzorganisation in Auftrag gegeben wurde, sagt schon einiges aus. Eins ist aber natürlich ohne Zweifel klar: In vielen Zoos fristen Elefanten immer noch ein miserables Leben, dennoch muss bei den Fakten geblieben werden.

26.10.2002, 12:38
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nettwork
Panthera leo




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Das ist wirklich eine schlechte Nachricht!

Stress bei Zootieren ist ja nicht Neues. Dass sich das oft erst in langfristigen Beobachtungen zeigt, ist schlimm für die Tiere. Dem 'Dickhäuter' geht also doch so Manches unter die Haut.

Hier zeigt sich, dass Richtlinien für Tierhaltung wieder einmal nur auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind und ständig erweitert und präzisiert werden müssen. Heißt es nicht: 'Stillstand ist Rückschritt?'


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

24.10.2002, 11:24
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Sesshoumaru
sama




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Studie: Zooleben stresst Elefanten

http://www.vistaverde.de/news/Natur/0210/23_zooelefanten.htm

Wer glaubt, Zoo-Elefanten führten ein ruhiges bequemes Leben, der irrt. Tatsächlich leiden die meisten Dickhäuter unter Stress und sterben wesentlich früher als ihre frei lebenden Artgenossen.

(jkm) - Dies geht aus der bislang umfangreichsten Studie zum Leben von Zoo-Elefanten hervor, die die Biologen Ros Clubb und Georgia Mason von der Universität Oxford jetzt vorgelegt haben. Ihre Untersuchung entstand im Auftrag der britischen Tierschutzorganisation "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals".

Wie die Forscher berichten, werden asiatische Elefanten in europäischen Zoos im Durchschnitt nur 15 Jahre alt. Artgenossen, die in Asien als Arbeitstiere eingesetzt werden, erreichen in der Regel die doppelte Lebensspanne. In freier Wildnis können asiatische Elefanten sogar 60 bis 65 Jahre alt werden. Die Hälfte aller Zoo-Elefanten ist deutlich dicker als frei lebende Artgenossen, viele zeigen Verhaltensstörungen.

Während wilde Elefantenkühe mit 18 bis 20 Jahren ersten Nachwuchs bekommen, werden die Weibchen im Zoo schon mit 12 Jahren trächtig. Der Zoo-Nachwuchs ist anfälliger für Krankheiten und stirbt im Vergleich zu in der Wildnis geborenen Zoo-Elefanten zehn Jahre früher, errechneten die Forscher.

Die Biologen werteten die Sterbedaten der Tiere in europäischen Zoos der letzten hundert Jahre aus. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass 15 bis 25 Prozent der Elefantenkühe in Zoos nur Totgeburten zur Welt bringen und weitere 6 bis 18 Prozent ihren Nachwuchs verstoßen oder gar töten.

Was das Zooleben so anstrengend macht, ist noch unklar. Die Forscher appellieren an die Zoos, keine Elefanten mehr zu importieren und zu züchten, bis das Wohlergehen der Tiere in Gefangenschaft eindeutig sichergestellt werden kann.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

24.10.2002, 00:40
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