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Siegmar
Jaguar




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft:
Brandenburg (DE)
Beiträge: 457
Siegmar ist offline
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Ja der Staat ist pleite, da wird jede Möglichkeit gesucht wo man mehr Geld einnehmen kann.
Bei dem Thema würde ich sagen, es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Denn ich glaube nicht, dass die großen sich so einfach ihre Einnahmequellen verschliessen lassen, es gibt zu viele die auch ihre Steuer im Hinterkopf haben wenn sie spenden. Ich gebe ganz offen zu ich gehöre auch zu diesen Menschen, gegen eine Spendenquittung habe ich nichts einzuwenden. Nur besteht dann die Gefahr das sich die großen die Spenden an sie steuerfrei stellen lassen und die kleinen in die Röhre kucken.

24.10.2002, 19:20
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Appaloosa
Löwe




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: L.E. / Germany
Sachen (DE)
Beiträge: 220
Appaloosa ist offline
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Hmm und die Bonzen erhöhen wieder die Diäten (stand allerdings in der Blödzeitung)....
Ist ja schon toll und verführerisch, wenn man sich selber das "Gehalt" erhöhen kann.


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MfG Appaloosa

24.10.2002, 14:13
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Königsfelsen

Beiträge: 772
Nala ist offline
  Einsparpläne....Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die Lioness hat sich mal hingesetzt und in dem Rot-Grünen Vertrag (verkneift sich eine anderslautende Bezeichnung) geblättert.

Und was soll ich Euch sagen, da steht doch tatsächlich drin, dass man vor hat, dass Spenden nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden sollen...

"Ui toll" (Zitat TLK)

Hätte man angestrebt, die steuerliche Bevorteilung von Parteispenden zu kippen, sprich den Vorteil für die Steuerzahler dem anzugleichen, den sie erhalten, wenn sie für kirchlich-relegiöse, oder wissenschaftliche oder aber gemeinnützige Zwecke ihre Brieftasche zücken, ja, das hätte ich verstanden, selbst wenn man die Anrechnung von Parteispenden auf die Steuerzahlast ganz gestrichen hätte, würde mich das nicht unbedingt zu einem Post veranlassen, aber dass man nun keinen mehr mittels einer steuerlich vorteilbringenden Spende dazu bewegen kann etwas für Tier- bzw. Naturschutz zu tun ist schon ein dickes Ding. Gerade kleinere Organisationen wie z.B. Tierheime etc. sind einfach nicht in der Lage neben ihrer täglichen Arbeit auch noch werbewirksame Sponsoringevents zu organisieren, mittels derer man dann doch einige Firmen mehr oder weniger dazu bekommt die Gelder fliessen zu lassen... Ich jedenfalls kann die Gründe für das Rot-Grüne Vorhaben nicht nachvollziehen... aber auch so gar nicht...


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 24.10.2002, 09:50 Uhr editiert.

24.10.2002, 09:50
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
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Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Tja, was soll ich dazu noch sagen. Bielefeld ist nicht umsonst so hoch verschuldet, gilt sie doch als 'die freundliche Baustelle am Teutoburger Wald' Aber wie gesagt, wenn dieses Projekt nicht verhindert worden wäre, hätte es sich in die lange Reihe der Steuergeldverschwendungen einreihen müssen.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


13.10.2002, 17:21
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Patti - was macht Ihr da???Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Bielefeld. Eine von den Kommunalpolitikern heftig diskutierte Investitionsplanung ist nach der massiven
Kritik des Bundes der Steuerzahler zu den Akten gelegt worden. Im Schwarzbuch 2001 berichtete der
BdSt von den Plänen, in Bielefeld äußerst aufwendig einen Fluss zu einem See aufzustauen. Kostenschätzungen von mehr als 85 Mio. Euro machten die Runde. Mit Blick auf die schwierige Finanzlage der Stadt Bielefeld, aber auch wegen des heute schon sehr hohen Freizeitwertes der ostwestfälischen Großstadt, war diese Investition für den Bund der Steuerzahler überflüssig. Dieser Position schloss sich auch Oberbürgermeister Eberhard David an. In der Lokalpresse wird er mit den Worten zitiert, dass angesichts der chronisch leeren Stadtkasse diese Planung nicht zu bezahlen
sei und aus diesem Grund das Vorhaben eine Vision bleiben müsse. Dem ist nichts hinzuzufügen – außer
dem Hinweis, dass auch durch den Einsatz des Bundes der Steuerzahler eine millionenschwere Verschwendung von Steuergeld verhindert wurde.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

13.10.2002, 17:13
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Es ist doch ganz klar, daß das Geld von den Bürgern aufgebracht werden soll. Denn wie reagiert der normale Bundesbüger. Je mehr er zahlen darf, desto glücklicher ist er. Der Bundesbürger wird an Masochismus von keinem anderen Volk auf Erden übertroffen. Es macht sich halt keiner Gedanken darüber, denn Nachdenken ist ja anstrengend. Da wird viel lieber das Gehirn abgeschaltet und sich die zahlreichen Schimpfshows, Gerichtsschows und billige Serien zur Betäubung des Verstandes angesehen.

Es liegt im allgemeinen Trend. Der Arme darf mehr zahlen und der Reiche stopft sich die Taschen voll. Das ganze Subventionierungssystem zielt darauf ab. Gewissermaßen ist es ein Transfersystem von Steuergeldern in reingewinne von subventionierten Brangen und Firmen.
Die Firmeninhaber lassen sich ihre Gelder im gegensatz zu dem Arbeitnehmer nicht nehmen. Die ganze Regierung ist von ihnen durchsetzt. Und das erklärt auch die Richtung der entscheidungen, die uns Bürger mehr und mehr in die Armut treibt und den reichen mehr Reichtum verschaffen. Diesen Herrschaften ist es doch schit egal, was aus diesem Land wird. Sie holen ihre Schäfchen ins Trockene und verlassen dann das sinkende Schiff.
Letztendlich unterscheidet dieses system sich vom Ergebnis her nicht viel vom kommunistischen. Dort wie hier stecken sich die Bonzen das Geld in die Taschen und leben in Sauß und Braus.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


13.10.2002, 16:10
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Shirarch





Dabei seit: August 2002
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Beiträge: 238
Shirarch ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Shirarch gestartet
  Steuerverschwendung und EinsparpläneAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich wache heute morgen auf, so kurz vor den 9 Uhr Nachrichten und bekomme dann natürlich gleich die Hammernachrichten geliefert. Wahrscheinlich über 180 Tote in Bali, Schumi wieder Gewinner. Der Staat muß über 10 Mrd.!!! Euro einsparen!

Schöner Sonntag! Guten Morgen.

Ja, und das eine Thema hat mich dann doch ein bißchen beschäftigt. Nicht Schumacher, der ist mir so wurscht, daß glaubt Ihr mir gar nicht. Bali, hmm, traurig aber weit weg. Was mich betrifft, sind die Schulden in dem Land in dem ich lebe und die scheinbare Unfähigkeit, dieser Lage her zu werden. Hey Leute, da kriegt man panische Zukunftsangst! Die da oben können nicht mit Geld umgehen und der Leidtragende bin am Ende ich. Mein Geld wird immer weniger, meine Ausgaben immer höher. Die machen mich kaputt! (Diese Gedanken sollte sich eigentlich jeder Bürger mal machen)

Und die diskutieren wie man am besten sparen könnte, oder anders rum gesagt, diese 10 Mrd. aufbringen kann. Der Staat hat sie nicht, die Industrie gibt sie nicht, aber der Bürger! Und an den wird es wieder gehen. Denn kann man ja schröpfen. Die überlegen z.B. die Steuer für das Trinkwasser von 7 auf 16 Prozent zu erhöhen! Hört man nicht in der Öffentlichkeit, ist aber so. Schaut mal in mein Newsforum (www.Gepardenland.de/OTS/ots.htm) Letzte Woche...

Ökosteuer muß rauf. Vermögen, Erbschaft, Unternehmer.... alles muß höher besteuert werden. Kürzungen im sozialen Bereich: Rente, Leistungen in der Krankenversicherung, Familie... Meine Güte, ich frage mich wo das hinführen soll, wie die das verantworten wollen?

Dabei gibt es doch eine so einfache wie einleuchtende Möglichkeit.

Der Bund der Steuerzahler bringt jedes Jahr ein dickes Schwarzes Buch heraus. "Die Steuerverschwendung im deutschen Staate ... 1999, 2000, 2001, 2002...". Und dieses Buch nimmt nicht ab! Eher noch im Gegenteil. Warum liest Vater Staat nicht mal dieses Buch? Warum fängt man nicht an die VERSCHWENDUNG zu unterbinden? Das fängt doch schon bei der Vergabe der Fördergelder an... Jede Stadt, Gemeinde, jedes Land bekommt doch Gelder zugewiesen, womit es haushalten muß. Vorschieben muß ich noch, daß die Gemeinde nicht die Möglichkeit hat, das nicht benötigte Geld beiseite (z.B. auf die Bank) zu legen, und für das nächste Jahr mit einzuplanen. Diese Gelder richten sich jedenfalls nach dem, was man im letzten Jahr benötigt hatte!!! Wenn man viel brauchte, bekommt man auch wieder viel. Wenn man mit weniger auskam, bekommt man im nächsten Jahr auch weniger. Verteilt und umgelegt, oder gar Eingespartes auf die Bank gebracht darf nicht werden!

Ein kleines Beispiel: Ebersbach muß unbedingt Straßen bauen, mit Kanalisation. Nun hat die Stadt für dieses Jahr 10 Mio. Euro bereitgestellt bekommen und verteilt diese auf die einzelnen Haushaltspunkte. Für den Straßenbau werden 6 Mio. zugeteilt, obwohl eigentlich 8 Mio. gebraucht werden. Man braucht aber die restlichen 4 Mio. anderweitig. Jetzt hat man aber in den anderen Bereichen sehr sparsam gearbeitet, Einsparmöglichkeiten gefunden, oder sich schlichtweg verkalkuliert, auf jeden Fall sind 2 Mio. übrig. Diese 2 Mio. können, DÜRFEN aber nicht auf den Bau der Straße umgelegt werden! Ich weiß nicht warum, aber es geht nicht. Also was passiert? Die 2 Mio. werden in den zugeteilten Bereichen verpraßt, damit man nächstes Jahr wieder 10 Mio. Gesamtetat bekommt, der Straßenbau wird dieses Jahr nicht fertig, weil das Geld dazu fehlt und muß über den Winter halbvollendet brach liegen. Weitere Gelder gehen drauf, weil man ja die Straße nicht halboffen zurücklassen kann. Also wird alles zugeschüttet, eine provisorische Decke aufgezogen, die man im nächsten Jahr wieder rausreißt. Nächstes Jahr kommt es wieder zu Staus und Ausfällen, die ebenfalls riesige Geldsummen kosten.

Das muß man sich mal vorstellen und verinnerlichen. Da wird am Bedarf vorbei vergeben! Da wird Geld verschleudert, was man wirklich sinnvoll einsetzen könnte. Das ist schlimmer als im Kommunismus! Die konnten auch nicht mit Geld umgehen, bzw. hatten keins. Hier wird es jedoch bewußt verschleudert! Darüber sollte sich mal Vater Staat Gedanken machen. Ich bin mir sicher, uns würde es schon in 3 Jahren blendend gehen, wenn hier der Sparkurs angesetzt wird. Und dabei habe ich jetzt noch nicht mal von den Gehältern der staatlich Angestellten (Beamte mit garantierter Lebensvorsorge auf Kosten des normalen Steuerzahlers, Minister und Abgeordnete, Parlamentarier - Politiker eben) gesprochen. Es gibt Einsparpotentiale in rauhen Mengen. Warum muß dann als erstes wieder an das Portemonnaie des Bürgers gegangen werden? Weil es der einfachere Weg ist?

Macht Euch mal darüber Gedanken.

Shirarch wünscht Euch noch einen schönen Sonntag.

Dieser Beitrag wurde von Silhouette am 13.10.2002, 13:16 Uhr editiert.

13.10.2002, 10:57
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