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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Ich glaube ich muss mich hier auch mal outen.

Die meisten regelmaessigen und aelteren Mitglieder im Tigerforum wissen dass ich sogar eine Jahreskarte in unserem Zoo habe.

Trotz Loewenbabies (die sind mittlerweile jedoch auch schon 1 Jahr alt) gehen wir kaum noch hin.

Ich habe immer gedacht in unserem Zoo kommen bestimmte Dinge nicht vor. Ein so grosser Zoo mit gutem Ruf. Sie sind aber vorgekommen. Seitdem kann ichs irgendwie nicht mehr.

Letztes Jahr hat mein Mann einfach die Mitgliedschaft erneuert. Ich glaube dieses Jahr werden wir echt mal diskutieren ob sich das ueberhaupt noch lohnt.

Ich liebe insbesondere Yuri und Sasha, die beiden Amurtiger, aber was ich mit meniem Geld alles unterstuetze... nee...

Ich kann mich einfach nicht entscheiden obwohl ich weiss wie die Entscheidung aussehen muesste...

TamedTigress

16.05.2007, 22:30
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Mainhard
Tripel-As




Dabei seit: November 2006
Herkunft:
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 180
Mainhard ist offline
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@ nettwork "Ein Problem liegt darin, dass Zoobesucher die Tiere zu sehr vermenschlichen"

Nein. Die meißten Menschen die so denken billigen den Tieren "nur" eben die gleichen "Rechte" zu die sie für sich selber in Anspruch nehmen. Das tut's Du halt nicht. Schade. Allerdings passt das ins Bild.

Ich selber wollte bis vor kurzem auch noch einmal einen Zoo besuchen. Halte da aber auch nicht mehr viel von. Habe mich hier im Forum auch breits darüber informiert.

Mitlerweile denke ich wie sanne.


__________________
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Freiheit ist, wenn Du nichts mehr zu verlieren hast.

http://www.nrdc.org/naturesvoice/
http://www.tierbefreier.de/home.html#
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/start.php4

16.05.2007, 12:04
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sanne
Eroberer




Dabei seit: Mai 2007
Herkunft:

Beiträge: 73
sanne ist offline
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Ich habe auch schon vor Jahren diese Frage für mich selber entschieden. Seit meiner Grundschulzeit habe ich keinen Fuß mehr in einen Zoo gesetzt..
Schon damals als Kind habe ich mich gefragt, "Wenn Eisbären normalerweise in eisregionen zuhause sind, wie können sie sich hier bei uns im Sommer wohlfühlen ?" das geht doch gar nicht. Oder die Geparden hier im starken Winter ?. Mir gingen diese Fragen schon als Kind durch den Kopf und vor allem, diese Tiere können nicht einfach mal schnell weglaufen, wenn ihnen das Wetter nicht angnehm ist...So waren meine Gedanken damals...

Auf der anderen Seite beteiligen sich einige Zoos an Artenschutzaktionen, aber ob das dieses alles entschuldigt, bleibt für mich auch heute fraglich.

Im Prinzip sind Zoos für "mich" eben das was ich damit verbinde, Zurschaustellungszentren für wilde Tiere und wie es den Tieren dabei zumute ist, interessiert nicht jeden.

Das alles steht aber für "meine" "nichtwissenschaftliche" Meinung und die kann ich niemandem aufzwingen.

Für mich "persönlich" sind ehr Schutzzenteren in den jeweiligen Heimatländern der Tiere eine wirkliche maßnahme um ihnen auch wirklich zu helfen.
Oder solche spezielle Stationen in die wilde Tiere gebracht werden, die aus schlechten Verhältnissen aus einem Zirkus, oder aus privater unsachgemäßer Hand stammen.


__________________
Man hat einen Menschen noch lange nicht ÜBEZEUGT oder BEEINDRUCKT, nur weil er zu schweigen beschlossen hat...

12.05.2007, 12:56
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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
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Ich denke auch, dass diese "Vermenschlichung" ein großes Problem ist. Diesen ganzen Medienhype um Knut oder auch um andere berühmte Zootiere find ich total falsch und dient in keinerlei Weise dem Wohlergehen der Tiere.

12.05.2007, 12:23
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Ein Problem liegt darin, dass Zoobesucher die Tiere zu sehr vermenschlichen. ''Das arme Tier muss hinter Gittern sitzen.'' Wer von euch glaubt, dass das dem Tier nicht völlig egal ist, solange im Gehege genug los ist?
Ein Problem bleibt allerdings bestehen. Manche Tiere können sich mit menschlichen Strukturen nicht abfinden. So ist zum Beispiel auch in einem noch so großen Gehege ein gewöhnlicher Zaun für Antilopen tödlich, weil er nicht als Barriere und Gehegeende erkannt wird.

Ich glaube, dass sich in der Tierhaltung in den letzten Jahren sehr viel getan hat. Man versucht die Welt mit den Augen der Tiere zu sehen und die Gehege dementsprechend zu gestalten. Wer beurteilt ob es einem Tier gut geht? Na die Experten eben. Das sind nicht die Menschen, die die Tiere füttern, sondern Wissenschafter, die diese Tiere aus freier Wildbahn kennen.

Eine Kunst der heutigen Zoos ist, den Tieren genug Platz und Möglichkeiten zu bieten, das Gehege so anzulegen, dass die Tiere von den Besuchern gesehen werden (und diese nicht als Bedrohung wahrgenommen werden) und die Besucher sich vor dem Gehege wohlfühlen (Schnickschnack statt Gitter).

Eine Frage die ich immer wieder aufwerfe: Muss der Löwe riesige Areale durchkämmen um glücklich zu sein? Oder tut er es vielmehr, weil er gezwungen ist seine Beute zu finden? Klar wird der Löwe zum Coachpotatoe, aber das ist nicht das Schlimmste, was ihm passieren kann.

Tierfreunde, entschuldigt den Seitenhieb, beschweren sich oft über den Löwen hinter Gitterstäben und halten selbst eine griechische Landschildkröte in einer Wanne in der Wohnung. Wo ist die Qual wohl größer?


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

12.05.2007, 11:30
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Siegmar
Jaguar




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft:
Brandenburg (DE)
Beiträge: 457
Siegmar ist offline
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Ich komme spät, habe lange mit mir gerungen was zu diesem Thema zu schreiben, da ich ganz offen zugeben muss ich habe bei diesem Thema eine sehr stark egoistische Einstellung.
Zum ersten mir geht dieser ganze Rummel um Knut mächtig auf die Nerven. Ja ich gebe auch offen zu ich wollte einen Blick auf ihn erhaschen, aber nach dem ich die Menschenmenge gesehen habe, die an einem normalem Werktag schon eine halbe Stunde vorher dort gewartet hat, bin ich lieber wieder Katzen anschauen gegangen.
Ich gebe auch zu das sich in den letzten Jahren bei der Zootierhaltung etwas getan hat. Die neuen Anlagen gefallen mir, ich vergleiche ja jedes Mal wenn ich einen neuen Zoo besuche die Katzenhaltung mit der im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Das Brehmhaus ist nicht gerade ein Vorbild was die Haltungsbedingungen angeht. Mir persönlich gefallen Anlagen besser die "naturnah" gestaltet sind und wo sich das Tier entscheiden kann, ob es sich dem Besucher zeigt oder nicht. Gleichzeitig verfluche ich diese Anlagen, wenn sich den ganzen Tag über der Tiger nicht zeigt.
Eines ist ja leider nicht möglich, die Tiere zu fragen was sie von ihrem Zooleben halten. Wer bestimmten den ob es dem Tier gut geht oder nicht, es sind die Menschen die sie halten, oder die etwas gegen die Zoohaltung haben. Wir die Besucher entscheiden ob der Zoo für die Zootiere das Paradies oder ein Kerker ist. Ich für meinen Teil habe diese Frage entschieden und muss damit leben.

12.05.2007, 11:05
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Die Frage danach ob ein Zoo eine "Arche Noah" ist oder ein "Kerker" die ist in meinen Augen äußerst Subjektiv. In beiden Fällen würde ich sowieso lieber ein "sein kann" sehen... also kann ein Zoo eine Arche Noah oder ein Kerker sein.

Aus meiner Warte kann ich das unmöglich definitv sagen.. was des einen Himmel, kann des anderen Hölle (kein Schreibfehler). Es gibt bestimmt viele Menschen die sich gerne auf ein paar Quadratmeter einsperren lassen, solange sie nur genug zu essen bekommen und unterhalten werden. Nur ist das der Normalfall????

Hat es mit Intelligenz oder Wahrnehmung zu tun, ab wann man etwas beengend findet und wann man keinen Unterschied zu einem "normalen" Lebensraum mehr sieht? Was ist, wenn man seit seiner Geburt nichts anderes kennt? Für jemand der in einem Dorf geboren ist und der nicht mal weis, was es andere Dörfer gibt, für den ist sein Dorf die Welt. Der Mensch hat den inneren Trieb alles zu hinterfragen.... was liegt hinter dem nächsten Berg? Können das Tiere auch? Haben sie den Drang zu erfoschen? Braucht man diesen Drang, um sich überhaupt eingesperrt fühlen zu können? Wo sind die Philosophen, wenn man sie braucht?

Jedoch sollte man mit dem Begriff "Arche Noah" aufpassen. Nach der Bibel hatte Gott entschieden das Übel vom Antlitz (ja, daß ich ein Wort) der Erde zu waschen und entschieden, wer die Rettung der verschiedenen Spezies organisiert. Es wurde nicht gesagt "Diese Spezies nicht. Die ist es nicht Wert". Gott hat nicht entschieden irgend eine Spezies auszurotten oder zu erhalten. Wenn wir den Begriff Arche Noah hier verwenden, dann tun wir das aber genau in diesem Sinn. Die Menschheit als Gott schwingt sich auf zu entscheiden welche Spezies es wert ist erhalten zu werden. Ob es sich rentiert. Ob ein Tier niedlich genug ist und genug Herzen erweicht. Ist das eine Arche Noah? Nein. Das ist eine "arca diaboli".


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

01.05.2007, 14:03
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Königsfelsen

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Nala ist offline
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Ich bitte den Admin die beiden vorangegangenen Posts zu löschen.
Sie gehen an dem eigentlichen Thema vorbei. Leute tut mir leid, aber mir ist das Thema sehr wichtig. Auf dem von Animal geposteten Link findet man nur die Seite 35 des Dossiers. Wer also alles lesen möchte, dem sollten jene 3,20€ nicht zu viel sein, es lohnt sich wirklich. Ich finde den einen Artikel, der auch online zu lesen ist im übrigen in keinster Weise überkritisch, ganz im Gegenteil.



Edit: hab mein Post geparkt muss also nimmer gelöscht werden


__________________
...wonder where the lions are....

Dieser Beitrag wurde von Nala am 30.04.2007, 23:36 Uhr editiert.

30.04.2007, 23:29
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Animal





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Hamburg (DE)
Beiträge: 493
Animal ist offline
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Oder man spart die 3.20€ und lest diesen etwas überkritischen Artikel hier.


__________________
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

30.04.2007, 19:16
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 772
Nala ist offline
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*mrowwww*

in vielen Threads dieses Boards wird über die Daseinsberechtigung von Zoos geschrieben, ich habe allerdings keinen speziell zu diesem Thema gefunden. Sollte jemand von Euch Lesern besser informiert sein, so macht doch bitte Meldung an den Admin, dann kann er die Threads zusammenführen. Danke.

In der Zeitschrift "DIE ZEIT" vom 26.04.2007 steht ein hoch interessantes Dossier zum Thema ZOO.
Vieleicht könnt Ihr sie Euch noch besorgen, dann redet es sich leichter drüber. Das würd ich nämlich an dieser Stelle gern versuchen. (Sollte das Experiment schief gehen, dann schreib ich eine Zusammenfassung)


Also:
Zum einen ist da ein herzerfrischender Beitrag in welchem Sabine Etzold versucht zur Frage "Gibt es einen Kompromiss zwischen Schaulust und dem Wohl der Tiere?" Stellung zu nehmen. Ich finde sie hat das sher gut gemacht. Ihr Schlusssatz lautet:
Zitat:
Die Zoobetreiber lernen noch. Ihr Fernziel muss lauten, menschliche Biophilie und tierisches Wohlbefinden in Einklang zu bringen. dazu gehört auch das Eingeständnis, dass manche Arten nicht ins Konzept passen. Es sind gerade die Publikumslieblinge, die Elefanten, die großen Raubtiere, deren Leben auch im Luxusgehege eine Qual bleibt. Mag Knut noch so possierlich sein. Ein Eisbär gehört nicht in den Zoo.

Die Zeit / 26.04.2007/ Seite 35

Sie ist allerdings auch auf das Thema Artrettung eingegangen und lies nicht unerwähnt, das nur dorch Zoos der Bestand von Wiesent und Kondor in freier natur wieder aufleben konnte.

Auf den Seiten 36 und 37 sind Kurzportaits der Zoos Hamburg, Gelsenkirchen, Wien, Schwerin und Zürich zu finden. Sowie Feature über berühmte Zootiere, allen voran Knut, aber auch Antje der Walrossbulle wurde nicht vergessen.

Für mich am interessantesten ein interview mit den Herren Würbel (seit 2002 Professor für Tierschutz und Ethologie an der Uni Gießen) und Nogge (bis Januar 2007 Direktor des Kölner Zoos)
Gefragt wurde z.B.
"Kann man heute sagen, den Tieren im Zoo geht es gut? " da gab es schwer konträre Antworten. Besonders toll fand ich , dass endlich mit dem gerücht, wenn sich Tiere fortpflanzen geht es ihnen gut, öffentlich aufgeräumt wurde.
Aber auch die Frage nach der Hauptaufgabe von Zoos wurde gestellt.

Ob und wie sich nun die Haltung von "Blockbuster Tieren" wie Schimpansen, Gorillas, Tigern und Eisbären mit Tierschutz vereinbaren lässt beantwortet Herr Prof. Würbel so:
Zitat:
Tiergerechtigkeit an sich gibt es ja nicht. Sie ist immer das, was wir als tiergerecht definieren. ... Wenn Haltungsprobleme bekannt sind, die Gesellschaft jedoch entscheidet, ein gewisses Maß an tierleiden in Kauf zu nehmen, um Millionen Familien am Wochenende gut zu unterhalten, dann kann die Gesellschaft auch damit leben."


Ebenfalls auf Seite 39 ist zu lesen, welche Tierarten es ohne Zoos nicht mehr gäbe, allerdings ist auch kritisch zur Auswahl der Tiere die noch mal davonkamen Stellung genommen wurden.

Auf seite 98 findet sich ein riesen Artikel zum Thema 100 jahre Hagenbeck.


Also: besorgt Euch "Die Zeit" vom 26.04.2007 und lasst uns reden.

danke und lieblöwische Grüße
die Nalamaunze


__________________
...wonder where the lions are....

30.04.2007, 18:15
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