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nebelparder
Neofelis nebulosa




Dabei seit: August 2003
Herkunft: die letzten südostasiatischen Regenwälder

Beiträge: 143
nebelparder ist offline
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Dieser Fall ist ja so ähnlich wie der Thread "ein Leopard tötete mindestens 7 Menschen"

Es ist schrecklich, dass Tiere für eine normalen Vorgang der Natur hingerichtet werden! Dabei zeugt das doch eher von einer gewissen Intelligenz der Tiere, wenn sie lernen wo es die leichteste Beute gibt. Und wie sollen die Tiere denn wieder heimisch werden, wenn es von Anfang an schon solche Probleme gibt, dann kann man alles gleich wieder verwerfen!!!


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Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

05.10.2003, 11:01
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Artami
Junglöwin




Dabei seit: Dezember 2002
Herkunft:

Beiträge: 412
Artami ist offline
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das habe ich nicht gehört/ gelesen....interessant!
es ist doch ganz normal für solche Tiere, oder nicht???
aber nein.....statt irgendeine vernünftigere Lösung zu finden, müssen sie das Tier natürlich abknallen...ist scheinbar die einfachste und schnellste Lösung


__________________
Wenn alle Tiere, die umsonst gelitten haben, im gleichen Moment schreien würden, würde eine unglaubliche Katastrophe die Welt verwüsten, und die wenigen überlebenden Menschen würden taub und im Wahnsinn umherirren.
OSCAR GRAZIOLI

04.10.2003, 21:57
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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
Herkunft:
Camargue (F)
Beiträge: 814
Marina ist offline
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Ich bin heute wegen eines Luchses sehr traurig. Und ich denke, ich stell das einmal hier in den Thread. Ich habe gestern eine Meldung im Internet gelesen, dass ein Luchs erschossen wurde, weil er nun mehr als 15 Schafe gerissen haben soll. Todesstrafe für Tiere für einen ganz normalen Naturvorgang bei ihnen? Ach, das macht mich wirklich ....

Warum werden Tiere oft mit den Massstäben von Menschen gemessen und dann doch nicht gleich behandelt?

Nun lassen wir die Fragen. Das ist sinnlos. Antworten werden sich nicht finden. Aber ich finde, dass es ein Armutszeugnis ist, auf diese Weise mit einem Tier umzugehen. Ich kann nichts tun, ausser meinen Protest kundtun, was ich gemacht habe, aber ob das an die richtige Stelle gekommen ist und wahrgenommen wird, weiss ich nicht.

03.10.2003, 08:22
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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ich stimme marina zu...
es ist schon scheiße das vorhandene luchse oder gar auch wölfe in deutschland nicht geduldet werdne...
es ist doch wirklich eine bereicherung...
wenn man bedenkt das sie ja vorher auch hier in deutschland vorkaen..
warum sollte man sie dann nicht wieder einsiedeln???

ich könnte mir vorstellen...
das jäger dagegen sind...
weil sie dann nicht mehr soviel jagen können...
denn der luchs oder auch wölfe würden den bestand an niederwild regulieren...
würden auch vielleicht den fuchs verdrängen...
und die jäger gehen auch mit dem argument vor...
das die tiere spaziergänger angreifen könnten...
oder hunde töten könnten...


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In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

19.12.2002, 19:43
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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
Herkunft:
Camargue (F)
Beiträge: 814
Marina ist offline
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Dass sich die Jäger und die SVP dagegen wehren, erscheint mir normal. Irgendwie passen sie zusammen. Und oft sind die Leute über die taktisch und geschickt gemachten Äusserungen dieser Partei so geblendet, dass sie blind auf sie hören und den Weg einschlagen, den diese vorgibt.

Doch gerade die Leute, die dies tun, sind oft im Grunde die leidtragenden und merken es nicht einmal. Diese Partei ist vo etwas von verlogen und irgendwie weltfremd in ihrer Verschlossenheit. Darum, es wundert mich nicht, dass der Widerstand von dieser Seite her kommt.

Ach ja, das mit der Partei ist bitte meine persönliche Meinung.

Ich finde die Luchse wirklich faszinierend. Diese scheuen Tiere gefallen mir und ich seh in ihnen keinerlei Bedrohungen, sondern eine Bereicherung in der Natur.

24.09.2002, 10:35
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gepard





Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Kiel (Schleswig-Holstein)

Beiträge: 495
gepard ist offline
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  Weitere Luchse ziehen in die Ostschweiz - in den ThurgauAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Weitere Luchse ziehen in die Ostschweiz - in den Thurgau

Frauenfeld - Zwischen Oktober 2002 und April 2003 sollen zwei bis drei Luchse aus dem Jura in den Hinterthurgau umgesiedelt werden. Wie das Thurgauer Kantonsforstamt mitteilt, soll damit die geplante Zahl von acht bis zwölf Luchsen in der Nordostschweiz erreicht werden.
Der Luchs war einst Teil der einheimischen Tierwelt. Vor rund 100 Jahren wurde er ausgerottet. Seit 1971 wird das Raubtier in den Zentral- und Westalpen und im Jura wieder angesiedelt. Obwohl es auch im östlichen Teil des Landes viel geeigneten Lebensraum gibt, konnte er sich hier trotz vereinzelter Zuwanderung nicht etablieren.

Das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) schlug deshalb 1999 den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau und Zürich die aktive Ansiedlung von Luchsen vor. Ziel ist es, in der Nordostschweiz eine überlebensfähige Luchspopulation aufzubauen und langfristig zu sichern.

Die Regierungen der genannten Kantone haben Ende 2000 dem Projekt Luchsumsiedlung Nordostschweiz (Luno) zugestimmt. Es wurde beschlossen, innert ein bis zwei Jahren acht bis zwölf Luchse freizulassen.

Sechs Luchse wurden 2001 in die Ostschweiz gebracht und im Gebiet um den Tössstock und im Toggenburg ausgesetzt. Fünf davon haben zwischen Ricken, Walensee, Alpstein und Rheintal ihre Reviere gefunden. Ein Luchs ist vor Jahresfrist spurlos verschwunden.

Widerstand in St. Gallen

Gegen die für diesen Winter geplante weitere Ansiedlung von zwei bis drei Tieren in St. Gallen wehren sich Jäger und Exponenten der SVP: Sie haben im Juli die Petition «Stopp Luchs-Versuch» mit 14'000 Unterschriften eingereicht.

Auch im Kanton Zürich ist eine weitere Aussetzung derzeit nicht erwünscht. Der Kanton verweist auf seine vier Freilassungen vom letzten Jahr. Deshalb hat sich dieses Mal der Kanton Thurgau bereit erklärt, aktiv zu werden.
Allerdings sind die räumlichen Möglichkeiten im Thurgau beschränkt. Nördlich der Autobahn A1, die eine schwer überwindbare Barriere darstellt, gibt es nur wenig geeigneten Lebensraum.

Damit werden die Luchse zwangsläufig im Hinterthurgau und damit in der Nähe der beiden Nachbarkantone freigelassen werden müssen. Es ist damit zu rechnen, dass sich die ausgesetzten Tiere nicht nur im Thurgau aufhalten werden.

Quelle: news.ch

11.09.2002, 00:31
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