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Shirarch





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Shirarch ist offline
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Ich möchte mich hier mal den Argumenten Nala's anschließen. Tiere müssen hin und wieder betäubt werden. Nicht nur zu "Forschungszwecken", sondern um einfach nach Krankheiten zu suchen oder wie es Nala schon sagte, um sie umzusiedeln.

Bisher wird die Betäubung von Forschern oder Ärzten ausgeführt. Wieso kann man nicht anstelle dessen eine Jäger an die Flinte lassen? Jäger argumentiern doch des öfteren damit, daß es Ihnen eine Freude bereitet, sich dem Tier zu nähern, es mit der menschliche List zu täuschen und dann den Finale Shot zu landen. as sei dieser letzte tödliche Schuß nicht das eigentliche Ziel der Jagd. Also kann man ebewn doch auch mit Betäubungspfeilen schießen. So hat der Jäger seinen Erfolg gehabt, die Ärzte (Forscher oder Tierpfleger, -schützer) können ihre Arbeit tun und das Tier lebt noch. Ich sehe in dem Gedanken nichts verwerfliches.

Natürlich besteht die Gefahr, daß man mit dem Narkoseschießen übertreibt, bzw. daß wieder ein paar windige Geschäftemacher das 'Nichttöten' als Argument für hemmungslose Jagd mißbrauchen. Deshalb sollte diese Form der Jagd eben nur legalisiert sein unter der Aufsicht von Forschern, Pflegern und Wildhütern und nur dann ausgeführt werden dürfen, wenn 'Bedarf' besteht.

Es hat also nichts damit zu tun: immer auf etwas schießen müssen. In dem Fall ist es zum Wohl der Tiere, da der Hintergedanke für das Schießen z.B. das Erforschen von Krankheiten ist. Und wenn diese Form der Jagd unter Aufsicht der Wildhüter und Forscher stattfindet, hat dies auch nichts mit Belustigung zu tun. Warum man allerdings etwas ablehnt, nur weil es etwas nicht verhindert, ist für mich nicht verständlioch. Natürlich gibt es nach wie vor die Trophäenjagd. Wird es auch weiterhin geben. Aber es ist die Möglichkeit, Jäger, die nicht unbedingt auf das Tötren aus sind eine Alternative zu bieten, und wie es nettwork schon sagte, sie auf dieses Artund weise 'umzupoolen' (Entschuldigt den Ausdruck bitte).

Was wir wie gesagt, nicht erreichen werden, ist die Trophäenjäger, die ja immer noch den Tieren in Afrika das Leben schwer machen, von ihrem Tun abzubringen. Denn denen geht es eben nicht um das Jagen selbst, sondern um das Töten und das Angeben mit einer Trophäe. Diese Leute sollte man wie ganz normale Mörder behandeln und wie in Texas ... ihr wißt schon.

Ansonsten käme es auf einen Versuch an.

15.10.2002, 23:02
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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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Nala hat mich überzeugt:

Wenn der Jäger die gesamten Kosten selbst trägt, ist es doch vernünftiger er schießt ein Mal mit einem Betäubungsgewehr und dafür ein Mal weniger mit einem scharfen Schießprügel.

Vielleicht kann ich das Leben des Tiers dadurch auch nicht verlängern, aber wenn ich es dadurch nur um 24 Stunden verlängern würde, wäre das ein Erfolg.

Und Erfolge beginnen bekanntlich im Kleinen. Wir sollten diesen Versuch nicht als schlecht darstellen, nur weil er keine globale Lösung des Problems bietet! Wenn der Großwildjäger bei den Wildhütern auch nur minimale Fortschritte in seiner Einstellung der Natur gegenüber macht, so werte ich das als Erfolg!


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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15.10.2002, 20:47
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Spiritus, der Panther
Träumer




Dabei seit: Oktober 2002
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Beiträge: 892
Spiritus, der Panther ist offline
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Okay, eine kleine Einführung in die menschliche (Psycho)logie:
Sehen wir uns den Menschen zunächst an. Zweibeiner, Spitzengeschwindigkeit von max. 37km/h (und das nur bei richtigen Athleten), keine natürlichen Waffen, nicht gerade herausragend stark, zwar sehr einfallsreich, aber trotzdem das typische Beutetier.
Tja, und dann kam die Entwicklung. Wir erfanden Fallgruben, Speere, Dolche, Feil und Bogen, Armbrust, Muskete, Revolver, Scharfschützengewehr, Panzerfaust, etc
Am Anfang war es ja nur der Ausgleich der körperlichen 'Minderwertigkeit' in Punkto Jagd. Und darum geht es letztendlich: Minderwertigkeitskomplexe!
Ist es nicht ein tolles Gefühl ein Tier, das einen mit einem gezielten Schlag töten könnte, aus sicherer Entfernung in den 'Rücken' zu schießen?
Nein? Dann seit ihr meiner Meinung. Aber leider, leider, gibts da noch die vielen anderen...
Ich glaube, das sind die noch in uns schlummernden Erberinnerung an die Zeit, wo wir die Beute waren. Rache, könnte man es nennen.
Soweit, so... gut?

Spiritus, auf der ewigen Suche... nach Erklärungen


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

15.10.2002, 20:23
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Panther
Pantherkönig




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft: Camargue/France
Camargue (F)
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Panther ist offline
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also zum dritten: *grrrrr*

warum nur?

warum imer muss irgendwi und irgendwas werden geschossen oder geworfen auf die tiere? was daran ist denn so lustig? ich seh nix.

frueher, das ich kann verstehen, frueher, als noch war notwendig die jagd wirklich zum leben, das ich kann akezptieren. villeicht heute ist auch hier und dort noch so, weiss ich nicht. aber ansonsten zum vergnuegen und einfach die stress der tiere, ich versteh nicht, auch nicht diese form.

einzige, die ich wol kann akzeptieren, ist die mit foto apparat und filmkamera auf schonungsvoll art. tiere haben ansonsten schon genug zu kaempfen mit widrig umstaende und muessen nicht noch haben diese art belustigung der menschen. also, das ich finde.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

15.10.2002, 07:41
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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I am shocked ...

... Dart-Safari ... oh my god ... selbst wenn es dauerhaft so bliebe, dass Tiere nur gezielt für Untersuchungen narkotisiert werden (was ich persönlich nie und nimmer glaube) ... so sehe ich in dieser Dart-Safari Sache dennoch nichts als ein weiteres tierverachtendes Instrument zur Befriedigung eines für mich, immer noch nicht und auch weiterhin nicht nachvollziehbaren Bedürfnisses ...

Darum kann und will ich dieses Projekt nicht gutheissen, nicht zuletzt, weil es sicherlich keinen schiesswütigen ''Löwenbezwinger'' davon abhalten wird, den nächsten Schwarzmähnigen mit scharfer Munition von seiner Löwin zu schiessen ... nein ... DAS macht mir keiner weis ...

Und wenn es denn doch zum ''Sport'' ausartet, das Narkosepfeil-Schiessen? Money corrupts ... ... ... you know?

Ich könnte einfach nur ko**** bei dem Gedanken an wieder und wieder sinnlos narkotisierte Tiere ... und es drängt sich mir die Frage auf, ob es dann nicht besser wäre, dass sie sich DEN EINEN Schuss fangen, der sie für immer der menschlichen Willkür entzieht ... ...

Das ist jedoch eine ethische Frage ... zu der es sicher noch weitere diskussionswürdige Gesichtspunkte gibt ...


btw ... Morphium ist kein Narkotikum sondern ein Analgetikum (Schmerzstiller) ...


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

10.10.2002, 09:56
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nettwork
Panthera leo




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Vielleicht klingt das ja doch gar nicht so schlecht...

Da hätte man die Chance durch intensive Schulung die Einstellung des Jägers zu ändern. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass jemand eine Riesensumme hinblättert, eine intensive Schulung erhält, dann mit Wildhütern und Tieren eine tolle Zeit erlebt und nachher wieder zum richtigen Gewehr greift.
Vielleicht wird daraus ein 'Resozialisierungsprojekt', dass sich der Jäger selbst bezahlt und dann als etwas rücksichtsvollerer Mensch daraus hervor geht. Das wäre dann die berühmte Therapie mit Tieren!

Das Risioko für die Tiere kann man dabei zwar nicht ausschalten, aber wenigstens sind die Chancen besser. Wir gehen ja mal davon aus, dass die Betäubung in irgend einer Weise Sinn macht ( ).


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10.10.2002, 09:33
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Nala
Löwin




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Nala ist offline
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hmmmmmmm, wahrscheinheinlich habe ich mich doch undklarer ausgedrückt als ich dachte...
Tschuldigung.
Selbstverständlich wird bei der Dart Safari nicht einfach wild umsich geschossen. Die potentiellen Jäger werden vorher geschult, und zwar nicht nur im Umgang mit dem Narkosegewehr, sondern auch im Bezug auf wildlife und Artenschutz.
Narkotisiert, wird auch nur, wenn es notwendig erscheint, sprich, wenn Tiere unter den einzelnen Reservaten ausgetauscht werden müssen, oder wenn z.B. wie jetzt aktuell vermehrt Huftiere auf MKS untersucht werden. Es ist also nicht soo, dass man sich trifft und wild um sich ballert, nur des Spasses wegen. Aber wenn ich doch einen Jäger dazu bringe professionell mit einem Betäubungsgewehr umgehen zu können, er dann auch noch fast oder genauso viel zahlt, als würde er eine Lizenz zum Töten erkaufen und er dann aber das tut, was sonst ein Wilthüter o.ä. getaen hätte, dann erachte ich diese Idee schon mal als grundsätzlich gut.
Das es immernoch zu diskutieren gillt, in wie weit die Narkotisation von Wildtieren zu manchmal arg fragwürdigen Forschungsprojekten nun immer und unbedingt notwendig ist, jaaaaaa, das ist ein anderes Thema... (gerade auf dem Gebiet der Verhaltensforschung, wo ja nun zugegebenermäßen eher wenig narkotisiert wird, stellt sich mir auch manchmal die Frage ob es denn wirklich nötig ist, z.B. ein Löwenrudel immer und immer wieder mit Tonbandstimen in in seiner Ruhe zu stören, nur, damit man herausfindet, dass Löwen zählen können.... naja.. is eben alles nicht so einfach...)


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...wonder where the lions are....

09.10.2002, 22:30
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Ich kann nettwork nur zustimmen. Mit Betäubungsmitteln zu arbeiten ist in meinen Augen nicht minder gefährlich als mit Kugeln. Nur ein bißchen zuviel Betäubungsmittel und das Tier stirbt bei dieser "vorgetäuschten" Jagd. Nimmt man zu wenig vom Betäubungsmittel, dann besteht vielleicht Gefahr für den "Jäger".

Und nun sein wir doch mal ehrlich! War wird man wohl er machen??? Das Tier gefährden oder den Menschen?? Sicherlich ist diese Methode nicht so eingreifend wie die Masaker der Vergangenheit, aber wie oft muss sich ein Löwe bewustlos schießen lassen, um seinen Beitrag zu leisten??? Und was passiert wenn ein Tier in Narkose (z.B. eine Antilope) angegriffen wird?? Peck gehabt???

Alles in Allem bin ich mehr sektpisch, aber wir werden ja bestimmt erleben müssen, wie es denn ausgehen wird.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

09.10.2002, 22:04
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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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Sonst kann ich mich immer sehr gut mit solchen Kompromissen anfreunden. Hier sehe ich allerdings eine ganze Menge Nachteile.

Nala hat einen Teil schon angesprochen. Die Tiere können genauso am Streß dieser Prozedur sterben, das ist leider wahr.
Außerdem ist das Schießen mit einem Betäubungsgewehr keine Kleinigkeit. Ein Vergleich mit einem normalen Gewehr ist da gar nicht möglich. Ich würde davon ausgehen, daß die Jäger eine Schulung bekommen und vorher einmal irgendwo üben müssen. Immerhin schießt man da mit Spritzen, die nicht nur groß, sondern auch ganz schön schwer sind (zB. 120mg eines best. Betäubungsmittels für Elefanten) mit 66 bzw. 99 m/s. Da ist schnell mal mehr als ein blauer Fleck drinnen. Mit einem Betäubungsgewehr kann man locker ein Tier umbringen. Dabei ist es wahrscheinlich schwerer einen Elefanten tödlich zu treffen, als zB. einem Warzenschwein mit einem Schuß den Fuß abzureißen.

Daß man bei all der Liebe zu den Tieren dabei auf einen Fremden vertraut, der genau diesen heiklen Part ausführt, halte ich für fragwürdig.


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Dieser Beitrag wurde von nettwork am 08.10.2002, 17:28 Uhr editiert.

08.10.2002, 17:28
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Nala
Löwin




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Nala ist offline
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Ein gangbarer Weg, selbst wenn es für die Jäger noch immer wohl eher um das Erlebnis der Jagd als die Konsequenz dessen geht... doch wenigstens zum Nutzen der Tierwelt...
Wovon ich rede ???
DART –SAFARIS
Jagen ohne zu töten , und ein Trophäenphoto für den Stammtisch gibt’s auch noch dazu.
Der "Endangered Wildlife Trust" (EWT) nutzt den Jagdinstinkt finanzstarker Ausländer und lässt sie gegen Bezahlung bei der Jagd auf Büffel, Rhinozeros, Löwe oder Elefant dabei sein. So können also Amerikaner und Europäer ungestört weiterhin, diesmal allerdings nutzbringend, ihrer Jagdleidenschaft frönen.
Geschossen wird statt mit tödlichen Kugeln, mit Betäubungspfeilen.
Auf der Hand liegt der Nutzen für beide Seiten. Der EWT bläst nur dann zur Jagd, wenn ein Tier zu Forschungszwecken oder zwecks Umsiedlung eingefangen werden soll. Die Herausforderung für die Jäger ist bei der Dart-Safari besonders groß: Der betäubende Schuss muss exakt sitzen. Ein "angeschossenes" Tier kann extrem gefährlich werden. Schlummert das Tier friedlich, folgen medizinische Routine-Untersuchung, die Einpflanzung von Mikrochips ins Ohr oder ins Horn oder das Anlegen eines Funkhalsbandes
Dart-Safaris sind obendrein eine einträgliche Quelle für die Arbeit der Wildhüter zum Schutz der Tierwelt in Afrika.
Peter Harris ist der Erfinder dieser neuen Jagdmethode: "Das Jagd-Erlebnis an sich ist fantastisch, man muss viel näher an das Tier heran als mit einer normalen Waffe. Die Erfahrung, so nah an das Tier heran zu müssen, um es darten zu können und es anschließend wieder weglaufen zu sehen, ist viel befriedigender, als es zu erschießen. Es ist auch viel gefährlicher durch die Nähe zu dem Tier. Die Aufregung und Spannung ist wesentlich größer - und genau das ist es ja, was der Jäger sucht."

Durch die Dart-Safaris werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Jäger kommt auf seine Kosten. Und das Geld, das er bezahlt, fließt in die Kassen der Wildhüter.

Doch alles hat auch eine Schattenseite. Die Gefahr bei Dart-Safaris ist, dass Tiere zu oft betäubt und am Ende zum Morphiumjunkie werden. Um leere Kassen zu füllen, könnten finanzstarke ausländische Jäger zu häufig zur Dart-Jagd eingeladen werden. Die Stressbelastung für ein betäubtes Tier ist enorm hoch. Manchmal sträuben sich die Dickhäuter, wieder auf die Beine zu kommen. Durchblutungsstörungen und schließlich Herzstillstand können das Aus für das Tier bedeuten. Doch bei richtiger Kontrolle überwiegen denke ich die Vorteile dieser neuen Jagd-Methode..


mehr über die dart Safaris direkt beim EWT
http://www.;ewt.org.za


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 08.10.2002, 16:46 Uhr editiert.

08.10.2002, 16:40
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