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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: woanders
Niedersachsen (DE)
Beiträge: 1080
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Zitat:
Original von Flatline
Das kam in der Doku-Soap *Gut Aiderbichl*? Hat man denn gesehen, dass diese 50 Hunde und 19 Katzen frei im Wohnwagen rumgelaufen sind? Dann waren es bei der Abfahrt bestimmt mehr Katzen! Oder waren sie in „Transportkäfigen“? Ich hab’s leider nicht gesehen, aber kann jemand bitte mal genauer werden? Ich finde den Artikel kaum verständlich!


ja, das kam da ("Die Tierretter von Aiderbichl", Wiederholung z.B. Sonntag auf 1 Festival). "leider" kam die wiederholung bereits letzte Woche. wie gesagt, dort war nur von Hunden die Rede, Katzen waren nicht zu sehen. in Käfigen waren sie nicht. wie gesagt, es waren alles kleine/winzige Hunde, Pinscher, Yorkshire, oder sonstige kleine Rassen, mit Welpen.

Der Artikel ist auch deshalb kaum verständlich, weil der Fall auch ziemlich unverständlich/mysteriös war. Die genauen Beweggründe der frauen sind ja noch immer ziemlich unbekannt/verwirrend.


Zitat:
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich potentielle Tierquäler dabei filmen lassen, wie die Tiere grausamst in einem Wohnwagen zusammengepfercht sind und der Kamera noch die Türe öffnen!


naja, das Kamerateam war ja wegen Auffhauser/Aiderbichl dort und nicht extra wegen dem Fall. (wie andere Sensationslüsterne) und die Frauen fühlten sich ja nicht als Tierquäler sondern "Tierretter". (Für mich machten die 2 allerdings auch nen ziemlich durcheinandernen/naiven Eindruck)

Zitat:
Und wieso hat dieser Aiderbichltyp die zwei eigentlich weiterfahren lassen?


weil sie zwar ursprünglich zu ihm wollten, dann aber vorher umgedreht und weitergefahren sind. heißt: sie waren nicht direkt bei ihm/auf seinem Gut. Auffhauser (der Aiderbichl-CHef ) hat aber davon gehört, und ist dann hinterher. (mit der Polizei, glaub)

Zitat:
Tiertransporte von Spanien aus sind doch eigentlich nichts verwerfliches und viele deutsche Tierschützer (...) organisieren solche Transporte (...) für Tiere die sie aus Tötungsstationen gerettet haben unter Ausnutzung des kleinsten Raumes für möglichst viele Hunde/Katzen. Kann’s nicht auch sein, dass die österreichische Polizei da ein bisschen überreagiert hat?


hast schon recht. aber diese frauen haben eben nicht einfach Tiere aus Tötungsstationen oder sonstige streuner aus Spanien oder sonst wo her geholt, sondern nur Hunde, die jederzeit gut hätten vermittelt werden können. Auffhauser z.B. war auch stinkwütend und konnte nicht verstehen, wieso sie nicht eben solche Hunde, die es wirklich nötig gehabt hätten, gerettet haben, z.B. auch alte Hunde, die in solchen Ländern keine Chance haben. Er ist zu dem Schluß gekommen: sie hatten nur diese kleinen und vor allem (nur!) jungen Hunde dabei, weil sie die alle gut losgeworden wären. (=Profit)

und bevor vllt was falsch verstanden wird: klar ists toll, wenn diese Tiere leicht ein neues zuhause finden. aber das hätten sie auch dort, wo sie herkamen. Tierschützer holen bekanntermaßen Notfälle - alte, kranke Tiere - die sonst keinerlei Chance hätten.


außerdem: wie gesagt wollten die Frauen zuerst nach Aiderbichl, dann erzählten sie was von nem eigenen Tierheim, dass sie aufmachen wollten, (was also noch gar nicht existierte), dann wollten sie angeblich zu einem Tierheim in Berlin (glaub 1300km von dort, zumindest über 1000 !! 69 Tiere in einem Wohnmobil, und dann so ne Strecke - ist es da übertrieben, einzugreifen??) - und schließlich wollten sie sogar alle(!!) Tiere behalten und einfach weiter durch die Gegend fahren.


was den andern Fall angeht: das habe ich auch verfolgt. und der Fall war echt extrem, aber wenn man den Hof aufs Wohnmobil (also größenmäßig) umrechnet, nimmt sichs nicht viel. auch bei den frauen waren die Tiere verwahrlost, einige bereits verletzt, einige hätten die Weiterfahrt nicht überlebt.

Tiertransporte sind schrecklich, dieser Fall mit den 231 Hunden furchtbar, aber soll man dann bei einem Vorfall mit "nur" 69 Tieren wegschauen? Dann braucht man sich meiner Meinung nach auch nicht über Tiertransporte aufregen. (ist allgemein gemeint, ich meine jetzt nicht unbedingt dich persönlich, @Flatline)
Wie wurde mal gesagt: Wer nur ein einziges Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt. Das finde ich, kann man gut auch auf Tiere abändern.


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

18.08.2006, 13:10
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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Zitat:
Original von TamedTigress
Zugegebenermassen haben Diskussionen zwischen Vegetariern und Fleischessern ueber dieses Thema noch nie gefruchtet (weder hier noch woanders), weil es fuer letztere ein wunder Punkt zu sein scheint.

Der wunde Punkt ist doch der, daß sich die einen als Moralapostel über die anderen erheben und ihnen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben und was nicht.


Zitat:
Original von TamedTigress
Ja, wir sind Omnivoren, und das schliesst das Essen anderer Lebewesen ein.
Allerdings sind wir auch, wie der Bruder von Queencheetah so sinnig bemerkte die einzigen Wesen die "denken" koennen. Daher sind wir in der Lage mehr Verantwortung zu nehmen.

Meinst du wirklich, daß die Natur sowas wie einen Supervisor braucht? Das klingt in meinen Ohren sehr selbstgerecht und anmaßend.

Zitat:
Original von TamedTigress
Und am schoensten waere es wenn wir sie gar nicht mehr fuer unsere Beduerfnisse toeten muessten. Aber das werde ich zu meinen Lebzeiten leider nicht mehr erleben.

Das wirst du auch nicht erleben, weil du die Natur des Menschen nicht ändern können wirst.

Zitat:
Original von TamedTigress
Dass Du sagst Du hast "ein Recht" auf den Verzehr von Tieren finde ich sehr selbstgerecht, aber das bin ich in solchen Diskussionen gewoehnt.

Selbstgerecht ist, das Wesen der Natur nicht akzeptieren zu wollen und zu meinen, man müsse sie verbessern. Aus der Evolution heraus haben sich seit anbeginn der Existenz des Lebens auf der Erde Organismen herausgebildet, die andere Organismen fressen. Die einen Produzieren Biomasse, die anderen Nähren sich von der produzierten Biomasse.
Es hat schon immer Herbivore und Carnivore gegeben. Und es wird sie IMMER geben.
Meine Schlußvolgerung: Militante Vegetarier und Veganer können keine Naturschützer sein, denn sie akzeptieren sie nicht so, wie sie ist, sondern wollen ihr Wesen verändern. Sie wollenb eine "andere" Natur erschaffen, die dann in ihren Augen schützenswert erscheint. Sie sind also Feinde der real existierenden Natur.


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


18.08.2006, 12:49
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Flatline
Jungwolf




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Das kam in der Doku-Soap *Gut Aiderbichl*? Hat man denn gesehen, dass diese 50 Hunde und 19 Katzen frei im Wohnwagen rumgelaufen sind? Dann waren es bei der Abfahrt bestimmt mehr Katzen! Oder waren sie in „Transportkäfigen“? Ich hab’s leider nicht gesehen, aber kann jemand bitte mal genauer werden? Ich finde den Artikel kaum verständlich!
Zuerst waren die zwei auf Aiderbichl, der hat die Polizei verständigt, die offensichtlich nichts zu beanstanden hatte. Sie fuhren weiter, bis das Wohnmobil noch mal an dieser Autobahn-Ausfahrt von der (einer anderen Streife?) Polizei angehalten und auf diesen Nutzviehmarkt *begleitet* wurde. Erst dort hat ihnen der Amtstierarzt die Tiere weggenommen! Oder les’ ich den Artikel nicht richtig?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich potentielle Tierquäler dabei filmen lassen, wie die Tiere grausamst in einem Wohnwagen zusammengepfercht sind und der Kamera noch die Türe öffnen! Viele Hunde und Katzen, die bereits verwahrlost/verletzt in Spanien eingesammelt wurden, duften nun mal auch nicht nach Parfum. Und *beißender Gestank* ist eine völlig subjektive Empfindung. Wer Tiere um sich hat, hat eine viel höhere *Schmerzgrenze“ was Gestank betrifft. Und wieso hat dieser Aiderbichltyp die zwei eigentlich weiterfahren lassen?
Tiertransporte von Spanien aus sind doch eigentlich nichts verwerfliches und viele deutsche Tierschützer (aus Griechenland/Spanien/Italien) organisieren solche Transporte (mehr oder weniger profimäßig) für Tiere die sie aus Tötungsstationen gerettet haben unter Ausnutzung des kleinsten Raumes für möglichst viele Hunde/Katzen. Kann’s nicht auch sein, dass die österreichische Polizei da ein bisschen überreagiert hat?

Offensichtlich waren diese Tiere nicht so schlimm dran, wie die Hunde von Liebenwalde. Dort fanden Tierschützer 231 Hunde vor, die verwildert und vernachlässigt in Erdlöchern, Wohnwagen und Zwingern hausten. Darunter viele Welpen, verwahrloste und auch tote Tiere. Eine ältere Frau hat das Rudel Hunde einfach sich selbst überlassen. Das ging jahrelang so, keiner hat was gemeldet und alle rund um diesen Hof wussten, was Sache ist. Es gab darüber mehrere Akte/06-Reportagen. So etwas finde ich tausend mal schlimmer als einen Tiertransport von Spanien nach Österreich/Deutschland für gerettete Hunde/Katzen, die wahrscheinlich in Österreich/Deutschland in einem Tierheim versauern, aber dann doch ein besseres Leben führen können als vorher. Transporte mit Rindvieh, Schweinen und Pferden, deren Transfer von einem Land zum anderen unter größten Qualen durchgeführt wird, werden dagegen viel zu selten aufgehalten! Oder fahren die nicht durch Österreich (oder auch Deutschland), dass es eine Schlagzeile wert wäre? Das passiert täglich und keine Zeitung berichtet mehr was drüber! Wenigstens habe ich schon seit einer halben Ewigkeit nichts mehr darüber gelesen!

18.08.2006, 10:21
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TamedTigress
Amurtigerin




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Also ich finde nicht dass das abgedriftet ist und stehe weiterhin zu meinen Posts.

Zugegebenermassen haben Diskussionen zwischen Vegetariern und Fleischessern ueber dieses Thema noch nie gefruchtet (weder hier noch woanders), weil es fuer letztere ein wunder Punkt zu sein scheint.

Ja, wir sind Omnivoren, und das schliesst das Essen anderer Lebewesen ein.
Allerdings sind wir auch, wie der Bruder von Queencheetah so sinnig bemerkte die einzigen Wesen die "denken" koennen. Daher sind wir in der Lage mehr Verantwortung zu nehmen.
Das faengt in kleinen Schritten an, aber mein Traum waere es natuerlich dass irgendwann kein Mensch mehr Tiere ist.

Anfangen koennen wir heute damit lebende Tiere respektvoll zu behandeln (siehe Ausgangspost, aber auch Bedingungen im Schlachthaus). Sowas ist fuer mich so selbstverstaendlich dass ich immer wieder den Kopf schuettele wenn ich sowas wie das Ausgangspost lese.

Dann sollten wir die TIere die wir essen oder anderweitig "nutzen" human toeten.

Und am schoensten waere es wenn wir sie gar nicht mehr fuer unsere Beduerfnisse toeten muessten. Aber das werde ich zu meinen Lebzeiten leider nicht mehr erleben.

Dass Du sagst Du hast "ein Recht" auf den Verzehr von Tieren finde ich sehr selbstgerecht, aber das bin ich in solchen Diskussionen gewoehnt.

TamedTigress

18.08.2006, 08:12
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PattWór
Crond'Llor




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Whough
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Zitat:
Die meisten Menschen denken immer noch sie haben ein Recht darauf Tiere zu essen

Natürlich habe ich das Recht darauf, Tiere zu essen. Ich nehme mir damit das Gleiche Recht heraus, wie es alle anderen Omnivoren auch tun.
Und Tamed Tigress, wer sagt, daß die Pflanzen, die du vernaschst, nicht auch lieber noch weitergelebt hätten. Hmmhh? Nur weil du nicht hören kannst, wenn sie etwas sagen, heißt es nicht, daß sie nichts sagen.
Also, haltet mal den Ball ein wenig flach.

Was den Hunden da geschehen ist, ist unverantwortlich, und ich kann nicht verstehen, daß es der Halterin weiterhin gestattet wurde, weiterhin Tiere zu halten. Aber die letzten Postings driften doch jetzt ganz schön ab.


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17.08.2006, 23:39
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TamedTigress
Amurtigerin




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Beides stimmt, aber traurigerweise sind wir davon wohl noch sehr, sehr weit entfernt bis dies allgemein anerkannt wird.

Die meisten Menschen denken immer noch sie haben ein Recht darauf Tiere zu essen, zu Seifen zu verarbeiten und diese dann selbigen wieder in die Augen zu tropfen.

"Offene" Verbrechen an Tieren (wie Misshandlung, Vernachlaessigung, Mord) gleichwertig zu bestrafen waere sicher ein kleiner, jedoch sehr bedeutender Schritt.

TamedTigress

17.08.2006, 23:10
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Myril
Tripple-As



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Zitat:
Tiere anders als Menschen zu behandeln und Verbrechen an Tieren anders zu ahnden als Verbrechen an Menschen ist fuer mich das gleiche wie Rassismus!

Man kann wohl kaum jemand schwer bestrafen, der einen Hund getötet (o.ä.) hat, während im "Sinne des Verbrauchers" täglich Verbrechen an Millionen von Tieren begangen werden....

Und wo willst du da die Grenze ziehen? Eine Stechmücke zu töten ist dann schließlich auch ein Verbrechen, soll man dafür dann ins Gefängnis kommen?


__________________
Gruß
Myril

17.08.2006, 23:02
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TamedTigress
Amurtigerin




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Diese Frage habe ich mal meinem Vater (der nur sich nur dann auf Religion bezieht wenn es ihm in den Kram passt) gestellt und er gab mir eine noch viel sinnigere Antwort: "Na weil`s so schon in der Bibel steht! Der Mensch mache sich die Erde und die Tiere untertan!"

Nun bin ich alles andere als bibelfest und kann daher auch nicht darauf kontern, aber dennoch stimme ich nicht zu.

Eben *weil* der Mensch faehig ist zu denken ist er in der Lage eine Wahl zu treffen. Das koennen Tiere nicht. Waehrend Tiere keine Alternativen entwickelt und ausgekluegelt haben sind wir in der Lage Leid zu vermindern und uns anderweitig zu "bedienen".

Die Tiere die wir als unsere Freunde und Gefaehrten in unserem Haus wohnen haben sollten wir so behandeln wie unsere menschlichen Lebensgefaehrten. Natuerlich gibt es auch Menschen die ihre Frauen und Kinder pruegeln, und von denen gibt es solche die ihren Hund in den Himmel heben. Das ist natuerlich genau so falsch aber auf keinem Fall falscher!!

TamedTigress

17.08.2006, 22:29
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Queencheetah
Königsgepardin



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Schon traurig, dass viele Menschen Menschen als ein höheres Wesen sehen. Musste mir das selbst oft genug anhören.

Zum Teil wird man ja schon ausgelacht, wenn man sich für ein Tier einsetzt, man wird als Spinnerin abgestempelt oder die Leute halten einen für verrückt, wenn man so denkt.

Ich hab mal neulich meinen Bruder gefragt, warum er denkt, dass Menschen wertvoller sind. Hat er erstmal so fassungslos den Kopf geschüttelt, wie ich nur so denken könne und gesagt ich spinne. Meinte dann auch noch: "Menschen können denken, deswegen sind sie mehr wert, ist doch klar"

Ich glaub, ich spinne... Auch Tiere können denken, aber eben nicht so, wie Menschen. Deswegen müssen Menschen nicht gleich so bevorteilt werden.

Ich versteh das einfach nicht. Für mich sind alle Lebewesen gleich viel wert.

17.08.2006, 22:18
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TamedTigress
Amurtigerin




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Ich weiss ja auch dass das so ist, aber ich finde es einfach grundfalsch!

Erst heute habe ich wieder in einem Blog gelesen wo sich jemand aufgeregt hat dass eine Sozialhilfeempfaengerin nur ein Holzkreuz fuer ihre tote (Menschen-)tochter finanziert bekommen hat waehrend andere ihren Ratten teure Vitaminspritzen zukommen lassen.

Meine Katzen bekommen auch teures Spezialfutter das sie fuer ihr Wohlbefinden brauchen (selber esse ich ja auch nicht jeden Mist!), und wenn sie noch teurere Behandlungen brauchen wuerden sie auch diese selbstverstaendlich bekommen bis es irgendwann nicht mehr geht.

Das hat fuer mich mit der Sozialhilfeempfaengerin nichts zu tun.

Tiere anders als Menschen zu behandeln und Verbrechen an Tieren anders zu ahnden als Verbrechen an Menschen ist fuer mich das gleiche wie Rassismus!

TamedTigress

17.08.2006, 20:26
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