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sanne
Eroberer




Dabei seit: Mai 2007
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Beiträge: 73
sanne ist offline
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Auf Animal Planet bringen sie ja durchgehend nur Reportagen über Tiere. Auch solche über Elefanten.

Einmal kam da auch ein Elefantenbaby vor, welches irgendein Gift aufgenommen hatte, welches von Bauern ausgelegt worden war.
Dieses Gift tötete den kleinen Elefanten über mehrere Tage hinweg, er war ganz allein, da seine Mutter schon tot war. Die letzten Tage verbrachte er in einem Auffangzentrum für Elefanten.
So ein kleines freundliches Wesen, das war auch wirklich schlimm anzusehen.

Ich mache da immer keine Unterschiede, wer fähig ist einen Menschen zu töten, tut es auch bei Tieren und umgekehrt, nur bei manchen Tieren dauert das sterben eben ein bisschen länger...grausame vorstellung.

Die zuhnehmende verrohung allgemein macht mir wirklich angst.


__________________
Man hat einen Menschen noch lange nicht ÜBEZEUGT oder BEEINDRUCKT, nur weil er zu schweigen beschlossen hat...

11.10.2007, 18:01
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Mainhard
Tripel-As




Dabei seit: November 2006
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Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 180
Mainhard ist offline
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Hab mal änliche Aufnahmen gesehen....
Busch Milizen haben da mit MG's eine ganze Elefenten Herde (Mütter, Jungtiere und Kälber) niedergeschossen. Aufrgund der Geschosse und Streuwirkung war kaum ein Tier sofort tod. Die Jäger schlugen den im Todeskampf liegenden Tieren dann bei vollem Bewußtsein die Stoßzähne ab. Überlebende Juntiere wurden traumatisiert ihrem Schicksal überlassen.

Dazu passend: »Die Jagd ist eines der sichersten Mittel, das Gefühl der Menschen für ihre Mitgeschöpfe abzutöten.«
François Voltaire, frz. Schriftsteller und Philosoph (1694 - 177

»Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung. Es steht zu befürchten, dass die Menschen, die sie ausüben, ebenso unmenschlich gegen Menschen werden, wie sie es gegen Tiere sind, oder dass die grausame Sitte, mit Gleichgültigkeit Schmerzen zu verursachen, ihr Mitgefühl für das Unglück ihrer Nebenmenschen abstumpft.«
Friedrich der Große, König von Preußen (1740-86)


LG


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Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

http://www.nrdc.org/naturesvoice/
http://www.tierbefreier.de/home.html#
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/start.php4

11.10.2007, 15:56
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Moni
Wolfswelpe




Dabei seit: August 2007
Herkunft: NRW

Beiträge: 23
Moni ist offline
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  Todeskampf dauerte 2 StundenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo Leute!

Vielleicht hat jemand am Montag die Focus TV-Reportage "Blut am weißen Gold - Sterben für ein paar Kilo Elfenbein" gesehen.

Ich hab die ganze Nacht nicht schlafen können, bekomme diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf.

Jagdsaison in Zentralafrika - zu Hunderten sterben Elefanten hier wieder einen grausamen Tod. Mit Macheten malträtieren die Wilderer ihre Beute - bis die grauen Riesen nach stundenlangen Qualen endlich verbluten. Und das alles für ein paar Kilo Elfenbein.
Selbst in geschützten Reservaten wie dem Zakouma-Nationalpark im Tschad sind die Tiere
nicht mehr sicher. Die Ranger sind beinahe machtlos gegen die brutalen Wilderer.
Vor allem der Bürgerkrieg in der benachbarten Provinz Darfur macht die Arbeit der
Parkwächter gefährlich. Viele Wilderer gehören zu den berüchtigten arabischen Milizen, vor denen die Menschen hier über die Grenze aus dem Sudan ins Flüchtlingscamp nahe des Zakouma-Parks geflohen sind. Die Wildhüter gehen davon aus, dass mit dem Elfenbein Waffen für den Krieg gekauft werden. Der Zakouma-Nationalpark ist nahezu ein Flüchtlingscamp für Elefanten, aber es wird auch hier immer schwieriger, sie zu schützen.
In anderen Teilen Afrikas sind schon ganze Elefantenpopulationen ausgerottet worden.
Im Nachbarland Kamerun werden hunderte Waldelefanten jedes Jahr getötet.

Wie brutal die Wilderer vorgehen, zeigen exklusive Bilder des französischen Tierarztes Jean-Francois Lagrot, der die Elfenbein-Jäger im Dschungel begleiten konnte.
Da es sich für die Wilderer meist finanziell nicht lohnt, mehr als vier teure Kugeln
auf einen Elefanten abzufeuern, traktieren sie die Tiere stundenlang mit Macheten, durchtrennen die Sehnen ihrer Beine, schlagen ihnen die Rüssel ab und lassen sie verbluten, um ihnen schließlich ihre Stoßzähne zu rauben. Die „Focus TV-Reportage“ zeigt diese Bilder erstmals im Fernsehen.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=frei&itemid=10414&sub=send&cid=Sat1&stime=2007-10-08%2023%3A05%3A00%2B02
Die Bilder dieses Tierarztes vergisst man nicht.

Ich hab den WWF diesbezüglich angeschrieben und folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrte Frau *****,

ich selbst habe die von Ihnen angesprochene Fernsehdokumentation nicht gesehen. Seit etwa drei Jahren detektieren wir in der Tat einen Anstieg des illegalen internationalen Handels mit Elfenbein. Die Elefantenpopulationen im südlichen Afrika sowie in Ostafrika verzeichnen wachsende Bestände, was vor allem auf das gute und effektive Management durch die dortigen Behörden zurückzuführen ist. Die Sorgenkinder liegen leider in Zentralafrika, denn viele der dortigen Staaten haben es bis zum heutigen Zeitpunkt nicht geschafft, ihre Elefantenbestände vor den Machenschaften skrupelloser Wildererbanden zu schützen.

Der WWF setzt sich nun verstärkt in Zentralafrika dafür ein, die dortigen Elefantenbestände zu schützen. Doch leider ist die Datenlage im dichten Regenwald des Kongobeckens sehr dürftig. Wir wissen bisweilen noch nicht einmal, wo sich die Elefanten aufhalten und wieviele es dort gibt. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit beschäftigt sich daher mit der Generierung dieser für jegliches Management wichtigen Datengrundlage. Darüber hinaus sind wir traditioneller Weise im Schutzgebietmanagement aktiv. Die beiden Nationalparke Dzangha Sanga (Zentralafrikanische Republik) und Lobeke (Kamerun), in denen sich der WWF seit mehreren Jahren engagiert, verzeichnen stabile Elefantenbestände. Wir versuchen nun, diese Erfolge ebenfalls auf weitere Schutzgebiete zu übertragen. Sie können uns bei dieser Aufgabe helfen, in dem Sie für den Elefantenschutz in Zentralafrika spenden.

Entsprechende Informationen stehen Ihnen auf unserer homepage http://wwf-arten.wwf.de/detail.php?id=100 zur Verfügung.

Unsere Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft, Bankleitzahl: 550 205 00, Konto: 2000, Stichwort: Afrikanischer Elefant

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und mit freundlichen Grüßen

Bitte helft mit!

liebe Grüße
Monika

10.10.2007, 20:44
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