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SUA-FAI
Feuertiger




Dabei seit: Juni 2007
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Bayern (DE)
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SUA-FAI ist offline
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Wer weiß schon was in ein paar Jahrzehnten alles möglich ist ? Ich bin nicht gegen das Klonen aber es muß sinnvoll eingesetzt werden und nicht auf Teufel komm raus herumexperimentier werden "nur "weil man es (dann) kann ! Und sooo unrecht könnte Tom dann garnicht haben !?


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Gibt es Leben auf dem Mars ? NEIN
Gibt es Leben auf dem Mond ? NEIN
Gibt es Leben auf der Erde? NOCH

28.04.2008, 20:51
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Tom
Mitglied




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Ich hab gesagt in ein paar Jahrzehnten, nicht jetzt.


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Wisst ihr was rassistisch ist?
Rassistisch ist: Bruno ist tot und Knut wird gefeiert.

28.04.2008, 18:23
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Animal





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Hamburg (DE)
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Klar, weil klonen ist auch soooo einfach, dass man an dem Tier gleich wild rumbasteln kann...


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

28.04.2008, 08:44
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Tom
Mitglied




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Ich hab ja auch nichts dagegen wenn man ein Tier klont um die Art vor den Aussterben zubewaren, wenn es dabei bleibt!!!

Aber ich bin mir sicher in ein paar Jahrzehnten, wenn die Technik ausgereift ist, wird man folgendes im Teleshoppingkanal sehen:

"Ersetzen sie ihren langweiligen Hund oder Katze, gegen einen lebendigen Tiger!
Mit Hilfe des Klonens können wir ihren Tiger auf ihre Wünsche individuel gestalten, ihren Wünschen sind keine Grenzen gesetzt!
Nehmen sie einen Tiger in pink, grün oder beides, wir können ihn sogar farblich auf ihre Wohnzimmereinrichtung anpassen!
Wenn sie inerhalb der nächsten 10 Minuten anrufen erhalten sie ihn nicht für 99,99€, nicht für 89,99€ sondern für 79,99€, und das ist noch nicht alles sie bekommen noch einen Leoparden gratis dazu!!!"


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27.04.2008, 20:34
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david
Omega-Wolf



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Zitat:
Original von TamedTigress
Eben. Warum ein Tier mit Gewalt am Leben erhalten oder gar wieder zum Leben zu erwecken wenn nun mal kein Platz fuer es ist?

Nur um zu zeigen dass man es kann?


ich habe versucht zu sagen, dass sich ein klonen in meinen augen nur lohnt, wenn der platz noch bzw. wieder vorhanden ist und eben nicht, wenn kein platz mehr da ist!

nicht alle tiere sind durch lebensraumverlust ausgestorben. viele starben durch die direkte jagd, welche aber heute verhindert werden könnte. oder teilweise sind auch ehemals zerstörte lebensräume wieder vorhanden.


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ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

16.04.2008, 23:10
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TamedTigress
Amurtigerin




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Zitat:
Original von david


aber eben, artenschutz lohnt sich meines erachtens nur im entsprechenden lebensraum der art. d.h. eine art nur in gefangenschaft zu erhalten, wenn keine chance auf die rückkehr in die wildnis besteht, finde ich nicht ok.



Eben. Warum ein Tier mit Gewalt am Leben erhalten oder gar wieder zum Leben zu erwecken wenn nun mal kein Platz fuer es ist?

Nur um zu zeigen dass man es kann?

TamedTigress

16.04.2008, 18:56
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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PattWór ist offline
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Zitat:
Original von david
aber eben, artenschutz lohnt sich meines erachtens nur im entsprechenden lebensraum der art. d.h. eine art nur in gefangenschaft zu erhalten, wenn keine chance auf die rückkehr in die wildnis besteht, finde ich nicht ok.

ich halte z.b. auch nichts davon, mammuts wieder klonen zu wollen. diese sind aufgrund von klimafaktoren ausgestorben und nicht wegen uns menschen. ebenso bei den dinosauriern.

Ich finde, du sprichst dort einen sehr wichtigen Punkt an. Die Gentechnologie ist ein äußerst mächtiges Werkzeug, denn die Basis dieser Technologie ist gleichwohl der Schlüssel des Lebens. Und je mächtiger ein Werkzeug ist, desto größer ist die Verantwortung des sie Benutzenden.

Das Ausrotten, aber auch die Wiedereinführung oder nur die Begünstgung einer Lebensform sind empfindliche Eingriffe in die Ökosysteme. Der Fehler, den viele Umwelt- und Tierschützer begehen, ist, daß sie eine Momentaufnahme der Biosphäre schießen, so wie sie sich jetzt gerade präsentiert, und meinen, diesen Zustand auf Ewigkeiten beibehalten zu müssen. Ein dynamisches Regelsystem soll also in ein statisches überführt werden. Das ist ein empfindlicher Eingriff in die natürlich ablaufenden Prozesse. Und gerade das soll doch verhindert werden.

Schon immer sind infolge des Evolutionsprozesses und sich ändernder Umweltfaktoren (was immer die Änderungen auch hervorgerufen hat) Tierarten ausgestorben und infolgedessen andere entstanden. Jedem müßte also klar sein, daß in einer fernen Zukunft ca. 99% der jetzt lebenden Tierarten ausgestorben sein werden und durch andere, besser angepaßtere "ersetzt" worden sein werden.

Ich frage mich ernsthaft, ob die Menschheit in der Lage ist, zu beurteilen, an welchen "Reglern" er jetzt zu drehen hat, um seinen eigenen Einfluß auf die Weiterentwicklung der Biosphäre zu minimieren. Oder ist wirklich eine Minimierung anzustreben? Denn auch der Mensch ist Bestandteil der Biosphäre und hat, wie jede andere Spezies, seinen Einfluß auf ihre Weiterentwicklung.

Ihr seht, die Entscheidungen, was in welchen Umfang zu tun ist, ist keine einfache Entscheidung. Und die Gefahr, daß sich Entscheidungen, die zunächst kurzfristig als notwendig und gut erachten, langfristig zu großen Schäden führen kann.

Die Biosphäre trägt eindeutig die Charakteristika eines chaotischen Systems (so wie es die Wettersysteme sind). Und jeder weiß, wie schwer solches Systeme zu handhaben sind und daß sie keinesfalls beherrschbar sind.

Daher stehe ich diesem gentechnischen Ansatz sehr skeptisch gegenüber und lehne sie kategorisch ab, solange die Menschheit nicht den Beweis erbracht hat, daß sie verantwortungsvoll und weise genug in ihrem Handeln ist, um ein so mächtiges Werkezeug beherrschen zu können. Bislang ist sie aber weit davon entfernt.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


16.04.2008, 12:00
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david
Omega-Wolf



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Tom, das stimmt schon, was du sagst. wir sollen nicht immer über leben und tod bestimmen. allerdings bin ich der meinung, dass der mensch das recht hat, gemachte fehler auch wieder rückgängig zu machen.

wenn wir also beispielsweise eine tierart ausgerottet haben, die geeigneten lebensräume für sie aber noch vorhanden sind, kann ich mir durchaus vorstellen, diese spezies durch klonen wieder zum leben zu erwecken.

aber eben, artenschutz lohnt sich meines erachtens nur im entsprechenden lebensraum der art. d.h. eine art nur in gefangenschaft zu erhalten, wenn keine chance auf die rückkehr in die wildnis besteht, finde ich nicht ok.

ich halte z.b. auch nichts davon, mammuts wieder klonen zu wollen. diese sind aufgrund von klimafaktoren ausgestorben und nicht wegen uns menschen. ebenso bei den dinosauriern.


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15.04.2008, 14:59
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Tom
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Tom ist offline
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Ich finde das Grundsätzlich falsch.
Der Mensch entscheidet auf unseren Planeten schon über den Tod.
Da muss er nicht auch noch über das Leben entscheiden.



Zitat:
diese aussage ist falsch. klonen beudeutet nur, einen genetisch identischen klon eines lebewesens herzustellen. welcher vektor dazu verwendet wird, spielt keine rolle. usw...


Ich glaub du hast damit Recht. Das was ich da hingeschrieben habe, war nur eine stark gekürzte Fassung.
Das was ich nicht verstanden habe, hab ich gleich weggelassen.


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15.04.2008, 14:50
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david
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dass DNA-datenbanken angelegt werden, finde ich grundsätzlich wichtig und gut. durch klonen tierarten zu erhalten darf aber nur die allerletzte möglichkeit sein. es soll nur geklont werden, wenn die tierart anders nicht mehr zu retten ist bzw. schon ganz ausgestorben ist.

d.h. also, dass ich es beim tiger wie im erwähnten beispiel nicht in ordnung finde. man würde die verwendeten finanziellen mittel besser in den lebensraum- und biotopschutz investieren.

Zitat:
Original von Tom
Dies ist allerdings kein Klonen sondern eine Künstlichebefruchtung.
Ein echter Klon wird in einem überdimensionalen Reagenzglas herran gezüchtet.


diese aussage ist falsch. klonen beudeutet nur, einen genetisch identischen klon eines lebewesens herzustellen. welcher vektor dazu verwendet wird, spielt keine rolle.

in diesem fall dürfte wie auch sonst üblich eine entkernte eizelle eines weiblichen tieren verwendet worden sein. vom zu klonierenden tier wird das erbgut einer zelle entnommen und in die entkernte eizelle gepflanzt. durch das einsetzende wachstum (=zellteilung) der eizelle entsteht und der klonierte embryo, welcher nun in die leihmutter eingesetzt werden kann.


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14.04.2008, 23:20
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