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Mainhard
Tripel-As




Dabei seit: November 2006
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Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 180
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Simpel. In einem Land wie Österreich mit einem BIP von weit über 300 Mrd. sollten falls die Betroffenen es unbedingt wollen kulante Entschädigungsleistungen durch Vater Staat drinn sein. Es sei denn Österreichs BIP verkraftet ein paar Lämmer nicht....was ich mir kaum vorstellen kann.


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Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

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16.01.2008, 12:34
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Myril
Tripple-As



Dabei seit: Juli 2004
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Beiträge: 350
Myril ist offline
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Hallo zusammen,

Menschen hassen Rabenvögel weil diese intelligenter sind als er selbst? Das wage ich mal ganz stark zu bezweifeln.

Diese Tiere greifen Nutztiere an und Verletzung bzw. sogar der Tod eines solchen Tieres bedeutet nun mal einen Schaden für den Betroffenen. Oft sogar neben dem finanziellen auch noch einen emotionalen. Denn, ob so mancher „Tierschützer“ es glauben mag oder nicht, auch für einige Menschen die Nutztiere halten, sind diese Tiere nicht einfach nur Ware.

Ich finde es durchaus verständlich, wenn der Mensch seine Haustiere schützen möchte. Sei es nun um der finanziellen oder der emotionalen Gründe wegen.


Da ich zu den Widerlingen ( ) gehöre, die Lammfleisch essen und ich mich nun seit einiger Zeit auch mit Schafhaltung beschäftige, kriege ich in der Hinsicht auch einiges mit. Von Problemen mit Rabenvögel hört man leider doch recht häufig.

Allerdings halte ich den Abschuss der Tiere für den falschen Weg. Denn auf Dauer, vermute ich zumindest, wird man sich damit doch nur wieder mehr bzw. größere Probleme machen als man vorher schon hatte.

Es soll durchaus andere Methoden geben, um die Schafe zu schützen. Einstallen vor der Geburt, sofortiges entfernen der Nachgeburten und toter Lämmer (um Krähen weder anzulocken noch um sie „auf den Geschmack“ zu bringen) und auch mit Herdenschutzhunden wurden von einigen Schafhaltern Erfolge erzielt.
Inwiefern solche Methoden überhaupt angewendet werden können (oder wirklich sinnvoll sind), weiß ich aber nicht.


Bezeichnungen wie „Killer-Krähen“ sind natürlich völliger Unsinn und leider lassen sich viele Menschen durch solche Dinge sehr leicht beeinflussen.
Vermutlich haben viele Menschen, die den Abschuss der Tiere für richtig halten, nicht das geringste mit eben diesen zu tun geschweige denn, dass sie Saat- und Rabenkrähen auseinanderhalten können.

Abschuss scheint immer der einfachste Weg, aber bedenken die Menschen, die dies fordern auch, dass gerade Rabenkrähen eigentlich als Paare Reviere besetzten und nur Revierlose Gruppen problematisch werden könnten? Kann es dann nicht sein, dass es gerade durch den Abschuss zu viel größeren Problemen kommen könnte? Fordert man dann, diese Tiere komplett auszurotten? Aber bedenken diese Menschen überhaupt, dass Rabenvögel durchaus ein Nutzen haben und was passieren kann, wenn man irgendwo aus einer wackeligen Pyramide einzelne Teile wegnimmt?

Ich bin bestimmt kein Experte, was Rabenvögel und deren Probleme/Problembekämpfung angeht. Aber von meinem jetzigen Wissenstandpunkt ausgehend, halte ich, wie oben erwähnt, die Freigabe zum Abschuss der Tiere für den falschen Weg.
Was wäre aber nun der „richtige Weg“? Was wäre denn eurer Meinung nach ein Kompromiss, mit dem alle zufrieden sein könnten? Was würde ihr denn Vorschlagen, was man tun könnte?


__________________
Gruß
Myril

16.01.2008, 11:54
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nettwork
Panthera leo




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Beiträge: 702
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Der Mensch misst leider (1) mit zweierlei Maß und (2) alles, was er nicht kontrollieren/beherrschen kann betrachtet er mit Skepsis.

@david: Nebelkrähen haben im Osten Österreichs ihre Verbreitungsgrenze und sind weiter westliche eine Ausnahmeerscheinung. Die beiden (Unter-)Arten dürften sich das nach Ost/West aufteilen (geografisch, nicht politisch natürlich).


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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16.01.2008, 09:36
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Douma
Leopard(in)




Dabei seit: November 2007
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Das ist es was mich immer Aufregt, wenn ich von irgendwelchen Butterbirnen zu hören bekomme: "die Tiere(Raubtiere) sind ja so Grausam. Die armen Lämmer...!!"
Aber das kleine Lämmer sterben müssen, damit irgendwelche WIDERLINGE Lammfleisch fressen können, scheint wieder in Ordnung zu sein!!


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Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

15.01.2008, 16:29
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Mainhard
Tripel-As




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Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 180
Mainhard ist offline
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Zitat:
Original von david
Zitat:
Original von Mainhard
Da wird nach dem Motto gehandelt: Immer schön mit nassen Klamotten im Durchzug hocken, um dann die Grippe mit Antibiotika zu lindern.


die grippe ist ein virus. antibiotika werden aber gegen bakterielle erkrankungen eingesetzt und bringen gar nichts gegen viren.

sonst habe ich aber gegen deine aussagen nichts einzuwenden.


War ja eher als Metapher gedacht :-)


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15.01.2008, 13:35
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david
Omega-Wolf



Dabei seit: März 2005
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Beiträge: 284
david ist offline
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Zitat:
Original von Mainhard
Da wird nach dem Motto gehandelt: Immer schön mit nassen Klamotten im Durchzug hocken, um dann die Grippe mit Antibiotika zu lindern.


die grippe ist ein virus. antibiotika werden aber gegen bakterielle erkrankungen eingesetzt und bringen gar nichts gegen viren.

sonst habe ich aber gegen deine aussagen nichts einzuwenden.


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15.01.2008, 13:13
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Mainhard
Tripel-As




Dabei seit: November 2006
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Zitat:
Original von nettwork
Zuerst einmal: Es waren laut Bericht Rabenkrähen (Corvus corone corone) und nicht etwa Kolkraben (Corvus corax). (Wobei ich Nebelkrähen (C. c. cornix) in Wien für wahrscheinlicher halte.)
Krähen kommen in unserer Kulturlandschaft leider in einer ungewöhnlich hohen Dichte vor. Sie finden gutes Nahrungsangebot vor und vermehren sich stark. Aufgrund des EU-weiten Schutzes von Rabenvögeln hat man sich ein Eigentor geschossen: Diese Vögel räumen auch Singvogelnester aus, wo immer sie zu finden sind. Damit muss die Natur auch wieder mal ausbaden, was ihr der Mensch so reinpfuscht.

Zum aktuellen Fall kann ich nur sagen, dass es ja bekannt ist, dass Krähen Lämmer ab und zu töten und es ist auch logische , dass dieser Vorwand wieder mal für Abschüsse herhalten muss.


Da stimme ich Dir zu! Medienwirksame Schockberichte werden nachdem die Presse Ihr Geld gemacht hat gerne als Rechtfertigungsgrund und Aufhänger genommen um mal wieder "Strecke" zu machen :-( Die grausigen Methoden und der teils systematische Massenabschuß von Krähen in einigen Bundesländern zumindest in D. ist alle Jahre wieder ein beschämendes Ereignis :-( Das dies oft unbemerkt an der Öffentlichkeit vorbeigeht liegt an der Verschwiegenheit der Jägerschaft und des Dessinteresses der Medien. Zu der immer wieder gerne genommenen "Belastung" der Singvögel durch Rabenvögel kann ich nur sagen das immer wenn sich die Gelegenheit bietet die Allgemeinheit für dumm verkauft wird. Hier wird mal wieder (wie so oft) nicht die Ursache der Problems versucht zu lösen, sondern Kollege Mensch bekämpft lieber die Symptome. Macht einfach mehr Fun.

(Off Topic: Änlich verhält es sich ja mit so ziemlich jeder "Raubtierart". Wenn diese mal wieder reguliert werden sollen dann müssen immer Öffentlichkeitswirksame Arten als Vorwand herhalten damit sich die Jägerschaft als Messias der Bodenbrüter, Singvögel, Kleinreptilien usw. hinstellen können :-( Frei nach der Devise: 1 Fuchsfamilie aus der Betonrohrfalle erschlagen = automatisch 10 Kulturell benachteiligte Individuen mehr? Das der Lebensraum / Nahrungsangebot dieser Arten teils um bis zu 80% geschrumpft ist, wird dann schnell mal als gegeben hingenommen und als unabändänbares Faktum unserer "Kulturlandschaft" dargestellt. Da wird nach dem Motto gehandelt: Immer schön mit nassen Klamotten im Durchzug hocken, um dann die Grippe mit Antibiotika zu lindern. Allein das Wort Kulturlandschaft ist für mich schon ein Witz. Schrottplatz wäre mancherorts sinniger.)


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15.01.2008, 12:57
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Longhair
Doppel-As




Dabei seit: November 2004
Herkunft: Frankfurt/Main. Jetzt Chemnitz
Sachen (DE)
Beiträge: 118
Longhair ist offline
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Zitat:
Original von Douma
Hallo zusammen,

ich habe gerade diese Meldung gelesen "Killer-Krähen hacken in Wien sieben Lämmer tot"
Und jetzt fordern die meisten Leute, auch hier in Deutschland, die unter Naturschutz stehenden Rabenkrähen wieder Abschießen zu düfen.
Ich bin großer Rabenvogel Fan, und bin ganz klar dagegen.
Was meint ihr??


Das muss Gründe haben. Aus Bosheit haben die Krähen das nicht getan. Oftmals ist es die Störung des Lebensraumes oder das plötzliche "Überangebot an Beute" (Denkt an den Fuchs im Hühnerhof!) die die Tiere so verwirrt reagieren lässt. Ebenso ernsthafter Hunger!

Immer gleich abknallen, vernichten und ausputzen, was uns nicht in den Kram passt, da macht man es sich zu leicht. Und Basta.


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Fahr' defensiv. Kauf dir einen Panzer.

14.01.2008, 22:38
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Luna
Jungwolf




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Luna ist offline
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stimmt schon das die menschen sich immer wieder irgendeinen grund suchen um genau diese tiere auszurotten,die es häufig so nicht zu sehen gibt...

Aber nru weil sie ihre Natur nachgehen??

Ich meitn sie wurden so geschaffen udn das abknallen änderts doch auch nciht...
was soll das also denn ich meint hunger hat jeder und selbst der Mensch ISST Lamm ...-.-
Warum sollte die Krähe das nich auch dürfen??

ich find nur selber wieder völligen schwachsinn was sich da wieder füpr einUnfug bei soclhen menschen ins hirn einfrisst,nur weil krähen sieben lämmer Tothacken,also das abknallen is völlig unmöglich denn selbst wenn sies tun ÄNDERN WIRD ES NICHTS DARAN..

Gruß Luna


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Satan bedeutet, dass der Mensch lediglich ein Tier unter anderen Tieren ist, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die Vierbeiner, da er aufgrund seiner "göttlichen, geistigen und intellektuellen Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden ist!

14.01.2008, 21:46
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david
Omega-Wolf



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david ist offline
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@nettwork

ihr habt in österreich viele nebelkrähen? die haben wir in der schweiz gar nicht. nur ein einziges mal habe ich bei uns eine gesehen, das war aber eine grosse ausnahme, da sie sonst hier nicht leben und auch nicht brüten. auch lokale vogelschützer waren sehr erstaunt und wolltens mir zuerst nicht glauben. zum glück habe ich den vogel aber fotografiert
omnipräsent sind bei uns rabenkrähen und auch saatkrähen werden wieder häufiger. kolkraben gibts natürlich auch, aber logischerweise in viel niedrigeren dichten als die krähen.

dass krähen viele singvogelnester plündern ist bekannt. gerade deshalb ist ja die atenvielfalt der vögel in siedlungen häufig grösser als in der landwirtschaftszone, wo kräher häufiger sind. der siedlungsraum sagt ihnen scheinbar weniger zu, auch wenn man dort immer wieder krähen sieht.

bei uns werden rabenkrähen aber gejagt, saatkrähen stehen hingegen unter schutz. letztere waren jahrelang sehr selten, glücklicherweise haben sich die bestände aber erholt. allerdings liessen sich auch mit der jagd die bestände der rabenkrähen nicht nennenswert beinflussen, die schäden an der landwirtschaft (v.a. auf maisfeldern) und bei den singvögeln haben wir immer noch. deswegen bezweifle ich den nutzen der jagd auf krähen. es gab vor etwa drei jahren auch einen fall, wo der kanton bern beschlossen hat, krähen zum schutz der landwirtschaft grossräumig zu vergiften. diese aktion wurde nur ein einziges jahr durchgeführt, da sie heftigste proteste ausgelöst hat. in einer auswertung der aktion hat der kanton im letzten jahr zudem festgehalten, dass diese aktion in bezug auf die bestände der rabenkrähe eigentlich nichts gebracht hat und dass die landwirtschaftlichen schäden sowieso gering(=bezahlbar) seien.

auch das problem mit den singvögeln würde ich nicht überbewerten. die umwandlung von wald in kulturlandschaft hat nicht nur den krähen etwas gebracht, sondern auch vielen anderen singvögeln (besipielsweise feldlerchen, goldammer, diverse meisen, stare, finken und beinahe unzählige weitere arten). im geschlossenen wald kamen deutlich weniger vogelarten vor. trotzdem redet niemand über eine "überpopulation" von singvögeln, obwohl dies genauso angebracht wäre wie bei den krähen (oder eben nicht angebracht). aber das ist typisch mensch, er unterscheidet einmal mehr gute und schlechte arten.

man kann es auch so sehen:
die krähen verhindern, dass sich überpopulationen von singvögeln bilden wo dies hinführen könnte wissen alle, welche den film "die vögel" gesehen haben.


edit:
und übrigens sind rabenvögel auch singvögel!


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14.01.2008, 21:18
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