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Tigerforum » Presseboard » Sonstiges » Anti-Jagd-Demo in Leer am 16.06.2007 » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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nettwork
Panthera leo




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Ich bin beeindruckt Susi, du hast dir soeben ein Eigentor geschossen. Du hast recht, man sollte alles immer selber nachlesen.

Zitat:
Die Jagd ist heute das blutige Hobby einer kleiner Minderheit: Nur 0,3 Prozent der Bevölkerung sind Jäger - die allermeisten davon sind Hobbyjäger.
80% der Deutschen sind gegen die Hobby-Jäger!
http://www.zwangsbejagung-ade.de/argumen...jagd/index.html

Nicht dass ich auf unabgesicherte Quellen viel gebe. Aber um einen Schreibfehler wird es sich schon nicht handeln.

Ich denke, dass sich die Anti-Jagd-Lobby selbst die Tür zuwirft, wenn sie mit Argumenten gegen Hobby-Jäger in den Kampf zieht und sie mit den Leuten, die sich ernsthaft mit Natur und Hege beschäftigen, über einen Kamm schert.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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14.05.2007, 10:30
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david
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Zitat:
Original von Myril
Wozu Tiere töten? Bei uns gibt’s Fleisch im Kühlregal...


genau diese leute, die so leben, gehen mir am meisten auf den sack. da ist mir jemand lieber, der sich gegenüber natur um umwelt zwar schlecht verhält, aber dann so ehrlich ist und immerhin zugibt, dass es ihm scheissegal ist.


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ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

13.05.2007, 20:59
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Myril
Tripple-As



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@David
Dann hab ich dich wohl falsch verstanden . Über Fleisch oder nicht Fleisch gibt es schon einige Threads, ich weiß nicht ob man einen neuen dazu eröffnen sollte. Aber ich diskutiere gerne mit.

Ich habe aber nicht gefragt, ob man sich ohne Jagd ernähren kann . Ich wollte eher darauf hinaus, dass es eben, wie du so schön sagst, das kleinere Übel ist.

@Susi
Zitat:
Einen schnellen Tod hat anläßlich der Jagd kaum

Definiere doch mal bitte kaum.

Zitat:
Der "Fleischbeschaffungsanteil" der Jagd liegt bei unter 1 %. Das meiste Wildfleisch stammt aus Zuchtbetrieben.

Warum sollte das gegen die Jagd sprechen? Das spricht wohl eher dafür, denn Gehegewild aus Tierschutzgründen wohl eher abzulehnen als Jagdwild.

Zitat:
Weiterführend gibt es im Internet sehr viele Seiten, auf denen man die Argumentationen gegen das Spaßtöten nachlesen kann.

Zwischen Spaßtöten und Jagd (Ob Hobby oder beruflich) liegt ein Unterschied (ist wie mit dem Viereck und dem Quadrat ). Nur den scheinen die meisten ja nicht zu kennen...

Ich sehe keinen Grund, die "Hobby"jagd zu verbieten.

Solche Umfragen sind doch nur wieder ein trauriger Beweis für die Einstellung der Deutschen. Tier- und Umweltschutz ja, aber bitte nur, wenn es mich selbst nicht betrifft.

Wozu Tiere töten? Bei uns gibt’s Fleisch im Kühlregal...


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Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 13.05.2007, 20:52 Uhr editiert.

13.05.2007, 20:33
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Susi
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@david
nur zur Info. Einen schnellen Tod hat anläßlich der Jagd kaum
Tier. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Der "Fleischbeschaffungsanteil" der Jagd liegt bei unter 1 %. Das meiste Wildfleisch stammt aus Zuchtbetrieben.

@nettwork
Weiterführend gibt es im Internet sehr viele Seiten, auf denen man die Argumentationen gegen das Spasstöten nachlesen kann. Auch Umfrageergebnisse stehen dort.
wer sich also ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen möchte, muss wohl oder übel auch einmal andere Sites lesen und zwecks Informationsbeschaffung mal das Forum verlassen.

Danke für Euer Interesse

13.05.2007, 20:07
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david
Omega-Wolf



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@Myril:

dass die jagd so furchtbar schrecklich ist, habe ich nie gesagt. im prinzip ist sie etwas natürliches, denn der mensch hat in seiner ca. 200'000 jährigen geschichte immer schon gejagt und auch seine vorfahren taten dies meistens. auch wenn das töten eines tieres grausam ist, so ist es doch ein normaler vorgang in der natur, der auch ohne mensch jeden tag wohl zehntausende mal geschieht.

du fragst uns, wovon wir uns ohne jagd denn ernähren. in der ernährung in den industriestaaten nimmt wildfleisch eine absolut minimale stellung ein. von den in deutschland jährlich gegessenen 60 kg fleisch sind weniger als 5% wildfleisch. darauf zu verzichten wäre theoretisch kein problem und ein beachtlicher teil der fleischesser essen sowieso kein wild. auch in meinem bekanntenkreis (wo wohl 95% fleisch essen) essen deutlich weniger als die hälfte überhaupt wild. ich selbst esse seit 6.5 jahren kein fleisch mehr und dementsprechend auch kein wildfleisch.

ich persönlich plädiere aber absolut nicht dafür, weniger wildfleisch, dafür mehr fleisch von nutztieren zu essen. das wildtier hatte wenigstens ein argerechtes leben und im normalfall stirbt es einen sehr schnellen und "humanen" (wenns denn so etws gibt) tod. wildfleisch stellt für mich ganz klar das kleinere über dar. ich plädiere eigentlich dafür, aus ökologischen gründen gar kein fleisch mehr zu essen und nicht mehr zu jagen. über sinn und unsinn vom fleischessen in der heutigen zeit können wir uns in einem anderen thread gerne unterhalten.


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13.05.2007, 15:51
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nettwork
Panthera leo




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Ich möchte ja euer Anliegen nicht zerpflücken, aber es ist mir auch gestern schon aufgefallen und da auch andere user danach fragen:
Wo nimmst du die Zahl ''80%'' her?
Auch wenn die Umfrage solide aussieht, so bezieht sich die Fragestellung doch nur auf Vogeljagd und Fallenjagd.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies 2 Fragengruppen sind, die den Altagsbürger nicht wirklich berühren und er kann daher getrost auf seinen Fasan verzichten. Aber wie sieht es mit dem leckeren Reh, Hirsch oder Hase auf dem Teller aus?

Wie auch david festellt ist es außerdem von einer Ablehnung leider immer noch ein weiter Weg bis zum einem konkreten Auftreten dagegen.


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13.05.2007, 12:18
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Susi
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  Meinungsumfrage zur JagdAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Repräsentative Umfrage zur Reform des Bundesjagdgesetzes


Die Ankündigung des parlamentarischen Staatssekretärs im BMVEL Matthias BERNINGER anlässlich der am 18.09. in die Schorfheide geführten Journalistenreise des DNR (Deutscher Naturschutz Ring) lässt hoffen: noch vor Jahresende (2003!) soll ein ministerieller Entwurf für eine Änderung des Bundesjagdgesetzes erstellt sein.
Man wird abwarten müssen, ob es wahr wird und wie dieser Entwurf sich dann darstellt.

Zur Ergänzung seines Beitrages zum Thema in Form der Publikation »Weidwerk in der Zukunft - Reform des Bundesjagdgesetzes« (mehr dazu siehe auf unserer Home page) hat das VsK Vogelschutz-Komitee eine repräsentative Umfrage unter den BundesbürgerInnen durchführen lassen.

Hier das Ergebnis dieser vom renommierten EMNID-Institut vorgenommenen Umfrage:

Repräsentative Umfrage im Auftrag des VsK Vogelschutz-Komitee e. V. zur Reform des Bundesjagdgesetzes.

Befragungszeitraum 09. und 10. September 2003;
Durchführung: EMNID

Befragung von n = 1004 BundesbürgerInnen ab Alter 14 Jahre
Ergebnis-Abweichungsbreite: +/- 3%; Prozentwerte gerundet



Fragengruppe 1: Verbot der Jagd auf bestimmte Vogelarten
»Bitte sagen Sie mir, welche Formen der Vogeljagd Ihrer Meinung nach verboten werden und welche erlaubt sein sollten:«

1.1 Die Jagd auf Zugvögel wie z. B. Wildgänse, Waldschnepfen oder Ringeltauben

sollte verboten werden 81%
sollte verboten werden 14%

1.2 Die Jagd auf vom Aussterben bedrohte Arten wie z. B. das Rebhuhn

sollte verboten werden 96%
sollte erlaubt sein 3%

1.3 Die Jagd auf Vogelarten, die nicht Zugvögel und auch nicht vom Aussterben bedroht sind, wie z. B. Fasane und Stockenten

sollte verboten werden 61%
sollte erlaubt sein 34%


Fragengruppe 2: Aussagen zur Fallenjagd

»Bitte sagen Sie mir, ob Sie den folgenden Aussagen zur Fallenjagd zustimmen oder nicht zustimmen.«

2.1 Totschlagfallen, die das eingefangene Tier beim Betreten der Falle töten, sollten verboten werden, wenn nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass die Tiere nur schwer verletzt werden und erst später an den Folgen ihrer Verletzungen sterben.

stimme zu 77%
stimme nicht zu 21%

2.2 Lebendfallen, die das gefangene Tier festhalten, ohne es zu töten, sollten verboten werden, wenn nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass sich die Tiere in der Falle Verletzungen zuziehen oder anderweitig leiden.

stimme zu 73%
stimme nicht zu 25%


Fragengruppe 3: Einstellung zur Jagd durch Hobbyjäger

3. »Wie ist Ihre Einstellung zur Jagd durch Hobbyjäger? Gemeint ist dabei nicht die berufliche Jagd durch Förster, sondern die freizeitmäßige Jagdtätigkeit von Privatpersonen, die einen Jagdschein besitzen und eine Jagdberechtigung haben.
Halten Sie das jagdliche Töten von Tieren durch Hobbyjäger für eher gute oder eher schlecht?«

eher gut 19%
eher schlecht 78%


Fragengruppe 4: Wiederholung von Schießleistungsprüfungen als Bedingung für die Verlängerung des Jagdscheines.

4. »Bei Jägerprüfungen muss der künftige Jäger seine Schießfertigkeit und damit seine Fähigkeit zur fachgerechten Tötung von Tieren unter Beweis stellen. Später muss er, entgegen der Praxis in anderen Ländern, nie wieder einen solchen Leistungsnachweis erbringen.
Sind Sie eher dafür oder eher dagegen, dass die Schießleistungsprüfungen mindestens alle drei Jahre wiederholt werden müssen und für die jährliche behördliche Verlängerung verbindlich vorgeschrieben werden?

eher dafür 86%
eher dagegen 12%


Fragengruppe 5: Jagdrechtliche Bestimmungen für Ländereien kleinerer Grundeigentümer

5. »In Deutschland ist der Grundeigentümer auch gesetzlicher Inhaber des Jagdrechts. Aber nur Großgrundbesitzer mit über 75 ha dürfen es selbst ausüben und dort jagen. Kleinere Grundeigentümer gehören zwangsweise einer Jagdgenossenschaft an, welche über die Jagdausübung bestimmt, so dass zum Beispiel auch gegen den Willen eines kleineren Grundeigentümers auf seinen eigenen Ländereien Wildtiere von anderen Leuten bejagt werden können.
Finden Sie diese Regelung richtig oder falsch?«

finde ich richtig 25%
finde ich falsch 65%

12.05.2007, 20:49
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Myril
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Die Jagd generell abschaffen?

Darf ich fragen, wovon ihr euch ernährt, wenn ihr denn der Meinung seid, dass Jagd denn so schrecklich ist?

Ich bestreite sicher nicht, dass einiges verändert werden muss, was dieses Thema angeht.
Aber abschaffen? Da bin ich sicherlich nicht dafür und froh, dass auch andere diese Meinung teilen...


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Gruß
Myril

12.05.2007, 20:40
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david
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Zitat:
Original von Susi
Rund 80 % der Menschen sind grundsätzlich gegen die Jagd.


daran zweifle ich sehr stark. vielleicht bezeichnen sich 80% als jagdkritisch, aber es lehnen bestimmt nicht 80% der leute die jagd generell ab. obwohl ich wünschte, es wäre so...

ich weiss, dass von tierschützern und tierrechtlern immer wieder studien hervorgebracht werden, die diese zahlen stützen. auch bei uns in der schweiz wurden solche studien veröffentlicht. wir haben im gegensatz zu den deutschen jedoch die möglichkeit, über die einschränkung oder abschaffung der jagd abzustimmen. bis jetzt gab es in mehreren kantonen (analog den deutschen bundesländern) verschiedene volksabstimmungen über dieses thema. und bis auf die löbliche ausnahme des kantons genf wurden noch keine verbote angenommen. in den allermeisten fällen werden vom volk noch nicht einmal moderate einschränkungen angenommen. und eine schweizweite initiative zum verbot der jagd brachte nur einen drittel der unterschriften zusammen, welche für eine volksabstimmung nötig gewesen wäre bloss 0.4% der bevölkrung hat die initiative unterschrieben...

selbst wenn die schweiz etwas konservativer ist als deutschland, dürfte es bei euch nur unwesentlich mehr jagdgegner geben. und generell hat die schweiz beim tierschutz strengere gesetze als deutschland, was auch dafür spricht, dass die schweizer den tieren bestimmt nicht mehr leid zufügen wollen als die deutschen.

nimm diese sätze bitte nicht als verteidigung der jagd wahr. ich bin ja grundsätzlich auch dagegen, aber wir müssen die realität akzeptieren und dürfen nicht mit falschen zahlen hantieren.


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12.05.2007, 19:31
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Susi
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  Anti-Jagd-Demo in Leer am 16.06.2007Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Jährlich werden neben ca. 5 Millionen Wildtieren auch ca. 300.000 Katzen sowie ca. 45.000 Hunde von Jägerhand getötet.


Nun ist es soweit:
Die erste Anti-jagd-Demo in Leer (Ostfriesland) findet statt.
Unter dem Motto: Für eine Natur ohne Jagd- , wollen Tierfreunde aus ganz Deutschland in dieser Region
auf das Elend und die Qualen der Freizeitopfer der Jägerschaft aufmerksam machen,
Dieses veraltete und überflüssige Hobby verursacht Jahr für Jahr nicht nur Leid, Qualen und Tod, sondern beschert unseren Böden und Gewässern einen toxischen Bleiregen in Höhe von 1500 Tonnen jährlich.


Hier nochmal ein Aufruf zur Teilnahme an der bevorstehenden Demo in Leer am Samstag, 16.06.2007

Die 1. Antijagd Demonstration im, was Tierschutz betrifft, offensichtlich recht dunklen Ostfriesland.

In Anlehnung an die Tatsache, das der Verein NATUR OHNE JAGD e.V. Mitveranstalter dieser Demo ist,
möchte ich alle um rege Teilnahme bitten.

Nicht nur unsere Vereinsmitglieder sind hier gefragt, Flagge zu zeigen gegen das Unrecht der Jagd, die Behördenwillkür zugunsten der grünen Killertruppe sowie gegen die Menschen-, und Naturverachtende Vorgehensweise der Jägerschaft in dieser Region.

Hier in Leer wurde noch niemals der Unmut der Bevölkerung über dieses Hobby offiziell gezeigt .
Es wird höchste Zeit.

Die Verwaltungen in Leer (Ostfrieland) finden es z.B. nicht bedenklich, das man Schrotkugeln im Kinderwagen vorfindet.
Die Jagdbehörden gestalten sich ihre eigene Schonzeitenregelung, ganz nach den Wünschen der Jägerschaft, schlimmer noch; sie ermächtigen den Kreisjägermeister zur Bestimmung dieser Veränderungen.

Im letzten Jahr fielen die Ostfriesen auf, durch die eigentlich in Deutschland verbotenen "Norwegischen Krähenmassenfallen" in denen Tausende Krähen gefangen und anschließen mit Knüppeln erschlagen wurden.

Erst massive Proteste von Jagdkritikern/gegnern vor der Niedersächsischen Regierung in Hannover führten zum Abruch dieser Fangmethoden.

Alles in Allem ist es sehr wichtig, möglichst zahlreich zu erscheinen und den achsowichtigen Damen und Herren in der Verwaltung von Leer einmal zu zeigen, das es noch Menschen gibt, die anders denken, (bzw. normal sind)

Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 16.06.2007, Treffpunkt ist um 12:30 Uhr der Bahnhofsplatz in Leer
Die Demo wird vorraussichtlich 1,0-1,5 Std. dauern mit anschließender Abschlußkundgebung
Des weiteren findet im Anschluß bei auf dem Hof des Vereins "Stimmen der Tiere.e.V." das Sommerfest statt.

Intern bemühen wir uns, noch weitere Menschen über dieses Event zu informieren.

Also geht auch an Euch alle die Bitte um Weiterleitung dieser Mail.

Jeder Tierfreund ist hier gefragt, einmal aufzustehen und diesen grünberockten Hobbyisten seine Meinung zu zeigen, allein schon durch seine Teilnahme. Rund 80 % der Menschen sind grundsätzlich gegen die Jagd.

Vielen Dank.

12.05.2007, 13:17
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