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Mainhard
Tripel-As




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Verfolge das Thema schon länger :-( In der Beziehung war Österreich immer in Vorbild für mich gewesen. Wie auch z.B. das Wildtierverbot im Zirkus etc. Da könnte sich Deutschland mal ein gutes Beispiel nehmen! Auch die Bärenpopulation war auf einem guten Weg. Wo in D. bei einem Bären gleich medienwirksame Horrorzenarien von eventuellen Opfern prohilaktisch für einen Abschuß herhalten müssen, galt Österreich doch immer als gutes Beispiel, das trotz "Kulturlandschaft" und hoher Bevölkerungsdichte diese ausgerottete Art wieder eine Chance bekommen kann. Was sich jetzt bestätigt hat ist die Tatsache das wiedereinmal Jäger für die Ausrottung die Verantwortung tragen. Das von Verbänden immer wieder solche Absichten bestritten werden ist klar. Die Fakten sehen anders aus. Sicher fand hier kein groß angelegtes vom Jagdverband organisiertes Abschlachten statt. Und es besteht sicher auch die Möglichkeit das z.B. ein Mensch ohne Jagdschein/Lizenz seine Flinte unterm Bett hervorgeholt hat um Meister Petz mit Blei vollzupumpen. Nur wäre dies dann eine Deffinitions bzw. Begriffdifferenzierungsfrage. Auch wenn man dem Kind einen anderen "Namen" als z.B. Jäger gibt bleibt es wie es ist. Und für mich ist der bewaffnete Bergbauer ohne Jagdschein genauso Jäger wie der Lizensierete Hobby-Killer aus der Vorstadt. Ob und wie ein neues Bärenprojekt wieder auf die Beine gestellt werden kann bleibt offen. Es ist traurig das hier die mühevolle Arbeit von Tierschützern mit etwas Blei zusammengeschossen wurde. Eventuell würden Drakonische Geld oder Gefängnissstrafen gekoppelt mit hohen staatlichen Belohnungen bei Ergreifung der Täter etwas helfen. Auch ein verstärkter Einsatz von "Rangern" mit Polizeibefugnissen könnte etwas mehr Schutz bieten. Alles eine Frage des Geldes. So ein System könnte helfen, mit guten Worten und Gesetzen die faktisch nur auf dem Papier existieren kann man auch im Jahr 2008 in Europa kaum Bären eine Chance auf Wiedereinbürgerung schaffen.

Nur dann schreien wieder alle wer das bezahlen soll..... Aber wenn z.B. der Dorfplatz neu gepflastert wird kann es kaum aufwendig genug sein :-(

Da werden dann in der Relation selbst im Kongo mehr Gelder für Ranger bereitgestellt als in einem EU Land!

Und da leben die Menschen noch in Wellblechbuden! :-(

Egal, hauptsache wir hören Mozart, gehen in Theater fahren Euro 4 Autos haben den Tierschutz im Grundgestz & beschweren uns über den Rückgang der Eisbärenpopulation und nennen uns Zivilisiert.

Meine Meinung: Wer tanzen will, der muß für die Musik auch bezahlen.


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Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

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http://www.vier-pfoten.de/website/output.php
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23.01.2008, 11:48
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nettwork
Panthera leo




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Derzeit geht das Thema wieder durch die österreichischen Medien.
Von den seit 1989 nachgewiesenen 35 Braunbären sind nur mehr 4 übrig. Der Rest ist verschollen und wahrscheinlich illegalen Abschüssen zum Opfer gefallen.
Die Unsachlichkeit und Emotionalität, mit der die Diskussion geführt wird erreicht wieder neue Höhen.
Ohne neue Ansiedlungsprojekte sind die 4 Bären aufgeschmissen. Allerdings weiß ich nicht, wie das gehen soll, wenn es auch bisher ein so harter Kampf war.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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23.01.2008, 08:57
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