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SammysHP
Omega-Wolf




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SammysHP ist offline
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Bissspuren an Nacken und Hinterbeinen würde höchstens auf Haushunde zutreffen. Ich kenne mich mit dem Jagdverhalten von Großkatzen nicht wirklich gut aus, aber würde sagen, dass sie eher auf ihre Beute stürzen und sie versuchen, nieder zu drücken.


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28.08.2010, 13:53
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david
Omega-Wolf



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Zitat:
Original von Marozi Ein weiterer, möglicherweise zusammenhängender Fall, betrifft die Ziege von Made Sumadi (gleichfalls 37 Jahre) des benachbarten Banjar Nagasari. Das Tier wurde tot entdeckt mit Bißspuren im Nacken und den Hinterbeinen.

dies entspricht dem klassischen rissbild von hundeartigen tieren und nicht von katzen. bei der menge an streunenden hunden, die es in indonesien gibt, ist es nur logisch, dass da auch ziegen gerissen werden.

ich würds natürlich schön finden, wenn der bali-tiger überlebt hätte. aber bei dieser unterart kann ich es mir am allerwenigsten vorstellen.


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ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

28.08.2010, 12:16
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Marozi
Panthera leo maculatus




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Marozi ist offline
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  Bali-Tiger gesichtet?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Noch früher als das Aussterben des Java-Tigers kam das der Verwandten auf der Nachbarinsel Bali. Diese kleinste Unterart des Tigers (Panthera tigris balica) stand sowieso bereits aufgrund des noch begrenzteren Platzes unter Druck. Auch hier war die Hauptursache des Aussterbens wiederum hauptsächlich der Mensch mit seinem massiven Platzbedürfnis für Landwirtschaft und Wohnraum.

Wie andernorts kam zudem das Verlangen einiger Leute hinzu, den „gefährlichen“ Tiger in einem sehr unfairen „Kampf“ mittels Feuerwaffen aus sicheren Entfernung zu töten. Sehr schnell wurde die kleine Population daher in unzugänglichere Bergregionen abgedrängt. In der Mitte der dreißiger Jahre war die Zahl der in Museen und als Jagdtrophäe ausgestellten Bali-Tiger bereits größer als die der noch lebenden. Aufgrund des dann ausbrechenden zweiten Weltkriegs sind keine genauen Daten über den Bali-Tiger im fraglichen Zeitraum vorhanden. Es scheint daher so, dass die Art bis zum Ende des Kriegs dank massiver Bejagung durch die Einheimischen und die niederländischen Kolonialisten verschwand. Auch die Gründung des West Bali Nationalparks 1941 konnte hieran nichts mehr ändern. Das nachweislich letzte Tier wurde am 27. September 1937 bei Sumbar Kirma im westlichen Bali erlegt.

Dennoch gab es bis zum Ende der vierziger bis hinein in die frühen fünfziger Jahre unbestätigte Berichte, dass einige Tiger noch im westlichen Bali existieren. Diese Gerüchte wurden mit der Zeit immer weniger, bis sie schließlich ganz aufhörten. Erst 1965 startete der schwedische Zoologe Kai Curry-Lindahl eine Suchexpedition, die ernüchtenderweise ergebnislos verlief. 1972 wurde die Debatte über die fortwährende Existenz des Bali-Tigers erneut aufgenommen. Zwei Touristen hatten über ihre Konversation mit balinesischen Angehörigen des Forstministeriums erzählt, die ihnen von mindestens einem erst kürzlich gesichteten Tiger berichteten. 1975 wurden zoologische Untersuchungen von Zentral- und West-Bali durchgeführt, wiederum ohne Ergebnis. 1980 verkündete der WWF, dass Klauenspuren an einem Baum gefunden wurden, in etwa in der Höhe in der ein Tiger sie machen würde. Bestätigt werden konnte diese Mutmaßung jedoch nicht. Seitdem sind 27 Jahre ohne weitere Meldungen vergangen, daher bleibt der Status des Bali-Tigers weiterhin: ausgestorben.

Jetzt kommen erneut Berichte über einen Tiger aus Bali. Ein ganzes Dorf ist demnach in Sorge vor Angriffen eines Tigers, der bereits mehrere Hunde und eine Ziege verletzt und/oder getötet haben soll. Ein Einwohner der Gemeinschaft von Dauh Siong bei Lumbung Kauh nahe Tabanan (West-Bali) behauptet, ein Tiger habe seinen Hund angegriffen. I Made Pariawan Mardika (37 Jahre) erzählte Beritabali.com diese Geschichte. Demnach sah er den Tigerangriff am 04.08.2010 und beschrieb das Tier als etwa einen Meter hoch und rund 70 Kilogramm wiegend. Mardika war in etwa 200 Metern Entfernung von seinem Haus um 9 Uhr morgens gerade am Gras schneiden für seine Nutztiere, als sein Hund der ihn ständig begleitete plötzlich verschwand. Um 11 Uhr kam er zurück aufs Feld und schrie nach seinem treuen Begleiter, als er ihn schließlich jaulen hörte. Der Laut führte ihn auf eine freie Lichtung, wo er einen "rot-orangenen Tiger mit gelben Akzenten und schwarzen Streifen" sah der in die Hinterläufe seines Hundes biß. Geschockt konnte Mardika nicht schreien (was vermutlich besser für ihn war) und so sah er den Tiger mitsamt seiner Beute im Dschungelgebiet von Tukad Balian Patok Nagasari verschwinden.

Noch am selben Tag kam sein Hund jedoch schwer verwundet zurück nach Hause mit Bißwunden und teilweise kahlem Fell. Das Tier verweigere nun, das Haus zu verlassen. Ein weiterer, möglicherweise zusammenhängender Fall, betrifft die Ziege von Made Sumadi (gleichfalls 37 Jahre) des benachbarten Banjar Nagasari. Das Tier wurde tot entdeckt mit Bißspuren im Nacken und den Hinterbeinen.

Einige spekulieren, dass die Tigersichtungen auf unbestätigte Freilassungen einstmals gefangener Katzen einige Jahre zuvor durch Bali's Conservation Society (KSDA) zurückgehen könnten. Die Behörden nehmen die Berichte aufgrund der möglichen Gefährdung natürlich ernst, weshalb der Polizeichef Nyoman Suarnata eine Untersuchung anordnete. Erst am 08.08.2010 sandte die KSDA ein Expeditionsteam aus um nach mysteriösen Tigern um Lumbung Kauh in West Selemadeg zu suchen. Suarnta bestätigte, dass die Suche auch in den Gemeinden Dauh Siong und Nagasari stattfanden.

Bislang fehlt jedoch jeder weiterer Hinweis.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

27.08.2010, 18:03
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