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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
  Schafmörder???Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Es gibt doch die Behauptung, dass Dingos aus Spaß und Blutgier Schafe reißen. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!!
Warum sollten sie denn so sinnlos Energie verschwenden, wenn sie doch jede Energie für die Suche nach Beute und die Jagd gebrauchen können?
Ist das nicht auch nur wieder eine Behauptung der Farmer um die Ausrottung zu rechtfertigen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich "herablassen" ein Tier aus Spaß an der Freude -also nicht aus Hunger- (wie manche Menschen ) zu töten. Das können sie sich doch wie gesagt gar nicht leisten, oder (sinnloser Energieverlust)?


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

16.03.2004, 20:06
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Guts
Mitglied




Dabei seit: Dezember 2002
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Guts ist offline
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Um nochmal zu den angriffen auf menschen zurückzukommen: die tiere dort sind nicht verhaltensgestört oder sonst irgendwas. Die auf Fraser lebenden Dingos sind den Kontakt mit Menschen gewöhnt und werden auch von vielen touris gefüttert.
Die Angiffe sind damit zu erklären, dass die Kinder(die Opfer waren ja fast nur Kinder) vor den Tieren weggerannt sind und genau das bei ihnen den Jagdtrieb auslöste......kein wunder also, dass sie angefallen wurden.......

Die meisten der in down under lebenden dingos sind ja auch nicht mehr reinrassig, sondern kreuzungen aus dingos und haushunden(oder entlaufenen/verwilderten haushunden), und da sich die tierchen in der wildbahn immer weiter untereinander kreuzen, ist es eiengtlich nur durch DNA-Tests möglich festzustellen, ob es sich um echte dingos handelt und genau diese reinrassigen tiere werden immer seltener.....


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Morgen oder im nächsten Leben

28.02.2003, 22:39
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
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Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Scheinbar ist der Mensch nicht in der Lage, sich Lebensraum friedlich mit Tieren zu teilen. Deshalb wird die "Konkurrenz" stets mit Waffengewalt aus dem Weg geschafft.
Es muss endlich ein Umdenkprozess stattfinden, aber der wird noch eine Weile dauern...


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

27.07.2002, 22:26
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Ich sehe worauf es ankommt. Wie ich schon mal erwähnte, wenn es keinen Grund gibt etwas zu tun, dann saugen sich die Menschen eben einen aus den Fingern. Ich fühle mich hier bedroht und der mich da bedroht und deswegen.... bla bla.....

Heute habe ich in einer 1km langen Wartegeschlange am Eingang des Serengeti-Parks gestanden, auf einmal kommt eine Kolone von 8 dunklen Limo's. Es war ein Politiker. Wieso muß sich der Herr "Volksvertreter" (in dem Wort steckt viel Weisheit) nicht anstellen??? Wenn man das fragt, dann wird irgendwas abstuses von Sicherheit gelabert. Und da ist es nicht anders.

Der Gorilla hat eine meiner so wertvollen Pflanzen gefressen, also töt ich dieses unnütze Vieh. So einfach ist ein Grund gefunden: Existenznot.

Ich möchte nicht die katastophale Lage in diesen armen Ländern außen vor lassen, aber ein Unrecht wird es nie schaffen ein anderes aufzuheben oder gar auszugleichen. "Wenn Du mir, dann ich Dir....." das kennen wir doch alle???? Aber wie soll man den Teufelskreis durchbrechen (rel. einfach), aber der Zusatz finanziell tragbar macht es fast unmöglich. Sei es der Dingo oder ein anderes Tier. CleanerWolf hat eben seine Sichtweise, die so legitim ist wie die eines jeden anderen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

27.07.2002, 22:06
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Anglerwilli
Kleinkatze




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Dieser Bericht ist kein Anti - Dingo - Propaganda, sondern genau das Gegenteil. Natürlich sollen sich Menschen vor "Killern" schützen. In Ruanda schützen sich Menschen , indem sie Gorillas morden, weil sie in Äckern fressen, die der Mensch in ihr Gebiet verlegt hat. In Namibia schützen Menschen sich, morden Geparde, Leoparde, Löwen usw. weil die Menschen Land in ihrem Gebiet einzäunen. Versteht ihr, worrauf es ankommt??

27.07.2002, 06:22
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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Sorry, Missverständnis. Vergessen wir also den Ausdruck "Haushunde".
Und natürlich hege ich als Wolfs- und Hundefreund Sympathien für die Dingos, mal davon abgesehen, daß ich grundsätzlich gegen Jagd bin.
Daß Dingos Menschen anfallen ist allerdings merkwürdig, denn von Wölfen z.B. kennt man dieses Verhalten nicht, aufgrund ihrer großen Scheu gehen sie Menschen grundsätzlich aus dem Weg.
Die Dingos, die das Kind getötet haben müssen also entweder verhaltensgestört gewesen sein, oder sie haben, aus welchen Gründen auch immer, die Scheu vor den Menschen verloren und sehen ihn möglicherweise sogar als Beute an. In diesem Fall kann man es nachvollziehen, daß der Mensch versucht, sich zu verteidigen. Oder ist dieser Bericht nur Anti-Dingo-Propaganda?


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Dr. Erich Klinghammer

26.07.2002, 11:41
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Anglerwilli
Kleinkatze




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  DingosAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo
Möchte noch zu der Maile, die ich heute Nacht geschrieben habe, noch etwas hinzufügen. weil ich, eingeschlafen bin :-)
Die Dingos sind nachweislich mit einer Einwanderrungswelle der Aborigines nach Australien vor 8000 Jahren gekommen. Ich meine, dass man dann nicht, von irgendwann als Haushunden laufengelassen sprechen kann. Sie sind für Australien genauso wichtig, wie unsere einheimische Wölfe.

26.07.2002, 10:35
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Anglerwilli
Kleinkatze




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  DingosAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo Cleaner Wolf
da bist du auf dem Holzweg.
Wie bei allen Haushunden reichen auch die Stammesgeschichtlichen Wurzeln des Dingos bis zum asiatischen Wolf, welcher vor rund 15.000 Jahren domestiziert wurde.
Ich habe den Eindruck, als habe der Dingo keine Lobby
hier im Forum.

26.07.2002, 02:55
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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Ironischerweise haben die Menschen das "Dingo-Problem" ja selber geschaffen, denn Dingos sind ja verwilderte Haushunde, die irgendwann mal nach Australien importiert und dann laufen gelassen wurden.
Der Beutelwolf dagegen wurde ausgerottet.


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Dr. Erich Klinghammer

25.07.2002, 13:27
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Sesshoumaru
sama




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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Ja, so ist es. Der Mensch manipuliert am Ökosystem solange herum, bis er die Manipulationen durch weitere Manipulationen auffangen muß. Es ist schon eine Pervertierung die statt findet. Ich habe auch mal ein bisschen gekramt und ein paar Artikel gefunden.

Zitat:
Allgemeines:
Der Australische Dingo ist nie völlig domestiziert worden. Das ist teils auf seine Abgeschiedenheit und Isolation, aber auch auf fehlende menschliche Eingriffe zurückzuführen. Er weist nicht die enge Bezahnung und Kieferverkürzung auf, die andere Hunderassen von ihrer Stammform, dem Südwolf, unterscheiden. Wie der Wolf wird auch die Dingohündin nur einmal im Jahr läufig. Die ursprünglich von einigen australischen Aboriginesgruppen als Haustier gehaltenen Dingos dienten auch als Wächter, Abfallbeseitiger und Nahrungsquellen in Notzeiten. Heute wird der Dingo nur sehr selten als Hausgenosse gehalten.


Wie immer gibt es natürlich auch wieder Negativmeldungen. Um es zu rechtfertigen den Dingo so zu ünterdrücken, muß man natürich auch Stimmung dafür in der Bevölkerung machen. Deswegen sind nicht immer alle Meldungen so objektiv wie sie sein sollten.



Wildhunde beißen Jungen tot

Brisbane - Auf der australischen Insel Fraser ist am Montag ein neunjähriger Junge von wilden Hunden angefallen und zerfleischt worden. Dieselben Dingos griffen kurz darauf den sechsjährigen Bruder des Opfers an und verletzten ihn, wie die Polizei mitteilte. Der Sechsjährige wurde mit Bisswunden an Armen und Beinen in ein Krankenhaus geflogen. Die Polizei brachte die beiden wolfsgroßen Wildhunde am Montag mit Hilfe von Aborigine-Spurensuchern zur Strecke. Touristen wurden aufgefordert, die Insel zu verlassen.

Mit Gewebeproben soll sicher gestellt werden, dass die getöteten Tiere auch diejenigen waren, die die Kinder anfielen, sagte Polizeikommissar Pat Ryan. Auf der beliebten Touristeninsel Fraser ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Dingo-Attacken gekommen. Im Februar 1999 wurde ein deutscher Tourist angefallen, zuvor war ein drei Jahre altes Mädchen aus Norwegen gebissen worden.


[schönes Photo, nicht wahr ]


Familie im Schockzustand

Der neunjährige Junge, der am Montag von den Hunden zu Tode gebissen wurde, war mit einem Spielgefährten von einem Campingplatz aus zu einem Spaziergang aufgebrochen. Die Dingos seien den beiden gefolgt und hätten sie schließlich angefallen, hieß es. Der Neunjährige wurde totgebissen, sein Freund konnte unverletzt fliehen und den Vater des Jungen alarmieren. Dieser eilte daraufhin mit seinem zweiten Sohn zur Unglücksstelle, wo er nur noch die Leiche seines Kindes fand. Der Sechsjährige rannte zurück und wurde selbst von den Dingos angefallen und durch Bisswunden verletzt.

"Die Familie befindet sich im Schockzustand", sagte Ryan. Nach offiziellen Angaben haben Inselbewohner in den vergangenen zehn Jahren 40 Dingos getötet, die ihnen aggressiv erschienen.

Quelle: AP - Archivfoto: AP


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

18.07.2002, 22:07
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