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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Wölfe » Kanada: Tiere erschießen, um andere zu retten ? » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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Wolfstocher
Wolfswelpe




Dabei seit: Mai 2006
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Beiträge: 37
Wolfstocher ist offline
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Na klar, um vom Menschen, dem einzigsten wahren Übeltäter, abzulenken, werden nun Schuldige für das Aussterben der Bergkaribus gesucht: die Wölfe, Bären, Pumas und Wolverine - diese bösen Tiere haben so viele Bergkaribus ums Leben gebracht, der einzigste Weg, um sie vorm Aussterben zu erretten ist, diese Raubtiere büßen zu lassen! Und die Elche, Hirsche und andere Wildarten? Natürlich, die sind auch schuld, die essen dem Bergkaribu alles weg - also müssen auch die gnadenlos abgeschlachtet werden! Na dann, Waidmannsheil!
Im Ernst: Das ist doch nur ein Vorwand für das sinnlose Abschlachten der Tiere!

21.11.2006, 18:51
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Man weiß ja, dass Predatoren sich meist auf schwache, alte Tiere stürzen und die Populationskontrolle ja eher durch die Beute (bottom-up Prinzip) erfolgt.
Jetzt Wölfe, Bären usw. zu schießen ist der selbe Blödsinn, wie Robben zu schlachten, um Fischbestände zu schützen, die der Mensch bereits übernutzt hat. Hier wird wieder mal wieder ein Grund vorgeschoben, damit das eigentliche Problem (vermutlich fehlender Lebensraum) nicht angegangen werden muss.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

20.11.2006, 09:33
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Animal





Dabei seit: November 2004
Herkunft: Hamburg
Hamburg (DE)
Beiträge: 493
Animal ist offline
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Schwarzbären als Jäger? Das ist mir neu. In Zoos werden diese Oft ohne Probleme mit Affen, Huftieren und Vögeln zusammen gehalten, eben mit der begründung, das Schwarzbären keine Jäger sondern vor allem Pflanzenfresser sind. Und die Haltungserfolge geben dem recht.

Also hier wieder ein billiger Vorwandt um Tiere abzuknallen.


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

20.11.2006, 01:32
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
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Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von CleanerWolf gestartet
Kanada: Tiere erschießen, um andere zu retten ?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hört das denn niemals auf... >.<

Zitat:

Massentod von Bären und Wölfen soll das Aussterben der Bergkaribus in British Columbia verhindern
In Kanadas Westprovinz British Columbia sind Tierschützer und Medien entsetzt, mit welch extremen Mitteln die Behörden das gefährdete Bergkaribu retten wollen. Sie planen, dessen natürliche Feinde in großem Stil zu töten, vor allem Schwarzbären, Pumas und Wölfe; und wenn das nicht genügt, auch Grizzlybären und Wolverine (Großmarder), beides übrigens ebenfalls bedrohte Tierarten. Da Elche, Hirsche und anderes Wild, das im Territorium von Bergkaribus lebt, Raubtiere anziehen, sollen auch viele dieser Tiere ihr Leben verlieren.

Die Bergkaribus, ein nordamerikanischer Rentier-Typ, der vom Aussterben bedroht ist, gibt es praktisch nur noch in British Columbia. Einige Tiere wandern regelmäßig über die Grenze in den US-Bundesstaat Idaho. In den vergangenen zehn Jahren ging ihre Zahl von 2500 auf 1900 Tiere zurück, obwohl sie seit 1996 nicht mehr gejagt werden dürfen. Bergkaribus leben schon seit mehr als 10.000 Jahren in den Bergregionen der Provinz.

"Harte Entscheidung"

Nun soll die systematische Tötung von Raubtieren die wichtigste Maßnahme werden, um Bergkaribus zu retten. "Es ist immer eine harte Entscheidung", sagte der für bedrohte Tierarten zuständige Landwirtschaftsminister Pat Bell. Er glaube aber, dass alle, die für die Rettung der Bergkaribus seien, diese Strategie als unvermeidlich erachteten.

Darin hat er sich allerdings getäuscht, denn Naturschutzorganisationen und Zeitungskommentatoren kritisierten den Plan gleichermaßen. Der Minister hatte sich von einer Expertengruppe einen Bericht mit verschiedenen Optionen geben lassen, aber in der Pressemitteilung des Ministeriums steht das Töten von Raubtieren ganz im Vordergrund.

"Es ist ein absoluter Skandal", sagt Colleen McCrory von der Umweltorganisation Valhalla Wilderness Watch. "Das wird ein riesiges Gemetzel von wilden Tieren." Das Bergkaribu könne nur gerettet werden, wenn sein Lebensraum, die uralten Inland- Regenwälder British Columbias, geschont und erhalten bliebe.

Gerade in jüngster Zeit dringen immer mehr motorisierte Freizeitvehikel wie Allradfahrzeuge und Schneemobile in das Gebiet der Bergkaribus ein. Die Tiere werden auch von Hubschraubern der expandierenden Heliskiing-Unternehmen aufgeschreckt.

Bergkaribus sind Tiere, die einsam leben und Menschen ausweichen. Mit tellergroßen Hufen wandern sie leichtfüßig über tiefen Schnee, obwohl sie bis zu 200 Kilogramm schwer werden können. "Sie sind ein ökologisches Kleinod", sagt McCrory. (Bernadette Calonego aus Vancouver/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 14.11. 2006)

Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2658434


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

20.11.2006, 00:26
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