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david
Omega-Wolf



Dabei seit: März 2005
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Beiträge: 284
david ist offline
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also, der weltklimabericht, welcher vor einem jahr veröffentlicht wurde und der ganzen diskussion zusätzlichen schub verleihte, ist der kleinste gemeinsame nenner der anerkannten wissenschaftler. nicht mehr und nicht weniger.

es muss jedoch unbedingt beachtet werden, dass die wissenschaft nicht absolutistisch ist und sich in wahrscheinlichkeiten ausdrückt. das wird von beiden seiten in der klimadiskussion gerne vernächlässigt. der klimabericht sagt nur aus, welche folgen aufgrund der aktuell anerkannten klimamodelle mit hoher wahrscheinlichkeit eintreten werden. natürlich besteht trotzdem die möglichkeit, dass es ganz anders herauskommt. allerdings sollen wir uns m.E. schon daran richten, was der aktuelle konsens der wissenschaft ist. sonst kann man schlussendlich gar nichts mehr akzeptieren, was von der wissenschaft kommt. dann könnten wir auch gleich alle raubtiere ausrotten, da man ja leicht die wissenschaftlichen grundlagen, welche für deren erhalt sprechen, bestreiten kann.

wie man heute weiss (oder glaubt zu wissen), wird das klima von drei faktoren beeinflusst. den treibhausgasen (achtung: nicht nur CO2!), dem vulkanismus und der sonnenenergie. und theoretisch auch von meteoriteneinschläge, allerdings lasse ich das mal aussen vor.
- der vulkanismus kann mit einem grossen vulkanausbruch innerhalb einer kurzen zeit sehr grosse klimaveränderungen verursachen, allerdings sind dies keine langfristigen folgen. der aschestaub, welcher sich in der atmosphäre verteilen würde, wäre spätestens nach wenigen jahren so weit ausgewaschen, dass das klima wieder zur vorherigen situation gekehrt hat. ereignisse in der vergangenheit (stichwort krakatau und andere) beweisen dies. zudem kann man kaum nicht mit solchen ereignissen rechnen, da diese sehr selten (bei menschlicher betrachtung der zeit) und praktisch nicht vorherzusehen sind.
- die sonnenenergie hängt von der aktivität der sonne ab. diese hat, seit gemessen werden kann, nicht markant zugenommen. als ursache für die aktuelle erwärmung des kilmas scheidet sie als ursache benso aus wie der vulkanismus (welcher ja eine abkühlung zur folge hätte). dieser faktor ist nicht zu verwechseln mit dem treibhauseffekt, welcher von den treibhausgasen verursacht wird. durch die schwankung der energie der sonne ändert sich auch die auf die erde auftretende energie und dadruch die temperatur.
- worauf wir menschen einen einfluss haben beim klima, sind nur die treibhausgase wie CO2 und Methan CH4. dass diese durch menschliche aktivitäten angestiegen sind, lässt nicht nicht bestreiten. wie gross der einfluss dieser gase auf das klima wirklich ist, dagegen schon. nach heutigen erkenntnissen ist er aber so gross, dass das klima dadurch wirklich beeinflusst wird. klar ist zudem auch, dass durch eine höhere konzentration in der atmosphäre der treibhauseffekt veerstärkt wird.

dass das kilma immer schon schwankungen unterworfen war, ist völlig unbestritten. die ursachen waren nicht immer die gleichen. mal waren es meteoriteneinschläge, mal der vulkanismus, mal treibhausgase (wohl tatsächlich durch die dinosaurier verursacht). allerdings schliesst das ja gar nicht aus, dass für den aktuellen klimawandel der mensch hauptverantwortlich ist.

eine tatsache ist, dass der mensch beim klima wie beim wild ein management zu versuchen macht. man will die entwicklung nicht dem zufall überlassen, sondern sie kontrollieren, in eine geordnete bahn lenken. ob das sinnvoll ist, ist eine andere frage. ich finde eigentlich nicht. allerdings bin ich der meinung, dass der mensch gemachte fehler auch wieder rückgängig machen darf und soll. wir haben die raubtiere ausgerottet, nun siedelt man sie wieder an (oder lässt eine natürliche rückkehr zu). das finde ich gut. wir haben das klima verändert (daran zweifle ich, wie die obigen ausführungen gezeigt haben, nicht) und nun können wir versuchen, diesen fehler wieder zu beheben.

was ich sagen muss, ist, dass es definitiv einen klimapopulismus gibt und dass sich viele leute daran bereichern. allerdings ist dies nicht ein vorwurf an die verschiedenen umweltverbände, da diese seit jahrzehnten finanzielle mittel investieren, um auf die problematik aufmerksam zu machen. gemeint ist die wirtschaft bzw. in erster linie das grosskapital, welches jahrelang sämtliche massnahme zu mehr umwelt- und klimaschutz blockiert hat, jedoch seit neuestem auch die unökologischsten produkte als klimafreundlich verkauft. das ist abzocke pur und hat nichts mit ernstgemeintem klimaschutz zu tun.

ach ja: PattWór, ich habe schon gelesen, dass du den faktor mensch beim klima nicht bestreitest. aber ich wollte nur ausführen, warum es wahrscheinlich scheint, dass der mensch hauptverantwortlich ist. und warum es klar ist, dass man auch etwas dagegen unternehmen darf und soll.

edit:
post ist wieder mal zu lang geworden


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ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

19.02.2008, 16:40
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
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Whough
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PattWór ist offline
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Oh ja, das geliebte Thema des Klimaschutzes. Obwohl ich sehr naturverbunden bin, stehe ich diesem Thema sehr skeptisch gegenüber. Die Gründe dafür möchte ich hier kurz anbringen:

Nachweislich ist das Klima schon immer einem stetigen Wandel unterzogen gewesen. Das Weltklima war stets von einem Wechsel zwischen Warm- und Kaltperioden dominiert. Das Paleozän beispielsweise war klimatisch durch eine anhaltende Warmperiode charakterisiert, derart daß es keine Polkappen gab. Den Menschen gab es nachweislich zu dieser Zeit nicht. Naja, vielleicht haben die Dinosaurier zu intensiv flattuliert. Methan soll ja ein sehr starkes Klimagas sein ...
Da werden Bilanzen aufgestellt, aus denen die Einwirkung der Kohlendioxidemissionen des Menschen auf das Weltklima extrapoliert werden sollen, wohl weißlich, daß ein einziger Vulkanausbruch die ganze Bilanzierung über den Haufen wirft. Da werden fadenscheinliche Behauptungen wild verbreitet, die keinesfalls wissenschaftlich fundiert sind, nur um die Akzeptanzbereitschaft des Volkes für höhere Energiekosten zu steigern.
Plötzlich wird eine Klimaabgabe denkbar, die dem Staat viel Geld in die Kassen spült. Da werden die Sprittpreise in die Höhe getrieben, damit der Bürger ja weniger fährt und die CO²-Emmissionen gedrückt. Andererseits ist dem Arbeitnehmer ein hunderte von Kilometern langer Arbeitsweg zumutbar.
Komunen halten es nicht für nötig, eine intelligente Verkehrsleitung zu etablieren. Gemeint sind hier intelligente Ampelschaltungen in einer vernetzten Umgebung, die sog. Grüne Wellen garantieren würden und so der Staubildung entgegengewirkt würde. Ganz im Gegenteil werden gerade nachts, wenn wenig Verkehr herrscht, alle Ampeln auf Rot geschatet (oder sie schalten von Grün auf Rot, wenn sich ein Fahzeug nähert), damit es erst einmal seine Fahrt stark veringern oder gar anhalten muß. Jeder, der in Physik ein wenig aufgepaßt hat, weiß, daß die kinetische Energie des Fahrzeugs abgebaut und in Wärmeenergie umgewandelt wird, Energie, die zuvor aus dem Spritt gewonnen wurde und unwiederbringlich verloren ist und erneut aus Spritt gewonnen werden muß. Das treibt den Sprittverbrauch und damit auch die CO²-Emissionen in die Höhe. Jedes Auto, das im Stau steht und unnötig beschleunigt werden muß, verpestet die Umwelt. Das interessiert die Verantwortlichen aber nicht. Diese Liste könnte weiter fortgesetzt werden. Stattdessen gebe ich mal das Fazit an: Umweltschutz dient als Propagandamittel, um reichlich Kohle zu machen. Nicht mehr und auch nicht weniger wird damit bezweckt.

Der große Fehler den viele klimaschützer begehen, ist ihre Annahme, daß Weltklima wäre ein konstantes Konstrukt und müsse mit aller Gewalt unveränderlich gehalten werden. Ja wie wollen die denn den natürlichen Wandel aufhalten, und wäre nicht gerade das ein Akt wider die Natur? Am liebsten würden sie auch den Prozess des Kontinentaldrifts aufhalten.

Fazit: Ich will nicht bestreiten, daß die Menschheit ihren Beitrag zum bestehenden Klimawandel leistet. Aber wie stark dieser Einfluß wirklich ist, weiß doch bislang kein Mensch.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


19.02.2008, 12:32
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david
Omega-Wolf



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Beiträge: 284
david ist offline
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Zitat:
Original von Mainhard
Da würden sich sicher ein paar Waidmänner finden die die "Kulturlandschaft" Ocean gerne "regulieren" wollen/würden.....


ja genau, so wie es die norweger mit den walen machen. diese fressen ja, obwohl die bestände im vergleich zu früher stark geschrumpft sind, angeblich so viele fische, dass wir zu wenig haben.


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18.02.2008, 13:39
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Mainhard
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Da würden sich sicher ein paar Waidmänner finden die die "Kulturlandschaft" Ocean gerne "regulieren" wollen/würden.....


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Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

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18.02.2008, 07:39
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Douma
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Ach, ich würde das ganze gar nicht so Eng sehen, wer weiß schon ob es Haie bis zum Ende des Jahrhunderts überhaupt noch gibt?

Außerdem was will der Mensch dagegen tun? "Für Haie Verboten" Schilder auf den Meeresgrund aufstellen?


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Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

Dieser Beitrag wurde von Douma am 18.02.2008, 02:47 Uhr editiert.

18.02.2008, 02:33
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Animal





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Und dann werden sie sicher beliebte Beute für die dort ansässige Blutrünstigeren orcas


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

18.02.2008, 00:51
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Douma
Leopard(in)




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Aufgrund der Erderwärmung rechnen Biologen mit dem Vordringen "Blutrünstiger Haie" bis zur Antarktis. Dies würde eine diese einzigartige, seit Millionen Jahren vor Raubtieren sichere Tierwelt bedrohen, warnten die Experten beim Jahreskongress der Amerikanischen Forschungsvereinigung AAAS in Boston.

Bislang ist es noch zu Kalt für Meeresräuber, aber wenn der Klimawandel Fortschreitet, könnte es schon in diesen Jahrhundert geschehen.
Aber natürlich nur, wenn es bis dahin überhaupt noch Haie gibt.


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Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

Dieser Beitrag wurde von Douma am 23.02.2008, 19:47 Uhr editiert.

17.02.2008, 23:11
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