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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Nein, das war eigentlich nicht zynisch gemeint.

Selbst wenn es die soziale Unterschicht sein wird die sich da bewirbt (hier uebrigens mehr zum Thema, inkl. der Info dass ich selbst auf einer solchen Kartei bin und warum - uebrigens ist jedoch bis auf das eine Mal nie mehr einer auf mich zugekommen) tun diese Menschen es immer noch freiwilliger als die Laborratten.

Das Sich-Gezwungen-Fuehlen halte ich fuer eine sehr subjektive Sache. Armut kann einen sicher zur Verzweiflung bringen, insbesondere wenn kleine Kinder zu fuettern sind, aber deshalb wird auch nicht jeder zum Bankraeuber, Drogendealer oder zur Prostituierten.

Genau so denke ich mal dass Armut allein keinen Menschen dazu bringt Medikamente zu testen. Vielleicht Armut und Krankheit aber dann - je nach dem welche Krankheit ich habe und was ich schon alles versucht habe klammere ich mich doch gerne an den Strohhalm, oder? Und wen ich damit auch endlich wieder die Kinder einkleiden kann - umso besser!?

TamedTigress

27.03.2005, 18:27
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Zitat:
Original von TamedTigress
Medikamente ist eine Sache bei der ich verstehe dass sie irgendwie getestet werden muessen aber - wenn sie es also selber wissen dass diese Tierversuche nichts bringen, warum werden sie dann nicht abgeschafft und durch Labortests ersetzt? Ich bin sicher es werden sich immer Freiwillige finden die gegen Bezahlung das Medikament einnehmen.

Uhh, das hört sich aber sehr zynisch an, Tamed Tigress. Gerade in Zeiten des fortschreitenden Sozialabbaus und der zunehmenden Verarmung der Gesellschaft, ist doch leicht zu erraten, wer die armen Irren sind, die sprichwörtlich ihre Gesundheit (natürlich zum Wohle aller) für ein paar Kröten verkaufen. Es wird die soziale Unterschicht sein, die sich damit erhofft, etwas zu Essen auf den Tisch zu bekommen.
Freiwillig kann man das ja wohl nicht nennen.


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


27.03.2005, 16:04
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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Ich hatte vor kurzem das grosse Vergnuegen mich mit einer Dame unterhalten zu duerfen deren Beruf es ist Medikamente an Tieren zu testen.

Sie raeumte im Laufe des Gespraechs selbst ein dass *kein* Tierversuch Garantie bezueglich der Wirkung auf den Menschen gibt denn es gibt einfach kein Tier das dem Menschen so gleich ist.

Um nur ein sehr bekanntes Beispiel zu nennen - Zyonkali ist fuer Ratten ungiftig.

Medikamente ist eine Sache bei der ich verstehe dass sie irgendwie getestet werden muessen aber - wenn sie es also selber wissen dass diese Tierversuche nichts bringen, warum werden sie dann nicht abgeschafft und durch Labortests ersetzt? Ich bin sicher es werden sich immer Freiwillige finden die gegen Bezahlung das Medikament einnehmen.

TamedTigress

27.03.2005, 11:00
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Goldkatze
Routinier




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Zitat:
Original von TamedTigress
Dass eine Ratte im Wasser ertrinkt wissen wir alle, und ob das nun 21 oder 22 Minuten dauert spielt doch wohl wirklich keine Rolle?


Ganz genau. Und außerdem wurde in diesem Artikel auch geschrieben, dass Ratten wesentlich widerstandsfähiger sind als Menschen. Deshalb sind die Schäden, die eine Ratte bei dieser Folter erleidet doch andere als die, die ein Mensch erleiden würde.
Somit ist dieser Versuch (wie ebenfalls schon in diesem Artikel geschrieben) völlig nutzlos und unbrauchbar.

Diese Art von Tierversuch ist meiner Meinung nach noch mehr zu verurteilen als die, die irgend eine Erkenntnis liefert, wobei ich da bei jeglichem Tierversuch meine Zweifel habe, denn ein Tier ist und reagiert immer anders als ein Mensch, egal wie nah verwandt es mit diesem ist.


__________________
On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

26.03.2005, 21:08
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TamedTigress
Amurtigerin




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Also ich finds unnoetig, und zwar total unnoetig.

Dass eine Ratte im Wasser ertrinkt wissen wir alle, und ob das nun 21 oder 22 Minuten dauert spielt doch wohl wirklich keine Rolle?

Was Red Bull anbelangt: das leuchtet mir auch nicht ganz ein dass die speziell diesen Versuch unterstuetzt haben und ich kann mir vorstellen dass Nebelparder hier Recht hat und die das Institut generell unterstuetzt haben. Waere ihnen aber am Wohlergehen von Tieren gelegen, haetten sie eine entsprechende Klausel eingebaut...

TamedTigress

26.03.2005, 18:19
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nebelparder
Neofelis nebulosa




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warum sollte Red Bull Geld geben, dass ausschließlich dazu verwendet wird, Ratten verhaltensgestört zu machen. Red Bull hat sicherlich dem Institut generell Geld gegeben und nicht nur für diese Versuche. Über den Sinn dieser Versuche kann man bestimmt diskutieren, aber sie als TOTAL unnötig zu bezeichnen wäre sicherlich falsch.


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Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

26.03.2005, 14:24
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tiger-lilly
Tiger




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Sorry, aber ich finde das Verhalten von Redbull skandalös. Diese Tierversuche waren vollkommen unnötig, weil sie überhaupt nichts an neuen Erkenntissen gebracht haben und Tiere nur unnötig gequält worden sind. Das sich ein renommierter Getränkekonzern da finanziell mit reinhängt, ist mir unverständlich.

26.03.2005, 12:50
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nebelparder
Neofelis nebulosa




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naja, ich finde, dass die Unterstützung von Red Bull eher vorbildlich ist, denn damit unterstützen sie die Forschung. Ich kann nicht beurteilen, in wie weit solche Untersuchungen der Forschung nützlich sind, aber ganz unnötig sind sie sicher auch nicht und dann sind mir doch Ratten lieber als Menschen.


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Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

26.03.2005, 12:44
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tiger-lilly
Tiger




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und wieder eine Nachricht, wo man nur das kalte Grausen bekommt.

Red Bull finanziert grausame Tierversuche
Ärzte gegen Tierversuche decken Skandal auf


An der Universität Wien wurden Rattenbabys 20 Minuten lang unter Wasser gedrückt. Überlebende Tiere trugen einen lebenslangen Schaden davon. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche fand jetzt heraus, dass diese Tierversuche vom Getränkehersteller Red Bull finanziell unterstützt wurden.

Bei den von der Kinderklinik der Universität Wien durchgeführten Tierversuchen sollten Langzeitschäden nach mangelnder Sauerstoffversorgung unter der Geburt untersucht werden. Dazu wurden trächtige Ratten kurz vor der Niederkunft durch Genickbruch getötet. Die Gebärmutter mit den Jungen darin wurde 20 Minuten unter Wasser gedrückt. In Vorversuchen wurde getestet, wie lange die Rattenbabys unter Wasser gehalten werden konnten, damit noch genügend Tiere überlebten. Bei 21 Minuten starben 90 % der Tiere, bei 22 Minuten alle. Ratten, die einen 20-minütigen Sauerstoffmangel überlebten, litten lebenslang unter Verhaltensstörungen. Im Alter von zwei Jahren wurden sie getötet.

Für Dr. med. Walter Schmidt von Ärzte gegen Tierversuche sind Erkenntnisse aus solchen Versuchen nicht mehr als Binsenweisheiten und durch nichts zu rechtfertigen. »Dass es nach Komplikationen unter der Geburt zu lebenslangen Schäden kommen kann, ist doch schon lange bekannt,« erklärt der Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe. »Natürlich muss alles für die Vermeidung solcher Zwischenfälle getan werden. Doch Tiere dafür zu quälen ist nicht nur grausam, sondern auch wissenschaftlich unsinnig«. Ratten seien in vielerlei Hinsicht widerstandsfähiger als Menschen. »Schon allein deswegen sind die Ergebnisse aus diesen Versuchen für den Menschen wertlos«, so Schmidt weiter.

Die Recherche der Ärzte gegen Tierversuche ergab, dass diese Experimente der Wiener Universität von der Firma Red Bull in Salzburg »großzügig« finanziell unterstützt wurden. »Es ist schlimm genug, dass das Gros der Tierversuche durch unsere Steuergelder subventioniert wird, » erzürnt sich Mediziner Schmidt, »ein Skandal ist es aber, wenn sich auch Firmen wie Red Bull daran beteiligen«. Die Ärztevereinigung fordert den Getränkehersteller auf, von der Finanzierung weiterer Tierversuche Abstand zu nehmen.

Die Ärzte gegen Tierversuche betreiben zusammen mit Menschen für Tierechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner eine Internet-Datenbank, in der mehr als 3.000 Beschreibungen von in letzter Zeit durchgeführten Tierversuchen dokumentiert sind. Die Informationen beruhen auf in wissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienenen Originalarbeiten. Darin wird häufig auch genannt, wer die Versuchsvorhaben finanziert hat.

Entnommen aus: Ärzte gegen Tierversuche E.V.

25.03.2005, 16:41
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Flatline
Jungwolf




Dabei seit: April 2004
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TierversucheAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo an alle,
ich hab' mir all das durchgelesen was ihr geschrieben habt, besonders die recht informative Statistik. Sind da auch die Haustiere aufgelistet, die man 'guten Gewissens' in die Tierklinik bringt? Ich habe zum Beispiel Frettchen, an denen 'herumgeforscht' wurde, als ich sie wegen einer Krebs-OP in die Tierklinik geben musste. Neue Medikamente, sogar eine nichterprobte Chemo wurde mir angeraten. Lapidar hiess es: Die genaue Dosis müsse ausprobiert werden und die Wirkung sei nicht vorauszusehen. Aber bei Hunden hätte es schon Erfolge gegeben.
Und Imiak: In einschlägigen Studienbeschreibungen heisst es, dass der zukünftige Biologe während seines Studiums in Situationen komme, die Überwindung erfordern und Tiermedizinstudenten können (bin mir zu 90%-Prozent sicher) ihr Staatsexamen nicht ablegen, wenn sie keinen Tierversuch machen. Sagt doch wohl alles, oder?

18.10.2004, 12:52
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