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Douma
Leopard(in)




Dabei seit: November 2007
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Erstmal ein dickes DANKESCHÖN an alle die an dieser Diskussion teilnehmen. obwohl wir von eigentlichen Thema hin und wieder doch abweichen. Aber das sollte man nicht so Eng sehen, das kann schon mal passieren.
Ich finde sehr Interessant auch mal die Meinungen anderer zu hören ( lesen ). Den in meinen Umfeld habe ich leider keinen mit dem ich mich darüber austauschen könnte. Macht weiter so...

Ich finde es dürften kein Geparden mehr Geschoßen werden. Denn die Natur setzt ihnen schon genug zu, man denke nur an der Überdurchschnittlich hohen Jungensterblichkeit bei den Geparden, durch Feinde, Krankheit, Unterernährung oder andere Unglücksfälle.
Und dann kommt auch noch das Problem mit ihrer Genetik dazu. Mit jeden Gepard der stirbt, verliert sich auch dessen Gen. Das ist eine evolutionäre Zeitbombe. Heute findet man z.B einen knotigen Schwanz bei vielen Geparden oder Fehlstellungen der Zähne. Die Geparde scheinen nicht in der Lage zu sein diese Gendeffekte zu Unterdrücken oder diese aus zu Sortieren. Ausserdem scheinen sie viel Anfälliger für verschiedene Krankheiten zu sein, als z.B Löwen oder Leoparden. Wenn jetzt eine Epidemie unter den Geparden ausbrechen würde könnte das durchaus den Artentod bedeuten, weil die Genetische Variabilität nicht ausreichen könnte um die Krankheit unschädlich zu machen.
Die Vergangenheit scheint sich zu Wiederholen...


__________________
Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

Dieser Beitrag wurde von Douma am 17.12.2007, 22:33 Uhr editiert.

14.12.2007, 17:20
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Mainhard
Tripel-As




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"Es wird also schon auch drauf geachtet, dass hier keine Willkür herrscht." ? In Bezug auf was?

Juristisch? Sicher das Töten dieser Tiere um sich ihren leblosen Kopf über den Wonzimmer Kamin zu hängen ist hier im Rhamen der Gesetze erlaubt. Dies war das verbrennen von schwarzen Katzen im Mittelalter auch....

Soziologisch? Könnte mann so sagen. Schließlich sind sich ja alle Beteiligten einig das das Tier sterben. Bis auf Ihr Opfer eventuell....

Historisch? Da kann man sicher streiten...Ob nun ein Fürst das "Priveleg" hat ein Tier zu töten auf Grund seines Titels oder der Dollar-schwingende Touri bleibt letztendlich egal.

"aber zeigt schon dass man da mit Verstand ran geht."

Nein. Das zeugt nicht von Verstand, sondern von der perversen Berechenbarkeit und Geldgier dieser Menschen gapaart mit der "die Kuh die Milch gibt schlachte ich nicht" Einstellung (in Bezug auf die Ausrottung). Aber vielleicht ist dies ja wircklich unser Versatnd der hier zum tragen kommt....würde so einiges in der Evolution erklären.










Zitat:
Original von dacutta
Ich hab hier jetzt schon länger mitgelesen, und jetzt möcht ich auch mal was sagen.
Ganz klar, die Trophäenjagd ist höchst verweflich. Ich heisse das keinesfalls gut.
Aber ich muss auch sagen, dass der Tierschutz in Namibia sehr gut ist. Er steht sogar als Regierungsziel in der Verfassung (festgeschrieben hier) . Also von Ausrottung brauchen wir hier garnicht erst zu sprechen.
Und wenn man sich jetzt mal vor Augen führt, was so ein Abschuss kostet, das kann sich nicht jeder leisten, und:
Zitat:
Gejagt werden darf nur in Begleitung eines eingetragenen Jagdführers, Meisterjagdführers oder eines Berufsjägers, der Mitglied des Namibischen Berufsjäger- und Jagdführerverbandes (NAPHA) sein muss. Die Jagd darf erst beginnen, nachdem eine gültige Jagderlaubnis von der Naturschutzbehörde erworben wurde. Vor der Jagd auf Löwen, Geparden und Leoparden ist eine zusätzliche Jagderlaubnis einzuholen. Pro Jagdgast und Erlaubnisschein dürfen höchstens zwei Trophäen einer Spezie erlegt werden. In speziellen Gebieten ist die Jagd mit dem Bogen erlaubt.Quelle

Es wird also schon auch drauf geachtet, dass hier keine Willkür herrscht.

Ich empfele Euch dazu auch mal diese Artikel hier:
http://www.az.com.na/umwelt/naturschutz-...-frei.20964.php
http://www.az.com.na/umwelt/mssen-alle-z...ahren.12067.php
http://www.az.com.na/lokales/auszeichnun...arden.16197.php

Das macht die Sache an sich zwar nicht weniger pervers, aber zeigt schon dass man da mit Verstand ran geht.

peace out, mrrau!


__________________
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

http://www.nrdc.org/naturesvoice/
http://www.tierbefreier.de/home.html#
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/start.php4

14.12.2007, 08:33
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SirLeo
Sir Leo von Pard




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SirLeo ist offline
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Ich hab hier jetzt schon länger mitgelesen, und jetzt möcht ich auch mal was sagen.
Ganz klar, die Trophäenjagd ist höchst verweflich. Ich heisse das keinesfalls gut.
Aber ich muss auch sagen, dass der Tierschutz in Namibia sehr gut ist. Er steht sogar als Regierungsziel in der Verfassung (festgeschrieben hier) . Also von Ausrottung brauchen wir hier garnicht erst zu sprechen.
Und wenn man sich jetzt mal vor Augen führt, was so ein Abschuss kostet, das kann sich nicht jeder leisten, und:
Zitat:
Gejagt werden darf nur in Begleitung eines eingetragenen Jagdführers, Meisterjagdführers oder eines Berufsjägers, der Mitglied des Namibischen Berufsjäger- und Jagdführerverbandes (NAPHA) sein muss. Die Jagd darf erst beginnen, nachdem eine gültige Jagderlaubnis von der Naturschutzbehörde erworben wurde. Vor der Jagd auf Löwen, Geparden und Leoparden ist eine zusätzliche Jagderlaubnis einzuholen. Pro Jagdgast und Erlaubnisschein dürfen höchstens zwei Trophäen einer Spezie erlegt werden. In speziellen Gebieten ist die Jagd mit dem Bogen erlaubt.Quelle

Es wird also schon auch drauf geachtet, dass hier keine Willkür herrscht.

Ich empfele Euch dazu auch mal diese Artikel hier:
http://www.az.com.na/umwelt/naturschutz-...-frei.20964.php
http://www.az.com.na/umwelt/mssen-alle-z...ahren.12067.php
http://www.az.com.na/lokales/auszeichnun...arden.16197.php

Das macht die Sache an sich zwar nicht weniger pervers, aber zeigt schon dass man da mit Verstand ran geht.

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Es sind immer nur Kleinigkeiten

Dieser Beitrag wurde von SirLeo am 14.12.2007, 01:52 Uhr editiert.

13.12.2007, 21:10
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Mainhard
Tripel-As




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Das glaube ich Dir. So etwas kann nerven. Wichtig ist es trotzdem darüber zu reden. Schnell garten Dinge in Vergessenheit, werden zum Alltag, zur Gewohnheit. Das kann zur Abstumpfung und Gleichgültigkeit führen. Wie sagt man: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Wenn man sich dessen bewußt ist kann man anfangen für sich selber an kleinen Dingen Verbesserungen vorzunehmen. Kontinuierliche Verbesserungen sind besser als hinausgezögerte Vollkommenheit. Aber das sollte jeder für sich entscheiden. Bertrand Russell formulieret es einmal so: "Es gibt keinen objektiven Grund für die Annahme, dass menschliche Interessen wichtiger seien als tierliche."
Bertrand Russell, Mathematiker und Philosoph, 1950 Nobelpreis für Literatur (1872-1970)

Zum Thema und der Ausgangsdiskussion von Douma
kann ich nur sagen das es gut ist das solche für einige schon "normalen" oder alltäglichen Zustände/ Nachrichten immer noch Schockieren.







Zitat:
Original von PetraB.
Wisst Ihr was, Leute? Mir geht das misanthrope Gequatsche in den verschiedensten Threads langsam aber sicher auf die Nerven.

Ich möchte Euch bitten, nicht immer wieder Threads völlig themenfremd damit zu verkleben. Macht im entsprechenden Bereich des Forums doch einfach einen Thread dafür auf.

Solange Ihr Euch Strom und Heizenergie von einem Energieversorgungsunternehmen liefern lasst und Ihr auch sonstige Annehmlichkeiten der bösen menschlichen Zvilisation, wie ärztliche Versorgung, den Supermarkt um die Ecke, motorisierte Fortbewegungsmittel etc. etc. nutzt, seid Ihr bei allem misanthropen Gehabe auch nichts weiter als typische Menschen bzw. Sandklumpen, die irgendwelche Rädchen im Ökosystem blockieren.

Back to the roots? Na prima, nicht reden ... MACHEN (aber dafür reicht's dann wohl eher doch nicht, oder?).


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Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

http://www.nrdc.org/naturesvoice/
http://www.tierbefreier.de/home.html#
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Dieser Beitrag wurde von Mainhard am 13.12.2007, 14:24 Uhr editiert.

13.12.2007, 14:08
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david
Omega-Wolf



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@PetraB.

nun ja, ich bekenne mich ganz offen dazu, misanthrop zu sein. von daher ist es schon mehr als nur gequatsche.

und die von dir genannten annehmlichkeiten, die wir alle beanspruchen, sind für mich teil der ursache meiner misanthropischen einstellung. wohl die meisten gegner der kernkraft beziehen trotzdem strom daraus, wohl die meisten selbsternannte klimaschützer fahren auto und fliegen flugzeug. diese schier grenzenlose inkonsequenz und ignoranz verursacht, zumindest bei mir, misanthropie.

Zitat:
Original von PetraB.
Solange Ihr Euch Strom und Heizenergie von einem Energieversorgungsunternehmen liefern lasst und Ihr auch sonstige Annehmlichkeiten der bösen menschlichen Zvilisation, wie ärztliche Versorgung, den Supermarkt um die Ecke, motorisierte Fortbewegungsmittel etc. etc. nutzt, seid Ihr bei allem misanthropen Gehabe auch nichts weiter als typische Menschen bzw. Sandklumpen, die irgendwelche Rädchen im Ökosystem blockieren.


ich glaube, es ist genau dieser sachverhalt, der für unser misanthropisches gequatsche verantwortlich ist!
du lieferst uns damit ja gleich eine super vorlage, um weiter darüber zu quatschen

aber wenns nicht gewünscht ist, hier darüber zu diskutieren, halt ich mich von jetzt an still.


__________________
ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

13.12.2007, 13:37
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PetraB.
Alpha-Wolf




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PetraB. ist offline
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Wisst Ihr was, Leute? Mir geht das misanthrope Gequatsche in den verschiedensten Threads langsam aber sicher auf die Nerven.

Ich möchte Euch bitten, nicht immer wieder Threads völlig themenfremd damit zu verkleben. Macht im entsprechenden Bereich des Forums doch einfach einen Thread dafür auf.

Solange Ihr Euch Strom und Heizenergie von einem Energieversorgungsunternehmen liefern lasst und Ihr auch sonstige Annehmlichkeiten der bösen menschlichen Zvilisation, wie ärztliche Versorgung, den Supermarkt um die Ecke, motorisierte Fortbewegungsmittel etc. etc. nutzt, seid Ihr bei allem misanthropen Gehabe auch nichts weiter als typische Menschen bzw. Sandklumpen, die irgendwelche Rädchen im Ökosystem blockieren.

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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

13.12.2007, 12:34
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Mainhard
Tripel-As




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Mensch und Tier kann man nicht vergleichen. Wie sagte Mark Twain doch:

"Würde man Menschen mit Katzen kreuzen, würde dies die Menschen veredeln, aber die Katzen herabsetzen."

Trifft sicher nicht nur auf Katzen zu....

Die Evolution experementierte solange an jeder einzelnen Spezies, bis diese sich optimal an Ihrer Umwelt angepasst und im Einklang mit dem Ihr umgebenden Ökosystem leben kann. Eine perfekte Symbiose. Entstanden aus Millionen Jahren Entwicklung.

Nur der Mensch fällt da raus, er hat der Evolution ein Schnippchen geschlagen, das Ihn auf kurz oder lang selber zum stolpern bringen wird. Denn Kollege Mensch passt nicht mehr sich selber an....diese Stufe der Entwicklung hat er längst hinter sich gelassen. Er passt seine Umwelt SEINEN Bedürfnissen an. Das ist der Unterschied. Und dies nicht wie z.B. der Bieber der Dämme baut als Funktionierendes Rädchen im Ökosystem sondern als Klumpen Sand der jede noch so perfekt abgestimme Maschine lahm legen kann und wird. Nur wird uns unsere Intelligenz und unser Bewußstein über uns selbst die uns ja diesen Evolutionären Vorteil erst beschert haben früher oder später die eigene Existens kosten. Da bin ich mir sicher. Wäre auch nicht so tragisch für Mutter Erde wenn wir uns von Ihre verabschieden würden, nur dumm das wir bis dahin so ziehmlich alles Höherentwickelte Leben aller Wahrscheinlichkeit nach schon vorab zerstört haben. Was dann noch übrigbleibt ist ein geschundener Planet mit eine paar Mikroorganissmen oder dem Rest der glücklich Verschonten.

Aber das mieseste an der ganze Diskussion ist das keiner etwas daran ändern kann, wird und zu 99,9% im Einzellfall auch nicht will. Denn die Konsequenzen dessen will niemand alleine anfangen zu tragen. Die die sich dieser Entwicklung bewußt entziehen gelten Gesellschaftlich als isolierte Spinner. Es ist doch so das man sich meißt noch nicht einmal mit seine direkten Nachbarn über balanglose Dinge einigen kann, geschweige denn Globale Probleme Staatenübegreifend angehen kann das diese auch mal etwas bewirken würden.

Und wenn ich erhlich bin hab ich auch keinen Bock mich als Einzigster wieder in ein Ökosystem einzuordnen das eh schon fast wrack ist und ich bei so einer Aktion höchstens etwas für mein Gewissen tun kann als effektief etwas zu bewegen. Traurig aber wahr.

Bleibt nur das mann in kleinen Dingen versuchen kann etwas Linderung zu schaffen. Aber selbst das ist für viele schon zu viel :-(


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Dieser Beitrag wurde von Mainhard am 13.12.2007, 11:58 Uhr editiert.

13.12.2007, 09:22
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Douma
Leopard(in)




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Hey david,

ich glaube ich muss das ganze mal richtigstellen.
Na klar, sind wir Wissenschaftlich gesehen Säugetiere.
Aber nicht Wissenschaftlich gesehen wird das schon schwieriger. Denn kein anderes Geschöpf auf diesen Planeten verändert seine Umwelt so stark wie der Mensch. Kein Säugetier vernichtet ganze Ökostysteme und rottet ganze Tierarten aus, weil das für sie einfach keinen Sinn machen würde. Tiere passen sich ihrer Umgebung an und nutzen sie so gut es geht. Die Menschen verändern ihre Umgebung zu ihren eigenen Nutzen, was häufig schwerwiegende Folgen hat. Man denke nur an die Regenwälder. Sie werden immer mehr Abgeholzt um Ackerflächen daraus zu machen. Für diesen Planeten ist das eine Katastrophe, und trotzdem sehen wir keine große Veranlassung diesen Wahnsinn zu stoppen.
Das Unterscheidet uns stark von Tier: Wir zerstören uns selbst und diesen Planeten gleich mit.


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Der Leopard ist unzweifelhaft die vollendetste aller Katzen... Ebenso schön wie gewandt, ebenso kräftig wie behend, ebenso klug wie listig, ebenso kühn wie verschlagen, zeigt er das Raubtier auf der höchsten Stufe.

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13.12.2007, 03:06
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david
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Zitat:
Original von Douma
Allerdings in einem muss ich der Menschheit Recht geben. Wir sind im eigentlichen Sinne, keine richtigen Säugetiere.


dem muss ich sehr klar widersprechen. der mensch ist wissenschaftlich betrachtet ohne jeden zweifel ein säugetier, wie es beispielsweise ratten, schweine und affen auch sind. daran ändert unser egoistisches verhalten absolut nichts.

Zitat:
Original von Douma
Jedwede Art von Säuger auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung.


falsch. normalerweise stellt sich ein gleichgewicht ein, nachdem eine art sich im gebiet festgesetzt hat. es ist aber keineswegs so, dass die art instinktiv selbst ein gleichgewicht herstellt, dazu fehlen wohl sämtlichen säugern (inkl. uns menschen!) schlicht die fähigkeiten. das gleichgewicht wird eingestellt durch das vorhandene nahrungsangebot und durch den lebensraum, welche beide begrenzt sind. damit wird eine zu stark angewachsene population automatisch reduziert und der evt. übernutzte lebensraum erholt sich. somit herrscht mit gewissen schwankungen immer ein gleichgewicht.

das heisst, dass die natur wirklich ein gleichgewicht einstellen kann und wir menschen meiner meinung nach nicht mit der flinte nachhelfen müssen. aber zu behaupten, die säuger stellen instinktiv selbst ein gleichgewicht her, entbehrt jeder grundlage. es ist ja nicht so, dass die rehe im wald zusammensitzen und dann besprechen, wie viele junge sie dieses jahr haben können, um den lebensraum nicht zu übernutzen. vielmehr sind verschiedene faktoren im gesamten ökosystem dafür verantwortlich, dass ein gleichgewicht herrscht.

Zitat:
Original von Douma
Wir Menschen, aber tun dies nicht. Wir ziehen in ein bestimmtes Gebiet und vermehren und vermehren uns, bis alle Natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes gebiet.


deine beschreibung hier, was wir menschen tun, ist vollkommen richtig, das möchte ich nicht bestreiten. jedoch ist dies bei den säugern grundsätzlich nicht anders! auch eine säugerart vermehrt sich so lange, bis der lebensraum vollständig besetzt ist (zumindest wenn die todesfälle die geburten nicht übersteigen). ist der lebensraum flächendeckend besiedelt, wandern tiere ab und dehnen damit das verbreitungsgebiet aus.

kleines beispiel: die wölfe italiens. sie wurden fast ganz ausgerottet, nur noch in den abruzzen gab es welche. dann wurden sie unter schutz gestellt und sie vermehrten sich wieder. mit der steigenden zahl begannen sie sich auszubreiten und bald gab es sie wieder im ganzen apennin. die dortigen lebensräume waren bald ale besetzt und dann dehnte sich ihr verbreitungsgebiet weiter bis in die alpen aus, wo ihre population heute noch wächst. noch sind dort nämlich noch lange nicht alle lebensräume besetzt.

das machen also die anderen säuger genau so wie wir menschen. normalerweise übernutzen wir unser gebiet ja auch nicht. teilweise jedoch schon, aber das machen auch tiere teilweise (dann greift eben die natürliche regulation wieder, d.h. die tiere können sich nicht mehr ernähren und sterben teilweise). was vielleicht brutal klingt, aber wohl so ist: es ist kein zufall, dass täglich mehr als 10'000 menschen verhungern. das findet nämlich genau dort statt, wo wir eine überbevölkerung haben -> eine natürliche regulation.

Zitat:
Original von Douma
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt... Das Virus. Der Mensch ist eine Krankheit. Das Geschwür dieses Planeten. Wir sind wie die Pest.


ist rein wissenschaftlich betrachtet zwar auch falsch, aber ich stimme deiner meinung trotzdem zu. der mensch ist wohl eher eine plage als die krone der schöpfung... man könnte meinen, der mensch besitze den intellekt, um angemessen auf das problem des beschränkten lebensraums zu reagieren und die bevölkerung zu regulieren (unddamit meine ich nicht irgendwelche nazi-schei***, sondern im sinne einer nachhaltigen geburtenpolitik, welche auf freiwilligkeit beruht).

aber weit gefehlt, der mensch ist eben doch (nur) ein tier.


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12.12.2007, 18:49
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Douma
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Endlich mal jemand der genauso denkt wie ich, Endlich.

Wieso tun wir das? Wieso zerstören wir diesen Planeten? Warum rotten wir zahllose Tiere und Pflanzen für immer aus? Wieso glauben Menschen, dass sie mehr Wert wären als die Tiere? Das ist sind Illusionen. Launende Wahrnehmungen. Vorübergehender Konstruckt eines schwächlichen menschlichen Intellekts, der verzweifelt versucht eine Existenz zu rechtfertigen, die ohne Richtung oder Bestimmung ist.
Allerdings in einem muss ich der Menschheit Recht geben. Wir sind im eigentlichen Sinne, keine richtigen Säugetiere. Jedwede Art von Säuger auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Wir Menschen, aber tun dies nicht. Wir ziehen in ein bestimmtes Gebiet und vermehren und vermehren uns, bis alle Natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes gebiet.
Es gibt noch einen Organismus auf diesem Planeten, der genauso verfährt... Das Virus. Der Mensch ist eine Krankheit. Das Geschwür dieses Planeten. Wir sind wie die Pest.


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Wo der Leopard vorkommt, führt man einen Vernichtungskrieg gegen ihn.

12.12.2007, 18:04
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