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TM982
Omega-Wolf




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Eine Tierart, die in freier Natur ausstirbt weil es keinen lebensraum mehr gibt um ihrer selbst willen "museumsmäßig" zu "erhalten" finde ich ziemlich unsinnig. Wenn es soweit gekommen ist, dann ist es zu spät. dann sollte man akzeptieren, dass die Zeit für die Art abgelaufen ist.

Und der Markt für Tiegerprodukte dürfte nicht groß genug sein, dass sich eine Domestizierung lohnt, zumal die Haltung von Raubtieren aufwändiger sein dürfte, als von Pflanzenfressern. Wenn der Tieger in freier Wildbahn aussterben werden sie auch nicht als Nutztier dauerhaft erhalten bleiben.


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Panta Rhei

03.10.2009, 21:00
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nettwork
Panthera leo




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Wenn jetzt der Lebenraum für Tiger verloren geht, dann sehe ich keine Chance die Gefangenschaftstiere jemals wieder in die Natur zurück zu bringen.
Was übrig bleibt ist eine genetisch verarmte Zoo-Population oder meinetwegen auch Farm-Population, die sich nur mit Mühe über Wasser halten wird können.

Ich glaube nicht, dass Tiger wirtschaftlich für die gesamte Welt von so großem Interesse sind, dass sie lange in Gefangenschaft überleben werden. Auf einem 'kleinen' Markt kann alles sehr schnell zu Ende sein. Lebensraum weg, Farm weg - Tiger weg.


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03.10.2009, 19:38
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Kaspi tiger
Tiger




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Hallo TM982,

Einen Tiger mit der Falle zu ködern und abzuknallen kostet ja viel weniger als ihn jahrelang täglich mit Fleisch durchzufüttern, tierärztlich zu betreuen, Sicherheitsgehegen, Tierpfleger zu bezahlen usw. Deswegen werden Tiger gewildert, solange man Abnehmer dafür findet, obwohl die Wilderei total verboten ist.

Die so gewonnene Tigerprodukte werden einfach auf dem Schwarzmarkt verkauft, – genauso wie andere illegale „Waren und Dienstleistungen “: Prostituierte, Sklaven, Kinder, menschliche Organe, Drogen, Waffen, gestohlene Wagen, Edelsteine aus illegalem Anbau, gefälschte Waren, illegale Glückspiele, Tierhetzen, usw.

Ich würde nicht überrascht, wenn so manch eine dieser neureichen „Tiger-Pharmer“ aus demselben Kreisen kommen würde - sie sehen bereits jetzt das große Geschäft in den Tigerfarmen; sie betreiben „bona fide“ diese Zuchthäuser, bevor der Tigerhandel genehmigt wurde.

Sie wissen nämlich dass die natürlichen Tiger-quellen bald versiegen werden und sie nicht jede Nacht in Tiergärten einbrechen können um dort Tigerprodukte auf brutalster Weise zu „besorgen“.

Die Regierung kann aber Tigerhaltung genehmigen/dulden und dafür regulierend eingreifen.

Der Milu Hirsch überlebte seit Jahrhunderten nur in der Gefangenschaft, man weiß ja nicht einmal wo genau er ursprünglich verbreitet war. http://de.wikipedia.org/wiki/Davidshirsch wurde seit 1985 wieder ausgewildert und überlebt nun auch in zwei Freilandreservaten.

Wenn dem Tiger sein natürlicher Lebensraum genommen wird, hatte er einfach Pech gehabt und soll er aussterben?

Dieser Beitrag wurde von Kaspi tiger am 06.10.2009, 03:27 Uhr editiert.

03.10.2009, 06:45
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TM982
Omega-Wolf




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Ich glaube immer noch nicht, dass das eine geeignete Möglichkeit ist, den Tiger zu retten, wenn er in der Freiheit ausstirbt. Wenn es irgendwann keinen Lebensraum mehr für ihn gibt, wird sich das dann auch in absehbarer Zukunft nicht mehr ändern. Und Tiger dauerhaft nur noch als domestizierte Nutztiere zu erhalten halte ich für wenig sinnvoll.

Tigerfarmen können meiner Meinung nach nur dann zum Schutz des Tigers beitragen, wenn daudrch Tiger so billig "produziert" werden können, dass sich Wilderei nicht mehr lohnt. Dann sollte es möglichst wenig Auflagen geben, um die Preise möglichst niedrig zu halten.

Andernfalls werden sie fast zwangsläufig nur als Alibi dienen, um gewilderte Tiger als Farmtieger "umzudeklarieren", damit man sie bzw. die daraus hergestellten Produkte legal verkaufen kann. In diesem Fall wäre ein totales Verbot besser, vorrausgesetzt natürlich, man kann es überhaupt durchsetzen.

Gegen andere Probleme, die zum Aussterben führen können, hilft das alles allerdings nicht.


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Panta Rhei

02.10.2009, 21:25
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Kaspi tiger
Tiger




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Hallo Mocca,

„Den Tiger zu reiten“ und durch Zucht zu retten ist der einzige Ausweg – was jetzt geschieht ist ein Öko-Gemetzel inszeniert von nahezu 7 Milliarden Menschen

http://www.census.gov/main/www/popclock.html

welche in der Dynamik längst nicht mehr kontrollierbar ist – James Lovelock hat ja die düsteren Prognosen vom Kollaps aufgestellt die plausibel erscheinen – ein jedes Wachstum kommt irgendwann mal zum Ende; populationsdynamische Beispiele gibt es genug. Man kann gegen diesen unüberwindbaren und zerstörerischen Kraft (vom Tiger symbolisiert) der Menschenmassen, Habgier nichts tun - der Tiger als Art muss aber auch für die Zeit DANACH erhalten bleiben – und möglichst gesund. Man muss sich den Bedingungen anpassen, dieses Ziel vor Augen halten, was auch immer kommt. Eben den Tiger reiten.

Ob man dabei an die Vernunft oder Liebe, ja Liebe der Züchter für die Tiger appelliert, den sie wörtlich zum Fressen gern haben, ist mir Wurst. Der Zweck heiligt die Mittel.
Einige Argumente:
*Tigerpelze von gesunden Tiger bringen mehr Einkommen als total räudige, welche von in den eigenen Exkrementen vegetierenden Krüppel stammen.
*Gesunde Tiere sind widerstandsfähiger gegen Krankheiten –kosten weniger Geld.
*Durch Inzucht geht ja der gesamte Bestand der Besitzer zugrunde.
*Prachtexemplare von Tiger bringen mehr Prestige, was ja auch eine Motivation für sie wäre.
*Nimmt man die Idee von imitativer Tiger-Magie der traditionellen Chinesischen Heilkunst, d.h. man wird dazu was man isst, können Medikamente aus halbtoten Tiger ja keine Stärke, Potenz, Mut usw. verleihen

Diese "Farmer" sind keine Reisbauer sondern eher sowas wie Züchter von Rennpferden –Schwerreiche, die sich Luxus leisten, weil der Aufzucht eines einzigen Tigers ja ein kleines Vermögen kostet – und sie halten Tiger in Massen. Und sie lieben ja auch die Tiger auf ihrer Art, - könnten ihr Geld auch anderswo investieren und halten trotzdem Tiger.

Es gibt ja so viele Argumente, Not macht erfinderisch. Man kann aber Chinesen auf keinem Fall einfach so mit Dekreten von „Totalverbot und zwar sofort“ herumkommandieren, als nach dem Opiumkrieg oder dem Boxeraufstand. Hunnenreden von CITES, WWF, Traffic rufen einfach F.O. Reaktionen hervor -siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Mandarin_Chinese_profanity und bringen keine Ergebnisse.

Hochachtungsvoll:

Kaspi Tiger

Dieser Beitrag wurde von Kaspi tiger am 08.10.2009, 15:31 Uhr editiert.

02.10.2009, 19:16
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Moccaprinz
Tiger




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Die Frage zur Zucht und besseren Zuchtbedingungen muss aber auch immer beinhalten, ob die Züchter zusätzliche Gewinne aus einer artgerechteren Zucht erhalten würden.

Denn auch wenn es uns nicht gefällt, haben Züchter wohl wenig Interesse am Wohlergehen der Tiger oder an reinen Zuchtlinien, etc., wenn sie nicht ein wirtschaftlichen Anreiz dafür haben - selbst bei solchen Anreizen wäre eine Umstellung äußert schwierig zu bewerkstelligen.

Die Probleme des Wandels in der Wirtschaft lassen grüßen.

Liebe Grüße,

Mocca


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Pakistans letzte Leoparden

02.10.2009, 14:24
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nettwork
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Hi zusammen!

Die Idee der Tigerzucht ist bei dementsprechenden Haltungsbedingungen durchaus anzudenken. Tiger bringen ja auch einiges an Geld, sodass es daran mal gar nicht scheitern sollte.
Tigerprodukte aus kontrollierter Zucht vs. gewilderte Exemplare bringt uns aber in ein Dilemma, das die Afrikaner mit dem Elfenbein schon eine Weile beschäftigt. Obwohl in den Nationalparks mittlerweile zuviele Elefanten herumrennen, wird der Handel kritisch gesehen (siehe auch Traffic).

Da fällt mir wieder ein: Schützen durch Nützen!

Tiger wieder auszuwildern geht aber sicherlich nicht so, dass man sie einfach wieder raussetzt (genetisch okay oder nicht). Bei keiner Art funktioniert diese Methode und da sollte man schon ein paar Tricks auf Lager haben um die Gefangenschaftstiere an die Bedingungen anzupassen.


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30.09.2009, 21:34
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Kaspi tiger
Tiger




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Der Tiger ist ein perfekter Jäger mit genug Killerinstinkt. Keine Sorge, dass sie je zahm werden könnten und in freier Wildbahn nicht überleben würden. Wenn man sie gelegentlich mit lebenden Tieren füttert, werden sie das Töten bestimmt nicht verlernen. Hunde oder Katzen –wenn sie verwildern- werden innerhalb von einigen Tagen zu richtigen Raubtieren, trotz Jahrtausende Domestikation.

Die Tiger-Farbvarianten haben die natürlichen Tarnfarben verloren, und könnten deshalb schwieriger überleben, aber nicht ihre Farben wären ja ihr Problem, sondern wir Menschen.

Der Mensch/Tiger Konflikt entwickelt sich ja automatisch wenn Tiger irgendwo zu Viehdieben oder gar Menschenfresser werden. Mit freigelassenen Tiger, welche den Mensch auf Farmen oder in Tiergärten als Bezugsperson kennengelernt haben, wird das noch wahrscheinlicher.

Wie gesagt Bevölkerungsdruck und die Jagd sind die größten Probleme – welche die Tigerbestände schon vor 100 Jahren schrumpfen ließen. Emil Brass schrieb bereits 1911, dass der Tiger überall (Indien, Amur-Gebiet, Mongolei, Mandschurei, Korea, Xinjiang/Ujgur, Ost-China, Java, usw.) seltener geworden ist. Alle heutigen Quellen bezeichnen das Referenzjahr 1900 als geradezu paradiesisch mit hunderttausend Tiger in Asien… Es war ja auch, ein viertel der heutigen Bevölkerung, das Fehlen der Waffen, welche nach den Weltkriegen und postkolonialen Kriegen und regionalen Konflikten unter die Bevölkerung kamen und die Industrialisierung Asiens war ja auch noch nicht im Gange.

Je schneller korrekte Zucht- und Haltungsbedingungen eingeführt werden desto weniger wird sich ja die ganze Sache zum Tiger-Batterien entarten. Die Unterarten müssen rein gezüchtet werden, und man würde bestimmt etliche rassenreine Farmtiger finden wenn man diese Bestände mit Vaterschafts- und Verwandtschaftstests und DNS Analysen untersuchen würde. Auch für gemischte Tiger muss die größtmögliche genetische Vielfalt und Vitalität erhalten bleiben- sind ja auch Tiger. Die Kosten wären nicht so hoch wenn man bedenkt dass ein einziger Tiger mehrere Zehntausend Dollar erbringt - das ist auch im Interesse der "Farmer".

***

Normalerweise (d.h. etwa seit 1,5-2 Millionen Jahren, seit es Tiger gibt bis etwa 1900 A.D.) wurde Tigern das Jagen und das natürliche Scheu vor Menschen von der eigenen Mutter beigebracht,
Normalerweise lebte die Mehrzahl der Tiger nicht hinter Gitter und musste nicht wieder ausgewildert werden,
Normalerweise wurden sie als Neugeborene und Babys nicht von einer Hündin gesäugt oder von Tierpfleger mit der Flasche großgezogen,
Normalerweise lebten in Asien keine 4 Milliarden Menschen
Normalerweise musste der Tiger nicht geschützt werden, weil er der Herr des Dschungels war.
Heute aber herrscht Tiger-Notstand, deswegen diese etwas merkwürdig anmutenden Vorschläge von Tigerzucht.

Dieser Beitrag wurde von Kaspi tiger am 29.09.2009, 22:51 Uhr editiert.

29.09.2009, 07:08
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TM982
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Ich denke nicht, dass dies eine sinnvolle möglichkeit ist, die Art zu erhalten. Wenn du selbst schreibst, die Tiegr seien bereits "halb-domestiziert" und "degeneriert", werden sie nach einigen Generationen nicht mehr dazu in der Lage sein, selbstständig in der Natur zu überleben. Wie soll man sie da auswildern? Und ich glaube nicht, dass in solchen Ländern die Regierung in der Lage wäre, solche Regelungen wie Zuchtbücher überhaupt konsequent durchzusetzen, selbst wenn sie wollte. Und ich denke nicht, dass es wirklich sinnvoll wäre, wenn eine Art nur in Form einer degnerierten Zuchtform "erhalten wird".

Ich denke, wenn überhaupt, können Tigerfarmen dazu nützlich sein, die wild lebenden Tiger vor Wilderei zu schützen, wenn man in der Lage ist, dort Tiger so günstig zu "produzieren", dass sich die Wilderei nicht mehr lohnt. Dann sollte man aber staatliche Einschränkungen wie Steuern und Gesetze möglichst gering halten, damit die "Produktion" möglichst günstig bleibt.

Ob das sinnvoller ist, als ein totales Verbot (was sich in einigen Gegenden ebenfalls kaum durchsetzen ließe), weiß ich nicht.

Gegen das Problem, dass der Lebensraum verschwinden könnte, hilft natürlich beides nicht.


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Panta Rhei

29.09.2009, 01:07
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Kaspi tiger
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Hallo TamedTigress,

Ich würde unbedingt mit der Regierung verhandeln, dass sie die Haltungsbedingungen regulieren mögen; z.B. Totalverbot von Tierhetzen, Einführung von Nahrungsnormen – damit Tiger sich nicht kannibalisieren und bestimmte Flächenvorschriften - Rotation in Gehegen, usw. einführen.
Man könnte diese "armen Tigerfarmer" ja auch etwas abzocken und vom Geld Tigerreservate oder ausgedehnte Freilandgehegen einrichten lassen, damit von den Tigerunterarten in China nicht nur jeweils 20-30 oder 30-40 überleben. Mit Mafia-Gruppen die völlig im Dunkeln arbeiten (Wilderei + illegale Tierhandel) geht es ja nicht - Tigerfarmen können wiederum nicht versteckt werden.

Ich wette dass auf diesen Farmen schon längst Tigerprodukte produziert und illegal verkauft werden, warum das nicht besteuern und von den Einnahmen den Tigerschutz fördern.

Ja die reichen Chinesen, Koreaner, Japaner, Tibetaner, Vietnamesen usw. konsumieren den Tiger. Man kann ja massenhafte Erfolge vorzeigen und 99% der Volkschinesen oder Nordkoreaner für Tiger-Abstinenz gewinnen und sie feierlich versprechen lassen, von nun an keine Tigerfelle mehr zu besitzen, und dass kann man ja halten, weil sie sowieso kein Geld dafür hätten und weiterhin nicht haben werden. Die verbliebenen Tiger-Süchtige machen trotzdem noch Millionen aus!


Ich meine nicht einmal dass Farmtiger den Wildtiger retten (LEIDER!) sie tragen lediglich zum Überleben der Tiger als Art überhaupt bei.

Wenn wir den Beispiel Sariska Tiger Reserve in Indien nehmen; dort wurde ein ganzer Tigerbestand vor Augen der Rangers innerhalb von einigen Jahren ausgerottet.

Ich sympathisiere ja mit CITES und WWF und Traffic, konsumiere selbst keine Tigerprodukte, aber ich glaube die Tage des Tigers im Freien sind leider gezählt.

Ich hoffe ja auch dass Tiger eines Tages vielleicht wieder ausgewildert werden können, obwohl dies im Asien, wo immer schon über die Hälfte bis zwei Drittel der Menschheit wohnte und wohnen wird, mir etwas unwahrscheinlich erscheint.

Die größten Probleme von Heute sind die Überbevölkerung und die Überkonsumierung, welche den gesamten Ökosystem zerquetschen.

Zuchtbücher müssen auch auf diesen Farmen ja unbedingt geführt werden, weil ja die Inzucht doch vermieden werden sollte!

Die Zucht der Tiger hatte bereits rezessive Farbvarianten hervorgebracht, die total degeneriert erscheinen! Tut mir leid, für mich sind Tiger orange, weiß und schwarz gleichzeitig....

Dieser Beitrag wurde von Kaspi tiger am 02.10.2009, 17:12 Uhr editiert.

28.09.2009, 22:35
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