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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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@Shir Khan: Du möchtest also, wie viele hier (und ich auch), dass Tiere aus dem Zirkus verschwinden. Aber du sagst auch, dass die Tiere weiter gebären dürfen? Das halte ich für keine besonders gute Idee, denn: Wieso sollte man den Tieren es erlauben Junge zu bekommen, wenn man doch schon die "alten" Tieren "loswerden" möchte? Klar ist es für die Tiere nicht angenehm kastriert oder sterilisiert zu werden, aber mit dem Ziel vor Augen, den Zirkus endlich Tierfrei zu machen ist es doch das "Opfer" wert, oder nicht?


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

21.05.2003, 20:31
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Ich gebe Dir Recht Appaloosa.
Es gibt keine besonders gute Lösung für die vielen Tiere die aus dem Zirkus kommen würden. Nur ist das ein Grund ihr Leiden weiter zu akzeptieren?

Aber vielleicht gibt es doch eine Lösung. Ich kenne einige Auffangstationen für exotische Tiere, die es mit den Tieren wirklich gut meinen. Mit einem entsprechenden Finanzschub könnte man nicht nur dort die Lage verbessern, sondern auch mehr geknechteten Tiere eine Zuflucht geben. Natürlich sollten wir auch die Tiere nicht vergessen, welche wir als "normal" (also nicht exotisch) bezeichnen.

Das langfristige Ziel muss die Auswilderung sein. Ich fände es falsch den Tieren zu "versagen" Nachwuchs zu bekommen, nur sollte man genau diesen Nachwuchs zumindest auswildern. Wie??? Hätte ich das nötige Kleingeld, dann hätte ich schon Studien bezahlt oder selbst gemacht, um endlich eine vernünftige Grundlage zu liefern.

Es ist nichts ausgeschlossen, nur scheitert es immer dran, woran alles zu scheitern scheint. Selbst ganze Staaten scheitern dran. GELD.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.05.2003, 15:33
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Appaloosa
Löwe




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Appaloosa ist offline
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Zitat:
Original von Shir Khan
Zirkus ist keine andere Form von Freiheit. Zirkus ist auch keine Notlösung für Tiere die sonst keiner haben will und man so gnädig ist, diese Tiere aufzunehmen und um es bezahlbar zu machen kleine Künststücke aufführen zu lassen. Die einzige Wahl die Zirkusunternehmen den Tieren geben ist das Leben in Sklaverei oder der Tod, und nicht mal diese Wahl ist real gegeben. Wieso nennt man Zirkus nicht beim Namen?

Wenn ich jemanden gegen seinen Willen in einen beschränkt großen "Raum" sperre, sie zwinge für mich zu arbeiten, ihnen nicht geben was ihre Natur verlangt, ihnen nicht eine natürliche Grundernährung bieten kann, sie mit Medikamenten und allem möglichen Kram vollstopfe und ihnen nichts aber auch gar nichts an Gefühl entgegen bringen, dann liegt der Fall klar. Wenn sich etwas so anhört, so anfühlt, so riecht und so aussieht, dann soll man es verdammt nochmal beim Namen nennen, dann ist es faschistische Sklaverei.

Was würde man denken, wenn ich mir einfach 250 Menschen schnappe und sie in solche Verliese werfe und so behandele wie diese Zirkusunternehmen "ihre" Tiere??? Was würde man über ein "Untier" wie mich sagen??? Könnte ich nicht froh sein, wenn G.W. Bush nicht den göttlichen Auftrag bekommt die von mir Tyrannen versklavten Menschen durch Flächenbombardements und "intelligente" Waffen zu befreien????

Zirkus ist eine der letzten drei Arten großflächig organistierter Massensklaverei. Für alle die sich fragen was die anderen beiden Arten sind seien als Schlagworte "Kinderarbeit" und "Arbeitgeberverbände" genannt. Noch leben wir in einem Landstrich der Welt in dem vermeintliche Meinungs- und Gedankenfreiheit herrscht. Und so lange werde ich mir nicht meine Meinung verbieten lassen...


Tja Shir ich bin ganz deiner Meinung. Nur was soll man mit "überschüssigen" Tieren aus Zoo oder Zirkussen machen? Die einzige langfristige Möglichkeit wäre eine Geburtenkontrolle?
Kurzfristig wüsste ich keine Lösungsmöglichkeit - Einschläfern, Zoo, Zirkus, Auswildern - alles nix. Das ist der Knackpunkt!!!!

Kritik ja, aber hat jemand eine Lösung?

Ich bin auch gegen Tiershows in Zirkussen - hmm naja war in meinem Leben nur ca. 2-3mal im Zirkus und halte von diesen Tiershows nicht sehr viel.
Am besten man schafft diese Shows komplett ab. Allerdings werden die Besucherzahlen dadurch deutlich sinken. Ich denke mal das kann man durch ein viel besseres Programm nur mit "Homo sapiens" ausgleichen. Ergo: Man muß im Zirkusbereich mehr als tiefgreifend umdenken um den Naturschutz gerecht zu werden, da Zirkus+Tier in der jetzigen Form mehr als 80 Jahre eng miteinander verbunden sind.


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MfG Appaloosa

Dieser Beitrag wurde von Appaloosa am 06.05.2003, 00:50 Uhr editiert.

06.05.2003, 00:06
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Simba
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Simba ist offline
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Ja das stimmt natürlich. Ich war vor zwei Jahren beim Circus Krone in Baden-Baden. Da hatten sie auch diese Löwennummer im Programm und die Löwen wurden so gehalten wie auf den Bildern von LuckyLion. Es hängt wohl immer vom Platz ab.
Richtig schockierend finde ich die Flußpferdhaltung. Da kann jedem Tierfreund nur schlecht werden.

01.05.2003, 23:48
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Lucky Lion
Löwe




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Lucky Lion ist offline
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Da ich wie gesagt mal im Krone Bau in München war, und von dort auch schon berichtet hatte, möchte ich hier noch ein paar fotos dazuposten. Die Raubtierhaltung wurde hoch gelobt. Das mag vielleicht unterwegs sein, im Bau in München haben sie jedoch nur sehr kleine Käfigwagen. Vielleicht bin ich blind aber ich habe keinen auslauf gesehen. Falls ich nochmal dorthin kommen sollte, versuche ich mal genauer zu schauen...*g*.
Das Bild das ich hier gepostet habe, besteht aus drei Löwinnen (in ihren kleinen Wägen in einer Ecke...) und einem Bild aus der Elefantendressur. Ich habe es noch dazugetan, weil noch platz für ein Bild frei war *g*. Wenn ich mal noch mal dorthin komme, werde ich das areal mal übersichtsbildmässig fotografieren. Wer die originalbilder von mir haben möchte braucht einfach nur zu mailen...(ist kein Problem, ich hab DSL) *g*.

folgendes Bild wurde angehängt: Bild in Originalgrösse anzeigen (616x460)


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Dieser Beitrag wurde von Lucky Lion am 23.05.2003, 16:34 Uhr editiert.

01.05.2003, 23:36
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tiermotive
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tiermotive ist offline
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Also ich kann gut und gerne auf Zirkus verzichten, und das eine Bild, auf dem Elefanten angekettet in einer Halle mit Betonfußboden abgebildet sind, hat mich sehr nachdenklich gestimmt, m. E. grenzt das ja schon an Tierquälerei.

nachdenkliche Grüße

01.05.2003, 18:29
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Simba
Routinier




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Zuerst möchte ich einmal anmerken, dass WOLFGANG POGGENDORF (schrieb den Artikel) der Leiter des Tierheims Hamburg ist. Er hat also täglich mit den Themen des Tierschutzes zu tun und sollte eigentlich für Tierleid sensibilisiert sein.

Was den Zirkus Krone betrifft, so ist über die Jahre hinweg keineswegs ein Bestreben auf weniger Tiere festzustellen. Im Gegenteil ! Es werden eher noch mehr.

Ich habe mir heute in Bruchsal die Tierschau angeschaut (Eintritt: 4 € !).

Löwen: Für Zirkusverhältnisse wirklich gute Tierhaltung. Die Tiere hatten ein großes Aussengehege , ausgestatt mit Holzstämmen und viel Einstreu. Zusätzlich hatten sie Zugang zu den Käfigwagen die alle, ineinander geöffnet, um das Aussengehege herum mit einander verbunden waren.
Also was den zur Verfügung stehenden Raum betifft, ausgesprochen großzügig.

Elefanten: 7 Kühe und ein Bulle in der üblichen Ankettungshaltung im Stallzelt bei strahlendem Sonnenschein. Verhaltensstörungen (Weben) nicht zu übersehen. Aussenpaddock war nicht aufgebaut.

Flußferd: Einzeln gehalte Kuh (sind gesellig, leben in Freiheit in einem Harem) in einem kleinen Wasserbecken, wo sie weder ganz untertauchen noch sich umdrehen kann.

Stachelschweine: Sind nachtaktiv aber im Zirkus Krone bei strahlendem Sonnenschein in ihrem kleinen Gehege der Tierschau ausgesetzt.

Ansonsten gibts noch Schweinsaffen,Meerkatze,Paviane (mit zerrupftem Fell) in üblich engen und kahlen Käfigen, einzeln gehaltene Giraffe in kleinem Gehege, Zebras und Trampeltiere (wenigstens ohne Anbindehaltung), Shetland Ponys in Boxen sowie unzählige Pferde zu sehen.

In der Vorstellung bestätigt sich unser Eindruck von der Harmonie und dem respektvollen Umgang des Menschen mit den Tieren. Mehr noch, hier weist der Circus Krone den Weg, wie Zirkus in der Zukunft aussehen könnte. Alle Tiernummern und Dressuren laufen mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und fast spielerisch ab. Die Tiere gehorchen auf für die Zuschauer kaum merkliche Zeichen und Körpersprache. Man merkt, dass die Tiere nicht überfordert werden. In der Manege stehen immer die Tiere, nicht ihre Dompteure im Mittelpunkt.

Futterdressur entspricht Gewaltausübung im Sinne von Hungern lassen. Mit einer "Futterdressur" machst du dennoch aus keinem Elefanten einen Akrobaten. Wieso ist der spitze Haken auch bei Krone immer dabei ???
Es bleibt festzuhalten, dass Wildtiere sich niemals FREIWILLIG dem Willen des Dompteurs unterordnen. Von daher ist das Vorführen an sich, bereits moralisch fragwürdig, zumindest für Menschen die Tieren eine Würde zugestehen.

Es steht selbstverständlich ausser Frage, dass man positive Entwicklungen nicht pauschal verdammen darf, wenn man grundsätzlich anderer Überzeugung ist.

Bei Krone ist aber bis auf die Löwenhaltung absolut gar nichts besser als in anderen Unternehmen.

Zudem befinden sich unter den oben angesprochenen Tieren auch einige reine Schautiere wie zum Beispiel die Flußpferdkuh, Stachelschweine oder die Affen, mit denen man in der Manege offenbar nichts anfangen kann. Dennoch karrt man sie von Ort zu Ort. Zukunftsweisend ???

Auch Krones Homepage vermittelt nicht den Eindruck als wolle man sich nach und nach im Tierbereich verringern.

Interessanterweise hat der Tierschutzverein in Hamburg vorher noch den kleinen Zirkus Werona wegen gravierender Mängel in der Tierhaltung scharf unter Beschuss genommen.

Beim großen Krone ist man plötzlich blind ...

01.05.2003, 18:25
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Zirkus ist keine andere Form von Freiheit. Zirkus ist auch keine Notlösung für Tiere die sonst keiner haben will und man so gnädig ist, diese Tiere aufzunehmen und um es bezahlbar zu machen kleine Künststücke aufführen zu lassen. Die einzige Wahl die Zirkusunternehmen den Tieren geben ist das Leben in Sklaverei oder der Tod, und nicht mal diese Wahl ist real gegeben. Wieso nennt man Zirkus nicht beim Namen?

Wenn ich jemanden gegen seinen Willen in einen beschränkt großen "Raum" sperre, sie zwinge für mich zu arbeiten, ihnen nicht geben was ihre Natur verlangt, ihnen nicht eine natürliche Grundernährung bieten kann, sie mit Medikamenten und allem möglichen Kram vollstopfe und ihnen nichts aber auch gar nichts an Gefühl entgegen bringen, dann liegt der Fall klar. Wenn sich etwas so anhört, so anfühlt, so riecht und so aussieht, dann soll man es verdammt nochmal beim Namen nennen, dann ist es faschistische Sklaverei.

Was würde man denken, wenn ich mir einfach 250 Menschen schnappe und sie in solche Verliese werfe und so behandele wie diese Zirkusunternehmen "ihre" Tiere??? Was würde man über ein "Untier" wie mich sagen??? Könnte ich nicht froh sein, wenn G.W. Bush nicht den göttlichen Auftrag bekommt die von mir Tyrannen versklavten Menschen durch Flächenbombardements und "intelligente" Waffen zu befreien????

Zirkus ist eine der letzten drei Arten großflächig organistierter Massensklaverei. Für alle die sich fragen was die anderen beiden Arten sind seien als Schlagworte "Kinderarbeit" und "Arbeitgeberverbände" genannt. Noch leben wir in einem Landstrich der Welt in dem vermeintliche Meinungs- und Gedankenfreiheit herrscht. Und so lange werde ich mir nicht meine Meinung verbieten lassen...


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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01.05.2003, 14:52
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Thealon
Tripel-As




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Thealon ist offline
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Nun bleibt noch zu sagen, dass dieser Bericht nicht absolut objektiv gestaltet ist. Die Redakteure waren offensichtlich von diesem Zirkus sehr beeindruckt. Da ist es schwer, einen neutralen Bericht zu verfassen. So fällt es auch schwer, aus einem recht einseitigen Bericht sich eine klare Meinung zu bilden.

Sicher, es ist ein Zirkus. Und Zirkusse sind kein Ersatz für die Freiheit. In diesem sind nun ca. 250 Tiere untergebracht, trotz des Leitfadens: „Mehr Menschen, weniger Tiere“. Das leuchtet auch mir nicht so recht ein.

Dieser Zirkus ist nun aber, dem Bericht zufolge, ein Paradebeispiel. Zumindest in Relation zu anderen Zirkussen, in denen es den Tieren weitaus schlechter gehen kann. Insofern sollte man die Bemühungen, immer mehr auf Tiere in der Manege zu verzichten, durchaus zu schätzen wissen. Wenn sie es ehrlich meinen, geben sie anderen noch ein gutes Beispiel, und mit etwas gutem Willen sind bald viele Zirkusse weitgehend von den Tieren losgekommen. So etwas geht natürlich nicht von heute auf morgen, denn die Zuschauer wollen Tiere
sehen. Aber wenn im laufe der Zeit die Menschen vom Tier in der Manege immer mehr abgewöhnt werden, kann es bald schon sein, das Zirkusse auf Tiere verzichten, weil es unmoralisch und unrecht ist. (Ich gebe zu, das ist sehr optimistisch gedacht.)

Es geht zwar immer noch schlimmer, aber auch verbessern kann man noch Vieles. Die liebevolle Behandlung der Tiere wird zwar immer wieder betont, täuscht aber nicht über eine permanente Gefangenschaft hinweg. Auch stehen die unten aufgeführten Bilder in einem offensichtlichen Kontrast zum Text. Deshalb weiss ich nicht, was ich davon halten kann. Die Bilder sind aussagekräftig, aber ich weiss auch nicht, wie lange oder kurz die Tiere in diesen unzumutbaren Unterkünften untergebracht werden. Um sich davon ein klares Bild machen zu können, sollte man es eben selbst gesehen haben.

Wenn wir aber die (hoffentlich) guten Absichten des Zirkus Krone noch kritisieren, indem wir sagen: „Schön, es geht aber noch besser“ könnten wir damit den Eindruck erwecken, uns mit nichts zufrieden geben zu können. Immer nur schwarzsehen könnte sich als sehr kontraproduktiv herausstellen, und mal ehrlich, meckern können wir alle, aber haben wir bessere Vorschläge?
Ich bin kein Verfechter der Zirkusse, ich boykottiere sie sogar. Aber immer wieder der abgedroschene Spruch „Zirkusse sind schlecht, weil sie den Tieren die Freiheit nehmen“ hilft auch nicht. Deshalb unterstelle ich „Krone“ jetzt einfach einmal solch gute Absichten und unterstütze das Konzept „weniger Tiere, mehr Menschen in der Manege“. Wer weiss, vielleicht hilft es ja.
Und wenn ich in dreißig Jahren einmal einen Zirkus besuchen sollte, der absolut ohne Tiere auskommt, wie alle anderen auch zu der Zeit, dann haben sich unsere Kritik und unser Lob sogar ausgezahlt.

Thealon


__________________
Grüße an die Zukunft.

01.05.2003, 11:30
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Simba
Routinier




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Der Tierschutzverein Hamburg macht Werbung für den Zirkus Krone. Am Schluss heisst es:

So muss Zirkus der Zukunft aussehen: Immer weniger Tiernummern, statt "Menschen, Tiere, Attraktionen" mehr "menschliche Attraktionen", mehr akrobatische und artistische Darbietungen.

Deshalb führt Krone auch "nur" 250 Tiere mit sich ... *würg*

Den Rest lasse ich einfach mal unkommentiert...

"MENSCHEN; TIERE, ATTRAKTIONEN" IM WANDEL


KRONE WEIST DEN WEG ZUM ZIRKUS DER ZUKUNFT
Eine Reportage von JAN HEITMANN und WOLFGANG POGGENDORF


Zirkus ist für alle Tierfreunde eine mehr als umstrittene Angelegenheit. Vorführungen mit lebenden Tieren, in denen sie zu widernatürlichen Handlungen gezwungen werden, und die häufig nicht art- und tierschutzgerechte Unterbringung der Zirkustiere sind vielen Tierschützern ein Dorn im Auge. Der HTV hat in den vergangenen Jahren mehr als 30 Zirkusbetriebe kontrolliert, die in Hamburg und Umgebung gastierten. Diese Kontrollen fanden nicht nur hinter den Kulissen statt, sondern auch während der Vorstellungen, um zu sehen, ob die Tiere durch die Darbietungen nicht überfordert werden. Bei der Unterbringung ebenso wie in der Manege gab es häufig schwerwiegende Beanstandungen. In diesen Fällen hat der HTV die Veterinärbehörden eingeschaltet. Das Fazit dieser Überprüfungen ist eindeutig: Die Zurschaustellung lebender Tiere im Zirkus muss ein Ende finden.
Ein Zirkusbetrieb, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und der zunehmend auf Nummern ohne Tiere ausweicht, ist der Circus Krone, der im September und Oktober in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld gastierte. Auch ihn haben wir vor und hinter den Kulissen unter die Lupe genommen.
Der international bekannte Circus Krone existiert seit fast 100 Jahren.

Heute ist er ein Unternehmen der Superlative.

Er ist der größte Zirkus Europas und reist mit 250 Tieren, 400 Menschen und 350 Wohn-, Pack- und Gerätewagen von Gastspielort zu Gastspielort. Fast 5.000 Zuschauer finden in jeder Vorstellung im größten mobilen Zirkuszelt der Welt Platz. Als weitere Besonderheit gibt es den rollenden Zirkuszoo. Hier präsentiert Circus Krone Tiere aus allen Erdteilen "zum Anfassen". Bei Krone werden keine Tiere erworben, die aus der freien Wildbahn stammen. Das Unternehmen beteiligt sich auch selbst an der Nachzucht bedrohter Tierarten.
Die gesamte "Zirkusstadt" bedeckt eine Fläche von über 30.000 Quadratmetern. In der größten Zeltstadt des Kontinents, die mit zwei Sonderzügen der Bahn und auf der Straße pro Saison in über 30 Städte transportiert wird, gibt es ein mobiles Restaurant, eine eigene Zirkusschule, eine Betriebsfeuerwehr, eine mobile Betriebsküche für die Belegschaft, Büros, Werkstätten und Unterkünfte. Im Winter macht der Zirkus immer in München Quartier. Hier unterhält er das einzige feste Zirkusgebäude in Deutschland, in dem er im Winterhalbjahr drei völlig verschiedene internationale Programme präsentiert. Einer der Höhepunkte ist alljährlich der Auftritt von "Stars in der Manege", der im Fernsehen gezeigt wird.
Bei einer solchen Aneinanderreihung von Superlativen fragen sich viele Tierfreunde natürlich, ob das alles nicht auf Kosten der Tiere geht. Das Zirkusmanagement betont, dass die artgerechte Haltung und Pflege seiner "Manegen-Partner" selbstverständlich sei. Es verfolgt bewusst eine "Politik des offenen Hauses", wie uns Dr. Susanne Matzenau, Biologin und Pressesprecherin des Unternehmens, erläutert.

"
"Wir leben nicht von, sondern mit den Tieren und für sie",

so das Motto der Zirkusleute bei Krone.
Wir können uns in allen Bereichen der Zeltstadt umsehen, fotografieren und kritische Fragen stellen, die offen beantwortet werden. Der Circus Krone hat offensichtlich nichts zu verbergen. Sogar seine Proben sind öffentlich. Tatsächlich lassen die Unterbringung und die Behandlung der Tiere keinen Vergleich mit den zumeist kritikwürdigen Zuständen in kleinen Zirkusbetrieben zu. Statt Ständerhaltung und kurzer Anbindung bietet der Circus Krone seinen Tieren überdachte Außengehege mit Freilaufflächen. Ponys, Zebras, Kamele und Lamas stehen in großen Boxen, die mit frischer Einstreu versehen sind. Alles wirkt sehr ordentlich und sauber. Im Pferde-"Stall" stehen 49 Tiere in großen, sauberen überdachten Boxen. Hier ist jeweils ein Pfleger für vier Tiere zuständig. Sie sind bei Tag und Nacht für ihre Schützlinge da. Gefüttert werden die Tiere mit einem neuartigen, besonders energiereichen Pressfutter aus Heu und Stroh, das wenig Transport- und Lagerraum einnimmt. Dank der intensiven Pflege sind die Pferde in bestem Gesundheitszustand, so dass einige Exemplare noch mit über 30 Jahren in der Manege stehen - allerdings mit einem Programm, bei dem auf ihre altersbedingt eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten und Kräfte Rücksicht genommen wird.
Auch der Außenbereich macht einen gepflegten Eindruck. Der Untergrund der Wege, auf denen die Tiere von den Stallungen in die Manege geführt werden, ist von Zirkusarbeitern verbessert worden, um die Hufe der Tiere zu schonen.
Alle Tiere wirken ausgeglichen. Anzeichen für Verhaltensstörungen wie Unruhe oder das Stangenbeißen und das Koppen sind hier nicht zu finden. Dies gilt auch für die Giraffe "Juma". Das fünf Jahre alte Tier ist 4,90 Meter hoch. Auch sie ist kein Wildfang, sondern stammt aus einem Safaripark und wurde von ihrer Mutter verstoßen. Ihr Pfleger hat sie mit der Hand aufgezogen. Grundsätzlich sind die Haltung einer Giraffe in einem Zirkus und ihr regelmäßiger Transport von Ort zu Ort abzulehnen. Doch dieser Fall bildet eine Ausnahme. Die Giraffe lebt in einem speziell konstruierten, beheizten Wagen mit einem hydraulisch ausfahrbaren Dach. Dazu gehört noch ein Auslaufgehege, das zur Schonung ihrer empfindlichen Hufe mit einem speziellen Bodensubstrat aufgefüllt ist. Ihr Pfleger wohnt mit seinem Schützling unter einem Dach in einem abgetrennten Wohnabteil. Hier ist der Lebensraum des Tieres deutlich größer als der des Menschen. Auch der Transport hat keine negativen Folgen für das Tier. Hierüber hat der Zirkus ein Gutachten eines unabhängigen tiermedizinischen Instituts anfertigen lassen, das die Giraffe mehrfach vor und nach langen Reisen untersucht hat.
Ausgefallen ist auch der Lebensraum des Flusspferdes. Es bewohnt einen Wagen mit einem Badebecken, dessen Fassungsvermögen fast 20.000 Liter beträgt. Die Wassertemperatur wird konstant bei 20°C gehalten. Wenn es draußen zu kalt wird, werden das Flusspferd und andere kälteempfindliche Tiere in das feste Winterquartier nach München gebracht.
Eine besondere Attraktion in diesem Jahr ist "Colonel Joe". Er ist der wohl größte Elefantenbulle der Welt. Das 38 Jahre alte Tier hat nach Gastspielen in den USA und Skandinavien jetzt im Elefantenstall des Circus Krone Quartier bezogen. Sein Trainer James Puydebois stellt ihn und die sieben Elefantendamen nach Vorlieben im weiträumigen Gehege zusammen. Der mächtige Bulle gilt als Einzelgänger, der erst langsam zarte Bande zum anderen Geschlecht knüpft. Er beherrscht zur Zeit über 30 Kommandos und wird mittels der Futterdressur für seinen Auftritt in der Manege ausgebildet.
Nicht alltäglich sind auch die Löwen von Martin Lacey jr. Seit zehn Generationen züchtet seine Familie die edlen Tiere. Die Raubkatzen im Circus Krone leben in drei Raubtierwagen von je 12 Metern Länge und einer Veranda an jeder Seite. Hinzu kommen noch ein Badewagen und ein Außengehege. Martin Lacey ist mit Löwen aufgewachsen und könnte sich sein Zirkusleben ohne sie nicht vorstellen, auch wenn seine Arbeit manchmal gerade die immens hohen Kosten deckt. Er lebt nicht nur von und für seine Tiere, er lebt mit ihnen. Behutsam gewöhnt er sie an sich und seine Stimme, nimmt ihnen den Jagdinstinkt und setzt regelmäßige Beschäftigung an seine Stelle. So wird die Löwendressur zu einem regelmäßigen Wechsel von Stimulation und Bewegung. Auch das Seelenleben der Raubkatzen muss stimmen, sonst werden sie gefährlich.
Wir können uns von dem engen Verhältnis und dem Vertrauen zwischen Mensch und Tier überzeugen, als Lacey spielerisch mit der Löwin "Cassandra" rangelt. Immer wieder ermahnt er das Tier, die Krallen nicht auszufahren. Nur so kann die Löwin lernen, dass sie "ihren" Menschen beim Spielen behutsamer behandeln muss, als ihre Artgenossen. Der erfahrene Tierlehrer weiß, was er seinen Schützlingen zumuten kann, er passt sich seinem natürlichen Verhaltenspotenzial an. Nur so kommt die Harmonie zwischen Mensch und Tier zustande.



Über das gängige Klischee "die sind ja auch pappsatt und deshalb so friedlich", kann Lacey nur lachen. Ein satter Löwe will seine Ruhe haben. Ihn dann zu Kunststücken anzuhalten, wäre gefährlich. Die Unterbringung unter Zirkusbedingungen ist für die Löwen kein Problem. Anders als durch die zahlreichen Grzimek-Filme über freilebende Löwen suggeriert, ist ihr Bewegungsdrang eher gering. Weite Strecken legen sie nur dann zurück, wenn sie aus Nahrungsmangel auf Beutezug gehen müssen. Auch der Transport der Löwen verläuft problemlos. Selbst Anreisen zu weit entfernten Gastspielorten überstehen sie physisch und psychisch unbeschadet, wie tiermedizinische Gutachten bestätigen.
Abgesehen von der allen Tierschützern eigenen grundsätzlichen Ablehnung der Zurschaustellung von Tieren im Zirkus gab es an der Tierhaltung des Circus Krone nichts auszusetzen. Da weite Teile des Zirkusgeländes der Öffentlichkeit zugänglich sind, könnte sich der Betrieb eine mangelhafte Tierhaltung auch gar nicht erlauben. Der Tagesablauf der Zirkustiere besteht aus zwei Vorstellungen am Tag, den täglichen Proben und der Regeneration.
Der Tierschutzverein München hat dem Circus Krone für die vorbildliche Unterbringung und Pflege der Tiere seine Goldene Ehrennadel verliehen. Zur Tierhaltung und Dressur in Zirkusbetrieben hat die Zirkusleitung in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Zoo- und Zirkusdirektoren Leitlinien festgelegt, die eine artgerechte Tierhaltung ermöglichen. Die ist natürlich mit hohen Kosten verbunden. Die im Vergleich zu den vielen kleinen Zirkusbetrieben vorbildliche Tierhaltung des Circus Krone belegt somit die alte Weisheit, die für alle Tierhaltungen gilt: Nur der, der die Mittel hat, ein Tier artgerecht nach seinen Bedürfnissen zu halten, sollte sich ein Tier anschaffen.
In der Vorstellung bestätigt sich unser Eindruck von der Harmonie und dem respektvollen Umgang des Menschen mit den Tieren. Mehr noch, hier weist der Circus Krone den Weg, wie Zirkus in der Zukunft aussehen könnte. Alle Tiernummern und Dressuren laufen mit einer beeindruckenden Leichtigkeit und fast spielerisch ab. Die Tiere gehorchen auf für die Zuschauer kaum merkliche Zeichen und Körpersprache. Man merkt, dass die Tiere nicht überfordert werden. In der Manege stehen immer die Tiere, nicht ihre Dompteure im Mittelpunkt.
Gleichwohl bleibt die aus Sicht des dogmatischen Tierschutzes zu kritisierende Tatsache, dass die Zirkustiere Handlungen vornehmen, die sie in freier Natur nicht vornehmen würden. Hierzu werden sie allerdings nicht durch Strafe und Strafandrohung gebracht, sondern durch eine behutsame Futterdressur, die sehr langwierig ist und viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Sachkenntnis verlangt. Dabei macht sich der Dompteur den bedingten Reflex nach Pawlow zunutze. Diese Dressur ruht auf vier Pfeilern: Vertrauen, Liebe, Respekt und Autorität.
Auch Kritiker von Tiervorführungen im Zirkus werden zugeben müssen, dass die Tiernummern im Circus Krone beeindruckend, teilweise sogar sensationell sind. Zukunftsweisend aber sind sie nicht. Deshalb präsentiert der Circus Krone außerdem atemberaubende Akrobatik und Artistik. Das Ganze wird von einem aufwendigen und stimmungsvollen Showprogramm umrahmt. Dazu gehören ein Zirkusballett ebenso wie ein Tanzensemble und die Pausenclowns.
So muss Zirkus der Zukunft aussehen: Immer weniger Tiernummern, statt "Menschen, Tiere, Attraktionen" mehr "menschliche Attraktionen", mehr akrobatische und artistische Darbietungen. Dazu ein sehenswertes Rahmenprogramm, wie es das Fernsehen nicht bietet. Dann hat Zirkus auch aus der Sicht des Tierschutzes eine Existenzberechtigung und eine Zukunft.


http://www.tierschutzverein-hamburg.de/pressestimmen/zirkus_krone.htm

30.04.2003, 23:07
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