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Sebi
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Du maßt dir an als Laie zu prognostizieren wie viele Tiere gefangen werden müssten um Inzucht zu vermeiden, ohne dabei wenigstens Eckdaten auf zu führen. Das finde ich schon Haare sträubend genug.

Und da sich dennoch eine Vielzahl von Forschungsergebnissen für die Wildbahn nutzen lässt, ist auch hier eine Diskussion ermüdend. Man kann noch andere Gründe anführen, warum Forschung Sinn macht. Aber das sie Sinn macht, sollte klar geworden sein.

So viel negatives wie du über Zoos, Tierparks und Forschung erbrichst, ohne dir im klaren zu sein, was du damit eigentlich bewirkst, kannst du mit keiner Leistung im Tierschutz wieder gut machen. Sollte das eh nicht nur ein weiterer Vorwand sein, um sich aus der Affäre zu ziehen. Was ich auch eigentlich hoffe, da bei so viel gefährlichen Halbwissen nichts gutes für den Tierschutz dabei raus kommen kann.


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02.02.2011, 21:23
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SammysHP
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Zitat:
Original von Sebi Mir ist schleierhaft warum du als ausgesprochener Gegner von Wölfen in Gefangenschaft nun auf Wolfsfang gehen möchtest, obwohl es große Populationen in Tierparks gibt. Aber dieser Widerspruch in sich reicht mir als Antwort.


Lies dir bitte meine Beiträge nochmal durch, so habe ich es nämlich nicht gesagt. Die vorhandene Population ist zu sehr ingezüchtet und das mit dem Einfangen bezog sich auf die nötigen Voraussetzungen.

Zur Forschung: Die Forschungsergebnisse lassen sich oftmals einfach nicht übertragen.

Ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust, weiter auf dich einzugehen, ihr hoffe, du kannst das verstehen. In der Zeit kann ich nämlich weitaus sinnvollere Dinge für den Tierschutz leisten.


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02.02.2011, 20:44
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Sebi
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Ich sehe nichts durch die Rosa Brille. Ich bin nur nicht bereit auf all deine Ergüssen ein zu gehen und ihnen meine Aufmerksamkeit zu widmen.


Zur Arterhaltung: Mir ist schleierhaft warum du als ausgesprochener Gegner von Wölfen in Gefangenschaft nun auf Wolfsfang gehen möchtest, obwohl es große Populationen in Tierparks gibt. Aber dieser Widerspruch in sich reicht mir als Antwort.

Forschung: Wenn die Forscher doch erkannt haben, das sie etwas beachten müssen beim übertragen der Forschungsergebnisse auf die Freie Wildbahn, gibt es doch hier keine Kritik. Sie müssen halt etwas beachten, können aber dennoch viele ihrer Erkenntnisse nutzen, die sie sonst gar nicht hätten.


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02.02.2011, 19:48
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SammysHP
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Du solltest nicht immer nur die eine Hälfte betrachten und die andere übergehen.
Zitat:
Den Rest erspare ich mir.

So kann das nichts werden. Alles durch die rosa Brille zu betrachten, bringt nichts.

Zur Arterhaltung: Ich bleibe mal bei den Wölfen (da ich mich dort am besten auskenne). Um die Art in Gefangenschaft zu sichern, brauchen wir bestimmt 200 Wölfe, die von überall auf der Welt eingefangen wurden. Und ob das reicht, weiß ich auch nicht. In jedem Fall ist ein umfangreiches Zuchtprogramm nötig. Das bringt aber auch nur etwas, wenn die Basis vorhanden ist.

Forschung: Wie stolz war man auf die Forschungsergebnisse bei Wölfen in Gefangenschaft. Und wie erschrocken, als man feststelle, dass es in Freiheit nicht so ist und wie schwierig ist es - auch heute noch - viele Vorurteile zu beseitigen.
Klar, man kann an Tieren in Gefangenschaft forschen, aber man kann die Ergebnisse nicht einfach so auf Freilebende übertragen. Das hatte selbst Ziemen bei den Wölfen angemerkt.


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02.02.2011, 19:07
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Sebi
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Arterhaltung: Also weil du glaubst, es gäbe zu viele Inzucht in Gefangenschaft, sollte man diese Arterhaltung erst gar nicht betreiben und für Arten immer verlieren, wenn die Arterhaltung in der Wildbahn nicht klappt?
Nur weil es vielleicht Probleme mit Inzucht gibt, wo z.b. bei EEP Tieren massiv gegen angegangen wird, willst du die Grundidee schlecht machen?
Ich finde es schon gewagt, lieber alles aussterben lassen zu wollen, anstatt einen Plan B "in der Tasche" zu haben.

Bildung und Tierschutz: Ich denke das wichtige ist das "Ja. Auch das trägt zu einer Aufklärung bei, da stimme ich dir zu.". Den Rest erspare ich mir.

Forschung: Viele der Grundlagenforschung wurde in Zoos erarbeitet. Z.b. Paul Leyhausen im Wuppertaler Zoo. Und es wird immer noch aktiv Forschung in Tierparks und Zoos betrieben. Siehe Forschungsaktivitäten VDZ. Natürlich kommt diese Forschung der Arterhaltung in der Wildbahn zu gute. Um so mehr man über die Art weiß, um so besser kann für bessere Umgebungen, Regionen und Nahrungsgrundlagen sorgen.

Sebi


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02.02.2011, 18:52
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Zitat:
Es ist schlicht unmöglich für jede Art das aussterben zu garantieren


Arterhaltung: Man muss sich nur mal mit Genetik und der erforderlichen Populationsgröße für eine ausreichende genetische Vielfalt befassen. Dann vergleicht man das mit den Stammbäumen der Zootiere. Bei den Wölfen ist es z.B. so, dass es hohe Inzucht gibt, man kann alle Tiere auf einige wenige vor etlichen Generationen zurückführen. Ähnlich dürfte es auch bei anderen Arten sein.
Es stellt sich auch die Frage, ob man eine Art um jeden Preis ausschließlich in Gefangenschaft erhalten will.
Will man wirklich etwas erreichen, dann muss man die Art in Freiheit erhalten.

Bildung und Tierschutz: Will man den Leuten Tiere hinter Gittern zeigen? Ja. Auch das trägt zu einer Aufklärung bei, da stimme ich dir zu. Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied zwischen Gefangenschaft und Freiheit. Wieder das Beispiel Wolf: Die Leute wissen dann zwar, wie ein Wolf aussieht (wobei die Zoowölfe doch einen Unterschied zu den hiesigen freilebenden Wölfen haben), aber das Verhalten lernt er dadurch nicht kennen. Hier kann man wirklich nur mit umfangreichen Berichten und Eingehen auf Fragen etwas erreichen.
Insgesamt finde ich es aber ok, Tiere im Zoo zu halten, solange man ihnen ein möglichst artgerechtes Leben bieten kann (und das ist meistens der große Haken!).

Forschung:
Zitat:
Man muss die richtigen Umgebungen, Regionen und Nahrungsgrundlagen in der Wildbahn finden
Was hat der Zoo damit zu tun? Es ist erwiesen, dass man oftmals Forschungsergebnisse in der Gefangenschaft nicht auf freilebende Individuen übertragen kann. Inzwischen dürfte auch schon sehr viel erforscht worden sein.


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02.02.2011, 17:54
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Sebi
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Definitiv: Ja!
Bildung, Arterhaltung, Forschung, Tierschutz vermitteln.

Arterhaltung: Man kann nicht auf der einen Seite jammern "Die Tiere sterben aus" und auf der anderen Seite schimpfen "Tiere in Gefangenschaft zu halten ist scheiße!". Ohne diese Arterhaltung in Gefangenschaft, sterben sie ungesehen aus. Vermitteln was uns dabei verloren geht, geht auch nicht. Es ist schlicht unmöglich für jede Art die Arterhaltung zu garantieren, egal wie sehr man sich darum bemüht sie zu erhalten. Arterhaltung in Gefangenschaft ist die einzige Rückversicherung, die man hier treffen kann, wenn die Art in der Wildbahn aus stirbt.

Bildung & Tierschutz: Wie will man plastisch etwas über die Tiere vermitteln, ohne sie zeigen zu können? Es ist schon so schwer genug Wissen über die Natur und Tiere zu vermitteln. Hier die Tiere zu zeigen, um den es einem geht hilft ungemein. Denn ohne dieses Wissen und um das was schützenswert ist, kann man es auch nicht schützen.

Forschung: Forschung ist extrem wichtig für die Arterhaltung in freier Wildbahn. Man muss die richtigen Umgebungen, Regionen und Nahrungsgrundlagen in der Wildbahn finden, bzw. schaffen. Und das gelingt nur durch Forschungen, an denen Zoos beteiligt sind.

Sebi

Edit: Typo


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Dieser Beitrag wurde von Sebi am 02.02.2011, 18:50 Uhr editiert.

02.02.2011, 12:57
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TM982
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Zitat:
Original von SammysHP
Zitat:
Es gibt alle Tiere der Welt in einem Zoo...TOLL!!!!

DAS möchte ich sehen!


Ich allerdings auch.

Zitat:
Heute sind 1,2 Millionen Arten von vielzelligen Tieren bekannt. Mit den noch nicht beschriebenen wird geschätzt, dass es 10 bis 20 Millionen Arten sind.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vielzellige_Tiere

Auch wenn wenn wir uns auf die bekannten Arten beschränken: Allein die Vorstellung, wie viel Platz man für 1,2 Millionen Tiere bräuchte! (Gut, die meisten von ihnen sind vermutlich relativ bis winzig klein und nehmen daher nicht viel Platz weg, aber trotzdem käme eine Menge zusammen.)


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Panta Rhei

25.10.2010, 09:47
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SammysHP
Omega-Wolf




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Zitat:
...Positiv: Der Zoo ist schön

Nicht alle.

Zitat:
die Tiere werden gut gefüttert

Wenn es denn überall so wäre.

Zitat:
nette Pfleger,Juhu

Aha? Überall?

Zitat:
Es gibt alle Tiere der Welt in einem Zoo...TOLL!!!!

DAS möchte ich sehen!

Zitat:
...Negativ: Der Zoo ist ein Ort,andem Tiere gefangen werden,unglücklich sind.

Es gibt auch glückliche Tiere im Zoo.


Was ich damit sagen will: Man kann kein pauschales Urteil fällen, muss für jeden Zoo einzeln entscheiden.


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16.10.2010, 19:11
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WhiteWolf
Wolfswelpe




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WhiteWolf ist offline
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Hab meine Frage vergessn hinzuschreiben....sorry! *vergesslich* Meine Frage: Seid ihr für NEGATIV oder POSITIV? Freue mich auf Antworten..


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Solange ich lebe, kämpfe ich für das Recht der Wölfe.

16.10.2010, 18:13
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