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Mainhard
Tripel-As




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@ david "das problem kann nur gelöst werden, indem man strukturelle änderungen vornimmt"

100% WORD!

Habitatsprobleme gapaart mit einem ducrh den Jäger verursachtet Ungleichgewicht zwischen Beutegreifer und Beute sind Probleme die sich Langfristig nicht durch die Jagd lösen lassen.

Nur sind Nachhaltige und dauerhafte Lösungen bei den Hobby Jägern nicht erwünscht.

Sie brauchen Rechtvertigungsgründe für Ihr Hobby. Den eigentlichen Grund, nämlich Fun beim Jägen, töten (und das oft anschließende Besäufniss in geselliger Runde mit Gleichgesinnten) sind die waren Gründe. Die lassen sich nur schlecht der Öffentlichkeit verkaufen.

Der edle Heger und Naturfreund der auch noch den Landwirten und Waldbauern sowie den Kulturel benachteiligten Arten hilft kommt da besser :-(


@ Phantom Zustimmung! Oft wird nach Sympahtie gewertet....und z.B. haben Pferde einen größeren öffentlichen Sympahtie Wert als Wildschweine.


@ nettwork "Ich halte das Thema für ziemlich kompliziert"

Das ist es. Deshalb sind temporäre "Lösungen" durch Abschuß keine Dauerhafte Lösung. Nur ein srukturelles Umdenken auf vielen Ebenen würde dauerhaft Abhilfe schaffen. Kurzfristig würde auch der Einsatz von z.B. Hagopur Schwarzwild-Additiv helfen den Eiweißbedarf zu decken was eventuell das durchwühlen von Landwirtschaftlich genutzten Flächen auf der Suche nach z.B. Würmern und Co. verhindern wird.

Was ich verstehe sind die Sorgen und Finanziellen Nöte der Landwirte. Was ich in einem so subventionierten Breich wie der Landwirtschaft nicht verstehe ist, warum Vater Staat & EU für Ausgleichs- und Entschädigungszahlungen was Wildtierschäden angeht auf einmal kein Geld hat/haben......

Scheinbar ist es besser die Jagdlobby ihr Geschaft machen zu lassen, Entschädigungsleistungen zu sparen oder auf Jagdpächter abzuwälzen und den Tieren ein leben als Lebende Zielscheibe zur Freizeitgestallung zuzumuten.....

Und wir leben in den reichtsten Ländern der Welt.

Ein Armutszeugnis.


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Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

http://www.nrdc.org/naturesvoice/
http://www.tierbefreier.de/home.html#
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/start.php4

Dieser Beitrag wurde von Mainhard am 30.01.2008, 13:32 Uhr editiert.

30.01.2008, 11:43
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nettwork
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Ich geb dir absolut recht, david, und sehe dein post als Ergänzung zu meinen Gedanken.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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29.01.2008, 17:06
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Phantom
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da kann man ja fast sagen: schade, dass es Wildschweine sind und keine Pferde.

Ich weiß noch, was es für einen Aufschrei gab, als bekannt wurde, dass in Australien hochträchtige Brumby-Stuten abgeknallt wurden. Gab da unschöne Fotos u.a. von einer Stute, die während dem Geburtsvorgang erschossen wurde. Die Fohlenbeine und das Köpfchen schauten schon heraus, aber das Kleine hatte keine Chance.

Bei Wildschweinen schätze ich mal, wird es wohl den meisten egal oder ganz recht sein, wenn möglichst viele Tiere abgeknallt werden.


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

29.01.2008, 16:42
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david
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Zitat:
Original von nettwork
Ich halte das Thema für ziemlich kompliziert. Wer auf weibliche Tiere schießt, läuft immer Gefahr tragende zu erwischen. Denn man kennt es den Weibchen ja nicht an, ob und wann sie befruchtet wurden. Auch das mit der zeitlichen Schonung ist ja nicht so eine fixe Sache.


das stimmt grundsätzlich schon. bei vielen tieren lassen sich die trag- und setzzeiten gut errechnen, womit auch umgangen werden, dass trächtige tiere geschossen werden. da wildschweine bei gutem nahrungsangebot, wie in unserer kulturlandschaft, aber nicht mehr immer fixe fortpflanzungszeiten haben und somit das ganze jahr über trächtig sein können, lassen sich abschüsse trächtiger tiere nicht mehr umgehen.

Zitat:
Original von nettwork
Wenn jemand ein nicht tragendes Tier schießt, das aber Junge führt ist es wahrscheinlich quälerischer, als das tragende Tier ohne Junge zu erschießen.


stimmt, nur werden gerade bei wildschweinen kaum mehr führende bachen geschossen. nach jahrelanger diskussion haben inzwischen auch die meisten jäger eingesehen, dass es zu deutlich mehr schäden kommt, wenn führende bachen geschossen werden, als wenn frischlinge und überläufer geschossen werden. daher werden in erster linie diese beiden gruppen und nicht führende bachen gejagt.

ausser natürlich wenns um eine trophäe geht, dann wird auchs chon mal ein keiler erlegt. zur schadenverminderung bringt aber ein solcher abschuss kaum etwas.

Zitat:
Original von nettwork
Wildschweinschäden kann man nicht wegdiskutieren. Die Tiere finden auf unseren Feldern reichlich Nahrung und vermehren sich gut. Wenn eine Rotte ein Feld eines Bauern heimsucht, kann man ihm schwer verständlich machen, dass das in Summe in der Landschaft okay geht. Denn nur der eine Bauer hat einen enormen Schaden und er wird sich nicht mit tröstenden Worten zufrieden geben. Was tut man dann gegen zuviel Wildscheine? Keine 5-Sterne-Menüs mehr vor der Haustüre anrichten! Nur blöd, dass diese Bauern auch noch damit ihren Lebensunterhalt verdienen.


natürlich kann man wildschweinschäden nicht wegdiskutieren. jeder, welcher in gebieten mit vielen wildschweinen wohnt, sieht, welche schäden angerichtet werden. dass dies für einen einzelnen bauer grosse finanzielle einbussen bedeuten kann, ist auch klar.

allerdings spricht so etwas nicht per se für die jagd. einerseits werden in vielen gebieten mit der jagd auf wildschweine keinerlei reduktionen der schäden erreicht. viele jäger streben ja keine reduktion der bestände an, da damit in zkunft weniger geschossen werden kann. sie haben ein interesse an grossen wildschweinbeständen (was übrigens im forum von "wild und hund" bestätigt wird). eine wirkliche reduktion von schäden ist nur mit einer deutlichen reduktion des wildschweinbestandes möglich, was aber in vielen grossen, waldreichen revieren kaum zu erreichen ist bzw. nur mit unverhältnissmässig grossem aufwand.

andererseits gibt es mehrere andere tierfreundlichere massnahmen, mit welchen schäden reduziert werden können. einerseits sind da elektrozäune. mag sein, dass diese in der anschaffung teuer sind, aber über lange zeit lohnt sich eine solche investition. und dass sie funktionnieren, wurde in zig versuchen bestätigt. daneben ist es möglich, mit einer pille für wildschweine die population zu regulieren. versuche haben auch dabei gezeigt, dass eine solche methode praxistauglich ist. eine reduktion der sauen wäre also ganz ohne jagd erreichbar. aber genau das ist von jägerseite nicht gewollt. man will ja wildscheine schiessen.

ein abschuss von schadenstiftenden tieren bringt immer nur eine vorübergehende besserung, wenn keine anderen massnahmen ergriffen werden. früher oder später (bei grossen populationen immer früher) wandern neue tiere ein und verursachen die gleichen schäden. siehe beispielsweise auch die biber in bayern. wenn ein kanal im siedlungsgebiet gestaut wird und die gärten volllaufen, wird der biber geschossen und die anwohner sind glücklich. nur ist man in ein, zwei jahren mit dem gleichen problem konfrontiert. das problem kann nur gelöst werden, indem man strukturelle änderungen vornimmt.


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ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

29.01.2008, 16:17
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nettwork
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Ich halte das Thema für ziemlich kompliziert. Wer auf weibliche Tiere schießt, läuft immer Gefahr tragende zu erwischen. Denn man kennt es den Weibchen ja nicht an, ob und wann sie befruchtet wurden. Auch das mit der zeitlichen Schonung ist ja nicht so eine fixe Sache.

Wenn jemand ein nicht tragendes Tier schießt, das aber Junge führt ist es wahrscheinlich quälerischer, als das tragende Tier ohne Junge zu erschießen.

Wildschweinschäden kann man nicht wegdiskutieren. Die Tiere finden auf unseren Feldern reichlich Nahrung und vermehren sich gut. Wenn eine Rotte ein Feld eines Bauern heimsucht, kann man ihm schwer verständlich machen, dass das in Summe in der Landschaft okay geht. Denn nur der eine Bauer hat einen enormen Schaden und er wird sich nicht mit tröstenden Worten zufrieden geben. Was tut man dann gegen zuviel Wildscheine? Keine 5-Sterne-Menüs mehr vor der Haustüre anrichten! Nur blöd, dass diese Bauern auch noch damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

Die effizienteste Populationskontrolle läuft nun mal über die Weibchen. Ob man sie jetzt fängt, sterilisiert oder abschießt...
Das Gegenteil geht genauso. Mehr Tiere kriegt man auch nur, wenn man z.B. weibliche Braunbären aussetzt.


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29.01.2008, 15:54
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david
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dieses vorgehen ist die einzig logische konsequenz, wenn man im andauernden wahn lebt, dass die wildpopulation reguliert werden müssen. bei wildschweinen wird ja mehr als bei allen anderen tieren gesagt, dass es eine "überpopulation" gäbe. die tötung tragender bachen ist da eine effiziente methode, diese überpopulation zu dezimieren.


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29.01.2008, 14:27
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Douma
Leopard(in)




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Das ist echt WIDERLICH!!

Das sind keine Menschen mehr das sind dreckige BESTIEN. Die haben alle Werte die einem normal denkende Menschen ausmachen verloren.
Jemand der ein tragendes Tier Erschießt ist zu keinerlei Gefühlen fähig.


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Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

29.01.2008, 13:54
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Mainhard
Tripel-As




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Diese Thema findet man zur Zeit in dem Jagd
Forum "Wild und Hund". Zur Zeit
sind fast 60% der User für den geziehlten
Abschuss tragender (schwangerer) Bachen
(weibliche Wildschweine).

In dem Fred ist z.B. ein Bild von einem
stolzen Jäger eingefügt das die toten Babys
aus dem Bauch der abgeschossenen
Wildschwein-Bache zeigt.....

Das Internet ist hier besser als jeder
Gesellschaftsverdummende Jagd-Info Stand auf
irgendwelchen Bauernmärkten.....

Waidmannsheil

(P.S. Hoffe die Bilder werden nicht
kurzfristig zensiert)


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Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

http://www.nrdc.org/naturesvoice/
http://www.tierbefreier.de/home.html#
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/start.php4

29.01.2008, 10:10
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