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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:

Mittwoch, 21. Dezember 2005
Ressort Front

Hat der Wolf der Surselva Gesellschaft bekommen?

Womöglich streift schon seit ein paar Wochen ein zweiter Wolf durch Graubünden. Der Beweis dafür fehlt jedoch noch.

von enrico söllmann

Anfang Monat teilten mehrere (fachkundige) Personen dem kantonalen Amt für Jagd und Fischerei mit, in der Fraktion Ferrera im Avers einen grossen wolfsähnlichen Hund beobachtet zu haben. Nur wenige Tage später wurde das Tier auch auf dem Julierpass und im Oberengadin gesehen, wie Georg Brosi, kantonaler Jagdinspektor, gestern auf Anfrage bestätigte. Die letzten Meldungen erhielt Brosi Ende vergangener Woche. Auf der Nordseite des Berninapasses wurden ähnliche Beobachtungen wie in den anderen erwähnten Gebieten gemacht.

DNA-Probe nötig

«Alle Hinweise, die wir bekommen haben, lassen auf einen Wolf schliessen», betonte Brosi. Bislang konnten aber weder Kot noch Haare des Tieres sichergestellt werden. Diese braucht es zwingend, um mit einer DNA-Probe den Beweis erbringen zu können, dass sich ein zweiter Wolf in Graubünden aufhält. Wie der Jagdinspektor weiter sagte, wird nun jeder weiteren Meldung zum wolfsähnlichen Hund nachgegangen, um möglichst schnell Gewissheit zu haben. Auch gerissene Beutetiere wurden bislang keine gefunden.
Brosi vermutet, dass der Wolf aus dem Schweizer Grenzgebiet zu Italien oder Frankreich stammt. Dass er unbemerkt nach Graubünden eingewandert und erst im Avers entdeckt worden ist, erstaunt ihn nicht weiter. «Das ist durchaus möglich.» Der Wolf sei wohl durchs Valle di Lei oder auf der San-Bernardino-Route nach Graubünden gelangt.

Bald ein Rudel?

Der andere Wolf hält sich bereits seit über vier Jahren in seinem Stammgebiet auf der linken Talseite der Surselva auf – zwischen Disentis und Laax. Anfang 2003 wurde genetisch nachgewiesen, dass es sich bei dem Tier um ein Männchen handelt. Ein Aufeinandertreffen der beiden Raubtiere hätte nur Folgen, wenn das zweite ein Weibchen wäre. «Dann besteht die Möglichkeit, dass wir bald ein Rudel im Kanton haben», so Brosi.

Copyright © 2005 by Südostschweiz Mediengruppe


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

21.12.2005, 16:42
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Longhair
Doppel-As




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Mae Govannen!

Protestmail ist raus!
Ach was ist doch der Homo Sapiens für ein großartiges Geschöpf! Ich schäme mich da ich auch alle Tiere, voran die Katzen und die Großkatzen, auch sehr liebe. Und der Wolf ist wunderschön!

Die Sesselfurzer kennen doch die Realität gar nicht! Und wir essen eh viel zu viel Fleisch...

Liebe volle Grüße
Longhair.


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Fahr' defensiv. Kauf dir einen Panzer.

26.11.2004, 23:39
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CleanerWolf
Wolf




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  Lasst die Schweiz nicht Europas Wölfe tötenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Die kleine Schweiz kann in ganz Europa einen neuen Ausrottungsfeldzug gegen den Wolf in Gang setzen. Und das mit dem Segen unseres Umweltministers Bundesrat Moritz Leuenberger. Wehren Sie sich zusammen mit Pro Natura dagegen. Schreiben Sie noch heute eine Protest-E-Mail an den Bundesrat.

Die offizielle Schweiz hat ein Problem mit dem Wolf. Seit 1995 sind 14 Tiere von Italien und Frankreich her in unser Land eingewandert. Von ihnen hat kaum einer länger überlebt. Für 7 Wölfe haben die Behörden eine Abschussbewilligung erteilt, obwohl der Wolf auch hierzulande streng geschützt ist. Nun will die Schweiz, dass Europa ihren Umgang mit dem Wolf nachmacht. Das könnte verheerende Folgen haben. Nur dank diesem strengen Schutz haben sich die Wölfe wieder erholt und breiten sich aus. Die Schweiz dagegen will das Rad der Zeit zurückdrehen. Sie hat nun dem ständigen Ausschuss der Berner Konvention einen gefährlichen Antrag eingereicht. Der Wolf soll nur noch in der Kategorie «geschützt» der Berner Konvention aufgeführt sein, nicht mehr in der Kategorie «streng geschützt». Dabei hat sich der Wolf in der Schweiz seit seiner Ausrottung noch nicht einmal fortgepflanzt.

Lassen Sie es nicht zu, dass die Schweiz den Schutz des Wolfs in ganz Europa unterminiert und seiner erneuten Ausrottung die Türen öffnet. Protestieren Sie mit einem Mail bei Bundesrat Moritz Leuenberger. Er hat den Antrag an den Europarat unterschrieben. Zeigen Sie ihm, dass Ihnen das Schicksal dieser faszinierenden Tierart nicht gleichgültig ist.

Hier ist der Link zur Pro-Natura-Seite:
http://www.pronatura.ch/content/index_fr.php?lang=DE
Dort rechts oben auf den Banner klicken um die Petition zu unterschreiben.


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Dr. Erich Klinghammer

25.11.2004, 18:05
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CleanerWolf
Wolf




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Meine Güte, was für eine Augenwischerei. Warum sollte der geänderte Schutzstatus zu mehr Akzeptanz führen? Hier wird lediglich versucht, das Abschiessen von Wölfen zu erleichtern und das ganze auch noch als "Schaffung von einheitlichen Verhältnissen" zu verkaufen.


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Dr. Erich Klinghammer

29.09.2004, 12:39
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tiger-lilly
Tiger




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Ein aktueller Artikel zum Thema:

Wolf soll künftig weniger streng geschützt sein

Bern (ots) - Heute ist der Wolf eine streng geschützte Tierart
gemäss dem Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen
wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume
(Berner Konvention). Der Bundesrat beantragt nun dem Ständigen
Ausschuss der Konvention, die konfliktträchtige Tierart
zurückzustufen in die Kategorie der geschützten Tierarten. Der Wolf
würde den gleichen Schutz geniessen wie der Luchs. Die zuständigen
Behörden hätten damit mehr Möglichkeiten, in Schadensituationen in
einen Bestand einzugreifen.

Der Bundesrat will bessere Voraussetzungen schaffen für die
Koexistenz von Wolf und Nutztieren im Berggebiet. An der nächsten
Sitzung des Ständigen Ausschusses der Berner Konvention (29. Nov.
bis 3. Dez. 04 in Strassburg) stellt die Schweiz deshalb den Antrag,
den Wolf von der Kategorie "streng geschützt" in die Kategorie
"geschützt" zurückzustufen. Dies hat der Bundesrat an seiner
heutigen Sitzung beschlossen. Wird der Antrag angenommen, hat der
Wolf in der Schweiz den gleichen Status wie der Luchs. Der Bundesrat
hofft, dass dadurch in den Berggebieten die Akzeptanz des Wolfes
steigt, Nutztierhalter die von Bund und Kantonen angebotenen
Herdenschutzmassnahmen vermehrt in Anspruch nehmen und das Risiko
von illegalen Abschüssen sinkt.

Die Rückstufung des Wolfes entspricht einem parlamentarischen
Auftrag: Der Nationalrat hatte 2003 bei der Beratung der Motion
Maissen den Schutz des Wolfes zwar knapp beibehalten, gleichzeitig
aber in einem Postulat der UREK-N den Bund aufgefordert, den
Spielraum der Berner Konvention im Umgang mit dem Wolf zugunsten der
betroffenen Bevölkerung auszunutzen.

Rückstufung bringt einheitliche Verhältnisse in Europa Als die
Berner Konvention im Laufe der 1970er Jahre erarbeitet wurde, war
der Wolf in vielen Ländern Europas bereits ausgestorben oder stand
kurz davor. Deshalb wurde ihm grundsätzlich der Status einer streng
geschützten Tierart verliehen. Weil aber 12 von 27 Ländern, in denen
Wölfe vorkommen, bei der Unterzeichung der Konvention einen
Vorbehalt angebracht hatten, ist der Wolf dort nur "geschützt",
statt "streng geschützt". Eine generelle Rückstufung ermöglicht nun
einen einheitlichen europäischen Schutzstatuts und gibt den 12
Ländern die Möglichkeit, ihre Vorbehalte zum Wolf zurückzuziehen.

Zudem haben sich bis heute die Bestände vielerorts erholt, und die
Wölfe besiedeln neue Gebiete (z.B. Deutschland, Frankreich,
Schweiz). Im Rahmen des im Jahr 2000 vom Europarat publizierten
Aktionsplans für die Erhaltung der Wölfe in Europa wurden in 29
Ländern Wolfsvorkommen untersucht. Es zeigte sich: In 18 Ländern
sind die Bestände stabil oder nehmen zu (inkl. Schweiz); in 7
Ländern sind sie stabil; in 2 Ländern sind sie stabil oder nehmen
ab, und von 2 Ländern liegen keine Angaben vor. Der Aktionsplan
erwähnt ausdrücklich, dass als Mittel für ein nachhaltiges
Management des Wolfs auch gezielte Abschüsse eingesetzt werden
können.

Bern, 24. September 2004


UVEK Eidgenössisches Departement für
Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation
Presse- und Informationsdienst


Auskünfte:
Willy Geiger, Vizedirektor BUWAL, Tel. 079 687 11 67
Reinhard Schnidrig, BUWAL, Sektion Jagd und Wildtiere, Tel. 031 323
03 07


Internet:
Link auf das Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen
wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume
(Berner Konvention) http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_455/index.html


Aktionsplan für die Erhaltung der Wölfe in Europa (in englisch)
http://www.coe.int/t/e/Cultural%5FCo%2Do...ronment/Nature%
5Fand%5Fbiological%5Fdiversity/Publications/SN113-E.pdf


Konzept Wolf des BUWAL: http://www.umwelt-
schweiz.ch/buwal/de/medien/presse/artikel/20040723/01106/index.html

Quelle: News Aktuell Schweiz

29.09.2004, 04:47
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Marina
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Marina ist offline
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Na ja, widersprüchliche Dinge wird es wohl überall geben oder?

Es wundert mich alles nicht. Ich habe ja schon vor einigen Posts meine Einstellung zu alldem kundgetan und dass ich gegen Jagd und Jäger bin, sollte auch hinlänglich bekannt sein.

Was hier geschieht, gefällt mir in keiner Weise. Die Tendenz im Allgemeinen bei uns macht mich regelrecht krank. Unsere Regierung hat sich in eine Richtung verändert, die mir nicht behagt. Diese Politiker haben es verstanden, Menschen Sand in die Augen zu reiben, damit sie nicht sehen, wie es wirklich ist und ihnen zu viel glauben. Das ist für Mensch und Tier in unserem Land ein grosser Mist. Es läuft alles falsch, irgendwie. Eine Minderheit sieht es, versucht sich auch zu wehren, aber die Mehrheit bestimmt oder? Wo wird denn nicht Wirtschaft und Profit vor alles andere gestellt? Kennt Ihr ein Land, in dem es nicht darauf hinausläuft? Ich nicht. Mancherorts geht es langsamer, als andernorts, aber die Richtung ist überall dieselbe.

Das hindert mich nicht daran zu protestieren, wenn ich Möglichkeiten sehe. Dass es in den Bergen zu Problemen kommen kann beim Zusammenleben von Wolf/Luchs und Mensch ist klar, aber es gibt bestimmt andere Möglichkeiten sie zu lösen, wenn da nicht Obgenannte wären, die Bauern und Schäfer und allgemein die Bevölkerung für ihre Zwecke missbraucht und ihr dies und das glaubhaft vormachen kann.

23.03.2004, 12:38
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
Wolf scheidet GeisterAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube das ist ein Uraltes Spiel. Der Mensch hat sich illegal und auf gewaltsame Weise etwas erkämpft und will es nun nicht mehr hergeben - komme was wolle. Und die quasi Einführung der Wolfsjagd trotz seinem Status als geschützte Art ist eine Sache wieder mal sehr nach Klüngel riecht. Ich will nicht sagen typisch Schweiz, aber dort werden so einge widersprüchliche Dinge ab und an verabschiedet.

Zitat:
Der Wolf scheidet die Geister

Umstrittener Schutz in der Schweiz
Die Rückkehr des Wolfs und dessen Unterschutzstellung bleibt umstritten. Während Pro Natura für Wolf und Luchs mehr Schutzmassnahmen fordert, wollen die Berggebiete dem Wolf weniger Raum geben als vom Bund vorgeschlagen. Die Schafzüchter zeigen sich ebenfalls wenig erfreut über das Konzept Wolf.

(ap) Die Naturschutz-Vereinigung Pro Natura kritisiert die vom Bund in die Vernehmlassung gegebenen Konzepte Luchs und Wolf. Der Bund wolle Luchs- und Wolfsjagd durch die Hintertür einführen und habe die Bestimmungen in vorauseilendem Gehorsam auf die Bedürfnisse der Jäger und Schafzüchter abgestützt, teilte Pro Natura am Montag mit. Sie verlangt deshalb vom Bund den Rückzug der Konzepte.

Erst im Juni 2003 habe der Nationalrat ausdrücklich bestätigt, dass der Wolf eine geschützte Tierart bleibe. Die Aufhebung des Schutzes für den Luchs sei gar nicht erst zur Diskussion gestanden.

Der WWF Schweiz will, dass die Schweiz massgebend dazu beiträgt, dass in den Alpen eine überlebensfähige Wolfspopulation garantiert wird. Zudem müsse Wilderei geahndet werden, sagte ein WWF-Vertreter im Regionaljournal von Radio DRS.

Berggebiete wollen mehr Freiraum
Für die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) sind die vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) erarbeiteten Vorschläge zum Konzept Wolf unangemessen. Sie fordert, dass die Kantone viel mehr Freiraum erhalten, insbesondere bei den Abschusskriterien. Im Gegensatz zum Buwal, das in seinem Entwurf zum Konzept Wolf für einzelne, schadenstiftende Tiere eine Abschussbewilligung befürwortet, wenn diese innert eines Monats 25 oder innert vier Monaten 50 Nutztiere gerissen haben, soll nach Ansicht der SAB ein Tier bereits abgeschossen werden können, wenn es innert Monatsfrist fünf oder in vier Monaten zehn Nutztiere getötet hat. Zudem müsse der Bund alle Kosten für den Schutz der Nutztiere und die Ersatzleistungen für die vom Wolf verursachten Schäden übernehmen.

Nach Ansicht der Schafzüchter gibt es kein Nebeneinander von Nutztieren und dem Wolf. Um zu einer Lösung zu kommen, müsse dem Wolf in der Schweiz der Schutzstatus weggenommen werden, sagte ein Walliser Vertreter der Schafzüchter im Regionaljournal von Radio DRS.

Gemäss dem überarbeiteten Entwurf für das Konzept Wolf unterstützt der Bund Kantone, Regionen und Tierhalter bei Schutzmassnahmen. Durch Wölfe entstandene Schäden werden durch Bund und Kantone gemeinsam entschädigt. Die wichtigsten Neuerungen im überarbeiteten Konzept Luchs betreffen Regionen, in denen eine dichte Luchspopulation die Reh- und Gemsbestände stark beeinflusst. Hier können mit Zustimmung des Bundes Tiere umgesiedelt werden. Ist dies nicht möglich, kann der Bund auch Regulierungsabschüsse genehmigen.

Quelle: NZZ


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

23.03.2004, 12:14
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CleanerWolf
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Zitat:
Walliser Regierung bestätigt Abschussbewilligung für Wölfin

Sitten - Die Walliser Kantonsregierung hat definitiv grünes Licht gegeben für den Abschuss einer Wölfin im Zwischenbergtal. Die Forderung des BUWAL, die Abschussbewilligung auszusetzen, wurde nicht erhört. Der zuständige Wildhüter wird das Tier erlegen.
Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) hatte geltend gemacht, dass die zu Abschuss freigegebene Wölfin in diesem Jahr eventuell Junge haben werde. Dazu liegen aber keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnise vor, wie der Walliser Staatsrat Jean-René Fournier gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Bewiesen sei jedoch, dass genau diese Wölfin im letzten Jahr auf den Alpen Pontimia und Irgeli 28 Schafe gerissen habe und im vergangenen März ein weiteres im Zwischenbergtal. Deshalb habe die Walliser Kantonsregierung beschlossen, die Abschussbewilligung für die Wölfin aufrecht zu erhalten.

Das BUWAL hat laut dessen Vize-Direktor Willy Geiger Verständnis für den Entscheid der Walliser Kantonsregierung. Bereits im vergangenen Jahr sei die Abschussbewilligung aufgeschoben worden. Für das BUWAL wäre es aber gemäss Geiger nach wie vor vertretbar gewesen, auf den Abschuss zu verzichten.



bert (Quelle: sda)

Quelle : http://www.news.ch/detail.asp?ID=140122

Na klasse! Wieder mal haben sich die Wolfshasser durchgesetzt!
ich glaub das einfach nicht! Das Limit von 50 Schafen innerhalb von 3 Monaten ist in diesem Fall nicht überschritten worden und von Artenschutz scheint man in der Schweiz auch nicht viel zu halten
Ich könnte kotzen! Die Schrumpfköppe, die das entschieden haben, sollten mir lieber nie über den Weg laufen!

Leb wohl...


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Dr. Erich Klinghammer

Dieser Beitrag wurde von CleanerWolf am 23.05.2003, 21:54 Uhr editiert.

23.05.2003, 21:54
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Diese Mail erreichte mich heute von Elli Radinger (www.wolfmagazin.de):
Zitat:
Liebe Wolfsfreunde!

In der Schweiz soll eine Wölfin zum Abschuss freigegeben werden.
Nachstehende Meldung erreichte uns vom BUWAL. Die Gruppe Wolf Schweiz hat
bisher noch nicht reagiert. Wir hoffen, von dort in Kürze einige
Protestadressen zu bekommen und werden Sie weiter informieren. Bitte
verbreiten Sie die nachstehende Meldung (mit Quellenangabe) an so viele
Adressen wie möglich weiter.

E.H. Radinger
Chefredaktion Wolf Magazin
redaktion@wolfmagazin.de
www.wolfmagazin.de

*************************

Schweiz: Wölfin zum Abschuss freigegeben

Das BUWAL ersucht den Kanton Wallis, seine Bewilligung zum Abschuss einer
Wölfin auszusetzen, die im Zwischbergental VS einige Schaf gerissen hat.
Zuerst müssten Schutzmassnahmen für die gefährdeten Schafe zum Zug kommen.
Ausserdem seien ethische Aspekte zu prüfen, falls sich die Hinweise
erhärten, wonach die Wölfin Junge haben könnte.
Der Walliser Staatsrat Jean-René Fournier gab die Wölfin zum Abschuss
frei, nachdem genetische Analysen gezeigt hatten, dass es sich bei den
Schafrissen vom Juli 2002 auf der Alp Pontimia VS und einem neuen Fall im
März 2003 im Zwischbergental um dieselbe Wölfin handelt.

In einem Brief vom 7. Mai 2003 bat BUWAL-Direktor Philippe Roch den
Walliser Staatsrat, den Abschuss der Wölfin aufzuschieben und die
Bewilligung auszusetzen, bis neue Präventionsmassnahmen ergriffen sind.
Ausserdem könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Wölfin dieses Jahr
Junge haben wird, gibt es doch Hinweise, wonach sie in Italien von einem
zweiten Tier begleitet wurde.

Nach den Angriffen vom Sommer 2002 auf der Alp Pontimia war im Rahmen des
Wolfprojektes Schweiz ein spezieller Schutz für die gefährdeten Schafe
eingerichtet worden. Darauf hin hatte der Kanton Wallis in Absprache mit
dem BUWAL entschieden, die damals bereits erteilte Abschussbewilligung so
lange zu suspendieren, wie keine neuen Schafe zu Schaden kommen, was bis
im März dieses Jahres auch nicht geschah.

Gemäss Wolfskonzept Schweiz verfällt eine Abschussbewilligung nach 60
Tagen, wenn keine weiteren Schäden auftreten. Eine Bewilligung ist
möglich, wenn in einem Monat 25 oder in vier Monaten 50 Schafe gerissen
werden.

Die Kantone erhielten vom Bund Anfang 2003 die Kompetenz übertragen,
Bewilligungen für den Abschuss einzelner Schaden stiftender Großraubtiere
zu erteilen. In seinem Schreiben vom 7. Mai betonte Roch, dass das BUWAL
die neuerliche Erteilung einer Abschussbewilligung nur mit tragen könne,
wenn alle möglichen Schutzmaßnahmen für die Schafe im Schadensgebiet
getroffen wurden. Ausserdem sei die Bewilligung unter ethischen
Gesichtspunkten sorgfältig zu prüfen, falls sich bisher unbestätigte
Hinweise verdichten, wonach die Wölfin trächtig sein könnte.

Meiner Meinung nach verstösst diese Entscheidung gegen internationale Artenschutzabkommen. Hoffentlich gibts bald Protestadressen. Ich halte Euch auf dem Laufenden.


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Dr. Erich Klinghammer

10.05.2003, 14:30
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Marina
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Ja, das ist die einfachste Lösung. Eines muss vielleicht doch gesagt werden. Hier ist alles enger aufeinander als zum Beispiel in den Wäldern von Norwegen. Der Lebensraum, selbst für Menschen, wird in unserem Land immer enger. Aber ich finde es daneben, zu verlangen, dass sich ein wildes Tier an diese von Menschen aufgestellte Regeln hält. So ein Schwachsinn! Ich persönlich bin sehr traurig über diese Einstellungen. Denn auch ich bin überzeugt, dass es andere Möglichkeiten geben würde. Sie zu sehen und umzusetzen braucht Denken, den Willen, auch den Wolf zu akzeptieren und Finanzen.

Die Bauern in den Bergen bei uns haben es sehr schwer, ihre Existenz behalten zu können und zu überleben. Das ist eine Tatsache, die gerne übersehen wird und oft wird gebrummt "Die reiche Schweiz". Vergesst sowas endlich. Es gibt auch hier immer mehr Armut und einen ausblutenden Mittelstand. Aber es wird trotzdem andere Möglichkeiten geben, dass Wolf und Mensch zusammen leben kann.

27.01.2003, 10:52
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