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Safari
Eroberer




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Wir waren mal bei einem Tierartzt der uns Teure Medizin verschrieb die jeddoch gar nicht bewirkten. Bei manchen Tierärtzten dreht es sich glaub ich wirklich nicht ums Tier sondern nur ums Geld. Da wäre es mir egal ob es ein Hauptschüler ist oder ein Gymnast, haupotssache sie kennen sich gut Tieren aus. das find ich auch blöd bei Tierärtzten ich fände es besser wenn mann nicht nach Abitur oder Hauptschulabschluss schaut sondern einfach wie gut er sich mit Tieren auskennt und seinen Job für die Tiere auch gerne tut! Denn was nützt einem ein Artzt mit Abitur wenn der die Tiere nur fürs Geld behandelt und keine Ahnung hat!


__________________
Tiere sind Lebewesen und haben das gleiche recht wie Menschen darauf zu leben, egal ob Zecke oder Welpe!

26.02.2008, 19:03
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TamedTigress
Amurtigerin




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Ja, da hast Du Recht. Man sollte auf jeden Fall eine gut informierte Entscheidung treffen koennen.

24.02.2008, 14:14
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Myril
Tripple-As



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Wie gesagt, ich halte es auch nicht für sinnvoll, immer alles zu probieren.

Aber es geht mir darum, dass viele Tierärzte nicht ausreichend über die Möglichkeiten informieren, weil sie eben oft davon ausgehen, dass die Leute nicht bereit sind, die Behandlung in Betracht zu ziehen (oder weil dem Tierarzt selbst das nötige Wissen fehlt) und das finde ich nicht in Ordnung.


__________________
Gruß
Myril

24.02.2008, 13:14
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TamedTigress
Amurtigerin




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Nein, das verstehe ich nicht negativ.

Haette ich z. B. Krebs und bekame gesagt: "Mit Chemo 6 Monate, ohne 6 Wochen", wuerde ich mich fuer mich selber gegen die Chemotherapie entscheiden. Dieser Stress steht in keiner Relation zu den extar 4 1/2 Monaten schlechter Lebensqualitaet. Das wird jeder akzeptieren.

Die gleiche Entscheidung moechte ich aber auch fuer mein Tier treffen duerfen ohne dafuer verurteilt zu werden.

Weihnachten verloren wir unsere geliebte Katze Emmy (fast 14 Jahre alt). Sie wurde sehr ploetzlich sehr krank - Nierenkrebs im Endstadium, den wir nie gemerkt hatten. Der Tierarzt sagte, beim Menschen koennte wuerde man nun eine neue Niere einsetzen wenn man eine finden wuerde.

Das Tier war schon so schlecht dran dass der Tierarzt nicht mel mehr seine Temperatur fuehlen koennte, so kalt war sie schon.

Man haette jetzt sagen koennen: "Na los, finden sie eine Niere fuer das Tier!"

Wir haben es aber nicht getan und waren damit einverstanden dass man sie erloest.

TamedTigress

24.02.2008, 12:56
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Myril
Tripple-As



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Hallo TamedTigress,

Da hast du sicher Recht.

Es ist aber ein Unterschied, ob man eine Therapie aus vernünftigen Gründen ablehnt oder ob man ein Tier frühzeitig einschläfern lässt.

Unter "frühzeitig einschläfern" verstehe ich töten, obwohl es noch (sinnvolle) Möglichkeiten zur Behandlung gibt.

Natürlich muss immer abgewogen werden, ob es noch im Sinne des Tieres ist, weitere Behandlungen zu versuchen.
Eine vernünftige Entscheidung treffen können letztendlich nur Tierhalter und Tierarzt gemeinsam, sofern es sich um einen verantwortungsvollen Besitzer (denn dieser kennt das Tier wohl am Besten) und einen fachkundigen Tierarzt (der über das nötige Wissen verfügt) handelt.

Zumal man das nicht unbedingt negativ verstehen. Nicht für jeden ist es einfach machbar, sehr viel Geld für sein Tier aufzubringen. Ich finde, das sollte man keinesfalls leichtfertig verurteilen.
Trotzdem denke ich, dass ein Tierarzt die Möglichkeiten erwähnen sollte und ein guter Tierarzt wird dies auch tun.


__________________
Gruß
Myril

24.02.2008, 12:44
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Douma
Leopard(in)




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Das mit dem "Der scheut doch nur die Kosten" muss man einfach überhören. Heute weiß ich´s auch besser. Ich hätte damals mit meinen Wellensittich darauf bestehen sollen, das man ihn Einschläfert. Das man ihm eine Spritze verpasst hat, war für den Kleinen nur unnötiger Stress. Aber wenn der Tierarzt sagt das es noch Hoffnung gibt, glaubt man ihm nur all zu leicht.


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Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

Dieser Beitrag wurde von Douma am 24.02.2008, 13:02 Uhr editiert.

24.02.2008, 12:36
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TamedTigress
Amurtigerin




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Das mit dem fruehzeitigen Einschlaefern ist oft ein zweischneidiges Schwert.

Ein Mensch kann fuer sich selber z. B. Chemotherapie verweigern, auch wenn er weiss dass er dann an der Krebserkrankung sterben wird.

Verweigert man es fuer sein Tier weil man ihm die furchtbaren Nebenwirkungen nicht antun will, heisst es schnell: "Der scheut nur die Kosten!"

TamedTigress

24.02.2008, 12:16
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Myril
Tripple-As



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Hallo,

Unter Tierärzten gibt es leider, wie überall eben auch, einige schwarze Schafe. Zudem finde ich es immer wieder sehr erschreckend, wie wenig sich viele Tierärzte überhaupt selbst weiter- und fortbilden. Da fehlen oft grundlegende Kenntnisse. Und solchen Menschen werden dann hilflose Tiere anvertraut.

Was frühzeitiges einschläfern angeht, ist es aber oft auch einfach so, dass viele Halter überhaupt nicht bereit sind, ihren Tieren helfen zu lassen, wenn die Chancen nicht gut stehen und es Geld kostet. Wobei ein Tierarzt davon natürlich nicht ausgehen darf und immer die Alternativen nennen sollte. Aber da fehlt eben oft das Wissen.
Gerade bei der Behandlung von kleinen Nagern muss man meist lange nach einem passenden Tierarzt suchen. Die wenigsten kennen sich damit aus, wohl auch, weil die wenigsten Halter mit solchen Tieren überhaupt zum Tierarzt gehen. Wie oft wurde ich schon gefragt, wieso ich denn Geld für die Behandlung einer Farbmaus ausgeben würde, wo man doch für ein paar Cent eine Neue kaufen könnte?

Man wirft doch kein ganzes Leben weg, nur weil es ein bisschen beschädigt ist.

Was das Ausrangieren von alten/verletzten Tieren angeht, das ist leider bei Weitem keine Seltenheit. Im Pferdesport ist es zumindest in den unteren Klassen recht häufig, das Tier lieber schlachten zu lassen und ein Neues zu kaufen, anstatt eine Behandlung zu finanzieren. Bei anderen Tieren ist es nicht so auffällig, aber bestimmt nicht weniger häufig. Glücklich können jene sein, die durch ein Tierheim oder hilfsbereite Tierfreunde eine zweite Chance bekommen. Wie oft werden die Tiere doch einfach anderweitig entsorgt oder vegetieren irgendwo in einem kleinen Gefängnis vor sich hin, warten auf ihren Tod.
Leider kann man in den wenigsten Fällen etwas dagegen tun. Das sind dann die Momente, in denen man am liebsten alles hinschmeißen möchte. Zum Glück gibt es aber auch andere .

Aber wenn man bedenkt, wie viele an hilfebedürftigen Menschen achtlos vorbeigehen, wie viele mit anderen Menschen umgegangen wird, ist es da verwunderlich, dass mit Tieren nicht anders umgegangen wird?

Zum Glück sind aber nicht alle Menschen so. Und ich hoffe für den Hund, dass er endlich ein liebevolles Zuhause findet. Denn das hat er ganz bestimmt verdient.


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 29.02.2008, 11:56 Uhr editiert.

24.02.2008, 11:59
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Douma
Leopard(in)




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Ja das finde ich auch Landtierärzte müssen sich um alle Tiere kümmern, egal ob es nun ein Pferd oder eine Maus ist.

Leider gibt es aber auch Tierärzte die, obwohl es offensichtlich ist das nichts mehr zu machen ist, ein schwerkrankes Tier trotzdem noch "Helfen" wollen und dafür auch noch mitunter viel Geld mit verdienen. Das weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Ich hatte einen Wellensittich der eine schwere Erkältung hatte. Mit ihm bin ich dann zum TA gefahren. Und obwohl der Welli zu diesen Zeitpunkt mehr Tod als Lebendig war, meinte der Tierarzt das man noch was machen könne. Er gab meinen Welli eine Spritze und kassierte dafür 20 Euro!. Und kaum war ich wieder zuhause starb der Kleine. Nun Versteht mich nicht falsch, ich hätte gerne die 20 Euro bezahlt, aber nur wenn wirklich Hoffnung bestanden hätte, dass der Welli sich erholt.


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24.02.2008, 11:47
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Phantom
Panthera lupus




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Zitat:
Original von Longhair
Ein TA der wirklich auch die Tiere liebt und ein HERZ hat, würde es nicht fertig bringen, das kläglich jammernde Tier einfach zu ignorieren!


das glaube ich auch. Ein TA "mit Herz" hätte so einem Tier mit Sicherheit auch gleich geholfen.

Was mich immer gewundert hat: Ich kenne leider nicht nur einen TA, der selber Tiere hat (Hunde, Katzen, was weiß ich nicht alles), von dem man also eigentlich annehmen sollte, er mag Tiere, aber für den in der Praxis nur große Tiere zählen, also ab Hund aufwärts.

Bei einem davon war ich mal mit meinen Wellensittichen... der hat fast gelacht, dass ich damit überhaupt zu ihm kam. Und für die Behandlung hat er dann auch bloß nen obligatorischen Preis genommen.
Ich sage ja immer, die Kleinstädte hier sind eher "große Dörfer" - aber sollten solche "Land-" TÄ ( ) sich nicht trotzdem um alle Tiere gleich kümmern, auch wenn kleinere Tiere & kleinere Behandlungen nicht soviel Geld einbringen?


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

24.02.2008, 10:43
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