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TamedTigress
Amurtigerin




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Ich denke es geht ums Prinzip und nicht um Einzelfaelle. Man kann die Katzen nicht staendig ueberwachen, aber was man kann ist sie so frueh wie moeglich zu kastrieren.

Manch einer mag sagen "Die Streuner gehen mich nichts an", aber wer eine (insbesondere weibliche) Katze hat und die bekommt dann Junge, die gehoeren erstmal einem selber. Moechte man bis zu 6 weitere Kaetzchen und wuesste man wohin man sie los bekommen wuerde?

Wenn nicht bleibt man drauf sitzen und dann gehen sie einen sehr wohl etwas an. Das mag ein Bauer gerne haben, aber der Nachbar eher weniger...

TamedTigress

07.03.2010, 10:32
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m.jo
Kleinkatze



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Zitat:
Original von Phantom
Zitat:
Original von m.jo
"...< sie ist entwischt und dann wars passiert..." und dann auch noch die Jungtiere nicht zu überwachen, ist eine faule Ausrede und verantwortungslos!
Hier liegt eine Ursache für Katzelend auf der Straße, für ersäufte oder anders "entsorgte" Welpen.


Schön, wie jemand Fremdes über wen anders so schnell so urteilen kann, ohne ihn oder die Umstände zu kennen...

Das war keine faule Ausrede, sondern Tatsache. Ich bekam die Katze eines Abends geschenkt. Ca. 2-3 Stunden später entwischte sie durch die Tür und tauchte kurze Zeit später wieder auf - schwanger, was wir logischerweise nicht gleich wußten. Wir hatten eigentlich vorgehabt, die Katze anfangs auf keinen Fall rauszulassen, weil sie sich ja nicht auskannte. Im schwangeren Zustand dann konnte sie nicht kastriert werden, das wäre ja Mord an den Welpen gewesen. Ist meiner Meinung nach nicht besser, als ersäufen!
Als die Jungen nicht mehr so auf ihre Mutter angewiesen waren, wurde diese kastriert. Dabei machten wir auch gleich einen Termin für die Jungtiere, doch der TA meinte damals (vor 24 Jahren), bevor die 12 Monate alt sind passiert eh nichts, weshalb wir sie mit ca. 8 Monaten kastrieren lassen wollten.

Einer der Welpen bekam ein schönes neues zuhause. Die 2 verbliebenen Tiere behielten wir. Leider begann der Kater mit ca. 5-6 Monaten, seine Schwester decken zu wollen. Ich - damals noch ein Kind - war den ganzen Tag nur damit beschäftigt, die beiden voneinander fern zu halten, doch es muß wohl irgendwann passiert sein, als ich mal schlief oder was essen war.

Verrätst du mir daher, wie man die Jungtiere 100%ig überwachen kann? Die Tiere einzeln in Käfige oder Räume sperren (das hatten wir glaub sogar versucht)? Anbinden? Hosen anziehen? Die "Pille" gabs damals noch nicht.

Und auch bei dieser Katze wollten wir durch eine Kastration nicht die Welpen töten und warteten ein (kurzes!) Weilchen. Leider schaffte es der Kater trotz allem aufpassens wieder, die Katze zu decken, in einer Zeit, wo es laut TA (den wir ständig konsultierten und der leider der einzige vor Ort war damals) angeblich noch gar nicht wieder möglich gewesen wäre.

Bei beiden Würfen war es übrigens so, dass die Tiere ca. 6-12 Monate bei uns blieben. Während dieser Zeit wurden von der TA-Frau neue Besitzer für die Tiere gesucht. Dann kamen die Tiere zum TA, wurden kastriert, dann gings ins Tierheim, wo sie nur kurz blieben, bis die neuen Besitzer sie abholten.

Sehr "verantwortungslos", wie wir sie "entsorgt" haben, nicht wahr? Wir haben es doch tatsächlich gewagt, sie erst abzugeben, wenn klar war, dass sie nicht einfach auf der Straße oder im Heim landeten, sondern neue Besitzer parat waren. Mein Opa war der Meinung, wir hätten sie ersäufen sollen...


Mein jetziger Kater ist ein ehemaliger Streuner, den ich - als er zutraulich genug war - erstmal zum TA brachte um ihn kastrieren zu lassen. Und das, wo wir nichtmal wußten, ob er überhaupt bei uns bleiben würde. (Wir hatten eigentlich gar nicht das Geld für ne 2. Katze und die TA-Kosten.)


Wie ich zum Thema "Kastration" und "verantwortungslose Katzenhalter" stehe und dass ich mich selbst nicht wirklich als solcher sehe, dachte ich, mit meinen vorherigen posts schon klar gemacht zu haben.

Und manches lernt man eben erst aus Erfahrung. Nachdem uns das mit den Jungtieren passiert war wußte ich, dass ich bei jeder weiteren Katze nicht mehr auf nen TA höre, sondern das Tier so schnell wie möglich kastrieren lasse, wenn es das noch nicht ist. Darum rate ich auch jedem Katzenhalter, seine Tiere so früh wie möglich kastrieren zu lassen, auch wenn ein TA womöglich was anderes sagt.

Ich glaube halt nur nicht, dass ein "Kastrations-Zwang" wirklich etwas bringt.


Man muss nicht alles sehr persönlich nehmen, ich denke, hier geht es in erster Linie um die Tiere, mir geht es um den Sachverhalt.
Ist sehr in Ordnung, wie Du es dann gelöst hast und du hast offensichtlich auch die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen.
Ich kenne nur aus der Praxis leider genügend Tier/Katzenelend, wo die Ursache in falsch praktizierter Tierliebe liegt.
Auch hier gilt: Gut gemeint ist nicht immer gut getan.
Überleg mal bitte, eine Kastrationspflicht hilft nicht sofort, wirkt sich aber in der Generationsfolge positiv aus.
Aus der Praxis heraus musste ich lernen, dass mitunter sogar der Abbruch einer Trächtigkeit durch den Tierarzt besser ist als der Tod auf Raten auf der Straße.

06.03.2010, 22:33
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Phantom
Panthera lupus




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Zitat:
Original von m.jo
"...< sie ist entwischt und dann wars passiert..." und dann auch noch die Jungtiere nicht zu überwachen, ist eine faule Ausrede und verantwortungslos!
Hier liegt eine Ursache für Katzelend auf der Straße, für ersäufte oder anders "entsorgte" Welpen.


Schön, wie jemand Fremdes über wen anders so schnell so urteilen kann, ohne ihn oder die Umstände zu kennen...

Das war keine faule Ausrede, sondern Tatsache. Ich bekam die Katze eines Abends geschenkt. Ca. 2-3 Stunden später entwischte sie durch die Tür und tauchte kurze Zeit später wieder auf - schwanger, was wir logischerweise nicht gleich wußten. Wir hatten eigentlich vorgehabt, die Katze anfangs auf keinen Fall rauszulassen, weil sie sich ja nicht auskannte. Im schwangeren Zustand dann konnte sie nicht kastriert werden, das wäre ja Mord an den Welpen gewesen. Ist meiner Meinung nach nicht besser, als ersäufen!
Als die Jungen nicht mehr so auf ihre Mutter angewiesen waren, wurde diese kastriert. Dabei machten wir auch gleich einen Termin für die Jungtiere, doch der TA meinte damals (vor 24 Jahren), bevor die 12 Monate alt sind passiert eh nichts, weshalb wir sie mit ca. 8 Monaten kastrieren lassen wollten.

Einer der Welpen bekam ein schönes neues zuhause. Die 2 verbliebenen Tiere behielten wir. Leider begann der Kater mit ca. 5-6 Monaten, seine Schwester decken zu wollen. Ich - damals noch ein Kind - war den ganzen Tag nur damit beschäftigt, die beiden voneinander fern zu halten, doch es muß wohl irgendwann passiert sein, als ich mal schlief oder was essen war.

Verrätst du mir daher, wie man die Jungtiere 100%ig überwachen kann? Die Tiere einzeln in Käfige oder Räume sperren (das hatten wir glaub sogar versucht)? Anbinden? Hosen anziehen? Die "Pille" gabs damals noch nicht.

Und auch bei dieser Katze wollten wir durch eine Kastration nicht die Welpen töten und warteten ein (kurzes!) Weilchen. Leider schaffte es der Kater trotz allem aufpassens wieder, die Katze zu decken, in einer Zeit, wo es laut TA (den wir ständig konsultierten und der leider der einzige vor Ort war damals) angeblich noch gar nicht wieder möglich gewesen wäre.

Bei beiden Würfen war es übrigens so, dass die Tiere ca. 6-12 Monate bei uns blieben. Während dieser Zeit wurden von der TA-Frau neue Besitzer für die Tiere gesucht. Dann kamen die Tiere zum TA, wurden kastriert, dann gings ins Tierheim, wo sie nur kurz blieben, bis die neuen Besitzer sie abholten.

Sehr "verantwortungslos", wie wir sie "entsorgt" haben, nicht wahr? Wir haben es doch tatsächlich gewagt, sie erst abzugeben, wenn klar war, dass sie nicht einfach auf der Straße oder im Heim landeten, sondern neue Besitzer parat waren. Mein Opa war der Meinung, wir hätten sie ersäufen sollen...


Mein jetziger Kater ist ein ehemaliger Streuner, den ich - als er zutraulich genug war - erstmal zum TA brachte um ihn kastrieren zu lassen. Und das, wo wir nichtmal wußten, ob er überhaupt bei uns bleiben würde. (Wir hatten eigentlich gar nicht das Geld für ne 2. Katze und die TA-Kosten.)


Wie ich zum Thema "Kastration" und "verantwortungslose Katzenhalter" stehe und dass ich mich selbst nicht wirklich als solcher sehe, dachte ich, mit meinen vorherigen posts schon klar gemacht zu haben.

Und manches lernt man eben erst aus Erfahrung. Nachdem uns das mit den Jungtieren passiert war wußte ich, dass ich bei jeder weiteren Katze nicht mehr auf nen TA höre, sondern das Tier so schnell wie möglich kastrieren lasse, wenn es das noch nicht ist. Darum rate ich auch jedem Katzenhalter, seine Tiere so früh wie möglich kastrieren zu lassen, auch wenn ein TA womöglich was anderes sagt.

Ich glaube halt nur nicht, dass ein "Kastrations-Zwang" wirklich etwas bringt.


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

06.03.2010, 22:17
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TM982
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Phantom macht auf mich nciht den Eindruck, faul oder verantwortungslos zu sein, und ist sicherlich auch nicht "eine Ursache für Katzelend auf der Straße, für ersäufte oder anders "entsorgte" Welpen."


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Panta Rhei

06.03.2010, 20:39
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m.jo
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  zur Rolligkeit...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

eine nicht kastrierte Kätzin kann dauerrollig werden, d.h. die Abstände zwischen den einzelnen Perioden werden immer kürzer.
Dauerrolligkeit kann zu Zysten und diese wiederum zu Tumoren führen.

06.03.2010, 20:11
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m.jo
Kleinkatze



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  Kastrationspflicht...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Es ist und bleibt Fakt: Kastration ist notwendig. Und den richtigen Begriff zu verwenden, ist auch ratsam. Es hat noch nie geschadet, sein Wissen zu erweitern.
Zwisschen Kastration und Sterilisation ist ein großer Unterschied.

"...< sie ist entwischt und dann wars passiert..." und dann auch noch die Jungtiere nicht zu überwachen, ist eine faule Ausrede und verantwortungslos!
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06.03.2010, 20:09
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Phantom
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Sagen wirs so: auf die wikipedia-Berichte würde ich mich nun nicht unbedingt 100%ig verlassen.

Klar gibts nen Unterschied zwischen Kastration & Sterilisation, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass trotzdem in erster Linie bei Katern von Kastration gesprochen wird und bei Katzen von Sterilisation, auch wenn an sich beide kastriert werden.


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06.03.2010, 19:35
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TM982
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Gut, ich habe keine Erfahrungen damit, und http://de.wikipedia.org/wiki/Rolligkeit klang für mich halt nach wesentlich mehr als nur 3 mal im Jahr.

Was den Unterschied zwsichen Kastration und Sterilisation angeht: http://de.wikipedia.org/wiki/Hauskatze#K...d_Sterilisation


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Panta Rhei

06.03.2010, 18:38
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Phantom
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Also Katzen werden für gewöhnlich so 4 mal im Jahr rollig. (Öfter hab ichs noch bei keinem meiner Tiere erlebt, soweit ich weiß.)

Bei uns hier im Dorf laufen fast so viele Hunde frei herum wie Katzen - und das trotz stark befahrener Bundesstraße.

Da man bei Katern für gewöhnlich von Kastration spricht und bei Katzen von Sterilisation, hatte ich da beides stehen, weil ich mich da öfter mal vertue. Ich versteh aber nicht ganz, was du mit "nur sterilisiert" meinst. Denn im Endeffekt läufts aufs selbe raus.
Alle meine Katzen und wie gesagt auch mein jetziger Kater waren/sind auch danach - nach ner Kastration - noch rollig (gewesen), wenn auch nur leicht. (Meist wortwörtlich schlicht "Frühlingsgefühle" - kaum scheint nach dem Winter die Sonne das erste mal wieder so richtig, gehts los. Aber nur einen Tag, dann wars das auch schon wieder. Ansonsten höchstens noch 1 oder 2 mal im Jahr, dann aber auch wieder nur einen Tag mal.)

Meine Katze ist seit mittlerweile 18 Jahren verschwunden/tot.
Ich schrieb ja schon, dass sie für Nachwuchs sorgte und auch ihre Kinder. Da hätte auch kein Gesetz was gebracht. Sie ist gleich in der ersten Nacht bei uns entwischt und kam am nächsten Morgen schwanger wieder, so schnell hätten wir gar nix machen können. Ihre Kinder waren schon mit nichtmal 6 Monaten fleißig, der Tierarzt wollte sie aber erst mit 8 Monaten oder so kastrieren/sterilisieren, vorher wars ihm zu früh. Während der Schwangerschaft und am Beginn der Stillzeit gings nicht, aber der neue Termin stand schon, da wars schon wieder passiert. Erst danach waren wir und auch der TA schnell genug.


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06.03.2010, 18:01
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Zitat:
Original von TamedTigress
@ TM982, ich nehme an Du meinst mit dem Liebesleben das Geschrei. Aber dann muesste man ja auch Kinder hassen, denn die hoeren sich oft nicht anders an?

Ansonsten gebe ich Dir Recht dass die Vermehrung kein Problem sein sollte, so lange sich dadurch keine Probleme ergeben. Aber - viele Katzen, viele Streuner oder die Besitzer der Mutter kriegen sie nicht los und bringen sie dann ins Heim (oder gar um!). Und die Heime sind definitiv zu voll, wenn man bedenkt dass es ihnen meist auch finanziell nicht so gut geht. Und wenn die Streuner krank sind brigt sie keiner zum Tierarzt, sie leiden also mehr als unsere Hauskatzen.


Wer sagt denn, dass ich Kinder mag?

Nein, ich meinte nicht das Geschrei. Ich hatte ja geschrieben, dass ich noch nie dadurch gestört gefühlt habe (im Gegensatz zu vergleichbaren Tätigkeiten und den damit verbudenenen Geräuschen von Menschen aus der Nachbarwohnung ). Nein, mir ist das felide Sexualleben in seiner Gänze unsympatisch. Eine Hündin ist zwei mal im Jahr läufig, eine Katze (gibt es eine explizit weibliche Form von Katze?) ist fast ständig rollig. Irgendwie finde ich, dass es sich für ein Raubtier einfach nicht gehört, sich zu vermehren wie ein ordinäres Kaninchen. (Natürlich weiß ich, dass das unsinnig ist, zumal Vermehrung evolutionär in der Regel recht sinnvoll ist, sonst würde eine Art ja aussterben. Aber für meine Sympathie kann ich wie gesagt nichts, zumal die noch andere Gründe hat bzw. teilweise gar nciht begründet werden kann.)

Natürlich hat die Vermehrung auch noch andere Gründe: Während viele Katzen ja die Möglichkeit haben, den ganzen lieben langen Tag unbeobachtet durch die Weltgeschichte zu laufen, wobei Begegnungen mit dem anderen Geschlecht fast zwangsläufig sind, lafuen Hunde selten frei rum, jedenfalls nicht unbeaufsichtigt (ist soweit ich weiß auch gar nicht erlaubt). Dazu kommt noch, dass es hierzulande relativ wenig streunernde Hunde gibt, aber eine ganze Menge verwilderter oder halbwilder Katzen, die "bestenfalls" von irgendjemandem gefüttert werden, aber die niemandem gehören.

(Aus diesem Grunde würde eine Kastrationspflicht wohl wenig bringen, denn die problematischten Katzen (was die Vermehrung angeht) sind vermutlich die, für die sich ohnehin keiner wirklich zuständig fühlt.)

Was die Tatsache angeht, dass die Streuner niemand zum Tierarzt bringt, wenn sie krank sind: Das stimmt zwar, aber das geht allen Wildtieren auch so. Die Natur ist nunmal nicht das Paradies für süße kleine Tiere, an das man so gerne denkt, sondern sehr oft sehr grausam.

Zitat:
Original von Phantom
was das "Verkehrshindernis" angeht: meine "kastrierte" bzw. eher "sterilisierte" Katze lag oft mitten auf der Straße und hat die Autos so zum anhalten gebracht...

(Es war ne 30er Zone, wo sich aber nicht immer alle dran halten wollten.)


Ja, aber wenn sie nicht kastriert wäre (ich nehme mal an, dass sie kastriert ist, und nicht nur sterilisiert, wobei das natürlich keinen Einfluss auf die Vermehrung oder den Verkehr hat (jedenfalls nicht auf den, der mit Autos stattfindet )), und sich vermehren würde, säßen da vielleicht bald 10 oder 20 Katzen auf der Straße, mit dementsprechenden Auswirkungen auf den Verkehr (also, wieder den mit Autos natürlich).


__________________
Panta Rhei

06.03.2010, 13:49
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