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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: NRW

Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Hmmmm ...

... früher reagieren. Schön und gut, aber Kidogo hat das schon richtig erkannt, glaube ich: WOHIN mit den Tieren ... und WIE und WORIN transportieren???

Ist ein nicht wegzudiskutierendes Problem ... und das mit der gerichteten Sensationsgier wäre im Falle einer ausführlichen Berichterstattung über die verendenden Tiere in den Zoos ganz genauso negativ bewertet worden, wie Du es jetzt bei den fehlenden Bildern des Grauens tust, Shir Khan.

Von daher ... ich schau' mir NIX dergleichen im TV an. Das Bild des ertrinkenden Elefantenbullen in der Zeitung hat mir vollkommen gereicht, um loszuheulen ...


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

18.08.2002, 23:08
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
schon gutAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich sehe, daß es ein sehr großer Aufwand ist. Das war aber auch unumstritten. Die Zoos in den östlicheren Gebieten wurden überrascht, aber alle nachfolgenden hätten früher reagieren können. Magdeburg ist der erste Zoo der schon Tage vorher reagiert.

Aber was ich so ankreide ist die Darstellung in den Medien. Den ganzen Tag seh ich nur Straßen (immer die gleichen) und Menschen (auch immer die gleichen) und Berichte (auch immer die gleichen). Bis her habe ich nur 2 Berichte aus einem Zoo, oder allegemein über die Lage der Tiere gehört. Diese gerichtete Sensationsgier stört mich. Tiere sehen meistes kein Fern, also dann auf die Menschen halten. *bäää*


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

18.08.2002, 22:47
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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Serengeti, hinten links

Beiträge: 518
Kidogo Gepard ist offline
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an den Luchs und all jene, die es lesen:

"Lieber zuerst mal seine eigene Haut retten genau..."
hmm.. ich bin mal frech, aber ich würde behaupten, dass man nicht davon ausgehen sollte, dass die zoo-verantwortlichen in erster linie die eigene haut retten wollen, ohne auch an möglichenkeiten der evakuierung der tiere aus den potentiell gefährdeten regionen zu denken. man sollte bedenken, dass eine vollständige evakuierung eines zoos entsprechend viele gehege anderswo erforderlich macht und bedenkt man macherlei grösse und „einwohnerzahl“ eines zoos, die oftmals die 1000-ergrenze überschreitet, wird einem schnell klar, welcher logistische aufwand erforderlich wäre, dies schnell, kostengünstig und nach alle dem noch möglichst schonend zu bewerkstelligen. und selbst wenn es gelingen sollte, die benötigten gehege bereitzustellen, so gestaltet sich die evakuierung als solches zum problem, denn während ich für den menschen vergleichsweise harmlose tiere recht schnell abtransportieren könnte, würden für grössere wildtiere entsprechende transportkisten benötigt, die kein zoo in ausreichend grossem masse bereitstehen hat, um den abtransport schnell genug in die wege zu leiten. selbst wenn genügend raubtier-transportkäfige vorhanden wären, so bezweifle ich, dass da gegebenenfalls elefanten und nilpferde hineinpassten.
hinzu käme, dass man mancherlei tier nicht problemlos im käfig verladen transportieren kann, was zu allem überfluss den anästhesisten auf den plan ruft – nicht ganz unproblematisch, bedenkt man den relativ schwachen kreislauf der katzen (und möglicherweise nicht nur diese).

zusammenfassend müsste man die zoos in sofern in schutz nehmen, als dass sie in kurzer zeit nie in der lage sind, je alle tiere zu retten, da der transport als solcher zu lang dauert, es wäre aus zoo-sicht erst gar nicht finanzierbar, transportmittel sind ohnehin begrenzt und gehegekapazitäten gibt es kaum... welche wahl hat man da als zoo-direktor? und selbst wenn den zoo-verantwortlichen das eigene leben mehr wert ist, als das ihrer tiere, so wissen sie auch, dass die tiere ihre finanzquelle sind und allein das wäre motivation genug, die tiere am leben zu halten.

18.08.2002, 20:30
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Candy
Terrier




Dabei seit: März 2002
Herkunft: Pulheim
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 252
Candy ist offline
  Hochwasser zerstört Zoos - Tiere ertrinken in den FlutenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Eilenburg/Riesa (dpa) - Das katastrophale Hochwasser in Ostdeutschland hat auch in vielen Zoos in Sachsen und Sachsen-Anhalt schwerste Schäden angerichtet. Zahlreiche Tiere kamen in den Fluten um, Gehege stehen unter Wasser, berichtete die Deutsche Tierpark Gesellschaft (DTG) in Solingen. Inzwischen hätten einige nicht von dem Hochwasser betroffenen deutsche Zoos und Tierparks, aber auch Privatleute ihre Hilfe angeboten und wollten Tiere aufnehmen, für die es sonst keine Rettung gebe.

Der Tierpark in Eilenburg, das vom Hochwasser der Mulde stark in Mitleidenschaft gezogen ist, sei zerstört. Für viele Tiere kam jede Hilfe zu spät. Der Tierparkleiter und seine Mitarbeiter konnten aber einige Kleintiere einsammeln. Das Damwild ließen sie frei, damit es vor den Wassermassen flüchten kann. Einige der Beschäftigten mussten den Angaben zufolge vom Dach des Kassenhäuschens gerettet und in Sicherheit gebracht werden.

Schwere Schäden gab es auch im Tiergarten Riesa an der Elbe sowie im Tierpark Oschatz. Überflutungen drohten nun in den Tierparks Dessau und Wittenberg, der Tierpark in Stendal benötige ebenfalls Hilfe, hieß es.

Gerade für die Tierparks in Sachsen und Sachsen-Anhalt, die in den vergangenen Jahren mit schweren Aufbau- und Übergangsproblemen zu kämpfen hatten, bedeute das Hochwasser eine Katastrophe, betonte die DTG. Ihr gehören viele der betroffenen Tierparks an. Die Gesellschaft hat ein Spendenkonto eingerichtet und ruft Tierfreunde, Firmen und Institutionen zur Hilfe auf.

http://www.deutsche-Tierparkgesellschaft.de

© dpa - Meldung vom 17.08.2002 19:14 Uhr


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18.08.2002, 00:08
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Es scheint einfach kein Ende nehmen zu wollen. Eben kam bei NTV ein Bericht, daß der Zoo in Magdeburg unmittelbar vor der Überflutung steht. Heute Nacht soll alles vorbereitet werden alle Tiere zu evakuieren.

Morgen sollen dann alle Tiere in Transportboxen kommen und in Sicherheit gebracht werden. Eine Pflegerin sagte, daß besonders die Tiger nervös sind und wohl nicht freiwillig in die Boxen gehen werden. Es sei allso zu befürchten das für einige der Stress zu groß sein wird. Leider muß es so kurzfristig sein. Man hat die Flut wohl zu spät ernst für voll gesehen. Nun herrscht Eile.

Dieser Beitrag war einer von wenigen, die man bisher über Tiere sehen konnte, da diese Arbeiten wohl ehr als Kür angesehen werden. Wann der Zoo in Magdeburg wieder eröffnet werden kann, hängt von den Ausmaßen der Flutung ab, die man in den nächsten 48 Stunden erwartet.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

17.08.2002, 17:38
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Appaloosa
Löwe




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: L.E. / Germany
Sachen (DE)
Beiträge: 220
Appaloosa ist offline
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@Shir Khan: Ein Löwe musste leider getötet werden. Sowie ein Nilpferd und ein Bär. Gorilla "Pong" flüchtete bei der Evakuierung des Geheges. Weiterhin ist ein Seelöwe entkommen. Er wurde in der Moldau gesichtet.


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MfG Appaloosa

Dieser Beitrag wurde von Appaloosa am 15.08.2002, 13:59 Uhr editiert.

15.08.2002, 13:58
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PantherinPat
Jaguar



Dabei seit: April 2002
Herkunft:

Beiträge: 396
PantherinPat ist offline
  Dresdner ZooAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hat jemand was vom Dresdner Zoo gehört?

Der Zoo liegt in der gleichen Höhe wie der Hauptbahnhof und dieser war ja schon unter Wasser.

In Dresden mußten ja der Strom, Wasser und die Telefone abgestellt werden, sogar das Internetnetz ist zusammengebrochen.

Wasser ist die zerstörerischte Naturgewalt die es gibt, schlimmer wie Feuer oder ein Wirbelsturm. Ich kenne die Sächsische / Böhmische Schweiz gut, und daher bin ich auch ziemlich geschockt, wenn ich das alles sehe. Die Tiere und Menschen haben da wenig Chancen heil hinauszukommen.

15.08.2002, 12:40
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Luchs
Kleinkatze




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Luchs ist offline
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Das habe ich auch gelesen. Es tut mir wirklich Leid um die armen Tiere, aber was bringt es ihnen eigentlich in Gefangenschaft zu leben?

Allerdings muss ich Cat recht geben. Ewakuieren, an das haben sie gar nicht gedacht. Lieber zuerst mal seine eigene Haut retten genau...wenn den Tieren was zustößt, ja das wollte ich nicht, hab keinen Ausweg gefunden, und auch ähnliche Ausreden kommen. Aber dass der Mensch egoistisch ist, wissen wir ja schon. Wenigstens wurden ja ein paar Tiere gerettet... (wobei ich mich wieder fragen muss, ob die Tiere wirklich glücklich in den Zoos sind...)

Luchs


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Tiere sind die besseren Menschen!

15.08.2002, 12:34
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Simba
Routinier




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Beiträge: 310
Simba ist offline
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Hier eine Pressemeldung:

Unwetter: Prager Zoo muss Tiere töten

PRAG - Zu den Opfern des Jahrhunderthochwassers gehören auch die Dickhäuter des Prager Zoos: Schweren Herzens mussten Tierpfleger in der Nacht zum Mittwoch den durch zahlreiche tschechische Filme bekannt gewordenen Elefantenbullen Kadir töten.

Dies teilte der Zoodirektor Petr Fejk mit. Das 36 Jahre alte Tier sei vom Kampf gegen die Fluten völlig erschöpft gewesen und drohte zu ertrinken.

Auch ein Nilpferd-Weibchen sowie ein Löwe und ein Bär konnten nicht mehr gerettet werden und mussten getötet werden. Sie waren wegen ihres hohen Alters nicht mehr transportfähig.

Drei Elefantenkühe, die seit Jahren mit Kadir zusammen im Elefantenhaus lebten, wurden in letzter Minute aus dem überschwemmten Elefantenhaus in Sicherheit gebracht.

Über Schutzwall hinweg

Trotz vier Meter hoher Schutzwälle waren die Fluten der Moldau ins Elefantenhaus des Troja-Tierparks im Norden der tschechischen Hauptstadt eingedrungen.

«Kadir wurde immer schwächer», sagte Fejk unter Tränen. Trotz aller Anstrengungen habe der Elefantenbulle nicht gerettet werden können. «Uns blieb keine andere Möglichkeit, als sein Leiden zu verkürzen.» Der schwergewichtige Filmstar war vor allem bei Kindern sehr beliebt.

Die braunen Fluten der Moldau rissen auch das Robbengehege samt einer Robbe mit sich. Etwa 400 Tiere konnten von den Pflegern in einer dramatischen Rettungsaktion in Sicherheit gebracht werden, darunter auch zwei je zwei Tonnen schwere Nashörner und mehrere Gorillas.

QUELLE: SDA

14.08.2002, 23:13
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Nach den neusten Nachrichten scheint auch ein Nilpferd bereits tot zu sein. Es wird auch was über zwei weitere Elefanten etwas gemunkelt, aber nichts offizielles. Leider habe ich hoch keine Informationen über Löwen, Tiger, Leoparden, Geparde oder andere Tiere gesehen. Wer etwas weis kann es hier her posten. Wäre lieb.......


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.08.2002, 20:09
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