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SirLeo
Sir Leo von Pard




Dabei seit: Juli 2004
Herkunft: Hipsterville
Berlin (DE)
Beiträge: 249
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hm.. ich weiss jetzt nicht so recht in welchen Thread ich das reinstecken soll, aber ich glaub hier passts ganz gut.

Hab diesen Artikel eben bei der AZ Namibia gesehen (auch wenn er nichtmehr so aktuell ist). Hier wird über eine Preisverleihung der CCF für besonderen Einsatz für Geparden berichtet. Nebenbei werden aber auch einzelne Projekte aufgezählt, ich finde das echt beachtlich angesichts dessen dass das ganze ja auch Geld kostet, und das bestimmt nicht wenig.

Ich halte das ganze für eine echt gute Sache, da es am Naturschutz seitens der Namibischen Regierung ja noch heftig harpert.


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Es sind immer nur Kleinigkeiten

26.08.2004, 11:20
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
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  17.04.2003 zdf auslandsjournalAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Das Auslandsjournal berichtete gestern über die Geparde von Saddams Sohn, zeigte Bilder von ihnen und nahm dies zum Anlass um nochmals auf die bedrohliche Lage der Gepardenpoppulation hinzuweisen, indem man einen Bericht über Lauri Marker ausstrahlte....

Ich habe ja schon berichtet was sie tut (siehe unten), allerdings hat sie zwischenzeitlich noch eine neue und wie ich finde wieder mal ganz tolle Idee verwirklicht ....

Bekannt ist ja, dass viele Farmer, besonders aber die weniger reichen Hütehunde mit ihren Herden mitziehen lassen.... nun sind Hütehunde aber nicht unbedingt gleichzeitig gute Wachhunde... Lauri Marker hat diese Tatsache zur Grundlage für weiterreichende Gedanken genommen und sich eine Hunderasse ausgesucht die hervorragende Hüteeigenschaften, mit gleichermaßen gut ausgebildeten Wachhundinstinkten in sich trägt.... der ANATOLISCHE SCHÄFERHUND.

Sie züchtet diese Hunderasse und gibt den Nachwuchs an die Farmer .... und die haben wieder eine Sicherheit mehr....


Danke Lauri!

Coban Copegi, Karabas, Kangal-Hund, Anatolischer Schäferhund
Rassengeschichte:
Vor rund 1000 Jahren drangen die Turkvölker nach Kleinasien vor und besetzten das Gebiet der heutigen Türkei. Sie brachten große Hirtenhunde mit, von denen der Karabash abstammt.

Allgemeines:
Die türkischen Schafhirten haben Hunde nie zum Hüten, sondern nur zur Verteidigung ihrer Herden gegen Raubtiere verwendet. Diese Hirtenhunde wurden pauschal als "coban kopegi" zusammengefaßt, doch in den 1970er Jahren untersuchten die Züchter die verschiedenen Typen und entdeckten mehrere regionale Unterschiede. Schäferhunde des Karabash-Typs finden sich in der Zentraltürkei und ähneln sehr den Schäferhunden im Osten des Landes. In seiner Heimat bleibt der Karabash ein Hirtenhund, der die Herden vor Wölfen, Bären und Schakalen schützt. Der eigenwillige und unabhängige Hund ist kein idealer Hausgenosse, obwohl er sich bei gründlicher Sozialisierung einigermaßen an das Leben in der Familie anpassen kann.

folgendes Bild wurde angehängt:


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 18.04.2003, 10:44 Uhr editiert.

18.04.2003, 10:39
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Nala
Löwin




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hmmmmmm ... eigentlich hab ich zu Beginn des Threads ziemlich ausführlich dargelegt, was der CCF tut. Sie klären sehr wohl die Farmer auf und arbeiten mit ihnen zusammen, unterstützen sie und damit auch die Geparden.
Ich werfe der guten Frau nur vor, dass sie einige der Geparden, die von Farmen gefangen gehalten wurden an Zoos in den USA geleitet hat, ich sehe da nämlich keinen Grund für... aber was sie tut um vor Ort für Aufklärung zu sorgen ist schon beachtlich vor allem, weil die Wirkung da ist...


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 23.10.2002, 07:25 Uhr editiert.

23.10.2002, 07:24
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Winfried
Mitglied



Dabei seit: August 2002
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Vom CCF steht auch was in der Neuen natur kosmos Zeitschrift drin. Kann mir einer mal genauer beschreiben was die da mit den Geparden machen? Klären die, die Farmer denn nicht auf?
Winfried


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Schneeleopard

21.10.2002, 20:21
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Panther
Pantherkönig




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Camargue (F)
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ich habe gesehen lauri marker bei uns in die tv. im moment ich schau wegen die schlimmen ueberschwemmungen in unser land im sueden. und als ich das so angeschaut habe, nala, ich dachte, das klingt doch wirklich gut? du hast jetzt schon andere infos hast du gesagt?

schade. denn was da wurde gesagt, auch von ihr, war gut. so kann sich veraendern auch das.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

10.09.2002, 07:24
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Panther
Pantherkönig




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Camargue (F)
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das ist ein sehr interessant bericht, der mich wider einmal in die meine meinung bestaerkt. wenn ein weg gefunden wird, das koennen mensch und tier leben in einigermassen frieden, das geht vil besser, als auf dies und jenes schimpfen und wettern.

wer studiert so eine tier, egal welches, kommt auch darauf, wie auf naturliche art und weise, eine schutz gefunden werden kann fuer beduerfnisse auch der menschen, die da leben.

und wer sich auseinandersetzt mit etwas, das ihm ist bis dahin fremd und dadurch unheimlich oder ihm vorkommt als gefahr (sei dies nun tier oder andere sorte mensch, ich mein andere rasse oder nationalitaet oder was auch imer), der beginnt zu verstehen, vorurteile werden langsam abgebaut und die wahrheit kommt zu die vorschein.

damit man nicht bekaempft das andere, sondern wird neugirig und findet interessant und bemueht sich auch, beides in die schutz einzubeziehen.

in vile hinsicht das ist auch bei uns so. und auch bei uns es hat mit so dinge problem, ob mit mensch oder tier. darum ich kann gut nachvollziehen, um was es da geht.

miteinander ist allemal besser als ein staendig gegeneinander.


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Panther Koenig Jamie oder auch CJP ...

04.09.2002, 15:54
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Nala
Löwin




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*mrowwwwwwwwww*
Vielen Dank an den Kalenderbestücker... 28.08. 21.00 WDR

Bisher kannte ich nur die "Schreibe " von Lauri Marker (für Interessenten eine pdf Datei in Englisch zu erhalten unter: www.cheetah.org/ccf/pdfs/ccfnews16.pdf)

Und gestern Abend von dem originellen Einstein Deutschlands (Joan Pütz) vorgestellt, in Wort und Bild.
Ich möchte für diejenigen, die die Sendung nicht gesehen habe einmal das Lauri Marker Spezial zusammenfassen.

Sie liebt die Cheetahs...
und mit der Zeit, hat sich ihre Einstellung zum Leben in Namibia geändert. Vor 15 Jahren noch, war sie stinksauer auf jeden, der einen Geparden geschossen hatte und naja, die Farmer in Namibia waren und sind es teilweise heute noch, nicht zimperlich, was das Töten der Gefleckten angeht. Die Geparden haben weitaus mehr als jede andere Raubkatzenart in Namibia, Geschmack am fressen junger Kälber gefunden, und nicht nur mal eben eins oder zwei... da sahen sich die Farmer (übrigens viele deutscher Abstammung) genötigt etwas dagegen zu tun... ('s ist wie mit den Nacktschnecken, wären die so groß wie ein Gepard weiha... jo sorry der Seitenhieb musste sein) Also Lauri, jedenfalls hatte zu Beginn kein Verständnis für die Farmer... und die, sahen Geparden eben als Blutrünstige Monster, hatten und haben teilweise auch heute noch keine Ahnung von deren Verhalten etc...
Lauri gründete einen Verein (den CCF) zum Schutz ihrer Lieblinge. Aber ... mit dem Alter kommt die Weisheit... sie befasste sich auch eingehend mit den Sorgen und Nöten der Farmer.
"Es ist nicht immer so, dass es nur einen gangbaren Weg gibt, wenn zwei unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen, ... um den Tieren zu helfen, muss man die Bedürfnisse der Menschen, die mit ihnen Leben müssen verstehen..."
Und sie hat es verstanden... und wie! *bewunder*
Weil eigentlich ist es noch nicht mal schwierig... Nachdem sie drei Jahre in Namibia das Leben der Pardis studiert hatte und sich wärenddessen auch bei den ortsansässigen Farmern immer wieder hat sehenlassen, begann sie die Zusammenarbeit... drei einfache Schritte waren nötig um die Herden der Farmer zu schützen.
Beispiel Jörg Dieckmann (Farmer in Namibia, der seine Herden nach Lauris Methode schützt und sich mit Erfolg angagiert darum bemüht, dass auch andere Farmer seiner Generation (mitte 30) ähnlich bewusst mit den Wildkatzen umgehen.

1.) Fortpflanzungsregulierung
d.h. die Rinder sollen möglichst alle zur gleichen Zeit ihren Nachwuchs bekommen, denn dann ist er leichter zu schützen ... so ist es bei den Gnus von Natur aus ja auch eingerichtet (zumindest dann, wenn deren Population mal wieder etwas niedriger ist)
2.)
ein Hirte muss her, weil gerade die Cheetahs sehr Menschenscheu sind (na wen wunder...)
3.)
Esel werden in die Rinderherden integriert
weil: Esel sind nicht so ängstlich wie Rinder (Zebras ja eben auch nicht und die sind auch immer mit den Gnus unterwegs... ja man achte auf die Umwelt) na jedenfalls greifen die Esel den "Feind" an und schaffen es tatsächlich einen Geparden in die Flucht zu schlagen...

Meiner Meinung nach ist es nicht schwierig diese Maßnahmen einzuleiten... und wie gesagt, die Farmer sind kommunikationsbereit (zumindest die jüngere Generation)
Das einzige Problem ist eben die Verbreitung dieser Infos...
Aber auch da sind mittlerweile viele Möglichkeiten gegeben, die auch genutzt werden ... Beispiel : Wildliveschulen an deren Bestehen auch der Verein von Matto (Leben für Geparden e.V.) beteiligt ist.


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...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 29.08.2002, 16:26 Uhr editiert.

29.08.2002, 09:14
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