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Moccaprinz
Tiger




Dabei seit: Februar 2005
Herkunft: München

Beiträge: 547
Moccaprinz ist offline
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Zitat:
Original von Sirian
Meine Meinung, also aber ich will jetzt nicht ausländerfeindlich tönen, aber:
Ich war und bin noch immer der Ansicht das die Menschen aus den Östlichen Ländern schon immer eher ein krimineller Schlag hatte. (Ausnahmen abgesehen).
Immer wieder haben diese Länder Krieg untereinander, siehe Israel. Aber auch Teilweise Russland(ich denk da mal an die Kursk, und wieviel Leute man retten hätte können wenn die Russen nicht so lange rumgezimpert hätten usw....)



in europa gabs noch nie krieg ...

in europa werden alle tiere wunderbar behandelt,

deshalb gibts noch so viele freilebende ... grad

gestern sind mir 5 bären, 10 wölfe, n luchs und paar

andere tiere begegnet ...

(ach, das waren tierverehrende menschen im faschingskostüm :p)

BITTE ... was sollen posts wie der? krimineller schlag? und das soll nicht ausländerfeindlich klingen? - leute checkts doch mal ... s gibt ÜBERALL gute und schlechte menschen ... und mit solchen kommentaren bzw. meinungen fördert man gar nix außer hass und missmut auf beiden seiten ...

pace.


__________________
Pakistans letzte Leoparden

04.02.2005, 23:30
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gepard





Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 495
gepard ist offline
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Kölner Löwe rettet den Zoo in Kabul

„Ich hab' es erst selbst nicht glauben wollen. Aber die Papiere, die ich im zerstörten Verwaltungstrakt gefunden habe, belegen es eindeutig. Der blinde Löwe, dessen Schicksal die ganze Welt rührte, war der Löwe, den Kölns ehemaliger Zoodirektor Kuhlmann Ende der 60er Jahre den Kabulern schenkte.“ Professor Gunther Nogge, der heute den Kölner Zoo leitet und für eine Woche nach Afghanistan gereist war, um den Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Kabuler Zoos zu organisieren, merkt man die Überraschung jetzt noch an. 37 Jahre - so alt ist noch nie ein Löwe in einem Zoo geworden. Nogge: „In der Regel werden Raubtiere knapp über 20 Jahre alt. Meines Wissens hat es ein Löwe mal auf 32 gebracht.“

Als Nordallianz und US-Streitkräfte in Kabul erinmarschierten, da saß eben dieser Löwe fast allein im völlig zerbombten Zoo. Er war blind und halb verhungert. Sein Bild ging um die Welt und animierte Zehntausende von Tierfreunden zu Spenden. Sein Schicksal war auch zu tragisch. Ein übermütiger Afghane war für ein Erinnerungsfoto zu ihm ins Gehege geklettert. Ein Prankenschlag tötete ihn, was seinen Bruder zur Rache herausforderte. Die Handgranate explodierte im Gehege, verletzte den Löwen schwer und nahm ihm das Augenlicht. Rund eine halbe Million US-Dollar kam bei der Spendenaktion zusammen, die heute für den Aufbau des Zoos zur Verfügung stehen. Für den Löwen kam die Hilfe jedoch zu spät. Er starb vor einigen Wochen.

Die eine Woche in Kabul hat Nogge gut genutzt. Da er fast vier Jahre lang zum Team um Kuhlmann gehörte, das vor 30 Jahren den Zoo und die naturwissenschaftliche Fakultät in Kabul mit aufbauen half, konnte er auf sein recht passables Persisch und einige Bekannte von damals vertrauen. Gemeinsam erarbeiteten sie einen Plan, der zuerst die Versorgung der vorhandenen Tiere sowie die Säuberung und Instandsetzung der noch intakten Gehege im Außenbereich des Zoos vorsah. Was nicht ganz ungefährlich ist: „Auf der Affeninsel stießen wir plötzlich auf Minen und mussten erst das Minenräumkommando der Bundeswehr um Hilfe bitten.“ Der zentrale Bereich muss wegen der immensen Schäden komplett abgerissen und neu aufgebaut werden.

Nogge: „Wir werden dabei wie schon vor 30 Jahren auf die heimische Tierwelt setzen.“ Gibt es zur Zeit nur eine Gazelle, einen Wolf, einen Schakal, zwei Bären sowie ein paar Füchse und einige Vögel, so sollen schon bald auch wieder Braunbären, Gazellen, kaspische Tiger, aber auch Leoparden und baktrische Hirsche zu sehen sein. Letztere könnten von Köln aus nach Kabul geschickt werden, da die Kölner Tiere Nachfahren der Exemplare sind, die vor Jahrzehnten die umgekehrte Reise angetreten haben.

Sorge hat Nogge, dass angesichts der Situation in Kabul (zwei Tage nach seiner Rückkehr tötete eine Autobombe 30 Menschen) der Einsatz für den Zoo missverstanden werden könnte. Trotz der Not, die Nogge vor Ort überall begegnete, kann er aber das Geld nicht anders verwenden, da es zweckgebunden gespendet wurde. Zudem versucht der Zoodirektor Parallelen mit Köln nach dem Krieg zu ziehen: „Kabul ähnelt Köln in seiner Zerstörung sehr. Und damals sind die Kölner auch in den Zoo gekommen und haben etwas Abwechslung gesucht.“

Quelle: KSTA.DE

11.09.2002, 00:22
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Sesshoumaru
sama




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wenn's nur das wäre!Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Bei den kleineren Organisationen oder gar privaten Leuten habe ich relativ wenig Bedenken, aber bei den gewachsenen (was immer das heißen mag) Organisationen geht viel Geld durch Verwaltung verloren.

Die sog. Verwalter der Not gekennt man sonst nur aus den Arbeitsämteren, aber bei Hilfsaktionen kann das tödlich sein. Siehe WWF - da gibts aber noch weitaus schwerwiegendere Probleme


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

25.02.2002, 00:36
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cheetah
Crond'Llor




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cheetah ist offline
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Meine Meinung dazu? Auch wenn ich mir wieder das Mäulchen verbrenne?

Ich will den Leuten nicht unterstellen, daß das Geld nicht in Kabul ankommt. Vielleicht ja. Aber mit dem Leid anderer konnte man schon immer gut Geld verdienen...
Und wer kontrolliert das schon?


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... und cheetah tanzt durch die hohen, saftigen Gräser der Savanne und entschwindet im goldenen Licht der aufgehenden Sonne.

24.02.2002, 23:38
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Gast
(Gast)




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Jetzt sind sie total gaga..

http://cgi.ebay.com/aw-cgi/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=1077174569

Chao,

Leo

24.02.2002, 23:16
 
Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Die deutschen Gesetze sind typische für die Beamtenmentalität. Sie überregeln alles. Aber das ist ein Problem für sich und nicht einmal das Hauptproble.

Die Auslegung des Gesetztes ist das Problem. Es wird Wort für Wort, Punkt um Punkte ohne jede Flexibilität. Schutz für Menschen ist gut - aber nicht um jeden Preis. Es gibt 6 Milliarden Menschen, aber nur bspw. 7000 Tiger. Ein Toter Tiger ist ein größerer Verlust als 1 Mio. tote Menschen ==> auch wenns grausam klingt.

Die Gesetze sind teilweise sehr gut, aber gerade diese Passagen werden gerne verdreht. Ich habe Tiger mehr als lieb, ich lebe mit den Bestimmungen - aber wenn es nicht geht, dann bin ich wenn. Die Staaten mögen dekadent sein, aber wo soll ich denn sonst hin????


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

05.02.2002, 13:44
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Appaloosa
Löwe




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Appaloosa ist offline
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@Gast: Jaja, die deutschen Gesetze, was steht da gleich drin?

Ein Bsp aus dem Strassenverkehr: Alle Tiere (im Gesetz als "Sache" bezeichnet) die Stossstangenhöhe haben dürfen überfahren werden, wenn ein Ausweichmanöver andere Verkehrsbeteiligte gefährtet.
Naja, weiss net ganz was ich davon halten soll....hmmm


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MfG Appaloosa

04.02.2002, 15:23
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Ja - es scheint so...Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

In der Tat scheint nicht nur Kabul die Hauptstadt der Wahnsinnigen zu sein, sondern Afganistan das Land der Irren.

Das Angebot dieses Kanadiers ist auch nicht gerde selbstlos. Ich habe einen Bericht über diesen "Mann" gesehen. Es scheint ein Safaripark zu zu sein, der mehr Löwen auf meinem Fleck hält, als es gesund sein kann !

Durch dieses Gehege kann man mit einem PKW fahren und die Tiere von Nahem zu sehen. Aber nicht nur Löwen sondern auch Tiger sind in diesem Gehege. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist wage ich zu bezweifeln.

Da kann ich nur hoffen, daß nicht noch Geparde, Leoparden und andere Großkatzen in diesem Gegehe waren. Wenn dieser "Park" einen oder zwei Löwen nach Kabul schickt würde es den Park weniger Futter pro Monat kosten und der Verlust würde bei den unzähligen Löwen nicht auffallen.

Was für ein Leben wäre es aber für die Löwen. Da stimme ich voll und ganz mit cheetah überein. Pfui!!!!


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

03.02.2002, 19:58
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cheetah
Crond'Llor




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Beiträge: 303
cheetah ist offline
  Kabul: die Hauptstadt der Wahnsinnigen?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Wieviel Wahnwitz oder auch religiöse Auffassung gehört dazu, ein Tier mit einer Handgranate anzugreifen?? Also, da setzt doch alles aus. Interessant zu wissen ist dabei die Tatsache, daß dort jeder Depp mit Handgranaten durch die Gegend laufen und damit seine Meinung, Auffassung oder sonst was durchsetzen kann bzw. um Rache zu halten!!! Wie niedrig dort die Hemmschwelle zur Gewalt liegt und wie kopflos die Afghanen sich "Respekt" verschaffen", ist für mich ein Zeichen, daß den Religionen keine Macht gegeben werden darf. Denn gerade der Islam hat viele Leitsätze im Koran, die im Namen Allahs alles erlauben. Zum Beispiel auch wehrlose (wahrscheinlich halb verhungerte) Löwen hinter Gittern mit Handgranaten anzugreifen. Pfui Teufel!
Und das ein Kanadier, dem Kabuler Zoo wieder Löwen schenken will, ist wohl eine gutgemeinte Geste, doch die sollte erst dann erfolgen, wenn dort das Chaos beseitigt ist, die Vernunft zurückgekehrt und die Bevölkerung nicht mehr hungern muß. Sonst haben diese beiden Löwen keine Chance zu überleben.

03.02.2002, 19:47
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Gast
(Gast)




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Mein Gott..

Anscheinend hat ein Kanadier Kabul zwei Löwen-jungtiere angeboten.. Jedenfalls geht das auf tlk-l rum, hat der Kanadier denn den Verstand verloren? Das Leben von zwei 18 Monate alten Löwen aufs Spiel zu setzen? Ich glaube die Leute da unten könnten dringender was zu essen oder sonstwas brauchen, aber doch keine weiteren Mäuler die sie stopfen müssen.. oder sollen die beiden Löwen etwa Steinigungsopfer für den nächsten Sonntagsausflug spielen? =(

BTW:

Die Christliche Religion gesteht den Tieren aber "offíziell"
auch keine Seele zu..
Und die deutschen Gesetze behandeln Tiere noch immer wie Güter.

Menschen die Tiere wie Dreck behandeln gibts überall.
Leider.

Chao,

Leopatra

02.02.2002, 00:01
 
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